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Sprachliche Mutationen

Erstellt von Torsten, 23.06.2004, 11:35 Uhr · 129 Antworten · 11.169 Aufrufe

  1. #31
    Benutzerbild von falkenberg

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    bubu postete
    Bastian Sick ist auch Journalist. Ich übrigens auch. Und wenn du "Zwiebelfisch" mal liest, wirst du merken, dass es nicht nur um Kritik von Journalisten oder Politikern geht.
    Wie in jedem Berufsstand gibt es da auch Unterschiede. Und wie in jedem Berufsstand betreffen die auch grundlegende Dinge der Berufsauffassung. Und natürlich habe ich etliches aus "Zwiebelfisch" gelesen, sonst würde ich mich hier nicht so äußern.

    Dass die Kritik dort durchaus in mehrere Richtungen geht, weiß ich wohl. Weiteres dazu siehe unten.

    bubu postete
    Aber ich habe nicht den Anspruch, die Sprache dadurch zu säubern. Dass ich mich über Prolls und deren Webseiten lustig mache, ist mein Privatvergnügen.
    Bei den Prolls geht es ja auch keineswegs nur um deren Sprache. Und Du selbst hast beklagt, dass (unter anderem auch in diesem Forum) Leute wegen ihrer Rechtschreibung angegriffen werden. Zumindest in diesem Forum habe ich dabei jedenfalls keine belehrende Funktion entdecken können. Unterschied zu den von Dir bespotteten Prolls? Nicht vorhanden.

    bubu postete
    Die Legastheniekeule habe ich in meinem Posting nicht bemüht.
    Stimmt. Das war auch rein prophylaktisch, denn so was kommt dann meistens.

    bubu postete
    Da bin ich anderer Meinung. Es ist nicht Aufgabe des "Spiegels", den Sprachhüter zu spielen. Das ist - immer noch - Aufgabe der Schulen.
    Das ist immer noch ein Wirtschaftsunternehmen, und die dürfen im Rahmen der Legalität alles machen, was sie verkaufen können. Da gibt es im Bereich des Journalismus weitaus bedenklichere Dinge.

    Die Schulen erreichen prinzipiell nur einen kleinen Teil der Bevölkerung. Warum darf sich der Rest der Bevölkerung denn nicht auf unterhaltsame Weise über häufige sprachliche Fehler informieren? Nur weil Dir das nicht passt? Hast Du noch nix von informationeller Selbstbestimmung gehört?

    bubu postete
    Ich frage mich, wer darüber richten darf/soll/kann, was Evolution oder Regression der Sprache ist. Goethe würde sich sicher auch im Grabe herum drehen, wenn er den "Spiegel" lesen würde...
    Jetzt fragst Du es Dich immerhin. Gesternn hast Du es Dir noch selbst angemaßt. Immerhin eine positive Entwicklung.

    bubu postete
    Ach der Duden. Die deutsche Sprache hat jahrhundertelang ohne Duden funktioniert. Und irgendwann achtzehnhundertschießmichtot trat dann der erste selbsternannte Sprachwächter auf den Plan, der in das - zugegegebenermaßen - schlimme ortografische Chaos des Vielvölkerstaates Deutschland mal Ordnung gebracht hat. Toll. Aber mich nervt das ja schon, dass eine kleine Anzahl von Leuten darüber entscheiden darf, welche Wörter in den achsoheiligen Duden aufgenommen werden und welche nicht. Sprache entwickelt sich. 24 Stunden lang, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr, überall und dauernd und vor allen Dingen fernab des kleinen Kämmerleins, wo ein paar studierte Leute sich den Kopf darüber zerbrechen, ob sie "dissen" jetzt in den Duden aufnehmen sollen oder nicht. Ich finde es peinlich, dass der Duden heutzutage eigentlich nur noch reagieren kann, aber gar nicht mehr selbst Maßstäbe setzt, wie eigentlich zu Konrad Dudens Zeiten noch. Damit ist doch bewiesen, dass er der immer schnelleren Sprachentwicklung eigentlich nur noch hinterherhecheln kann. Und ob jetzt "dissen" im Duden steht oder nicht, wird Millionen von Jugendlichen (und späteren Erwachsenen) nicht daran hindern, das Wort zu benutzen. Ob dir oder mir das gefällt, ist dabei völlig irrelevant. Du hast das aber nunmal zur Kenntnis zu nehmen. Ob du das in deinen eigenen Sprachschatz hingegen integrierst oder nicht, bleibt natürlich deine Entscheidung. Aber das sollte eine persönliche bleiben und nicht zum Imperativ für andere werden. Und das ist nämlich genau der Punkt, den ich bei meiner Kritik an "Zwiebelfisch" meinte: es ist ja in Ordnung, wenn man sich belustigt über so manche sprachlichen Auswüchse. Bei "Zwiebelfisch" stecken aber ein weitaus tiefgreifendere Absichten dahinter. Erzieherische möchte ich sie fast schon nennen. Und die Legitimitität dafür spreche ich Bastian Sick und dem "Spiegel" ab.
    Na ja, Duden-Bashing ( ja, ich weiß, dass dieser Begriff schon in sich absurd ist) ist in manchen Kreisen sehr beliebt. Such doch mal wirklich nach einigen typischen Wörtern in einem aktuellen Duden. Du wirst Dich wundern, wieviele äußerst fragwürdige Begriffe und Bedeutungswandlungen Du da findest. So realitätsfern sind die Dudens gar nicht, teilweise sind sie dem Sprachgebrauch sogar voraus (was ich gar nicht gut finde).

