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Schulsport - geliebt oder gehasst?

Erstellt von Babooshka, 26.11.2004, 13:41 Uhr · 39 Antworten · 3.709 Aufrufe

  1. #31
    Benutzerbild von 80sgirl

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    Ich erinnere mich auch nicht gerne an den Schulsport zurück. Meine Hasslehrerin hieß Frau Berger-Hüttendorfer (blöder Name, oder?). Kaum zu glauben, dass die einen Mann gefunden hat (weiblicher Bürstenschnitt und Trillerpfeife).

    Besonders verhasst war bei mir immer Turnen in allen Arten. Stufenbarren hatte ich besonders dick. Die Bundesjugendspiele fand ich nicht so schlimm wie andere Sachen, aber Weitsprung mochte ich nie. Die ganzen Schuhe danach voll Sand. Bäh! In den oberen Klassen konnten wir dann Gymnastik/Tanz machen und das war dann nicht ganz so schlimm. Einmal hatten unsere Jungs frei und wir mussten so mit Bändern und so recht ryhtmisch durch die Halle wedeln und alle Jungs standen auf der Galerie und schauten uns zu. Genau als mir mein Schwarm zuschaute, flog ich natürlich über meine eigenen Beine und schaute mir dann erst einmal an, wie blöd mein Thomas zu lachen hatte. Oh je war mir das peinlich.

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Babooshka postete
    Bei Geräte- und Bodenturnen gab es so eine Punktverteilung nach Schwierigkeitsgrad. Rolle vorwärts war einen Punkt wert, Handstand drei punkte usw.
    Dann hättest du doch am Boden einfach 20 Rollen vorwärts gemacht und wärst glücklich gewesen!

    Ich kann mich noch erinnern, einmal hatte er seine Trillerpfeife vergessen, es sollte aber Volleyball oder sowas gespielt werden. Dazu hatte ich natürlich keinen Bock. also zeigte ich ihm, wie toll ich doch auf Kommando auf den Fingern pfeifen konnte. Er war beeindruckt. Und schwupp, schon war ich die Pfeife vom Dienst! Ich meine, die war ich ja immer, diesmal aber im wahrsten Sinne des Wortes.
    Die Sportlehrerin meiner Schwester hatte (noch zu DDR-Zeiten) auch mal seine Pfeife vergessen. Daraufhin sagte sie dieser, dass sie doch selber eine sei. Das sollte dann einen Eintrag ins Hausaufgabenheft geben, nur hatte sie dieses gar nicht mit. Und das in der Grundschule... Sachen gibt's!

  4. #33
    Benutzerbild von Babooshka

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    Petra67 postete
    Wenn sich meine Gehirnzelle recht erinnert, konnte ich Sport nach Ende der 12 abwählen... War aber trotzdem lang genug.
    Nee. Hier in Berlin nicht. Sport abwählen war definitiv nicht drin. Es gab in der Oberstufe so genannte A- und B-Kurse. A waren individuelle Sportarten, B für Mannschaften. Man musste in den zwei Jahren Oberstufe mindestens einen A und einen B gemacht haben. Und mindestens ein Kurs ging in die Abiturnote ein, das war auch Pflicht. Aber wie gesagt, in späteren Schuljahren war Sport zwar überaus lästig, aber nicht mehr ganz so schlimm. Rhythmische Gymnastik war wie gesagt das Angenehmste an allem, da bekam ich auch eine gute Drei. Ich weiß noch, wie ich mit meiner Freundin: sie groß und kräftig, ich klein und schmächtig, also Laurel & Hardy, eine Choreografie mit diesen Bändern am Stock gebastelt habe.

    Und ja, manche Sportlehrerin sah echt aus wie in jungen Jahren mit Anabolika gemästet. Wie die überhaupt einen Mann abgekriegt haben, das war mir schleierhaft, zumal zu dem kerligen Aussehen ja auch noch so ein Feldwebel-Auftreten kam. Einige jüngere Sportlehrerinnen dagegen waren eher hübsch.

