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Selbst Musik gemacht?

Erstellt von Lutz, 28.11.2004, 21:43 Uhr · 44 Antworten · 6.071 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Lutz

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    Hi Folks!

    Hier wird Musik gesammelt und drüber diskutiert bis der Arzt kommt - aber
    wer hat hier eigentlich mal selbst Musik gemacht oder ist immer noch dabei?

    Mich hats so Mitte der 80er gepackt. Ich wollte unbedingt an die Drums.
    Aber das Schlagzeugspielen war dann doch nicht so einfach wies in den
    coolen Musikvideos von The Cult und Killing Joke wirkte. Aber nach einiger
    Zeit gings dann so recht gut und ich versuchte mich in den unterschiedlichsten
    Musikrichtungen... (Punk, Rock, ???) in verschiedenen Bands...
    Dann bin ich mal gespannt was so kommt. Triangel spielen zählt auch

    Lutz

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von waschbaer

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    Ich wollte bereits in den 70ern (kein Witz!!!) gerne Violine (auch kein Witz!!!) lernen. Als mich meine Großmutter kurz vor der Kommunion fragte, was für ein Instrument ich denn gerne lernen würde (denn sie wollte mir eines schenken), meinte ich natürlich "Violine". Aber sie meinte nur, dass das kein Instrument für einen Jungen sei und bekam ich ein Klavier. So habe ich knapp zehn Jahre lang Klavier lernen müssen und habe es gehasst wie die Pest.

    Als ich bei der Bundeswehr war, haben wir mal ganz kurzzeitig eine Band gegründet und ich habe ins Mikro gegröhlt. War ganz witzig und hat kurzzeitig auch Spaß gemacht. Viele eigene Songs hatten wir nicht, sondern eher alles mögliche (ohne uns auf ein bestimmtes Genre festzulegen) aus den 70ern und 80ern gecovert. Tja und das war meine ganze musikalische Karriere. Deprimierend.

  4. #3
    Benutzerbild von Sadistica

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    Ich produziere nun seit mehreren Jahren Krach

  5. #4
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser
    Also ich hab mich in den 80ern erfolglos an der elektrischen Orgel versucht...

  6. #5
    Benutzerbild von Babooshka

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    Hach ja, seufz, bei dem Gedanken an etwaiges Musizieren vergieße ich nach wie vor ein kleines Tränchen...

    Im Alter von 13 Jahren hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben "richtigen" Musikunterricht in der Schule. Der Lehrer war schon ein älterer, aber sehr origineller Herr, der eines Tages meine musikalische Begabung entdeckte. "Das absolute Gehör" hatte ich seiner Meinung nach und ich sollte doch "unbedingt Violine lernen". Mit 13. So rief er bei meinen Eltern an, um ihnen dies warm ans Herz zu legen. Dass ich dann doch keine zweite Anne-Sophie Mutter wurde, lag an zweierlei Gründen: Zum einen war ich, wie allgemein bekannt, eine lausige Schülerin, die dauernd irgendwelchen Nachhilfeunterricht brauchte, vor allem in Mathe und Physik. Somit hätte ich keine Zeit für Violinenunterricht gehabt, allenfalls ein sportlicher Ausgleich wäre möglich gewesen (den ich dann ja auch bekam). Zum anderen war ich eben gerade 13 und am Erlernen eines solch uncoolen Instruments wie der Violine nicht sonderlich interessiert. Urks, damit konnte man doch bloß so klassische Musik machen, oder? (Citys "Am Fenster" lernte ich erst kurz danach kennen.) Nee, wenn ein Instrument, dann doch wohl Gitarre, um die Klassenkameraden beim Singen der Mundorgel zu begleiten und vielleicht eines Tages Rockstar zu werden. Nix da, sagten die Eltern, wenn schon Gitarre, dann richtig klassich und nicht bloß so'n Geklampfe da.