    bubu postete
    Ich habe ja für einen bewussten und verantwortlichen Umgang mit der Sprache plädiert. Aber ich vertrete auch eine liberalere Auffassung als du und Torsten: die deutsche Sprache gehört jedem einzelnen Deutschen und nicht nur dem "Spiegel" und nicht nur dem "Duden". Im übrigen ist das Ganze hier eine vollkommen akademische Diskussion: Sprache verändert sich und dagegen werden weder du noch ich irgendetwas ausrichten können.
    Die Sprache gehört aber eben auch den ganz normalen Menschen, die für das von Torsten genannte Blendertum und inhaltsleere Phrasen nicht viel übrig haben. Sie gehört eben nicht nur den Journalisten und Politikern. Genau die sind es aber, die den Verfall der Sprache wesentlich vorantreiben. Umgangssprachliche Mängel hat es immer schon gegegeben, die sind nicht das eigentliche Problem.

    Und noch was zum ursprünglichen Beitrag: Sprachliche Klugscheißerei ist keineswegs eine rein deutsche Angelegenheit. Das gibts in anderen Ländern auch (mag sein, dass die englische Sprache da verschont bleibt). Es ist aber typisch deutsch, jede Form von Klugscheißerei oder was einem sonst alles nicht passt, als typisch deutsch zu bezeichnen.

    Torsten postete
    Hat da etwa noch jemand "Im Vorfeld wird zurückgeschossen" von Karl H. Pruys gelesen?
    Nö. Sollte ich aber vielleicht mal machen. Wenn Du das in diesem Zusammenhang erwähnst, muss ich das wohl schon als Empfehlung deuten.

    Torsten postete
    Denn die kritisierten Verhunzungen sind ja nicht das Resultat willkürlicher Sprachverbiegung, sondern puren Unwissens...
    In diesem einen Punkt muss ich Dir widersprechen. Es geht da durchaus um verschiedene Themen; zum einen sind das echte umgangssprachliche Fehler, die zum Teil auch landschaftlichen Ursprungs sind, zum anderen sind es Sprachverhunzungen aus Wichtigtuerei. Auch diese landen im normalen Sprachgebrauch, so dass auch zwischen den beiden Extremen vieles vertreten ist. Die Journalisten, die ihre Muttersprache vergewaltigen, wissen, was sie tun. Zumindest die Urheber. Und auch ansonsten sind Unwissen und Gedankenlosigkiet ja nun keineswegs das selbe.

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von Torsten

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    falkenberg postete
    Torsten postete
    Hat da etwa noch jemand "Im Vorfeld wird zurückgeschossen" von Karl H. Pruys gelesen?
    Nö. Sollte ich aber vielleicht mal machen. Wenn Du das in diesem Zusammenhang erwähnst, muss ich das wohl schon als Empfehlung deuten.
    Allerdings. So sieht es aus:






    Eines meiner Lieblingskapitel:








  4. #33
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    Ich hab den Eindruck, daß wir z. T. nicht über die gleichen Sprachveränderungen reden. Zur Strukturierung der Diskussion würde ich folgende Fälle unterschieden

    1.) Simple "Rechtschreibfehler"
    Sie beruhen entweder ...
    - auf der Unkenntnis des Wortstamms
    - oder darauf, daß es zwischen Lautbild und Schriftbild keinen dem Nicht-Linguisten einsichtigen zwingenden Zusammenhang gibt (ob mit oder ohne "h", ob "s", "ss" oder "ß", ob "i" oder "ie" ist oftmals schlichtweg nicht rauszuhören, sondern nur irgendwelchen Ableitungsregeln zu entnehmen)
    Ich halte es für vorteilhaft, sich der Wortstämme bewußt zu sein, aber für völlig irrelevant, ob man Schiffahrt nun mit 2 oder 3 "f" schreibt; egal wie man´s schreibt, jeder sieht sofort, daß die Fahrt mit einem Schiff gemeint ist.

