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Raucher / Nichtraucher

Erstellt von waschbaer, 03.05.2004, 17:33 Uhr · 437 Antworten · 37.955 Aufrufe

  1. #31
    Benutzerbild von bubu

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    @Bowman

    Auf welche Studien berufst du dich denn? Vielleicht gibst du die einfach mal an, anstatt hier ellenlange Vorträge über ganz andere Thematiken zu halten.

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von Babooshka

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    Mich würde viel mehr interessieren, wie es mit Studien zur Gefährlichkeit der Passivraucherei aussieht. Meine Mutter, sonst ein sehr achtsamer Mensch, ist eine recht rücksichtslose Raucherin, die sich niemals zum Rauchen auf einen Balkon verbannen lassen würde und behauptet schlicht und einfach, die Gefahren des Passivrauchens seien doch gar nicht bewiesen. Ist dem wirklich so?

  4. #33
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    Babooshka postete
    Mich würde viel mehr interessieren, wie es mit Studien zur Gefährlichkeit der Passivraucherei aussieht. Meine Mutter, sonst ein sehr achtsamer Mensch, ist eine recht rücksichtslose Raucherin, die sich niemals zum Rauchen auf einen Balkon verbannen lassen würde und behauptet schlicht und einfach, die Gefahren des Passivrauchens seien doch gar nicht bewiesen. Ist dem wirklich so?
    Nein, dem ist nicht so. Ich suche dir mal Studien dazu raus.

  5. #34
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    Ügrigens, mir fällt gerade ein, dass ich so mit 18-19-20, also vor Beginn meines "Genussrauchens" (netter Begriff), immer noch ein recht militanter Nichtraucher war. Wenn ich einen Freund hatte, der rauchte, wollte ich ihn immer mit aller Kraft davon abbringen. Das ging soweit, dass ich ihm Zigarettenschachteln unterm Hintern wegklaute und vernichtete. So bin ich gleich mit mehreren Typen verfahren.

    Und dann gibt's da dieses Beweisfoto von mir, am Tag der letzten Abiprüfung. Ich sitze heulend auf dem Tisch, weil ich meine mündliche Bioprüfung versaut habe, umgeben von meinem Mitschülern und meinem Lehrer T., der mir, selber starker Raucher, seine Schachtel Kippen vor die Nase hält. Vor lauter Verzweiflung nehme ich eine und schon macht's blitz und die Aufnahme der einstigen militanten Nichtraucherin mit Kippe in der Hand macht einige Tage später die Runde.

  6. #35
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    @Babooshka
    Here you are

    Studie: Passivraucher haben höheres Todesrisiko =

    London/Wellington (dpa) - Passivraucher haben einer neuseeländischen Studie zufolge ein 15 Prozent höheres Todesrisiko als Menschen mit einem rauchfreien Zuhause. In einer der weltweit größten derartigen Untersuchungen hatten Sarah Hill von der Wellington School of Medicine und Kollegen die Todesraten von 600 000 neuseeländischen Nichtrauchern im Alter zwischen 45 und 74 Jahren während insgesamt sechs Jahren verglichen.

    Dabei stellten sie fest, dass unabhängig von der Todesursache etwas mehr Passivraucher gestorben waren als andere Nichtraucher. Dieser Unterschied hatte auch nach Korrekturen für Alter, Abstammung, Familienstand sowie sozialem und ökonomischen Status Bestand, wie die Forscher im «British Medical Journal» (Online-Vorabveröffentlichung; DOI: 10.1136/bmj.38070.503009.EE) berichten. Die Forscher hatten Volkszählungsdaten ausgewertet.

