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Schulsport - geliebt oder gehasst?

Erstellt von Babooshka, 26.11.2004, 13:41 Uhr · 39 Antworten · 3.719 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von Babooshka

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    waschbaer postete
    Ich erinnere mich an die ersten Übungen mit dem Schleuderball, bei denen ich einmal meinen Sportrefereandar k.o. "geschleudert" habe. Das war mir mehr als peinlich und meine Mutter musste zum ersten und einzigen Mal in ihrem Leben zur Sprechstunde bei einem Sportlehrer gehen.
    Meine Mutter war fast bei jedem Elternsprechtag auch bei meiner Sportlehrerin, um ihr einzubleuen, mir bloß keine Fünf zu verpassen (diese eine Sportlehrerin war ein rechter Dragoner und hätte dies liebend gerne getan; die anderen waren da schon kulanter). Schließlich nahm ich immer am Unterricht teil - außer natürlich, ich hatte meine Tage, dann saß ich genüsslich auf der Bank - aber ich KONNTE es nicht. Ich KONNTE nicht laufen, weil ich sozusagen keine Bronchien hatte. Da kann man doch keine Fünf geben, wenn ein Mensch körperlich dazu nicht in der Lage ist. Otto, wie bist du denn eigentlich zu deiner gekommen?

    Mittlerweile ist ein großer Teil der Schüler unbeweglich und auch übergewichtig geworden.
    (...)
    So gesehen ist der Schulsport für viele Kinder mittlerweile wirklich die einzige Zeit in der Woche, in der sie sich mal ordentlich bewegen und etwas für ihren Körper / ihre Kondition tun.
    Im Grunde habe ich auch nichts gegen körperliche Ertüchtigung. Aber wogegen ich genauso wie DeeTee was habe, ist, wie er so treffend sagte, dieses "Sitz!", "Spring!" oder "Lauf!" auf Kommando sowie dieser Leistungsgedanke. Da gibt es bestimmte Normen und die hat man zu erfüllen (bestimmte Notengrenze, Sportabzeichen, Urkunde bei Bundesjugendspielen), ansonsten läuft man Gefahr, wegen eines Fachs wie Sport sitzen zu bleiben. Gut, ich verabscheue für mich jede Art von Wettbewerb (ich würde auch nicht an einem Reitturnier teilnehmen wollen); andere wiederum mag genau dies motivieren. Aber warum MÜSSEN alle Schüler an den Bundesjugendspielen teilnehmen, auch wenn nicht die geringste Aussicht auf eine Urkunde besteht? Ich sah absolut keinen Sinn darin, mich in den BJS anzustrengen, es brachte ja doch nichts. Ich wünschte, ich hätte damals jedesmal meine Tage gehabt, wenn sie anstanden!

    Des weiteren war mir das Sportangebot damals zu eng. Ja, da wurde mal kurze Zeit sowas wie Jazzgymnastik oder Rhythmische Gymnastik angeboten, aber dann gingen die Lehrerinnen von der Schule ab und für Ersatz wurde nicht gesorgt. War ja schließlich nicht so wichtig, denn mit sowas konnte man ja keine Wettbewerbe bestreiten und darüber hinaus war's ja sowieso nur was für Mädchen! Mein Vater, begnadeter Judoka vor dem Herrn, trainierte jahrelang eine Gruppe Lehrer, auf dass diese Judo in ihrer Schule anbieten konnten, was auch erfolgreich gemacht wurde. Ja, warum war sowas nicht weiter verbreitet? DAS hätte ich liebend gerne gemacht! Oder so nützliche Dinge wie Selbstverteidigung! Dabei hätte man auch gleich noch was fürs Leben gelernt, was ja immer der Anspruch der Schule ist! Nur ging sowas natürlich nicht zu benoten...

    Ich fand den ganzen Schulsport damals, so wie er war, höchst demotivierend. Daran konnten auch die paar wirklich netten Sportlehrer(innen) nichts ändern. Und dann gibt's da eben noch jene eher schöngeistig veranlagten Schüler - ja, sie haben möglicherweise einen Hang zum Pummeligen, aber sie befassen sich halt lieber mit Musikinstrumenten, Kunstwerken oder Büchern anstatt sich körperlich zu betätigen. Ich gehörte eindeutig dazu, war aber niemals pummelig. Warum sollen die alle eine Fünf in Sport kassieren, was sie noch mehr demotiviert?

