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Schei.. "T"Euro!

Erstellt von Parallax M5, 15.03.2004, 09:53 Uhr · 107 Antworten · 6.250 Aufrufe

  1. #31
    Benutzerbild von The Mad Hatter

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    100% agree was das Schwarzsehen betrifft.

    Auch ansonsten kann man dir da nur zustimmen, aber was willst du machen? Die Parteien scheinen derzeit nicht imstande sich gegen die verschiedenen Lobbys, Gruppierungen etc. durchzusetzen und wirklich mal eine Rrform zu machen, die diesen Namen auch verdient. Denn alles bisherige ist nur schief gelaufen. Rot-Grün ist schon lange am Boden, die Schwarz-Rote Gesundheitsreform war schon wieder überholt, bevor sie überhaupt offiziel war und so weiter und sofort (von der Steuerverarsche aus dem Vermittlungsausschuß mal ganz zu schweigen). Traurig, Traurig

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Also, teurer ist es schon geworden seit der Umstellung, dass lässt sich ja kaum verleugnen.

    Aber zumindest im Lebensmittelbereich empfinde ich es (noch) nicht als sooo drastisch. In der Woch komme ich für mich mit 30 bis 40 Euro aus, und das reicht für eine sowohl quantitativ als auch qualitativ zufriedenstellende Ernährung.

  4. #33
    Benutzerbild von Kwen

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    Die Regierung ist nur in einer Hinsicht schuld am TEURO: Sie hat ihn eingeführt. Ok, nicht die heutige Regierung, die Weichen dafür wurden schon zu Birnes Zeiten gestellt. Aber Preispolitik wird von den Märkten selbst gemacht und nicht von den Regierungen.

    Das die Preise in den letzen 2 Jahren etwas angezogen sind, hängt mit der gesamteuropäischen Struktur zusammen. Deutschland war im Vergleich zu Italien, Spanien und Frankreich bis zur Einführung des Euro "Billigland" und nun gleicht sich das langsam aus. Es gibt innerhalb Europas keine Währungsschwankungen mehr und Produkte aus dem europäischen Ausland werden demnach zu festen Euro-Preisen importiert.

    Verfolgt man die Nachrichten und sieht sich ein wenig in der Welt da draussen um, wird man feststellen, das dort derzeit eine wahre Rabatt- und Preisschlacht im Gange ist. Das hat es zu DM Zeiten nicht gegeben und die Margen für einzelne Produkte sind für die Einzalhandelsunternehmen fast aufs Unerträgliche gesunken. Uns Verbraucher müsste dies eigentlich freuen, aber wir meckern weiter über den Teuro und zerstören damit letztendlich unsere eigenen Arbeitsplätze. Geiz ist nicht geil ! Geiz und übertriebene Sparsamkeit vernichtet unsere Wirtschaft. Aufgrund der ausbleibenden Umsätze und geringeren Margen werden viele Produktionsstätten ins aussereuropäische Ausland verlegt, um durch geringere Produktionskosten wieder ins Plus zu kommen... (schönen Gruß an die demnächst arbeitslosen Siemens-Mitarbeiter)

    Ich will hier mal ein paar vor-und Nachteile des Teuros aufzählen:

    Vorteile:
    - kein Währungsumtausch mehr bei Reisen im Euroland
    - Starke Weltwährung (immer mehr Länder rechnen in Euro)
    - Deutliche Preissenkungen bei Bekleidung, Elektronik, Reisen und Telekommunikation
    - Einkaufen im Euroland über Internet ohne Komplikationen und teure Gebühren

    Nachteile:
    - Lebensmittelpreise wurden angehoben
    - USA kriegen es mit der Angst zu tun, da Dollar an Bedeutung verliert
    - Internationaler Wettbewerbsdruch erhöht

    Für mich überwiegen klar die Vorteile. Die Lebensmittelpreise wurden zwar teilweise drastisch erhöht, jedoch kann ich im Durschnitt beim Einkauf die hier sooft angesprochene Preisverdopplung nicht feststellen. Übrigens kostet Benzin heute nicht mehr als vor 20 Jahren... Der Preis kommt nur durch eine höhere Mineral- Mehrwert- und Ökosteuer zustande. Benzin kostete 1983 etwa um 1,50 DM/Liter. Damals hatten wir 14 % Mehrwertsteuer, die Minreralölsteuer betrug etwa 30%. Ökosteuer gab es nicht.