    In Neuseeland stürben jährlich 350 Menschen an den Folgen des Passivrauchens, sagte Damien O’Connor vom neuseeländischen Gesundheitsministerium. Zudem müssten jährlich mehr als 500 Kinder unter zwei Jahren wegen Gesundheitsproblemen durch Passivrauchen im Krankenhaus behandelt werden. «Kinder sind viel verletzlicher im Hinblick auf Passivrauchen, weil sie kleinere, empfindlichere Lungen haben», sagte O’Connor. Fernsehspots sollen Neuseeländer dazu bewegen, künftig nur noch im Freien zu rauchen. (Internet: Originalstudie im «British Medical Journal»: www.bmj.com)

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    Passivrauchen fördert Tumorwachstum =

    New York (AP) Krebskranke Menschen sollten Tabakrauch besonders meiden. Passivrauchen fördert laut einer Studie das Tumorwachstum und bewirkt spezielle Veränderungen der Blutgefäße. Forscher der amerikanischen Universität Stanford injizierten Mäusen Lungenkrebs-Zellen und setzten sie anschließend 17 Tage lang entweder Tabakrauch oder sauberer Luft aus. Zwar entstanden bei allen Mäusen Tumore, bei den passiv-rauchenden Tieren wuchsen die Geschwüre jedoch bis zu fünf Mal schneller, wie das Magazin „Nature“ berichtete.

    Zudem war bei diesen Tieren die Konzentration des Moleküls VEGF, das das Wachstum der Blutgefäße stimuliert, verdoppelt. Allerdings wurden die Tiere laut „Nature“ einer extrem hohen Rauchdosis ausgesetzt, vergleichbar einem Menschen in einem Auto, in dem vier Personen stündlich eine Zigarette konsumieren.

    Tabakrauch enthält mehr als 60 Inhaltsstoffe, darunter Arsen und Benzol, die Tumorwachstum anregen. In den USA sterben jährlich schätzungsweise 3.000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Menschen, die mit starken Rauchern zusammenleben oder in verqualmten Bars arbeiten, haben dem Bericht zufolge ein um 20 bis 30 Prozent erhöhtes Risiko für Lungenkrebs und Herzerkrankungen. In vielen amerikanischen Städten ist Rauchen in Bars und Restaurants verboten. Ein Verbot für Tabakkonsum an öffentlichen Orten wird zurzeit auch in der Europäischen Union erwogen.

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    Dresden (dpa) - Deutsche Allergologen haben sich für ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen ausgesprochen. «Passiv-Rauchen vergrößert besonders bei Kindern die Allergie- Gefahr», sagte der Klinikdirektor der Pädiatrie der Berliner Charité, Ulrich Wahn, am Donnerstag in Dresden. Dort stellte ein Aktionsbündnis ein gemeinsames Vorgehen gegen Allergieerkrankungen bei Kindern vor. Die Experten forderten auch ein Werbeverbot für Zigaretten. Bundesweit leiden bis zu 4 Millionen Kinder an Allergien.

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    Kinder sollen vor Passivrauchen geschützt werden

    Utl: Gesundheitsministerium will Öffentlichkeit für Risiken
    sensibilisieren =

    Berlin (AP) Kinder sollen stärker vor Passivrauchen geschützt werden. Das Bundesgesundheitsministerium stellte am Freitag eine Studie vor, die über Folgeschäden informiert. „Es ist wichtig, dass möglichst alle Orte, an denen sich Kinder häufig aufhalten, rauchfrei werden“, sagte Staatssekretärin Marion Caspers-Merk. Als Besorgnis erregend bezeichnete sie, dass jedes zweite Kind in Deutschland in einem Raucherhaushalt lebt und jedes fünfte bereits im Mutterleib durch Tabakrauch gefährdet ist.

    Eine der Autorinnen der Studie „Passivrauchende Kinder in Deutschland - Frühe Schädigungen für ein ganzes Leben“, Martina Pötschke-Langer, sprach von erschütternden medizinischen Zusammenhängen zwischen Passivrauchen und gesundheitlichen Schädigungen bis hin zur Mutation von Zellen. Sie verwies darauf, dass in Innenräumen, in denen geraucht werde, auch nach dem Lüften die Krebs erregenden Stoffe messbar seien.