  5. #34
    Benutzerbild von Babooshka

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    [quote]ihkawimsns postete
    Babooshka postete
    Bei Geräte- und Bodenturnen gab es so eine Punktverteilung nach Schwierigkeitsgrad. Rolle vorwärts war einen Punkt wert, Handstand drei punkte usw.

    Dann hättest du doch am Boden einfach 20 Rollen vorwärts gemacht und wärst glücklich gewesen!
    Ich bin sicher, genau diesen Vorschlag habe ich meinem Lehrer auch gemacht Leider hat er sich darauf nicht eingelassen. Ich fragte ihn auch, ob es Punkte für Kopfstand gibt, denn das konnte ich ziemlich gut und hielt es lange durch.

  6. #35
    Benutzerbild von French80

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    Babooshka postete
    Huhu, Frehench! Liest du hier manchmal mit? Ich habe eine Frage an dich. Wurde dem Sportunterricht in Frankreich auch immer so viel Wert beigemessen wie bei uns? Ich habe den Eindruck: Nein. Ich war nämlich früher, wenn ich im Schüleraustausch bei französischen Familien war, auch ganz oft mit in der Schule, aber ich kann mich nicht erinnern, auch nur ein einziges Mal Sportunterricht erlebt zu haben. Das CES (die Mittelschule), in das die Kinder meiner ersten Familie gingen, verfügte zwar wohl über eine Turnhalle, ich war da aber nie drin. Meine zweite "Corres" lebte in Bordeaux und ging in eine Privatschule, die in einem ehemaligen Hotelgebäude mitten in der Stadt untergebracht war. Weit und breit kein Sportplatz in Sicht. In Deutschland undenkbar, da ist Sport Pflicht bis zum verdammten letzten Schultag vorm Abitur.

    Wie war das also bei euch in Frankreich? Hattet ihr auch sowas wie Bundesjugendspiele? Wurde der Sport auch so gehyped wie in Deutschland?
    Tatsächlich hatte ich das noch nicht gelesen!!!

    Also... Sport hatten wir, soweit ich mich erinnere, einmal pro Woche, und das bis zum Abitur... Und Sport war sogar ein Fach fürs Abitur...

    Ein Nachmittag in der Woche also... und es war eine wichtige Sache! Nicht jede Schule hat ihren eigenen Sportplatz, aber zumindest in der Nähe! Als ich in der école primaire war (Grundschule?) gingen wir entweder zum Sportplatz zum Laufen, Rugby spielen, oder turnen, oder wir gingen zum Schwimmbad, oder wir gingen in eine Turnhalle, und man hat da Handball, Basketball, oder Volleyball gespielt, und auch Turnen... Ich war damals am Liebsten im Schwimmbad, oder ich habe am Liebsten Handball, Baskteball, Volleyball oder Rugby gespielt... vor allem aber Rugby!!! Ich mochte das Laufen und das Turnen nicht...

    Dann, im Collège (CES), gab es auch ähnliche Sportdiziplinen, allerdings auch ausserhalb der Schule... ich habe damals so gut Basketball gespielt, dass unsere Mannschaft beinahe einen Schulwettbewerb gewonnen hatte!!! Ja, das gab (und gibt) es auch! Und zwar für jede Klasse!

    Danach, im Lycée (Gymnasium) hatten wir ne eigene Sporthalle, mit Turneinrichtungen für Leichtathletik... Da gab es auch 2 bis 4 Stunden Sportunterricht... Und da konnten wir zusätzlich zu den bereits erwähnten Sportarten noch Badminton spielen...

    Vielleicht ist es unterschiedlich, je nachdem in welcher Stadt man ist... ich war bis zum Ende des Collèges in der Umgebung von Paris, danach in Dieppe, in der Normandie, am Meer... und Sport war immer eine wichtige Sache... Da hatten wir auch immer Wettbewerben zwischen den Schulen...

    Ich habe Sport in der Schule nicht sonderlich gemocht, ausser Handball, Basketball, Volleyball und Rugby... ja, und auch Schwimmen und Badminton... Leichtathletik habe ich gehasst... Laufen noch mehr!!! Da habe ich immer versucht, den Sportlehrer dran glauben zu lassen, dass ich Asthma habe und deswegen nicht laufen kann... niemand hat es je geglaubt!!!