    Ich denke, für die meisten Kinder und Jugendlichen könnte es eine oder mehrere Sportarten geben, die ihnen Spaß macht. Es sollte auch Aufgabe der Schule sein, sie diese entdecken zu lassen (du, Waschbär, hast bereits einen guten Beitrag dazu geleistet mit deinen Joggingrunden auf Klassenfahrt), aber bei DER Art von Schulsport, wie ich sie kennen gelernt habe, geht die Sache nach hinten los und ohnehin schon unsportliche Schüler haben gleich gar keine Lust mehr auf körperliche Bewegung. Klar, solche Sportarten wie Reiten werden allenfalls auf schicken Internaten angeboten, das entdecken interessierte Mädchen (und auch einige Jungen) meistens sowieso von alleine für sich Aber es gibt auch noch eine Reihe Sportarten, die schon damals "machbar" gewesen wären, eben Judo und Selbstverteidigung, aber auch Jazzgymnastik, Aerobic, im Winter Schlittschuhlaufen oder sowas. Wie gesagt, so etwas hätte mir Spaß gemacht. Aber meine Theorie ist, sowas wurde damals nicht gefördert, weil die Schule ja keinen Staat damit machen und sich nicht mit anderen Schulen im Wettbewerb messen konnte.

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von chilibean

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    Sport war für mich auch immer das Hassfach Numero Uno... Erst als ich damals in der höheren Handelsschule die Möglichkeit hatte mit die Sportart auszusuchen und dadurch ein halbes Jahr Judo und das zweite Halbjahr Badminton hatte, machte mir auch der Sportunterricht Spaß... :-)

    Am schlimmsten fand ich immer Völkerball, Fußball oder Brennball...

  4. #13
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Babooshka postete
    Da kann man doch keine Fünf geben, wenn ein Mensch körperlich dazu nicht in der Lage ist. Otto, wie bist du denn eigentlich zu deiner gekommen?
    Das war der eine Lehrer, bei dem wir ein ganzes Jahr lang nur Fußball spielten. Bei mir lautete damals eine Diagnose mal "motorische Störungen (Koordination)". Auf jeden Fall hatte ich Probleme mit der Wirbelsäule, hatte damals eine Skoliose, und auch heute wäre das sicher noch ein Problem (als Berufstätiger mit Anfang 20 konnte ich z.B. keine schweren Lasten heben, beim Bund war ich schließlich auch nicht). Hinzu kam noch, dass ich stark kurzsichtig war und das erst relativ spät bemerkt wurde (Reaktion bei Ballspielen war dadurch ungenügend). Außerdem gehörte ich bis heute zu den eher dickeren Menschen, auch damals war ich eher pummelig.
    Die meisten Lehrer haben mir noch eine 4 gegeben, weil sie wussten, dass ich es halt aus körperlichen Gründen nicht besser kann. Bei dem einen mit der 5 kam noch hinzu, dass damals ohnehin einige Intrigen gegen mich liefen. Ich wurde von gewissen Mitschülern gemobbt, und Beschwerden (auch seitens meiner Eltern) bewirkten nur, dass letztendlich ich selbst schuld sein sollte, und so wurde wohl versucht, mich von der Schule zu ekeln. Was den Lehrern letztendlich auch gelungen ist - aber für mich war der Schulwechsel nur eine Verbesserung meiner Situation. Danach hatte ich immer eine 4, nur ganz kurz vor dem Abi gab mir jemand eine 4-, und zwar weil ich bei der Basketball-Übung bei allen drei Versuchen nie den Korb traf, sondern daneben...

  5. #14
    Benutzerbild von Schnuddel

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    Schulsport???

    Ich hab' es gehasst!!

    Vorallem wenn's hieß "jeder kann das", dann hab' ich immer gleich mal bewiesen, dass ich nicht "jeder" bin, irgendwann wurd's mir dann auch geglaubt
    -leider für meinen Geschmack erst viel zu spät....

  6. #15
    Benutzerbild von Sadistica

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    Schulsport fand ich furchtbar!