    Die Schirmherrin der Stiftung Kindergesundheit, Irene Epple-Waigel, zählte als erhöhte Risiken bei Kindern von in der Schwangerschaft rauchenden Müttern den plötzlichen Kindstod, die Ausbildung von Lippen-Gaumenspalten, Lungenschädigungen bis hin zum Asthma und schwerem Übergewicht im Grundschulalter auf. Außerdem sei das Risiko von Hirnhautentzündungen, Mittelohrentzündungen und Verhaltensauffälligkeiten erhöht.

    Caspers-Merk sagte: „Nichtrauchen muss der Normalfall werden - vor allem in Gegenwart von Kindern.“ Sie verwies darauf, dass der Staat gegen das Passivrauchen wenig mehr tun könne, als die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und Weichen zu stellen. So erhoffe sie sich von der Erhöhung der Tabaksteuer, dass zehn Prozent der Raucher ausstiegen. Immerhin wollten 40 Prozent der Raucher mit ihrem Laster aufhören. Da helfe das Preissignal, den Entschluss auch umzusetzen. Weiter habe die Bundesregierung den Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz verstärkt. Das Gesundheitsministerium selbst wolle als rauchfreies Ministerium mit gutem Beispiel vorangehen.

    http://www.rauchfrei2004.de

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    Rauchen laut WHO noch gefährlicher als bisher bekannt

    Utl: Tabak für weitere Krebsarten verantwortlich - UN-Agentur

    für Krebsforschung erkennt Gefahr von Passivrauchen an =

    London (AP) Tabakrauch ist nach Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowohl für Raucher als auch Passivraucher noch krebserregender als bislang bekannt. Experten der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO erklärten am Mittwoch in London, das Risiko für Tumore bei vom Rauchen verursachten Krebsarten - etwa der Blase und des Nierenbeckens - sei höher als bisher angenommen. Neu sei die Erkenntnis, dass auch Magen-, Leber-, Gebärmutterhals, Gebärmutter-, Nieren- und Nasenstirnhöhlenkrebs vom Rauchen verursacht würden.

    Die Studie, die noch in diesem Jahr vollständig veröffentlicht werden soll, ist die erste derart umfassende seit 1986, die die Forschung über Tabakrauch und Krebs zum Inhalt hat. Dazu führten die Experten die Ergebnisse von mehr als 3.000 Studien zusammen, an denen Millionen Menschen beteiligt waren. Daraus konnten sie Schlüsse ziehen, die bei kleiner angelegten Untersuchungen nicht möglich waren. „Wir lernen noch immer, wie schädlich genau das Rauchen von Zigaretten ist“, erklärte der Vorsitzende des Gremiums, Jonathan Samet. An der Untersuchung waren 29 führende Experten aus zwölf Ländern beteiligt.

    Erstmals kam die Krebsagentur der UN offiziell zu dem Schluss, dass Passivrauchen Krebs verursacht: Auf Grundlage der Einzelstudien der vergangenen 20 bis 30 Jahre erkannten die Forscher an, dass sich durch das Einatmen des Rauchs das Risiko für Lungenkrebs um 20 Prozent erhöht.

    „Jetzt fangen wir an zu sehen was passiert, wenn eine Generation in jungen Jahren zu rauchen anfängt und ihr ganzes Leben lang raucht. Bislang hatten wir nur Momentaufnahmen“, sagte Samet, Leiter der Epidemiologie an der Schule für Öffentliche Gesundheit an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore. „Das Gesamtbild ist beunruhigender als das, was wir sahen, als wir nur die Einzelteile hatten.“

