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Schei.. "T"Euro!

Erstellt von Parallax M5, 15.03.2004, 09:53 Uhr · 107 Antworten · 6.259 Aufrufe

  1. #61
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Schei.. "T"Euro!

    So. Da ich bei dem damaligen Einkauf wohl nur wenig brauchte, fand sich auf dem Bon nur eine kleine Anzahl Artikel. Fünf Waren konnten von mir eindeutig als unverändert (Inhalt/Gewicht/Marke) identifiziert werden!

    Hier mal der Preisvergleich:

    Erdnussflipps:
    0,67 DM
    / 0,55 € = 1,08 DM

    Nussnougatcreme:
    1,59 DM / 0,99 € = 1,94 DM

    Paprikachips:
    0,79 DM / 0,69 € = 1,35 DM

    Cervelatwurst:
    1,29 DM / 0,95 € = 1,86 DM

    American Sandwich
    1,89 DM / 0,69 € = 1,35 DM

    Tja, was soll man dazu sagen. Vier von fünf Waren wurden deutlich teuerer!
    Dieser Vergleich ist natürlich nicht repräsentativ, aber ein wenig nachdenklich stimmt mich das schon.
    Das Gefühl, dass seit dem Euro vieles teuerer wurde, hatten wir ja schon vor sechs Jahren. Dass der Preisanstieg für relative Pillepalle-Artikel des täglichen Gebrauchs innerhalb von 11 Jahren so stark war, fiel mir ehrlich gesagt nicht so sehr auf. Aber wie heißt es so schön:

    Steter Tropfen höhlt den Stein...

    Und ob an den Preisanstiegen nur der Euro schuld ist?

  2.  
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  3. #62
    Benutzerbild von Laschek

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    AW: Schei.. "T"Euro!

    Ausgewogene Ernährung

  4. #63
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Schei.. "T"Euro!

    Zitat Zitat von Laschek Beitrag anzeigen
    Ausgewogene Ernährung
    Dummbabbler!

    Da stand wahrscheinlich ein Länderspiel an. Muss mal fussballdaten.de konsultieren...

    EDIT:


    Länderspiel nicht, aber eine Woche später das CL-Drama gegen ManU...

  5. #64
    Benutzerbild von Laschek

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    AW: Schei.. "T"Euro!

    Zitat Zitat von musicola Beitrag anzeigen
    Dummbabbler!
    Naja, dumm gebabbelt is halt glei

  6. #65
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Schei.. "T"Euro!

    Ich denke mal, in über 10 Jahren wären die Preise ohnehin angestiegen, nur wäre das wahrscheinlich langsamer und über die Jahre verteilt vonstatten gegangen. Müsste man mal irgendwo recherchieren: Preisunterschiede zu D-Mark-Zeiten über einen Zeitraum von 10 Jahren. Dass da Unterschiede vorhanden sind, ist klar, aber wie groß sind die?

    Manchmal ärgere ich mich auch ganz gewaltig über die Europreise, will sagen, DM = EUR vom Wert her, aber wenn es nicht gerade Lebensmittel o. ä. sind, kaufe ich es eben nicht, und auch bei den Dingen des täglichen Lebens überlege ich mir dann, ob ich es wirklich brauche. Ein Beispiel dafür war vor einigen Jahren das Comeback der Adidas Allround, darüber sprachen wir hier ja schon, und ich hatte mich ziemlich echauffiert, weil die damals 100 DM und später 100 EUR, sprich, 200 DM (!!!) kosteten. Aber ansonsten finde ich den Euro schon nicht verkehrt: Wenn ich jetzt in Frankreich, Belgien, Italien unterwegs bin, brauche ich kein Geld mehr umzutauschen (und dies je nach Aufenthaltsdauer ggf. mehrmals zu wiederholen) und vor allem, ich brauche nicht per Schnellkopfrechnen umzurechnen, wie der Preis denn in DM wäre, was für eine Dyskalkulikerin wie mich schon erheblich mehr Lebensqualität bedeutet.