    2.) Volkstümliche Vereinfachungen hinsichtlich Präpositionen und Grammatik
    Der Duden war das Werk von Wissenschaftlern, die v. a. das Ziel hatten, eine möglichts präzise und eindeutige Sprache zu schaffen. Im Alltag ist eine solche 100%ige Eindeutigkeit jedoch gar nicht nötig. Hier nehmen die Leute völlig zurecht Vereinfachungen vor. Insbesondere folgende Fälle bringen die Duden-Puristen auf die Palme:
    - Präpositionen werden unscharf, mehrdeutig verwendet: "durch" z. B. kann wie gezeigt auch mal im Sinne von "von", "infolge" oder "aufgrund" verwendet; aber die genaue Bedeutung ergibt sich ja sofort aus dem Kontext.
    - der männliche und der neutrale Genetiv werden umgangen; finde ich in Ordnung, denn diese "s"-Endung ist unbequem auszusprechen und hört sich gestelzt an.
    - Konjunktiv-Formen werden meist mit "würde"+Infinitv gebildet oder - noch häufiger - gar nicht! Dies finde ich ebenfalls ok, denn diese ausgedachten Zungenbrecher, die der Duden für die Konjuktiv-Fälle anbietet sind ´ne Zumutung für den Sprecher ebenso wie für den Hörer!
    - Anstatt "ich glaube, daß es so ist" sagt man einfach "ich glaube, es ist so". Ich finde, (!*g*) dies hört sich natürlicher und flüssiger an.

    3.) Schaffung Neuwörtern für tatsächlich neue Inhalte oder zur Abkürzung
    Etwa durch Wortkombinationen, Bedeutungsverschiebungen oder Fremdwörter. Finde ich allemal besser als ellenlange Umschreibungen, wie etwa beim Wort "cool". Aber auch die gesamte Entwicklung der Philosophie und der Geistes- und Sozialwissenschaften ging mit der Prägung neuer Begriffe einher, die einmal definiert und dann nur noch verwendet werden (sonst wären viele der entsprechenden Werke wohl doppelt so dick!)

    4.) Schaffung von Neuwörtern zur bloßen Effekthascherei
    Dies finde nun allerdings auch peinlich. Hierzu zähle ich:
    - Solche Anglizismen, die etwas altbekanntes, banales irgendwie wichtiger, moderner und professioneller klingen lassen sollen (z. B. "Content" für "Inhalt") oder noch peinlicher falsche Anglizismen ("Handy"). Dies ist peinlich, weil´s nur um Wichtigtuerei geht.
    - Die Verwendung von Wörter ohne jede konkrete Bedeutung, einfach nur als positives oder negatives Signal mit unterschwelligen Assoziationen (wie das Beispiel "persönlich"; die meisten Beispiele finden sich wohl in Werbung, Wirtschaft und Politik: "dynamisch", "aktiv", "natürlich" ect.) Diese Blubber-Sprache ist ein Übel, weil sie nicht neue Inhalte zum Ausdruck bringt, sondern die Sprache von jedem Inhalt befreit und an die Stelle von Denken das bloße Reagieren auf positive und negative Signale setzt (so´n bißchen wie der pawlowsche Hund: "aktiv" = guuut! *g*)

  5. #34
    Benutzerbild von Torsten

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    Die Luftgitarre schrieb
    - Präpositionen werden unscharf, mehrdeutig verwendet: "durch" z. B. kann wie gezeigt auch mal im Sinne von "von", "infolge" oder "aufgrund" verwendet; aber die genaue Bedeutung ergibt sich ja sofort aus dem Kontext.
    Warum verwendet man dann nicht die anderen Begriffe, die die deutsche Sprache in ausreichendem Maße zur Verfügung stellt? Letztlich tragen solche Bequemlichkeiten langfristig nur zur Reduzierung des individuellen Wortschatzes bei.