    Weltweit gibt es rund 1,2 Milliarden Raucher. Die Hälfte von ihnen stirbt nach Erkenntnissen der Forscher vorzeitig an Krebs, Herzerkrankungen oder anderen Krankheiten, die auf das Rauchen zurückzuführen sind. Das beste Vorbeugungsmittel sei, mit dem Rauchen aufzuhören, erklärten die Forscher. Veränderte Inhaltsstoffe der Zigaretten etwa brächten nur geringe positive Effekte. „Wir glauben, dass die Fakten für sich sprechen“, erklärte Jerry Rice, Leiter der Abteilung für krebserregende Substanzen der WHO-Agentur. „Die effektivste Art, sich einer karzinogenen Substanz nicht auszusetzen ist, sich davon fern zu halten.“

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    Große Studie: Passivrauchen bei der Arbeit schlägt auf die Lunge =

    London (dpa) - Passivrauchen am Arbeitsplatz ist noch immer weit verbreitet und trägt zu Husten und Asthma bei. Das ist das Ergebnis einer großen Studie in 13 Europäischen Ländern, den USA, Australien und Neuseeland, berichtet deren Leiter Christer Janson von der Universität Uppsala (Schweden) in der britischen Zeitschrift «The Lancet» (Bd. 358, S. 2103) vom Freitag.

    Das internationale Ärzteteam hatte an 36 klinischen Zentren in den 13 Ländern insgesamt 7882 Erwachsene, die selbst nie geraucht hatten, nach den Rauchgewohnheiten in ihrem Umfeld sowie nach Symptomen für Rauchbelastung befragt. Dabei stellte sich heraus, dass viele Menschen vor allem an ihren Arbeitsplätzen Rauch ausgesetzt waren. Ihr Anteil schwankte zwischen geringen Werten unter 10 Prozent (Schweden, Neuseeland, USA) und über 40 Prozent (Italien und Spanien). Die beiden deutschen Zentrum Erfurt und Hamburg lagen mit 24,8 und 29,4 Prozent im Mittelfeld. Diese Unterschiede spiegeln nach Ansicht der Mediziner die allgemeine Verbreitung des Rauchens in den jeweiligen Ländern wider.

    Bei der Befragung nach Atemwegserkrankungen zeigte sich eine starke Übereinstimmung mit der Belastung durch Passivrauchen am Arbeitsplatz. Besonders deutlich war diese Verbindung bei nächtlichen Beklemmungsgefühlen, Atemlosigkeit, Kurzatmigkeit bei Anstrengung und plötzlichem Erwachen nach Kurzatmigkeit. Daneben hatten die Passivraucher vermehrt Asthma-Symptome. Eine Auswirkung auf das Immunsystem, gemessen an der Konzentration an Immunglobulinen, konnte die Studie dagegen nicht sicher feststellen.

    Obwohl keine Daten über die individuelle Dauer der Rauchbelastung erhoben wurden, so zeige die Studie doch eindrucksvoll die andauernde Bedeutung des passiven Rauchens, kommentiert Christer Janson. «Senkte man die unfreiwillige Aufnahme von Tabak in einer Gesellschaft, vor allem am Arbeitsplatz, so dürfte das die Gesundheit der Atemwege sehr fördern.»

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    Aber auch hier gibt es Widersprüchliches:


    Schädliche Wirkung von Passivrauchen überschätzt =

    London (AP) Die schädliche Wirkung des Passivrauchens auf die Entstehung von Herzerkrankungen und Lungenkrebs ist bislang offenbar überschätzt worden. Zu diesem Ergebnis sind amerikanische Forscher in einer Studie gekommen, die im „British Medical Journal“ veröffentlicht wurde. Die Forscher werteten die Daten von insgesamt 118.094 Menschen aus, 35.561 davon Nichtraucher. Dabei seien vor allem jene Nichtraucher untersucht worden, die mit Rauchern verheiratet waren.

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    Krebshilfe: US-Studie zum ungefährlichen Passivrauchen ist Humbug =

    Bonn (dpa) - Die Deutsche Krebshilfe hält eine neue US-Studie zur angeblichen Unschädlichkeit des Passivrauchens für unglaubwürdig. «Das ist großer Unsinn», sagte Eva Kalbheim von der Deutschen Krebshilfe in Bonn am Mittwoch der dpa. Es gebe genug Studien, die das Gegenteil handfest beweisen.