  7. #66
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Schei.. "T"Euro!

    Zitat Zitat von musicola Beitrag anzeigen
    So. Da ich bei dem damaligen Einkauf wohl nur wenig brauchte, fand sich auf dem Bon nur eine kleine Anzahl Artikel. Fünf Waren konnten von mir eindeutig als unverändert (Inhalt/Gewicht/Marke) identifiziert werden!

    Hier mal der Preisvergleich:

    Erdnussflipps:
    0,67 DM
    / 0,55 € = 1,08 DM
    [...]
    Und ob an den Preisanstiegen nur der Euro schuld ist?
    Wenn man sich mal die Preisentwicklung anschaut, ist die Cervelatwurst pro Jahr 3,1% teurer geworden und die Nussnougatcreme 1,8%. In der Zwischenzeit war auch die Mehrwertsteuer von 16% auf 19% erhöht worden (kann man also schonmal rausrechnen). Bemerkenswert finde ich, dass z. B. die Nussnougatcreme eigentlich recht moderat teurer geworden ist und kaum über der durchschnittlichen Teuerungsrate von 1,5% liegt. Der Preis für die Tonne Kakao ist nämlich allein in den letzten fünf Jahren von 800 auf 2700 Euro gestiegen und auch der Zucker (davon ist ja noch erheblich mehr in der Creme) ist immerhin um 50% teurer geworden. Ich kann jetzt auch nicht sagen warum, aber ich nehme mal an, dass es - wie bei so vielem - daran liegt, dass nun auch viele Chinesen sich unsere Sitten aneignen und deshalb die Nachfrage stark steigt.

    Zumindest bei Lebensmitteln kann ich mich den Teuro-Klagen auch nach 10 Jahren einfach nicht anschließen. Ein Blick auf die Preise im europäischen Ausland zeigt, dass wir hier mit die billigsten Lebensmittelpreise haben. Selbst wenn manches überdurchschnittlich teurer geworden ist, war es vorher vielleicht einfach zu billig. Die rauhen Sitten bei der Behandlung von Mitarbeitern bei den Discounter-Ketten ist ja kein Zufall, sondern ist eine Nebenerscheinung der geringen Margen und des Verdrängungswettbewerbs in der Branche.

    Eine goldene Nase verdient sich im Lebensmittel-Einzelhandel keiner. Selbst die nicht gerade niedrigpreisige REWE-Gruppe erreicht als Umsatzmarge gerade mal die Verzinsung eines Sparbuchs, Metro, Edeka und Co. kaum mehr (zwischen 2 und 3%). Wir haben einfach viel zu viele Supermärkte auf zu wenig Fläche und die Mitarbeiter werden eh schon immer schlechter bezahlt und wegen Nichtigkeiten gefeuert. Wie billig sollen Lebensmittel da noch werden können? Ich sehe da nüchtern betrachtet gar keinen Raum für einen "Teuro". Wenn der Lebensmittel-Einzelhandel sich ohne Not eines "Teuro" bedient hätte um besser zu verdienen, würden die Umsatzmargen heute doch bei 10% und mehr liegen.

  8. #67
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Schei.. "T"Euro!

    Endlich meldet sich auch mal wieder einer der Altgedienten!

    Bei der Mehrwertsteuer ist dir ein kleiner Fehler unterlaufen. Die liegt schon seit Ewigkeiten unverändert bei 7% für Lebensmittel!


    Was das Überangebot von Supermärkten angeht:

    Ich frage mich, was es einem Herrn Gehrig wirklich bringt, wenn er in einer 80000-Einwohner-Kleinstadt fünf LIDL-Märkte stehen hat...
    Marktanteile? Ich weiß nich...

  9. #68
    Benutzerbild von okinawa

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    AW: Schei.. "T"Euro!