    Wir sollten aufhören immer alles in DM umzurechnen und uns damit selbst zu betrügen. Es gibt eine Inflation, die richtet sich nach der allgemeinen Wirtschaftslage und nicht nach der Bezeichnung einer Währung. Wenn wir es uns leisten können, dann sollten wir nicht Geizen. Wenn wir wenig geld zur Verfügung haben, sollten wir nach günstigen Angeboten ausschau halten und uns mit Luxusgütern zurückhalten. Das war auch schon vor der Einführung des Euro so. Wieso haben wir den Anspruch, uns alles leisten können zu müssen ??? Diesen Anspruch kann uns eine Neue Währung nicht erfüllen. Und darf es auch nicht. Wer der Meinung ist, sich die Pizza beim Italiener für 8,50 Euro nicht leisten zu können oder zu wollen, der soll eben zu Hause essen. Übrigens hat die Dr. Oettker Tiefkühlpizza früher bereits 4,99 DM gekostet. Jetzt ist sie für 2,99 Euro zu haben... Wo ist das Problem ? Kann sich irgedjemand vorstellen, das Dr. Oettker den Preis vielleicht 2003 oder 2004 sowiso auf DM 5,89 angehoben hätte ?

    Übrigens finde ich es geil, für 39 Euro nach Palma fliegen zu können, eine Dolby, Surround Anlage für 199,- Euro bei Ebay nachgeschmissen zu bekommen und für die Minute Telekom nur noch 3 Cent bezahlen zu müssen... Erinnert Ihr euch ? 2001 kostete diese Minute noch 12 Pfennige.... und das Telefon dazu 200 DM.

    So Long,

    der Eurobefürworter

  5. #34
    Benutzerbild von Torsten

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    Kwen postete
    Übrigens finde ich es geil, für 39 Euro nach Palma fliegen zu können, eine Dolby Surround Anlage für 199,- Euro bei Ebay nachgeschmissen zu bekommen (...).
    ´
    Sofern es sich dabei nicht um das ultimative Monster-Schnäppchen handelt, frage ich mich, was an einer Surround-Anlage für 199 Euranten allen Ernstes "geil" sein soll...

    Zu Geräten mit solchen Preisen gilt in der Regel:

  6. #35
    Benutzerbild von hoodle

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    Genau, und wenn ich mich dran erinne, dass die Telefoneinheit früher wesentlich länger war (8 Minuten,wenn ich mich recht erinnere) und dafür nur 20 Pfennig bezahlen musste, dann kann ich hier keine Verbesserung feststellen. Und wer ein Telefon mit Gebührenanzeige hat, der darf mal die Auskunft der Telekom anrufen und nachschauen was die Auskunft einer Telefonnumer kostet. Da ist Augenreiben mit inbegriffen, denn 1,50 - 2,- € kostet das im Schnitt. Früher war das kostenlos, auch von Telefonzellen aus. Aber das hat jetzt sicherlich nichts mit dem Euro zu tun. Das waren allgemeine Preiserhöhungen.

  7. #36
    Benutzerbild von Torsten

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    Kwen postete
    Verfolgt man die Nachrichten und sieht sich ein wenig in der Welt da draussen um, wird man feststellen, das dort derzeit eine wahre Rabatt- und Preisschlacht im Gange ist. Das hat es zu DM Zeiten nicht gegeben und die Margen für einzelne Produkte sind für die Einzalhandelsunternehmen fast aufs Unerträgliche gesunken. Uns Verbraucher müsste dies eigentlich freuen, aber wir meckern weiter über den Teuro und zerstören damit letztendlich unsere eigenen Arbeitsplätze. Geiz ist nicht geil ! Geiz und übertriebene Sparsamkeit vernichtet unsere Wirtschaft. Aufgrund der ausbleibenden Umsätze und geringeren Margen werden viele Produktionsstätten ins aussereuropäische Ausland verlegt, um durch geringere Produktionskosten wieder ins Plus zu kommen... (schönen Gruß an die demnächst arbeitslosen Siemens-Mitarbeiter)
    So isses... : http://www.plauderhoehle.de/forum/sh...ime=1080534388