    Am vergangenen Samstag hatte eine Studie der US-Forscher James Enstrom und Geoffrey Kabat im «British Medical Journal» für Ausehen gesorgt. Nichtraucher, die jahrelang Zigarettenrauch einatmen, erkrankten demnach nur unwesentlich häufiger an Lungenkrebs oder Herzkrankheiten als diejenigen, die sich vollständig von Tabakdunst fern halten. Die beiden Forscher von der Universität Los Angeles und der Staatsuniversität New York stützten sich auf Daten von knapp 36 000 mit Rauchern verheirateten Nichtrauchern, die zwischen 1959 und 1998 regelmäßig untersucht worden waren.

    Nach Ansicht von Kalbheim machen die Studie zwei Punkte unglaubwürdig: Zum einen sei sie von der Tabakindustrie finanziert worden. «Dies allein ist schon ein k.o.-Kriterium. Die Zigarettenkonzerne sind schließlich auf ihren eigenen Vorteil bedacht.» Zum anderen sei das Untersuchungskriterium so unscharf definiert, «dass da nichts Repräsentatives herauskommen konnte». Es sei einzig das Verhältnis Raucher-Nichtraucher in einer Ehe betrachtet worden. Arbeitsplatz und öffentliche Orte seien ausgeklammert worden. «Wie viel Nikotin Passivraucher tatsächlich ausgesetzt sind, wird nicht aussagekräftig belegt.»

    Es ist Kalbheim zufolge traurig, dass diese «unglaubwürdige» Untersuchung, so eine große öffentliche Plattform erhält. «Dadurch wird unsere Aufklärungsarbeit erschwert.» Angesichts der in den vergangenen Jahren belegten Zahlen von schätzungsweise 400 Toten durch Passivrauchen pro Jahr in Deutschland, sei die Studie ein Schlag ins Gesicht für die Angehörigen.
    Bislang sei man davon ausgegangen, dass Passivraucher ein 30 Prozent höheres Risiko für eine koronare Herzerkrankung oder Lungenkrebs hätten als absolute Nichtraucher. Dies habe mit der Studie jedoch nicht belegt werden können. Nur bei aktiven Rauchern gebe es keinen Zweifel, dass der Zigarettenkonsum zu einem drastischen Anstieg des Lungenkrebsrisikos, chronischer Lungenerkrankungen und der Entstehung einer koronaren Herzerkrankung führe.

  7. #36
    Benutzerbild von chilibean

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    Ich habe damals so 1983 angefangen zu rauchen. Anfangs hab ich monatelang nur gepafft und fand es irgendwie cool. Nach meinem 14. Geburtstag hab ich dann das Paffen aufgegeben und richtig angefangen... Ich fand es immernoch cool. Das ging dann all die Jahre so weiter. Zwischendurch habe ich immer wieder mal mit dem Gedanken gespielt, daß Rauchen aufzugeben, aber nie so richtig den Willen dazu gehabt. Meist endete dies in einem halbherzigen Versuch, wo ich für ein paar Wochen den Konsum auf drei, vier Zigaretten pro Tag reduziert hab. Doch danach hab ich meist mehr geraucht als vorher.

    Zuletzt bin ich dann bei 1 bis 2 Big-Box pro Tag angekommen und letzes Jahr im März habe ich dann verkündet, daß dies meine letzte Zigarette sein wird. Tja und seit dem bin ich Nichtraucher. Ich fand das Aufhören gar nicht schlimm, eher im Gegenteil. Liegt aber wohl daran, daß ich einfach nicht mehr wollte und den dementsprechenden Willen entwickelte. Da war es auch kein Problem von jetzt auf gleich das Rauchen aufzugeben...

  8. #37
    Benutzerbild von producer

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    @chilibean

    Erstmal Gratulation.

