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Schulerinnerungen

Erstellt von SonnyB., 12.04.2004, 10:27 Uhr · 77 Antworten · 8.738 Aufrufe

  1. #61
    Benutzerbild von Robbie Yen

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    Naja, immerhin beruhigend zu wissen, daß ich nicht der einzige bin, der seine Schulzeit so negativ in Erinnerung hat...und schließlich können wir uns ja immer noch mit Springsteen trösten: We learnt more from a three minute record, than we ever learnt in school ...

  2.  
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  3. #62
    Benutzerbild von Teasy.HH

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    ich glaube kaum, dass es jemand lesen wird, der "betroffen" ist, aber man soll ja nicht alles ausschließen.

    also, falls sich hier ehemalige (80er) hamburger (steilshoop-) schüler rumtreiben sollten - es gibt ein ende letzten jahres eröffnetes forum, indem wir uns austauschen können:
    http://www.schuemann-media.de/gs-steilshoop

    (ich hoffe, das wird jetzt nicht als OT gewertet)

  4. #63
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    Aua ... auf einer Klassenfahrt habe ich auf dem Zimmer in der Herberge geschmökt... der Lehrer kam dann überraschend rein uuuunnnndd autsch ... hat mich dann an die Ohren gezogen ... tat weh ... *lol* erstmal eine schmöken auf den Schreck als er wieder raus war

    Etwas ignorant war man damals ja auch

  5. #64
    Benutzerbild von Vonkeil

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    Zwei der prägendsten Gestalten meiner Grundschulzeit sind zweifelsohne Silke und Andrea, oder kurz und kompakt: "Die Zwillinge" - denn das waren sie!

    Silke und/oder Andrea hatten fürchterliche Angst vor Frau Werner, der alt-eingesessenen und traditionsfreudigen Mathematiklehrerin (mittlerweile lebt sie, wie ich gehört habe, in einem Pflegeheim).
    Ihre Angst vor dieser Frau war so unermesslich, dass sie sich vor JEDER Mathestunde auf dem Schulhof übergeben haben. Diese "Zwischenfälle" wurden für uns Mitschüler schon zur alltäglichen Routine. Für die Zwillinge übrigens auch - die hatten schon immer fünf Minuten vor Unterrichtsbeginn die eigens mitgebrachten Spucktüten parat!!
    An eine Situation erinnere ich mich noch ganz deutlich:
    Es war in der Mathestunde irgendwann in den 80ern. Damals kamen gerade diese Naturpapierhefte auf, also die mit dem braun-grauen Papier. Die Zwillinge waren die ersten in der Klasse, die Mathehefte mit solchem Papier hatten. Frau Werner sah die Hefte, ging zum Tisch der beiden um eines der Hefte der Klasse zu präsentieren und zu erklären, wie umweltfreundlich und vorbildlich der Kauf solcher Schulhefte doch sei. In diesem Moment fing eine der beiden (ich glaube Silke war's) zu würgen an und reiherte ohne Vorwarnung den ganzen Tisch voll!!
    Den Rest der Stunde verbrachte der Rest der Klasse dicht gedrängt am geöffneten Fenster während Frau Werner den Kladderadatsch wegwischen musste!
    Das werd ich nie vergessen!!

    Eine andere schöne Situation passierte während der Bundesjugendspiele, ebenfalls in den 80ern.
    Ich habe die Bundesjugendspiele immer gehasst. Ich war sowieso nie gut in Sport - ich war immer der letzte beim Umziehen, und auch beim Mannschaftenbilden blieben zum Schluss immer nur ich und die dicken Mädchen übrig...
    Nachdem ich beim Weitwerfen mit einer glamourösen Glanzleistung von drei ganzen Metern (!) schon zum Vergnügen meiner Mitschüler tüchtig vergeigt habe, bat mich Yvonne beim Wettlaufen gegen sie anzutreten. Ich sollte jedoch absichtlich ganz langsam laufen und sie der Punkte wegen gewinnen lassen. "Klar!!" hab ich gesagt - - und schoss beim Startpfiff ab wie eine Rakete! Ich wusste: Yvonne war deutlich langsamer als ich, das hab ich ausgenutzt!
    Sie hat mir aber verziehen - sie ist heute meine beste Freundin!