    Was Privatschulen angeht: keine Ahnung... ich war nie in einer Privatschule... soweit ich weiss haben sie aber auch Sport...

  7. #36
    Benutzerbild von dr.disco

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    also ich habe den schulsport geliebt.ich konnte eigentlich nie abwarten bis es soweit war.vielleicht lag es ja auch nur daran,weil ich seit meinem achten lebensjahr leistungssport betreibe

  8. #37
    Benutzerbild von Babooshka

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    Merci French. Aha, Schulsport war/ist also auch in Frankreich wichtig, aber anscheinend nicht überall. Das wundert mich ein bisschen, denn das Schulsystem Frankreichs ist doch zentral von Paris geregelt? Demnach muss ich wohl jeweils an Orten gewesen sein, wo der Schulsport nicht so wichtig war. Hattet ihr auch sowas wie bei uns die Bundesjugendspiele? Und konnte man wegen schlechter Leistungen in Sport durchs Abitur fallen oder sitzen bleiben?

    Dr. Disco, klar, wenn man schon in jungen Jahren Leistungssport macht, dann ist der Schulsport nur noch Kleckerkram und eine tolle Möglichkeit, an gute Noten zu kommen. Mir ging's ähnlich - mit Französisch Darin war ich gut, weil ich 1. sehr sprachbegabt bin und 2. mich auch außerhalb der Schule stark dafür interessiert habe.

  9. #38
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Babooshka postete
    Mir ging's ähnlich - mit Französisch :) Darin war ich gut, weil ich 1. sehr sprachbegabt bin und 2. mich auch außerhalb der Schule stark dafür interessiert habe.
    Und mir ging es einige Zeit ähnlich mit der Informatik. Damals wurden noch so Dinge unterrichtet wie BASIC und PASCAL als Programmiersprache, oder auch das Arbeiten mit Office-Produkten bzw. Vorgängern. Ich hatte mich auch immer schon außerhalb der Schule mit Computern beschäftigt, daher hatte ich immer Vorsprung.

    Heute im Studium ist es leider anders. Vorbei sind die Zeiten, dass sich ein Programm strukturiert herunterschreiben ließ, mit Sprungmarken etc., meine Kenntnisse in den alten Programmiersprachen sind nutzlos geworden. Dafür war es aber das Fach Englisch, in dem ich es besonders leicht hatte. In Englisch war ich früher schon gut (im Gegensatz zu Latein und Französisch), im Beruf brauchte ich auch schon einige Jahre Englischkenntnisse, so dass dieses Fach für mich im Studium eher ein Spaziergang war.

  10. #39
    Benutzerbild von kathrin

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    den schulsport habe ich nicht sonderlich gemocht und hätte gerne auf geräteturnen und jazzgymnastik verzichtet! lieber hätte ich in den wintermonaten auf den sportplatz meine runden gedreht; wobei ich diverse sprintstrecken dem leidigen ausdauerlauf den vorzug gab. durch die leichtath-letikdisziplinen rettete ich mich stets auf eine 2, wogegen ich beim geräteturnen immer um die note 3 - 4 dümpelte.

    kurios der umstand, daß ich schwimmen mangels schwimmhalle in der nähe in einem NICHTSCHWIMMERBECKEN der nachbarschule lernte. schuldbewußt begab ich mich daher auch vor sechs jahren nochmals zu einem "schwimmlehrgang für erwachsene", um dort meine mangelnden schwimmkenntnisse "im tiefen becken" zu verbessern bzw. neu aufzufrischen.

    inzwischen "quäle" ich mich 3x/woche in einem fitnesscenter, wobei mir diese art von sport erheblich mehr spaß macht.

  11. #40
    Benutzerbild von Petra67

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    Fitnesscenter find ich absolut abtörnend, ich hab's mal eine Weile versucht und aufgegeben. Die Leute, die sich da rumtreiben, gehen mir grösstenteils auf den Geist, die Musik, die da läuft, ebenfalls, und die stupiden Übungen erst recht... Bei manchen Geräten muss man erst mal ein halbes Handbuch lesen, um zu kapieren, wie das funktioniert...

    Unsportliche Grüsse
    von Petra

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