    Ging mir übrigens ganz genau so. 20 Jahre lang geraucht wie ein Tier (auch bis zu 2 Schachteln am Tag), dann festgestellt, daß ich das nicht mehr will und einfach aufgehört. Von heute auf morgen. OK, ist noch nicht so lange her (ca. 5 Wochen), aber ich bin sehr optimistisch, die letzte Zigarette meines Lebens bereits geraucht zu haben.

    Habe es mir erheblich schwieriger, ja wenn nicht sogar annähernd unmöglich vorgestellt, das Rauchen aufzugeben. Vor anderthalb Monaten hätte ich für eine Zigarette noch fast getötet - und jetzt sind mir die Dinger völlig wurscht.

    Grüße vom
    producer

  9. #38
    Benutzerbild von
    bubu postete
    @Bowman

    Auf welche Studien berufst du dich denn? Vielleicht gibst du die einfach mal an, anstatt hier ellenlange Vorträge über ganz andere Thematiken zu halten.
    Sorry, aber da Du ja direkt in der Lage warst das Urteil zu fällen, dass diese Studien Schwachsinn sein, habe ich es nicht für notwendig gehalten, Dir da noch irgendwas zu beweisen. Im übrigen habe ich keinen Vortrag gehalten, schon gar nicht ellenlang, und habe Dir lediglich zu erklären versucht, warum auch Studien, die vordergründig etwas im Sinne und zum Wohle der Menschen aussagen, deshalb noch lange nicht "richtiger" sein müssen, als solche die einen Zustand nicht ganz so schwarz malen, ohne das sie ihn deshalb gleich verharmlosen müssen.

    Der Großteil der Presseberichte zu diesem Thema beziehen sich auf eine Veröffentlichung von Clive Bates im Britisch Medical Journal. Einen Teil der Daten die er dort verwendet hat, findet man hier http://www.ash.org.uk/html/press/ashmobiles.html

    Natürlich kann man alles was dort geschrieben wird nun auch wieder zerpflücken, schwachsinnig finden und in Frage stellen, ob diese Daten auf Deutschland übertragbar sind. So ist das aber eben nunmal mit der Wissenschaft.

    Dave

  10. #39
    Benutzerbild von bubu

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    Dir ist schon klar, dass sich die Studie auf Großbritannien bezieht, wir hier aber die ganze Zeit von Deutschland reden? *kopfschüttel*

  11. #40
    Benutzerbild von
    @ bubu

    Dir ist schon klar, dass britische Studien normalerweise immer schon von Natur aus aus Großbritannien kommen? Nichts anderes habe ich nämlich schon in Post Nr. 13 geschrieben. Wenn Du weniger mit dem Kopf schütteln würdest und nicht nur drauf achten würdest was Du mir als nächstes in Deiner malwieder besonders liebenswürdigen Art vor den Kopf knallen kannst (aber mit mir kann mans ja machen ;-), hättest vielleicht auch Du das sogar schon vor über 20 Posts gelesen - ich habe nun wirklich kein Geheimnis draus gemacht.

    Allerdings bin ich nicht Deiner anscheinend vorliegenden Meinung, dass UK auf einem anderen Planeten liegt. Die haben teure Zigarettenpreise und eine hohe Mobilfunkpenetration unter Jugendlichen - genau wie wir. Deshalb wurden diese Ergebnisse ja auch in vielen deutschen Blättern wiederveröffentlicht und ihrerseits kommentiert.

    Lustig übrigens, dass Du in Deiner Sache weniger zimperlich mit der Herkunft Deiner Studien bist. Da dürfen sie sogar aus den USA sein, obwohl es kein Geheimnis ist, dass gerade der in US-Marken verwendete Tabak besonders gesundheitsschädlich ist - und ich habe keine Lust Dir das jetzt auch wieder rauszusuchen, weil es ganz offensichtlich sowieso nichts bringt.

    Dave

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