    Ja, und somit hatte sich das Thema "Babooshka lernt ein Instrument" erledigt. Das Tränchen vergieße ich heute, wenn ich im Fernsehen ein Konzert sehe, mir die Musik unter die Haut geht und ich mir vorstelle, wie es wäre, eine der Violinistinnen zu sein. Am allermeisten beneide ich aber diejenigen, die Klavier spielen können. Also das würde ich wahnsinnig gerne können! Ach gäbe es doch die Möglichkeit, sich Module für den Kopf zu kaufen, ich würde mir sofort ein Klavierspiel-Könn-Modul einsetzen...
    Waschbär, kleiner Trost für deinen Klavierspiel-Frust früherer Zeiten - du kennst bestimmt diesen hier:

    "Man müßte Klavier spielen können, wer Klavier spielt
    hat Glück bei den Frau`n"!



    Die einzigen Instrumente, die ich je in meinem Leben spielte, waren zwei oder drei Kinder-Xylofone in ganz frühen Jahren, meine Plastik-Blockflöte, einst vom Opa zu Weihnachten geschenkt bekommen - natürlich ohne Unterricht und rein autodidaktisch, und meine Mundharmonika, ein Urlaubsmitbringsel meiner Elten, als ich so 15 war. Ebenfalls selber beigebracht, versteht sich. Leider habe ich es nie geschafft, ihr Bluestöne zu entlocken...

  7. #6
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser
    Babooshka postete
    "Man müßte Klavier spielen können, wer Klavier spielt
    hat Glück bei den Frau`n"!
    Ist zwar OT, aber bei dem Wort Klavier fällt mir immer wieder Loriot ein:

    Fr. Hoppenstedt: "Was ist denn das?"
    Kinder: "Ein Klavier, ein Klavier!"


  8. #7
    Benutzerbild von Babooshka

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    "Von Frau Marta Panislowski aus Massachussets."
    "Mutter, wir danken dir!"


  9. #8
    Benutzerbild von Lutz

    Registriert seit
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    @Kinderfresser + Babooshka



    Gell?

    BTW: Seine Frau Mutter heisst Berta! Berta Panislowski!

    Und Helga, nun sitz nicht so steif!

    Läuft die Kassette?



    Lutz

  10. #9
    Benutzerbild von Grisham

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    175
    bei mir nur die furchtbare Blockflötengruppe in der Schule bei einer Frau Mayer.

  11. #10
    Benutzerbild von Trüffel

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    Mir ging es ähnlich wie waschbaer, ich habe auch bereits in den frühen 70ern angefangen.
    Meine ersten Erfahrungen sammelte ich Anfang der 70er Jahre auf einer YAMAHA-Orgel in einer Musikschule in Saarbrücken.
    Als mich dann später meine Eltern fragten welches Instrument ich denn nun ernsthaft lernen wollte und ich erwiederte:"Trompete", ließen diese aber nicht mit sich reden und ich wurde gezwungen drei Jahre lang Akkordeon zu spielen. Ich habe es auch gehasst wie die Pest und mich mehr als einmal beim Vorspielen "blamiert bis auf die Knochen".
    Danach hab' ich meine "Erfahrung an den Tasten" erstmal für den Computer genutzt und mich erst ganz Spät in den 90ern nochmal am Keyboard mit der Band LOONY-CRASH versucht. Wir hatten nur einen einzigen 'ernsthaften' Auftritt und unsere Musikrichtung war "unbeschreiblich", wir konnten uns nie auf einen Stil einigen. Eigentlich passte ein Keybord garnicht dazu.
    Weil die Proberäume so rar waren (und so teuer) haben wir manchmal im Wald geprobt.(nein kein Witz) Ich hab ein starkes Notstromaggregat organisiert und wir haben in Mutter Natur sämtliche Lärmschutzvorschriften übertreten. Aber wir konnten "LAUT" spielen, mussten wir doch das Notstromaggregat erstmal übertönen. Im Nachhinein war es eine schöne aber auch eine teure Zeit. Nur unser Gitarrist hat sich bis heute gehalten, er spielt mittlerweile als Bassist in einer Heavy-Metal-Band.

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