  6. #65
    Benutzerbild von Babooshka

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    15.11.2002
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    Vor zwei Jahren schrieb ich:

    Was tat die frischgebackene Nicht-Mehr-Gymnasiastin also in ihrer Pein? Sie rief T. an. T. war ein ehemaliger Lehrer von ihr, einer ihrer ersten Französischlehrer, mit dem sie nach dessen Weggehen von der Schule in Kontakt geblieben war. T. organisierte den Schüleraustausch mit Frankreich, T. hatte ihr so manche schmerzvolle Nachhilfestunde in Geschichte gegeben, um wieder mal einen dieser vermaledeiten Tests zu bestehen, T. war ein Vertrauter für sie.
    "Herr P., ich bin soeben zum zweiten Mal sitzen geblieben."
    "Oh, scheiße... da hast du wohl keine Lust, jetzt nach Hause zu fahren, was? Na dann komm mal zu mir, ich regle das schon."
    Nicht, dass die arme, durchgefallene Schulversagerin Angst vor ihren Eltern hatte. Nein, sie hätten ihr nicht den Kopf abgerissen. Aber sie waren natürlich sehr traurig, als T. sie später anrief, um ihnen die Nachricht zu überbringen.

    Nach dem Weggang vom Gymnasium unterrichtete T. an einer Gesamtschule am anderen Ende der Stadt. Er lud die Schülerin und ihre Eltern zu sich ein und gemeinsam wurde beschlossen, dass die ehemalige Gymnasiastin nach den Ferien eine Gesamtschülerin würde, denn diese Gesamtschule hatte auch eine gymnasiale Oberstufe, die sie, wenn alles gut ginge, besuchen könnte.
    Inzwischen lebt T. nicht mehr... Er ist an einem Wochenende Anfang Februar nicht mehr aus dem Schlaf erwacht. Ein schöner Tod, nur mit 61 viel zu früh. Die vielen Zigaretten... der Stress und die Hektik, die ihn immer umgaben... das unregelmäßige Essen... T. war ein absoluter Ausnahmelehrer, der sich in seinem Beruf aufgerieben und voll für seine Schuler eingesetzt hat, und er hat es gerne getan. Wir haben uns fast 30 Jahre gekannt und waren auch nach der Schule noch gut befreundet. Ich habe einen meiner besten Freunde verloren, einen der Menschen, die mich am meisten im Leben geprägt haben. Ohne ihn wäre mein Leben anders verlaufen - aber ganz bestimmt nicht besser. Ja, und derzeit schmerzen meine Erinnerungen an die 80-er, denn er war fester Bestandteil jener Zeit, ohne ihn sind meine 80-er nicht denkbar.

    Danke T.!

  7. #66
    Benutzerbild von Rolls_Rave

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    Also mein erster Schultag war am 14.9.1987 und an das an was ich mich erinnern kann war, dass auf jedem Tisch von meinem zukünftigen Klasssenzimmer auf jedem Tisch ein Stoß mit drei Büchern lag und auf jedem war ein Gesicht abgebildet, dass auch zwei Radiergummi und einem Spitzer und aus dem was entsteht, wenn man Blei- bzw. Farbstifte spitzt und dieses Gesicht war umradet mit einem Kreis gezeichnet aus einem Bleistift. Und auf dem einen Buch stand "FROHES LERNEN" mit orangeroter aif dem zweiten mit grüner und auf dem dritten mit violetter Schrift.