  7. #16
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    So, dann will ich mal meine Gedanken zum Schulsport niederschreiben.

    Ich bin (und war auch immer) eher unsportlich. Dementsprechend hatte ich nie übermäßige Freude daran, selbst aktiv Sport zu treiben. Zum einen lag das an einer gewissen Konditionsschwäche in Verbindung mit chronischer Faulheit, diese durch Training zu beseitigen, zum anderen an meiner sprichwörtlich mies ausgeprägten Feinmotorik, die es sogar in die Abizeitung geschafft hat. Notenmäßig lag ich meistens zwischen 3 und 4 (aber näher an der 4 dran). Vom Durchschnitt her hätte es eigentlich noch schlechter enden müssen, aber weil stets der Wille und der Einsatz ausgeprägt waren, haben die Lehrer über mangelndes Können hinweggesehen. Sonderlich leiden konnte ich diese aber trotzdem nicht, ab der 6. Klasse hatte ich durchweg Sportlehrer, die eine gewisse Feldwebelattitüde an den Tag legten, und da ging es mir wie DeeTee: Dieses pseudomilitante Gehabe ging mir massiv auf den Sack. Der eine Sportlehrer hatte zum Beispiel keine Hemmungen, einem Freund von mir diagonal durch die Halle "WENN DU DICH NICHT AUGENBLICKLICH BEWEGST, NEHM' ICH DICH MIT 'RÜBER AUF DEN SPORTPLATZ UND SCHLEIF' DICH DORT SO LANGE, BIS DU AUF DEN BRUSTWARZEN HEIMKRIECHST!" entgegenzubrüllen. Ich habe nur deswegen mein Menschenmögliches gegeben, weil ich Sport nie als hässliche Pflicht angesehen habe, sondern als Abwechslung vom grauen Schulalltag. Was der Kerl da am Rand so für Kommandotöne von sich gab, war mir genau genommen scheißegal. Befolgt habe ich diese haupsächlich deswegen, um meine Ruhe zu haben. Andere, durchaus sportlichere, haben sich aber auch mal angelegt und sind prompt rausgeflogen...

    Leider kollidierten meine Ansichten zum Sportunterricht immer mit den Lehrplänen. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir einfach jede Woche zwei Stunden Fußball gespielt und nur der Einsatz wäre benotet worden; da hätte ich mich austoben können und wäre froh, glücklich und zufrieden gewesen. Wer ernsthafte sportliche Ambitionen oder abweichende Interessen hat, kann gerne irgendwelche Alternativkurse besuchen. Allerdings wurde Fußball so gut wie nie gespielt. An Ballsportarten scheint es an normalen Thüringer Schulen ausschließlich Basketball und Volleyball zu geben, und beide finde ich höchst belanglos. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich um so weniger technische Fehler begehe, je mehr ich tatsächlich spiele und keine unrealistischen, mehr oder weniger sinnfreien Wurfübungen mit oder ohne Partner durchführe. Diese Übungen standen im Verhältnis zu den Spielen ungefähr in einem Verhältnis von 4:1. Fußball konnte ich selbst fast nur in der Freizeit spielen (gelegentlich) und gab/gebe da auch immer mein Bestes. Das Ergebnis ist mir dabei herzlich egal; auch wenn meine Mannschaft 3:28 verliert, habe ich Spaß daran, und darauf soll es beim Sport doch eigentlich auch ankommen. Ich spiele gewissermaßen mehr gegen mich als gegen die gegnerische Mannschaft, Hauptziel, ist es, die eigene Fehlerquote niedrig zu halten. Am wohlsten fühle ich mich im Fußball als Torwart und als Linksaußen.

    Was war sonst noch los? In der Leichtathletik konnte ich mich nur mit Sprints anfreunden und da immerhin Zweien und Dreien holen, leider standen 50-Meter-Läufe (100 Meter gab es nie) auch nur selten auf dem Programm. Und bei den häufigeren Langstreckenläufen habe ich es regelmäßig geschafft, ein Ergebnis weit jenseits sämtlicher existierender Leistungsgrenzen einzufahren. Aber ich habe nie vorzeitig abgebrochen und das Ziel immer erreicht! Hoch- und Weitsprung gingen so leidlich, für irgendwas muss meine Körpergröße ja gut sein... Dafür sah es beim Werfen ganz mau aus. Irgendwie ist mein Körper nicht dafür bestimmt, Gegenstände von sich zu schleudern.