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Wenn man sich mal die Preisentwicklung anschaut, ist die Cervelatwurst pro Jahr 3,1% teurer geworden und die Nussnougatcreme 1,8%. In der Zwischenzeit war auch die Mehrwertsteuer von 16% auf 19% erhöht worden (kann man also schonmal rausrechnen).
    das Beispiel haut daneben, da auf Lebensmittel der verminderte Steuersatz von 7% greift, somit hat sich dahingegen nichs erhöht.

  10. #69
    Benutzerbild von lastninja

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    AW: Schei.. "T"Euro!

    Beim Einkauf im Supermarkt merke ich den Teuro nicht...
    Eigentlich nur im Gastronomiebereich....da darf man nicht mehr umrechnen...
    Aber dort wird es ja schon seit Jahren 1:1 umgesetzt..
    Jeder meckert, aber alle machen mit....
    Und wenn man dann sieht, wie voll die Lokalitäten immer sind, gehts uns doch immer noch zu gut...

  11. #70
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Schei.. "T"Euro!

    Was den Gastronomiebereich angeht, so denke ich, kommt es drauf an, wo man wohnt und was man an Gastronomischem bevorzugt: Es gibt von preiswert bis teuer, sprich, von einfach bis gehoben, und dies je nach Stadt auch wieder unterschiedlich. Gehe ich hier in Berlin z. B. bei einem meiner Lieblingsinder essen, unprätentiöse Lokale, aber TOP Essen, dann kostet mich das je nachdem, was ich bestelle, um die 10 bis allerhöchstens 15 Euro für Hauptgericht und zwei Getränke und/oder eine Vorsuppe. Dies nicht nur bei den beiden Indern meines Vertrauens, sondern in vielen weiteren indischen Restaurants in der großen Stadt. In München dagegen war Indisch Essen bis vor ein paar Jahren (sprich, vor Eröffnung des ersten unprätentiösen Restaurants) eine sehr viel teurere, aber auch schickere Angelegenheit. Und in Brüssel, wo ich demnächst mal wieder hinreisen werde, kostet bereits ein Hauptgericht bei einem ganz einfachen Asiaten schon 10 Euro. Das bekomme ich selbst im teuren Paris günstiger. Kurz und gut, ich kann auch nach der Euro-Umstellung noch gut und günstig und zu alten Preisen essen, wenn ich es will. Wenn du allerdings Bier-, Cocktail- und ähnliche Getränkepreise meinst, da kann ich nichts zu sagen, solche Getränke konsumiere ich ziemlich selten. Bei mir ist es meistens lediglich die Cola oder das Wasser zum Essen

    Und PostMortem hat Recht, was die Lebensmittelpreise angeht, so stehen wir in Deutschland nicht soooo schlecht da. In französischen Supermärkten ist vieles mehr oder weniger teurer als bei uns (Milch z. B.), anderes wiederum gleich teuer oder sogar günstiger. Wahrscheinlich ist dies auch ein Grund, warum sich dort so langsam auch die Discounter breit machen, die wir schon gut kennen, schließlich gibt's auch in Frankreich viele arme Leute.

    Was mich viel mehr erschreckt, das sind die Stundenlöhne heutzutage. Da bekommt ein ausgebildeter Mitarbeiter das bezahlt, was ich vor 20 Jahren als Studentin bei der Zeitarbeit verdient habe. Der Fabrikarbeiter bekommt gleich noch weniger bezahlt. In Anbetracht dessen, dass die Lebenshaltungskosten ja nicht gesunken und auch nicht gleich geblieben sind, frage ich mich dann schon, wie die Leute davon leben können, vor allem in teuren Städten wie Frankfurt, München, Düsseldorf... arm trotz Arbeit, da wundert's mich nicht mehr, dass so viele Leute gar keinen Bock mehr auf Arbeit haben. OK, aber das schießt jetzt über das Thema raus... für mich war's allerdings mit ein Grund, freiberuflich zu werden.

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