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Raucher / Nichtraucher

Erstellt von waschbaer, 03.05.2004, 17:33 Uhr · 437 Antworten · 37.996 Aufrufe

  1. #51
    Benutzerbild von compagnies

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    Meinst Du, das hat eine System- oder eher eine Persönlichkeitskomponente?

    Und ich habe so viel für Zigaretten bezahlt, das ich Glimmstengel bis 2045 mit "e" schreiben darf; egal, wer die Rechtsschreibung reformiert.

  2.  
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  3. #52
    Benutzerbild von
    Kiffen ja oder nein? Ich rühre meinerseits auch überhaupt keine Substanzen an, die meine Wahrnehmung und mein Bewusstsein in irgendeiner Art beeinflussen können.

    Mir geht aber (oh Wunder, auch hier schonwieder, oh oh oh....) teilweise die Bigotterie bei solchen Sachen auf den Sack. Ob das nun der Kettenraucher ist, der über die Schädlichkeit von Mobilfunkmasten orakelt oder eben das total gegen Hanf eingestellte Party-Tier, das sich aber selbst wegen exzessiven Alkoholkonsums jeden Sonntag morgen nicht daran erinnern kann wie es eigentlich nach Hause gekommen und warum es so wund ist.

    Sofern wir von Erwachsenen reden, halte ich es für ein Unding, dass irgendwer (ob nun Staat oder Mitmensch) sich anmaßt bestimmen zu dürfen welche Substanzen jemand zu sich nimmt oder nicht. Das akzeptiere ich höchstens für den Fall, dass jemand für unmündig erklärt und ins Pflegeheim oder die geschlossene Anstalt gebracht wurde. Sowas geht mir in einem freien Land mit freien Bürgern eindeutig zu weit in die Ebene wo private Entscheidungen getroffen werden. Das Gemeinwohl und Einzelinteressen müssen natürlich in Einklag gebracht werden. Bei Tempolimits, Mord und Totschlag will mir das ja auch noch einleuchten. Aber nicht beim persönlichen Konsum von irgendwas. Und gerade bei Hanf gibt es ja nun auch noch sehr sehr viele Erkenntnisse, die kaum dazu taugen zu sagen, dass er gefährlicher wäre als Alkohol. Und selbst wenn: Es ist nunmal die freie Entscheidung jedes Einzelnen was er sich und seinem Körper zumutet. Genau das tut der völlig legale Raucher und Alkoholkonsument ja auch.

    Für mich ist es also unbegreiflich, wie es bei Dingen die die persönliche Lebensführung anderer - und eben nicht etwa die eigene - betreffen Verbotsbefürworter geben kann. Ich kann sehr wohl verstehen, dass es eine Menge Leute gibt, die wie ich überzeugt davon sind, jedwedes Zeug dieser Art nicht anzurühren. Aber was andere tun, muss die Entscheidung anderer bleiben und sie dürfen deshalb nicht kriminalisiert werden (und das tut sogar auch immer noch die halbwegs moderne Regelung zum Privatkonsum, der in Deutschland zwar nicht bestraft wird, aber auch nicht wirklich erlaubt ist). Ansonsten sind wir auch ganz schnell wieder in einem Land wo Scheidung verboten ist (siehe Malta) oder z. B. Abtreibung (da will man am liebsten ja in den USA wieder hin). Und wenn ich das so sehe.... wenn töten ungeborenen Lebens ok ist, wie kann man dann ein paar Krümel Gras die ein mündiger Mensch auf eigene Kappe zu sich nimmt für illegal erklären?

    Dave

  4. #53
    Benutzerbild von Heinzi

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    waschbaer postete
    Nachdem ich mit dem Schweizer Rechtssystem nicht so bewandert bin, mal die Frage an dich: Heißt das, dass ihr sozusagen 26 verschiedene Rechtssprechungen diesbezüglich habt oder gibt es da auch ein Bundesgesetz? Und wenn ich es recht verstanden habe, gilt dann Zug wohl eher als konservativ diesbezüglich (was auch meine Meinung wäre).
    Es gibt ein nationales Betäubungsmittelgesetz, dessen Vollzug den Kantonen, tatsächlich 26 an der Zahl, obliegt, welche dabei auch über einen gewissen Ermessensspielraum verfügen.