    In der 3. Klasse stand neben den normalen Stunden noch Schwimmunterricht auf dem Plan. Das war mal eine Leichtigkeit für mich, da ich das bereits im Kindergartenalter gelernt habe. Da es damals auch nur darum ging, eine gewisse Distanz zu schaffen und die Zeit keine Rolle spielte, holte ich mir auch ganz gute Noten ab. Mittlerweile geht meine Lust, schwimmen zu gehen, aber gegen Null. Ich war schon Jahre nicht mehr und werde so bald auch nicht. Irgendwie ist es langweilig, sich vom einen Ende des Beckens zum anderen zu bewegen. Auch Spaßbäder finde ich nicht so berauschend.

    In der 4. Klasse ging es dann weiter mit Eislaufen, das war der absolute Witz. Die Lehrer dort haben am Anfang aussortiert, wer schon laufen kann und wer nicht. Mit denen, die was konnten, wurden dann alle möglichen Sachen gemacht, der Rest (ich gehörte dazu) durfte abseits, am Rand, zusehen, wie er zurecht kommt, an den Leistungskontrollen musste dieser aber dennoch teilnehmen. Ganz toll. Etwas später hat mein Vater mir dann das Eislaufen beigebracht, und über die Jahre bin ich da recht gut geworden. Ich gehe im Winter immer 3-4mal und überhole dort wesentlich mehr Leute als umgekehrt. Als später die 11. Klassen am Nachmittag einmal allesamt Eislaufen gegangen sind, und ich dort allen davon fuhr, wurden erstaunte Blicke ausgetauscht: Der kann ja doch was in Sachen Sport... Ging jedenfalls runter wie Öl!

    Wo wir gerade beim Wintersport sind: Mit meinen Eltern gehe ich auch fast jeden Winter Ski laufen, keinen Abfahrtslauf (der lässt mich bis heute kalt), sondern Langlauf. Da kann ich auch konditionell recht gut mithalten, das Hauptproblem ist nur, dass ich mir regelmäßig Blasen abhole. Leider ist das letze Mal schon wieder fast zwei Jahre her, aufgrund des chronischen Schneemangels im letzten Winter blieben die Ski im Keller stehen.

    Vom gelegentlichen Fußballspielen (und Bowling) mal abgesehen, gehe ich heute, wenn Zeit und Wetter es erlauben, gerne wandern. Ich bin da auch recht flott unterwegs - etwas 6 Km/h - und lege fast jedes Mal größere Distanzen von mehr als 20 Kilometern zurück. Der Rekord steht bei 29 Kilometern und wurde Ende September erreicht. Das ist auch noch so eine lustige Geschichte: Wandertage im klassischen Stil haben mir zu Schulzeiten immer Spaß gemacht, ich musste mich wirklich zügeln, deutlich langsamer als normal zu gehen, weil der große Rest ein Kaffeebohnentempo anschlug, das einen in den Wahnsinn trieb. Und das betraf zu meist gerade die Leute mit den ach so guten Sportnoten, die nach spätestens drei Kilometern anfingen zu jammern, wann denn endlich mal Schluss sei. Da macht man sich so seine Gedanken über die Repräsentativität von Sportnoten...

    Am interessantesten fand ich dann die Oberstufe, als wir zwischen einem Judo/Volleyball- und einem Tanzen/Badminton-Kurs wählen mussten. Ich habe mich selbstredend für ersteren entschieden (eher trete ich in rostige Reißzwecken, als das ich einen Tanzkurs besuche *schüttel*). Beim Volleyball hatte ich Glück, dass mein normaler Sportlehrer mehrere Monate mit einem Bandscheibenvorfall ausfiel und durch einen netten Vertretungslehrer ersetzt wurde, der uns endlich einmal fast durchgängig spielen ließ. Meine Fehlerrate sank auffallend, ich hatte mal halbwegs Spaß daran und meine Mitspieler waren nicht ganz so frustriert.