  8. #37
    Benutzerbild von musicola

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    hoodle postete
    Genau, und wenn ich mich dran erinne, dass die Telefoneinheit früher wesentlich länger war (8 Minuten,wenn ich mich recht erinnere) und dafür nur 20 Pfennig bezahlen musste, dann kann ich hier keine Verbesserung feststellen. Und wer ein Telefon mit Gebührenanzeige hat, der darf mal die Auskunft der Telekom anrufen und nachschauen was die Auskunft einer Telefonnumer kostet. Da ist Augenreiben mit inbegriffen, denn 1,50 - 2,- € kostet das im Schnitt. Früher war das kostenlos, auch von Telefonzellen aus. Aber das hat jetzt sicherlich nichts mit dem Euro zu tun. Das waren allgemeine Preiserhöhungen.
    Den 8 Minuten Takt gibt es doch aber schon seit Jaaahren nicht mehr.
    Ich glaube, das kann man nicht mit den heutigen Erhöhungen durch den Euro vergleichen.

    Was das rausfinden von Telefonnummern betrifft:

    Seitdem ich Internet nutze, und ganz speziell seit ich ne Flatrate habe gehe ich auf http://www.telefonbuch.de/ um mich zu informieren.

    Im Übrigen war die Telefonauskunft zu *kostenlos" Zeiten doch vergleichsweise eingeschränkt:

    Mal ein Beispiel:

    Ich wollte einen Kumpel nach langer Zeit mal wieder besuchen, wusste aber
    seine Adresse nicht. Aber ich wusste er hat Telefon. Blöderweise hatte der damals das Hobby in diversen *Vor* Internet-Seiten (weiss gerade nicht mehr
    wie das damals hiess) rumzuhängen und war praktisch nicht zu erreichen!

    Was tun?

    Ich rief bei der kostenlosen Auskunft an und bat die nette junge Dame um die Adresse des Freundes. Sie verwies freundlich darauf dass sie aus Datenschutzgründen nur die Telefonnr. nennen dürfe und mehr nicht. Nach einigen längeren Erklärungen meinerseits von wegen ewig nicht mehr gesehen
    und blabla schaffte ich es wenigstens ihr die Straße aus dem Kreuz zu leieren.
    So dass ich schließlich *nur* noch die einzelnen Namensschilder der Wohnungen einer Straße abklappern musste die immerhin knapp 140 Hausnummern hatte!

    Ich war froh, die Dame wenigstens so weit gebracht zu haben...

    Mittlerweile bekommt man bei der Auskunft notfalls die komplette Adresse dazu inkl. Handynr. und Email-Adresse. Und wenn man möchte, noch die der unmittelbaren Nachbarn!

    Nochmal was zu den Lebensmittelpreisen:

    Weiter vorne schrieb ich bereits dass sich meine Einkäufe auf LIDL, ALDI und PENNY beschränken, da bekomme ich all das was ich zum Leben brauche ohne zuviel zu zahlen.

    Wer bei Prospekt Blendern wie KAUFLAND, MARKTKAUF oder REAL
    einkauft, muss sich nicht wundern, wenn er - mal abgesehen von den Sonderangeboten - mit nem vollen Einkaufswagen mehr bezahlt als geplant.
    Die sind nämlich bei vielen Dingen, die nicht im Prospekt beworben
    werden, unangenehm teuer...

  9. #38
    Benutzerbild von Raccoon

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    Ein Hin und Her, was auch irgendwo verständlich ist.