    Da ich fast ausschliesslich nur zu Hause "rauche", kann ich zwar nicht aus eigener Erfahrung sprechen, gehe aber davon aus, dass in meinem, wie erwähnt bislang als "liberal" geltenden, Wohnkanton niemand, der beispielsweise mit einer kleinen, offensichtlich für den Eigengebrauch bestimmten Menge erwischt wird, deswegen rechtliche Schritte zu befürchten hat, sondern, höchstens, den Stoff vor den Augen der Gesetzeshüter entsorgen muss (wenn diese ihn nicht gleich selber einpacken ... )
    In anderen Kantonen aber könnte die Praxis tatsächlich strenger sein, wobei es mich nicht wundern würde, zählte der genannte,als konservativ geltende Kanton Zug dazu.
    Herumliegende "Spritzen" dagegen, welche bekanntlicherweise nicht für´s Kiffen verwendet werden, dürften, wenn überhaupt, nur an wenigen öffentlichen Orten, etwa bei Heroinabgabestellen, und auch dort nur für kurze Zeit, bis zum nächsten Durchgang der Stadtreinigung, toleriert werden.
    Die "krassen", damals für internationales Aufsehen sorgenden Verhältnisse am berüchtigten Zürcher Platzspitz, wo sich in einem Park, vom Staate toleriert, eine so genannt "offene Drogenszene" entwickelt hatte, gehören, seit einer rigorosen Räumungsaktion von vor einigen Jahren der Vergangenheit an. Weitere entsprechende Entwicklungen dürften in der ganzen Schweiz im Keime erstickt werden.

    Grundsätzlich ist zur Thematik "Kiffen" von meiner Seite zu sagen, dass ich mir nur abends, oder nachts, meist vor der Kiste, einen "reinziehe", ganz gemütlich zur Entspannung, vergleichbar, wohl auch in der berauschenden Wirkung, dem legendären Glas Wein, welches sich viele Leute völlig unbehelligt, gesellschaftlich adäquat sozusagen, genehmigen. Ich selber mag Wein nicht besonders und trinke im Übrigen überhaupt nur wenig Alkohol, wobei ich das allmähliche Abdriften in eine andere, etwas "höher gelegene" Sphäre, lieber Zug um Zug an einem kleinen Glimmstängel erlebe als dadurch, aus einem harten Glasbehälter oder spröden Plastikbecher eine oftmals übel schmeckende Flüssigkeit zu nuckeln....
    Was mich persönlich davon abhält, häufiger zu kiffen, als ich jetzt tue, ist die Angst, es könnte meine Denkleistung nachhaltig beeinträchtigen und/oder, wahrscheinlich schleichend und insofern zunächst unbemerkt, Persönlichkeitsveränderungen in mir auslösen, etwa eine zunehmende Gleichgültigkeit.
    Ich bin jedenfalls froh, in jungen Jahren, während meiner körperlichen und sozialen Entwicklung, noch nicht mal gewusst zu haben, was ein Joint ist - habe ziemlich spät mit dem Konsum angefangen -, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass es jungen Leuten gut bekommt, Hanf in grösseren Mengen zu konsumieren. Klassen, in denen sich bekiffte, zum Unterricht schlicht nicht mehr befähigte Schüler tummeln, soll´s ja heutzutage auch schon geben.
    Aufgrund eines drohenden Konsumanstiegs bei Jugendlichen und sogar Kindern sehe ich auch die Legalisierungsdebatte, unabhängig von meinem persönlichen Interesse an der Beschaffbarkeit, mit gemischten Gefühlen...

  5. #54
    Benutzerbild von Heinzi

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    Muggi postete
    @compagnies

    Nach der Rechtschreibreform heißt das tatsächlich Glimmstängel... :P
    Wollte ich auch gerade posten.

    Schliesslich kommt der Stängel von der "Stange".
    Eine der durchaus verständlichen Regeln der neuen Rechtschreibung.
    Sowas gibt´s nämlich aus...

  6. #55
    Benutzerbild von Heinzi

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    Dave Bowman postete
    Kiffen ja oder nein? Ich rühre meinerseits auch überhaupt keine Substanzen an, die meine Wahrnehmung und mein Bewusstsein in irgendeiner Art beeinflussen können.
    Ein beliebtes Argument der Drogengegner.