    Und Judo fand ich wirklich interessant. Es gab sehr spaßige Kampfspiele mit Mannschaften und auch 1:1. Ich habe mich dabei fast immer mit Mitschülern angelegt, die bereits einen Gürtel, der über meinen weißen hinausging, besaßen oder deutlich kräftiger waren (mitunter auch beides). Viel erreichen konnte ich gegen diese Gegner nie, die Niederlage habe ich allerdings immer ziemlich lang hinausgezögert, in dem ich den Kontrahenten mit meinen zugegebenermaßen recht langen Armen auf Abstand hielt und in Bewegung blieb. Wer im Judo was draufhat, verabscheut diese Taktik als fürchterlich defensiv, aber ich hatte auch nie den Ehrgeiz, im Judo was draufzuhaben...

    Die absolute Krönung war aber das Spiel "Prinzessin auf der Erbse", welches wir leider nur zwei Mal spielen durften. Dabei werden zwei Mannschaften gebildet und in der Mitte der Judomatte noch eine weitere Matte platziert. Darauf legt sich die "Prinzessin". Die gegnerische Mannschaft muss versuchen, die "Prinzessin" irgendwie von dieser Matte zu bewegen, was die Teamkameraden der "Prinzessin" wiederum verhindern müssen. Dabei ist alles erlaubt, so lange man sich nur auf den Knien bewegt und Gegner nicht vorsätzlich verletzt. Das eine Mal hat sich dann ausgerechnet der Dickste und somit auch Schwerste unseres Jahrgangs auf die Matte gelegt! Wir haben zwanzig Minuten lang gezogen, gezerrt, geschoben, gerungen, uns ineinander verkeilt (teilweise lagen vier oder fünf Mann übereinander - die "Prinzessin" natürlich ganz unten) und die "Prinzessin" sogar noch halb ausgezogen - wir haben es nicht geschafft, ihn von der Matte zu bekommen!!!

    Dementsprechend fällt meine Meinung zum Schulsport recht gespalten aus. Ich erkenne seinen Sinn und Zweck an, konnte aber nur selten wirklich Spaß daran finden.

  8. #17
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Zum Thema Feinmotorik: Im Kunstunterricht hatte ich auch immer zwei linke Hände! Meistens unterschieden sich bei mir die Kunst- und die Sportnoten nicht, und beides waren gleich gehasste Fächer.

    Schwimmen habe ich erst mit 10 Jahren gelernt (Spätzünder), aber bis heute daran Gefallen behalten. Allerdings nur, wie schon oben gesagt, wenn ich allein ins Hallenbad gehe, ganz frei von irgendwelchem Leistungszwang wie im Verein oder der Schule. Als ich so zwischen Anfang und Mitte 20 war, ging ich zum Teil mal bis zu 3x die Woche schwimmen, heute ist es immerhin noch ca. 1x im Monat, man wird halt bequemer.

    Skifreizeit? Das war auch bei uns "alle Jahre wieder" ein Thema, wenn es um Klassenfahrten ging. Ich bin bis heute froh, dass sich das bei uns nie durchgesetzt hat. Jetzt an der FH wird das auch schon mal angeboten, aber das ist auf rein freiwilliger Basis - und selbstverständlich OHNE mich!
    Was ich jedoch nie vergesse ist ein Tagesausflug mit der (7.) Klasse in eine Eishalle. Ich habe mich die ganze Zeit nur am Geländer festhalten müssen, dabei habe ich mich wohl ziemlich blamiert. Es war der reinste Horrortrip, und heute als Erwachsener wäre ich wohl erst gar nicht mehr mitgefahren!

    Tanzen tue ich heute ganz gerne, seit ich wieder die Gelegenheit habe, an (Studenten-) Partys teilzunehmen. Aber da tanzt ja heutzutage jeder für sich zum Rhythmus der Popmusik, von daher ist das OK für mich. Aber wenn ich an den Tanzkurs in der 9. Klasse denke, da habe ich mich genau so angestellt wie beim Schulsport. Kein Wunder, dass ich nie eine Tanzpartnerin "abbekam", war auch verständlich bei so einem "Tänzer". Aber immerhin habe ich es bis zum Fortgeschrittenenkursus durchgehalten, nachdem einige Bekannte nach dem Anfängerkursus die Lust schon verloren hatten.

    Kegeln war ich in meinem bisherigen Leben ganze zwei Mal...