    Trotz all der Vorteile des Euros, die es tatsächlich gibt (und in Sachen Umrechnung haben wir's ja nun wirklich noch leicht) wurden laut meinen Beobachtungen gerade im Bereich alltäglicher Dinge die Preise tatsächlich erhöht. Manch einer mag das eben als Rumjammerei betrachten, aber ich möchte ja auch nicht verhungern. Und ich meine nicht Luxus-Lebensmittel, wenn ich als Beispiel bei der Ernährung bleibe, sondern günstige Käse- und Brotsorten, günstige Nudeln usw. Kochen tu ich selber, was schon Geld spart. Aber Tomaten, Gurken, Äpfel etc. waren nun einmal vor dem Euro günstiger und zeigen - so scheint es mir - alle paar Monate hinter dem Komma höhere Zahlen. Und 10 Cent sind 20 Pfennig.

    Über Unterhaltungsmedien oder CDs hüllen wir den Mantel des Schweigens. Während Rohlinge immer günstiger wurden, kosten Musik-CDs inzwischen regulär um die 16 bis 19 Euro. Selbst wenn es "Argumente" der Industrie gibt wie das Raubkopieren - die günstigen Angebote bei neuen CDs verschwanden abrupt (!!) mit dem Euro. Das kommt mir komisch vor. Noch kurz vor der Euro-Einführung kostete manch aktuelle CD in einigen Ladenketten für eine Woche 21 DM. Damit ist's lange vorbei.

    Da heißt's in allen Bereichen: Augen auf und nachgerechnet. Nicht aus Bequemlichkeit beim Supermarkt um die Ecke kaufen, sondern auch mal einen längeren Weg auf sich nehmen und ggf. auf Vorrat kaufen, wenn möglich. Anders geht es nicht.

    Gruß, Raccoon

  10. #39
    Benutzerbild von Kwen

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    Torsten postete
    Kwen postete
    Übrigens finde ich es geil, für 39 Euro nach Palma fliegen zu können, eine Dolby Surround Anlage für 199,- Euro bei Ebay nachgeschmissen zu bekommen (...).
    ´
    Sofern es sich dabei nicht um das ultimative Monster-Schnäppchen handelt, frage ich mich, was an einer Surround-Anlage für 199 Euranten allen Ernstes "geil" sein soll...

    Zu Geräten mit solchen Preisen gilt in der Regel:
    Haste ja Recht... Habe mal wenig in die Übertreibungskiste gegriffen, um meine Meinung etwas zu verdeutlichen. Aber Qualität hatte schon immer ihren Preis, auch schon vor dem Euro.

    Ich habe übrigens eben mal meine CD-Sammlung durchforstet und auf einigen klebte noch das Preisschild. Beispiele:

    Queen-The Miracle: DM 27,80
    Camouflage-Methods of Silence: DM 24,99
    Spin Doctors-Pocket full of Kryptonite: DM 27,95
    ZZ Top - Greatest Hits: DM 24,90
    Bryan Adams-Waking up the Neighbours DM 29,95
    Pink Floyd - Delicate Sound of Thunder DM 39,90
    Def Leppard - Adrenalize DM 34,95

    Keine der Scheiben ist neuer als 12 Jahre. Durchschnittlich kostete also eine CD anfang der 90er ca. 30,- DM. In Euro 15,34. Wenn ich jetzt eine jährliche Inflationsrate von 1,5 % breücksichtige, kann ich beim Besten Willen keine Erhöhung der Preise feststellen. Vielleicht haben einige von euch ja auch noch ein paar Scheiben mit Preisschild von früher im Schrank. Schaut doch mal nach und vergleicht. Würde mich mal interessieren auf welche Ergebnisse ihr kommt.

  11. #40
    Benutzerbild von hoodle

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    hoodle postete
    Aber das hat jetzt sicherlich nichts mit dem Euro zu tun. Das waren allgemeine Preiserhöhungen.
    musicola postete
    Den 8 Minuten Takt gibt es doch aber schon seit Jaaahren nicht mehr.
    Ich glaube, das kann man nicht mit den heutigen Erhöhungen durch den Euro vergleichen.
    Ich habe nix anderes geschrieben!

    Ich benutze die Telefonauskunft auch so selten wie möglich, aber manchmal gibt es keine andere Möglichkeit, so dass man dann und wann doch darauf zurückgreifen muss.

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