    Kann ich zwar nachvollziehen, wandle es für mich aber leicht ab:

    Ich möchte "meine Wahrnehmung und mein Bewusstsein" nicht in wesentlichem Ausmass beeinflusst sehen, weshalb ich einen starken Rausch, oftmals gipfelnd im berühmt-berüchtigten "Absturz", stets zu vermeiden versuche.
    Passieren kann´s hin und wieder aber trotzdem...


    Einen leichten Rausch dagegen, bei dem man sich aber noch weitgehend unter Kontrolle hat, das angenehme Gefühl, "high" zu sein, einen leichten Schwindel, einen Zustand des Schwebens zwischen verschiedenen, teils noch unentdeckten Welten, eine Karusselfahrt in´s Nirgendwo, ein in dezentem Masse gesteigertes emotionales Empfinden, oder wie auch immer, empfinde ich halt als recht angenehm, als, wie ich es gerne nenne, "willkommenen Kurzurlaub vom gemeinen Alltags-Ich"...

    Ach ja, zurzeit, da ich diese Zeilen tippe, bin ich völlig nüchtern.
    Hab´ nämlich nix mehr da...


  7. #56
    Benutzerbild von Torsten

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    Auch wenn ich jetzt zu faul bin, nach entsprechendem Material zu suchen: Unterschiedlichste medizinische Studien der letzten Jahre haben zweifelsfrei belegt, dass aus dem Trio Saufen, Rauchen, Kiffen Letzteres bei vernünftigem Gebrauch mit Abstand die harmloseseste Variante des Drogenkonsums ist. Insofern ist eine grundsätzliche Ablehnung oder gar Verteufelung von Marihuana schlicht ein Zeichen für eine von Klischees und Stammtischparolen geprägte Unwissenheit.

    In meinem Umfeld kiffen so einige Leutchen schon seit vielen Jahren, und bis auf eine einzige Ausnahme gehen damit allesamt äußerst vernünftig um. Da gönnt man sich abends nach einem harten Arbeitstag mal 'nen fetten Joint zur Entspannung und konsumiert am Wochenende in Gesellschaft von Freunden oder in Partylaune vielleicht auch etwas mehr. Zigaretten oder Alkohol braucht keiner von denen, Joints oder die unvermeidliche "Böng" reichen völlig aus. Den Verstand hat es bisher jedenfalls noch keinem vernebelt, es sind alles Zeitgenossen, die ansonsten mit beiden Beiden fest im Leben stehen.

    Wie gesagt - bis auf eine Ausnahme. Und diese ist leider ausgerechnet mein ehemals bester Freund, zu dem sich das Verhältnis in jüngerer Vergangenheit deutlich verschlechtert hat. Sein maßloser Marihuana-Konsum, dessen er sich durchaus bewusst ist, hat ihn nach meinen Beobachtungen in den letzten Jahren fast unausstehlich werden lassen. Ironie des Ganzen: Glaubt man gemeinhin, Kiffer würden mit der Zeit eine unglaubliche Gelassenheit entwickeln, ging's bei ihm genau in die andere Richtung. Er ist mittlerweile zu einem regelrechten Choleriker mutiert, der sich über die unwichtigsten Dinge aufregt und im Zuge dieser Veränderung irgendwann auch nicht mehr davor zurückschreckte, seine Freundin zu schlagen (einmal sogar in meinem Beisein, bei dem ich eingreifen musste). Alles in allem ein Charakterwechsel, der wirklich erschreckend ist.

    Mit Marihuana ist es wie mit vielen anderen Dingen, die das Leben verschönern: In Maßen genossen unbedenklich, bei Missbrauch extrem schädlich. Leider ist es eben so, dass ein gewisser, aber vergleichsweise geringer Prozentsatz der Menschen zur Suchtbildung neigt. Völlig egal, ob Drogen, brutale Filme, blutgetränkte Videospiele oder zweifelhafte Internet-Anwendungen: Das Gros der Konsumenten geht mit diesen Produkten sehr rational um. Leider aber gibt es immer einige anfällige Kandidaten, die jegliches Maß verlieren oder sich in in ihrer Charakterfärbung ernsthaft beeinflussen lassen. Die kontrovers diskutierte Frage ist nun, ob man wegen einer labilen Minderheit stets auf die Annehmlichkeiten verzichten sollte, der die Mehrheit mit Vernunft begegnen.