  9. #18
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser
    Mal abgesehen vom Geräteturnen, Hochsprung (<1,20m) und 100m-Sprint (>17 Sek) war ich ein absoluter Schulsportliebhaber. Nicht umsonst spiele ich heute auch noch Basketball an der Uni!

  10. #19
    Benutzerbild von Petra67

    Registriert seit
    27.04.2004
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    Zum Thema Feinmotorik: Im Kunstunterricht hatte ich auch immer zwei linke Hände! Meistens unterschieden sich bei mir die Kunst- und die Sportnoten nicht, und beides waren gleich gehasste Fächer.
    In Kunst war ich nur deshalb gut, weil meine Mutter sehr begabt ist und mir immer geholfen hat...


    Schwimmen habe ich erst mit 10 Jahren gelernt (Spätzünder), aber bis heute daran Gefallen behalten. Allerdings nur, wie schon oben gesagt, wenn ich allein ins Hallenbad gehe, ganz frei von irgendwelchem Leistungszwang wie im Verein oder der Schule. Als ich so zwischen Anfang und Mitte 20 war, ging ich zum Teil mal bis zu 3x die Woche schwimmen, heute ist es immerhin noch ca. 1x im Monat, man wird halt bequemer.
    Schwimmen fand ich auch immer grässlich, da war ich genauso langsam wie im 100m Lauf. Ich hasse Hallenbäder mit dem feuchtwarmen Klima und dem Chlorgeruch. Ich tauche ungern (empfindliche Augen, ich seh dann aus wie ein Angorakarnickel), und vor'm vom Brett springen hab ich absolut Schiss. Immerhin hab ich aber Frei- und Fahrtenschwimmer gemacht, der Sprung vom Dreimeterbrett für den Fahrtenschwimmer war zwar eine ganz schöne Überwindung, aber ich hab's geschafft, danach eine halbe (?) Stunde wie ein nasser Sack durch's Becken zu ziehen.


    Skifreizeit? Das war auch bei uns "alle Jahre wieder" ein Thema, wenn es um Klassenfahrten ging. Ich bin bis heute froh, dass sich das bei uns nie durchgesetzt hat. Jetzt an der FH wird das auch schon mal angeboten, aber das ist auf rein freiwilliger Basis - und selbstverständlich OHNE mich!
    Was ich jedoch nie vergesse ist ein Tagesausflug mit der (7.) Klasse in eine Eishalle. Ich habe mich die ganze Zeit nur am Geländer festhalten müssen, dabei habe ich mich wohl ziemlich blamiert. Es war der reinste Horrortrip, und heute als Erwachsener wäre ich wohl erst gar nicht mehr mitgefahren!
    Wir hatten eine Klassenfahrt in den Bayrischen Wald, um dort skizulaufen. Pech war, dass einige von uns das schon konnten. Die Lehrer (die das natürlich auch schon konnten) nahmen daher auf die Anfänger kaum Rücksicht, schickten uns einen Tag den Idiotenhügel runter und am nächsten Tag ging's schon zu einem richtigen Berg. Ich hab Todesängste ausgestanden!
    Ich muss dazu anmerken, dass wir alles Flachlandtiroler waren (Westfalen), also nicht auf Skiern geboren wie die Alpenbewohner.
    Seit dieser Klassenfahrt habe ich den absoluten Horror vor'm Skilaufen. Ich verzeihe das den Lehrern bis heute nicht, weil ich mittlerweile auch von vielen gehört habe, das Skilaufen richtig Spass machen kann, wenn man das vernünftig lernt. Mir hat man das auf Zeit und Ewigkeit versaut.
    Eislaufen hingegen hab ich nur wenige Male ausprobieren dürfen und das hat mir sehr gut gefallen. Klar, ich konnte immer Rollschuh laufen, da war das dann nicht mehr so schwierig. Blöd fand ich nur, in der grossen Eishalle rumzulaufen, alle in der gleichen Richtung und wehe man war langsamer... Meine Knie schimmerten hinterher in allen Farben.