    Als ersten Buchstaben lernten wir das M, dann das I dann das A, dann das O, dann das S und das U und zuletzt das Q. Welche Buchstaben wir dazwischen gelernt haben, da weiß ich nicht mehr die Reihenfolge. Aber ich kann mich noch an eine Katze Mia und einen Hund Ami erinnern. Aja ich vergaß zu erwähnen, dass auf dem Stoß der Bücher auch ein Traubenzuckerlutscher lag.

  8. #67
    Benutzerbild von Heppchen

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    Ohwei...an meine Schulzeit kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ich war immer ein liebes Kind um nicht zu sagen ein Mauerblümchen das froh war, wenn jemand seinen Namen gekannt hat
    Ich bin ja nur froh das ich dieses Image später ablegen konnte.
    Ach doch, 'ne kleine Anekdote aus der Grundschulzeit weiß ich noch. Da konnte ich - warum auch immer - meinen großen Bruder unbemerkt Niespulver entwenden und hab das mit in die Schule genommen...und natürlich dort an meine Mitschüler verteilt, die dann natürlich alle heftigst am niesen waren als die Lehrerin das Klassenzimmer betrat.
    Was hat es mir gebracht??? 100 x schreiben "Ich darf kein Niespulver mit in die Schule bringen" der Spaß war also nur von kurzer Dauer

  9. #68
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Zitat Zitat von Muggi
    Zweimal im Jahr gab es eine Unterrichtsstunde, wo jeder aus der Klasse Musik, die er so privat gern hörte, mitbringen konnte. Kassettenrecorder besaß ja praktisch jeder und mangels Originaltonträger saß man in der DDR stundenlang vor dem Radio und bannte Musik aufs Band. ... dröhnte in bester Lautstärke "Full Metal Jacket" durch den Raum.
    Und unsereiner "überraschte" den Musiklehrer (ein kleiner, dicker unattraktiver Wurzelsepp) mal mit "Woodpeckers From Space" von den Video Kids. Das war eine BASF-Kassette aus den 70ern, schon oft neu bespielt. Erstes Lied auf der Kassette (und zwar in der Maxi-Version mit dem von Kraftwerk geklauten Intro).

    Was hatte ich denn noch für Exemplare?

    In der Grundschule (1977-81) der Rektor (heute Mitte 80). Der soll weit vor unserer Zeit die Schüler mal verprügelt haben, bei uns durfte er das schon nicht mehr, aber dafür gab's Beleidigungen ohne Ende. Fächer: Musik, Sport, Sachkunde.

    Dann in der 5. Klasse (1981) Frau Zwiebel (so wurde sie genannt, sie hieß ähnlich) in Biologie. Durchsetzungsvermögen noch weniger als Null. Die halbe Klasse schickte sie vor die Tür im Laufe der Unterrichtsstunde. Und zwar mit den Worten "Fritz, würdest du bitte vor die Tür gehen?"

    In der 7. Klasse (1983) gab es dann einen Englischlehrer, auch so ein Wurzelsepp, der mit Mitte 50 schon sehr senil erschien. Häufig machte er Fehler in der englischen Grammatik und Aussprache. Der zog den Schülern auch noch mal die Ohren lang oder warf mit einem nassen Schwamm.

    Einen weiteren Englischlehrer lernte ich in der 9. Klasse (1986, es gab mal eine Ehrenrunde) kennen, der Alkoholiker war (das wurde ihm auch zum Verhängnis, er starb Mitte der 90er an Leberzirrhose). Eine Mischung aus den beiden vorher genannten: kein Durchsetzungsvermögen (es fanden sogar Schlägereien während des Unterrichts statt), auch hatte er eine komische Aussprache und machte gelegentlich Fehler. Oft fand gar kein Unterricht statt, entweder war er nicht in der Lage (Alkohol), oder er weigerte sich wegen der rowdyhaften Klasse. Wir waren in der 11. nachher zwei Jahre im Rückstand.