    Ich selbst neige in solchen Fällen eher zur liberalen Variante, sehe aber durchaus die ihr innewohnende Problematik. So ist für mich das einzig ernsthafte Argument für die Nicht-Legalisierung von Marihuana der Einwand, dass es für manche eben als Einstiegsdroge fungiert, über die sie später bei den wirklich fatalen Suchtmitteln landen (Crack, Heroin usw.).

    Völlig lächerlich, geradezu ärgerlich empfand ich einen Fall, der sich vor einigen Jahren bei uns in Krefeld ereignete: Dort hatte eine zwischen 70 und 80 Jahre alte Dame wegen irgendeiner nichtigen Angelegenheit die Polizei gerufen. Nach Klärung der Sachlage entdeckte einer der Beamten auf der Fensterbank oder dem Balkon zufällig eine kleine Cannabis-Pflanze, die die Dame hegte und pflegte. Auf Nachfragen erklärte sie, dass sie sich auf diese Weise schon "seit vielen, vielen Jahren" ihr eigenes Hanf züchtete und jeden Abend einen kleinen Joint gönne - das gehörte für sie zu den Kleinigkeiten, die ihr ein wenig das weiß Gott nicht immer leichte Leben erträglicher machten.

    Tja, und die dienstbeflissenen, in meinen Augen ohne jegliches Fingerspitzengefühl handelnden Beamten nahmen der alten Dame allen Ernstes die Pflanze weg, nur weil sie wohl nicht gemeldet war…

    Eine schöne Info-Übersicht zum Thema "Cannabis/Marihuana" gibt es hier:
    http://www.thema-drogen.net/Drogen/C...Can_Recht.html

    ihkawimsns postete
    Das ist ja schon heftig! Lymphdrüsenkrebs mit Ende Zwanzig! Ich glaube, da möchte wohl keiner mit dir tauschen... Auch wenn du heute vielleicht (korrigier' mich, wenn ich falsch liege) so eine Art Lance-Armstrong-Haltung dazu entwickelt hast: "Was dich nicht umbringt, macht dich härter!"
    Kann man in der Tat so formulieren. Vor allem entwickelt man eine große Gelassenheit gegenüber vielen Dingen, über die man sich vorher oft den Kopf zerbrochen hat...

    compagnies postete
    1. Heißt es Glimmstengel und
    2. verrate ich nicht, sonst hält Torsten mir wieder 5exismus vor.
    3. Kiffen ohne rauchen "danach" kann ich nicht nachvollziehen ...
    1. muss man sich auch als St. Pauli-Fan nicht dem sprachlichen Fortschritt entziehen;
    2. wenn ich dir was vorhalte, dann merkst du das;
    3. "Kiffen ohne Rauchen" ist das Motto jedes vernünftigen THC-Konsumenten meines Umfelds…

  8. #57
    Benutzerbild von bubu

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    @Bowman

    Ich glaube, du willst einfach mal wieder nicht verstehen. Eigentlich wollte ich mich nicht mehr mit dir auf eine sinnlose Diskussion einlassen. Ich lehne es ab, mit Leuten Diskussionen zu führen, die ganz offensichtlich nur irgendwelche Spielchen spielen wollen. Daher ist das hier auch mein letzter Post an dich, nicht nur in diesem Thread, sondern überhaupt. Ich wollte mich in diesem Forum einfach nicht mehr aufregen. Und sich über dich aufzuregen, lohnt einfach nicht...

    Wir reden hier von der Situation jugendlicher Raucher in Deutschland. Ich habe deutsche Statistiken, die sich auf die Situation in Deutschland beziehen, angeführt. Du behauptest was anderes über Deutschland, nämlich, dass die Zahlen bei jugendlichen Rauchern runtergehen und berufst dich dabei auf eine britische Studie, die Statistiken anführt, die sich auf die Situation in Großbritannien beziehen. Merkst du eigentlich nicht, dass das nicht geht?

  9. #58
    Benutzerbild von Pallas

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    Torsten postete
    Auch wenn ich jetzt zu faul bin, nach entsprechendem Material zu suchen: Unterschiedlichste medizinische Studien der letzten Jahre haben zweifelsfrei belegt, dass aus dem Trio Saufen, Rauchen, Kiffen Letzteres bei vernünftigem Gebrauch mit Abstand die harmloseseste Variante des Drogenkonsums ist. Insofern ist eine grundsätzliche Ablehnung oder gar Verteufelung von Marihuana schlicht ein Zeichen für eine von Klischees und Stammtischparolen geprägte Unwissenheit.
    Sehe ich genau so, und von diesen Studien habe ich auch gelesen.