    Tanzen tue ich heute ganz gerne, seit ich wieder die Gelegenheit habe, an (Studenten-) Partys teilzunehmen. Aber da tanzt ja heutzutage jeder für sich zum Rhythmus der Popmusik, von daher ist das OK für mich. Aber wenn ich an den Tanzkurs in der 9. Klasse denke, da habe ich mich genau so angestellt wie beim Schulsport. Kein Wunder, dass ich nie eine Tanzpartnerin "abbekam", war auch verständlich bei so einem "Tänzer". Aber immerhin habe ich es bis zum Fortgeschrittenenkursus durchgehalten, nachdem einige Bekannte nach dem Anfängerkursus die Lust schon verloren hatten.
    Im Tanzen bin ich auch absolut ungeschickt. Mein Mann hat es sogar aufgegeben, mit mir den Hochzeitswalzer zu üben, weil ich einfach zwei "linke Beine" habe. Aber so Rumhopsen zu guter Popmusik mach ich gerne.


    Kegeln war ich in meinem bisherigen Leben ganze zwei Mal
    Kegeln fand ich immer klasse und ich geh auch heute noch gerne zum Bowlen. Das betrachte ich aber nicht richtig als Sport, genauso wenig wie Schach



    In der Oberstufe hatte ich den Kursus "Basketball, rythmische Sportgymnastik und Badminton" belegt, das war der Sammelkurs für alle weiblichen Sportnieten unseres Jahrgangs. Das war sogar ganz lustig! Rythmische Sportgymnastik fand ich zwar auch doof, denn ich kam mir da immer so trampelig vor, aber Basketball war lustig, weil das keiner so richtig konnte. Dribbeln üben etc. war zwar ganz nett, aber wenn wir dann spielten, sah das eher wie Rugby aus, derjenige, der den Ball hatte, wurde so lange belagert, bis jemand anders den Ball erwischte usw.
    Badminton hab ich vor ein paar Jahren sogar noch im Verein gespielt.

    Gruss,
    Petra

  11. #20
    Benutzerbild von Rosalie

    Registriert seit
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    Beiträge
    522
    Schulsport: Nein Danke! Freizeitsportspass: Ja gerne!
    Schwimmen: Kein Wettschwimmer aber wenn es um Ausdauer geht kann ich stundenlang schwimmen....und wenn ich jemanden aus dem Wasser helfen kann ...na da zieh ich doch gerne den Stöpsel!
    Bodenturnen: Hat mir immer sehr viel Spass gemacht aber nur weil ich auch über mich selbst lachen kann...! Meine etwas runde Figur gab beim Sport schon immer was her!
    Am Balken turnen: Das war nun wirklich sehr anstrengend- zuerst kommt man da nicht rauf und dann nicht wieder runter, aber solange man da oben seine Faxen macht ist es echt klasse! Nur die Noten litten darunter...manche Sportlehrer verstehen eben keinen Spass...
    Irgendwelche Klettergerüste ohne jeglichen Sinn oder Grund erstürmen....kann ich nix zu sagen hatte immer spontane gesundheitliche Probleme ( man kann ja nicht immer seine Tage haben )!
    Sich auf Seilen hocharbeiten um dann ohne Beute wieder runterzuklettern oder noch schlimmer zu fallen! Nachdem ich meinen Vorurteilen die ich bezüglich dieser schwachsinnnigen Übung hatte trotze und dann doch einmal an so einem dicken tauartigen Seil hochkletterte, begann schallendes Gelächter und meine lieben Mitschüler und Schülerinnen drohten sich allen Ernstes totzulachen. Tja die Bodenperspektive hatte eben was
    Wettrennen: Mit Sicherheit bin ich wahnsinnig schnell ....Müde! Aber zum Rennen tauge ich nicht viel , da hilft nur spontanes hinken um diesen Stress zu vermeiden!
    Ballspiele sind super, als Linkshänder hat man da große Chancen!
    Trockenhockey sollte man vorher erkärt bekommen...man wirft nicht den Schläger...und nicht der den Puk zuerst hat ist der Sieger...mmmhhh Hat mir trotzdem viel Freude bereitet!
    Das ist die Sache mit dem Sport bei mir, wenn man dabei Spass hat und lachen kann ist er ok aber wenn er wie damals beim Schulsport nur langweilig und ernst ist (und gleich gibts Noten!)Ne das war nix für mich.
    Eigentlich Schade

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