    Zeitgleich gab es da einen Französischlehrer (ebenfalls inzwischen verstorben). Dem gefielen die Schülerinnen ab ca. 16 ziemlich gut. Er machte auch einen ziemlich "weichlichen" Eindruck. Ihm gefielen die Mädels, und ich als einziger Junge im Französischkurs hatte dann schlechte Karten. Ich hatte ständig Tafeldienst, und beim Abfragen von Vokabeln kam ich IMMER dran (hatte sie manchmal nicht gelernt, wie peinlich). Auch machte er sich öffentlich über mich lustig (meine Aussprache war nach seinem Geschmack zu "breit").

    Auch um 1986, der nächste Musiklehrer. Heute sicher auch schon Mitte 80. Er bot uns das Kontrastprogramm zum Vorgänger: nur Opern (Freischütz). Stolz schwärmte er von der vorhandenen Musikanlage Baujahr 1969 (aber so schlecht finde ich die aus heutiger Sicht gar nicht), aber er behandelte die Schallplatten nicht gerade schonend (warf den Tonabnehmer geradezu auf das Vinyl). Mädchen, vor allem die ein Instrument spielten, bekamen generell die besseren Zensuren.

    1989, mittlerweile in der Oberstufe, gab es einen jungen Deutschlehrer. Der hatte die Angewohnheit, immer zur Decke zur schauen. Durchsetzungsvermögen hatte der auch kaum. Der Unterricht (Leistungskurs) war mehr als langweilig. Und seine Klausuren waren extrem schwierig. Traf man bei der Textinterpretation nicht seine Meinung, war die Klausur schon schnell nicht ausreichend (4 oder weniger Punkte).

    In den frühen 90ern besuchte ich noch die Höhere Handels- und danach die Berufsschule.
    In der HHS gab es Wurzelsepp Nr. 3, als Deutschlehrer, der war ein Typ wie Mr. Bean. Er war sehr streng und gab nur selten eine Note besser als 3.

    In der Berufsschule hatte ich dann einen weiteren mit Alkoholproblemen, in Buchführung. Unterricht fand auch aufgrund seiner Probleme nie richtig statt. Manchmal laberte er auch sinnlose Sätze, und statt "Pflichten" schrieb er mal "Phfichten" an die Tafel. Apropos Tafel: er wischte sie immer mit der bloßen Hand aus - und kratzte sich anschließend an den E..., so dass seine Hose an einer bestimmten Stelle weiß war.

    Die "guten" alten Lehrer - das war eine Auswahl besonderer Exemplare, die ich kennen lernen durfte.

  10. #69
    Benutzerbild von Fonk

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    unsere Lehrerin in der 1.Klasse hat schonmal Ohrfeigen verteilt, das war 1986...

    1987 in der zweiten hatten wir dann immer einen Lehrer, der seine hölzernen Schlappen nach uns schmiss, oder Kreide, Tafelschwämme und dergleichen.

    1989 in der 4.Klasse gabs dann nur noch Ohrfeigen vom alkoholabhängigen Religionslehrer.

  11. #70
    Benutzerbild von okinawa

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    mir fällt noch ein, dass bei uns der alte extrabreit hit über die brennende schule mal realität wurde... war dann aber 'nur die sporthalle' - hat noch ewig gerochen + ergebnis war, dass die schule fast 2 jahre oder so keine sporthalle hatte, wir ewig mit dem bus quer durch die stadt kutschiert wurden + ein jahr extra schwimmen als unterricht bekamen (normal war 5. und 8. am gymnasium - wir hatten auch noch die 9. obendrauf... ich habs als schulsport abgrundtief gehasst + dann noch n bonusjahr...) - die täter sind die gefasst worden....
    kreideschmeissen gabs bei uns ende der 80er auch noch ab und an - als alter handballer aber weniger das problem :-)
    anfang der 90er hat sogar ein lehrer mal einen schüler mit kastanien beworfen...

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