    Dennoch sollte der Gebrauch von Marihuana beschränkt sein. Denn auch damit kann man die Öffentlichkeit gefährden. Bekifft Auto fahren und Unfälle verursachen beispielsweise.

    Da ich nie geraucht habe, habe ich auch nie gekifft.
    Das hat mir auch bislang noch nie gefehlt, aber manchmal wüßte ich schon gern, wie man die Welt nach einem Tütchen sieht.

  10. #59
    Benutzerbild von Closelobster

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    @ pallas: das hängt meiner Ansicht nach vom allgemeinen körperlichen und geistigen Zustand ab, wie so `ne Tüte auf einen wirkt. Mir selber hat Kiffen gar nichts gebracht... außer einem leicht flauen Gefühl im Bauch. Ich habe überhaupt keinen Bezug zu Marihuana/Cannabis, und nachdem auch beim zweiten Joint überhaupt nichts passiert ist (außer dem flauen Gefühl) hbe ich für mich beschlossen, das Ganze bleiben zu lassen.

    Zu der Diskussion, was schädlicher ist, Nikotin, Alkohol oder Cannabis: die Studien, von denen Torsten spricht, habe ich auch gelesen (ist schon einige Jahre her). Nur vertrete ich eher die Linie: Alles in Maßen. Ich bin Genußraucher, und ich trink auch ganz gerne mal ein Bier oder einen guten Rotwein. Aber eben alles in Maßen, es bringt mir nichts wenn ich sternhagelvoll bin oder `nen Tatter wegen zuviel Nikotin bekomme. Und wenn mir in den 80ern das Kiffen was gebracht hätte, könnte ich mir auch vorstellen, mir ab und an einen Joint zu genehmigen. An anderen (härteren) Drogen hatte ich nie Interesse. In sofern ist weder der Alkohol noch Nikotin wirklich schädlich für mich.

  11. #60
    Benutzerbild von
    bubu postete
    @Bowman

    Eigentlich wollte ich mich nicht mehr mit dir auf eine sinnlose Diskussion einlassen.
    Ich kann Dich da nur ermutigen, es so zu handhaben. Du müsstest dann allerdings mit Deinem neuen Hobby aufhören, sie auf eine sinnlose Ebene zu ziehen, das ganz offensichtlich nur dazu da ist, mit mir noch den einen oder anderen Strauß auszufechten bzw. mir immer wieder unter die Nase zu reiben wie schei**e Du mich findest. Wenn Dir meine Argumente nicht passen, dann kannst Du sie wiederlegen oder ignorieren. Aber Deine ständigen persönlichen Angriffe sind zu nichts anderem geeignet als es persönlich, unsachlich und damit sinnlos werden zu lassen.

    Ich kann nur sagen: Wenn ich eine Studie, die beim Familienministerium einer Regierung runtergeladen werden kann, die diesbezüglich einerseits aus Ideologen besteht und andererseits aus Leuten die nach Steuererhöhungsmöglichkeiten suchen die man prima mit positiven Steuerungsfunktionen begründen kann, in Frage stelle, ist es sicherlich kein Spielchen wenn ich auf Ergebnisse aus UK verweise (und diese auch explizit als solche bennene, dass ist Dir eben nur völlig entgangen, weil Du Dich - und das unterstelle ich Dir bewusst - Dich nur wieder über mich aufregen wolltest), die man hier sicherlich genauso nachvollziehen könnte (denn die Märkte sind diesbezüglich einfach zu gleich und das Geld Jugendlicher nicht plötzlich unendlich), wenn man denn entsprechendes nachvollziehen wollte (das ist übrigens genau der Grund für Bates Veröffentlichung gewesen, darauf hinzuweisen, diesen Faktor in die entsprechende Forschung einzubeziehen, da es offenbar einen Zusammenhang gibt). Das ist aber offenbar gar nicht gewollt. Das ist meine Meinung. Die kannst Du teilen oder es lassen. Mehr habe ich nie erwartet, auch nicht von Dir. Aber wirf mir deswegen nicht irgendwelchen Müll vor, der nur Deiner Phantasie entspringt.

    Dave

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