    Die Luftgitarre schrieb
    Diese Blubber-Sprache ist ein Übel, weil sie nicht neue Inhalte zum Ausdruck bringt, sondern die Sprache von jedem Inhalt befreit und an die Stelle von Denken das bloße Reagieren auf positive und negative Signale setzt (so´n bißchen wie der pawlowsche Hund: "aktiv" = guuut! *g*)
    Leider gehst du der "Blubber-Sprache" selbst auf den Leim:






  6. #35
    Benutzerbild von bubu

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    Mal ne Frage:
    mir fällt immer häufiger eine Sprachmutation auf, die mir jedesmal wieder sauer aufstößt, aber anscheinend mittlerweile total verbreitet ist:

    Als sicher gilt, dass der Kanzler bei der Abstimmung sich enthalten wird

    Ich hingegen habe das so gelernt:

    Als sicher gilt, dass sich der Kanzler bei der Abstimmung enthalten wird

    Ist das eine neue Regel?

  7. #36
    Benutzerbild von Torsten

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    bubu postete
    Mal ne Frage:
    mir fällt immer häufiger eine Sprachmutation auf, die mir jedesmal wieder sauer aufstößt, aber anscheinend mittlerweile total verbreitet ist:

    Als sicher gilt, dass der Kanzler bei der Abstimmung sich enthalten wird

    Ich hingegen habe das so gelernt:

    Als sicher gilt, dass sich der Kanzler bei der Abstimmung enthalten wird

    Ist das eine neue Regel?
    Keine Ahnung - gibt es für einen solchen Fall denn strikte Regeln bezüglich des Satzbaus?

    Viel auffälliger ist die mittlerweile weit verbreitete Version des Erinnerns:

    "Ich erinnere, dies gestern gehört zu haben."

    statt

    "Ich erinnere mich daran, dies gestern gehört zu haben."

    Da hat sich ein Anglizismus ("I remember that...") klammheimlich durch die Hintertür eingeschlichen...

  8. #37
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    @ Torsten

    Hab' ich noch nie gehört.

  9. #38
    Benutzerbild von Torsten

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    ihkawimsns postete
    @ Torsten

    Hab' ich noch nie gehört.
    Erstaunlich. Höre ich letzter Zeit ständig, wenn sich Leute beispielsweise im TV zu irgendetwas äußern...

    Auch im "Zwiebelfisch" war das vor geraumer Zeit mal Thema:

    http://www.spiegel.de/kultur/zwiebel...297352,00.html

  10. #39
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    Torsten postete
    Die Luftgitarre schrieb
    Diese Blubber-Sprache ist ein Übel, weil sie nicht neue Inhalte zum Ausdruck bringt, sondern die Sprache von jedem Inhalt befreit und an die Stelle von Denken das bloße Reagieren auf positive und negative Signale setzt (so´n bißchen wie der pawlowsche Hund: "aktiv" = guuut! *g*)
    Leider gehst du der "Blubber-Sprache" selbst auf den Leim:
    Moooment!

    "Positiv" und "negativ" haben sehr wohl einen Bedeutungsgehalt:
    "Positiv" = angenehm, erfreulich, erwünscht, gut
    "Negativ" = unangenehm, unerfreulich, unerwünscht, schlecht.
    (Das dieses Begriffspaar ursprünglich einen mathematischen Gegensatz bezeichnete, hat die Bevölkerung nicht davon abgehalten, es auf die allgemeinste Polarität sämtlicher menschlicher wertender Wahrnehmungen nach dem Muster "gut"/"schlecht" zu beziehen.)

    Das sind in der Tat sehr allgemeine Bedeutungen, aber genau daß ist es ja, was ich meine: Wörter wie "aktive Politik" oder "dynamisches Unternehmen" sagen nix über die Politik oder das Unternehmen aus, sondern sollen einfach nur - die Ebene der Argumentation gezielt unterlaufend - angehmene Emotionen sowie Assoziationen mit guten, erfreulichen Nachrichten hervorrufen und darüber zum "ja"sagen/wählen/kaufen bewegen. Solche Wörter fungieren also als postive Signale, die dem Adressaten ohne sachliche Begründung sagen: "Das musst Du jetzt gut finden!" Und wenn Leute darauf anspringen, hat das wirklich was von einem pawlowschen Reflex.

  11. #40
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    Torsten postete

    Viel auffälliger ist die mittlerweile weit verbreitete Version des Erinnerns:

    "Ich erinnere, dies gestern gehört zu haben."
    Genau dies habe ich mir vor einiger Zeit bewußt angewöhnt! *g* Weil ich es einfach logischer finde. Denn "erinnern" heißt doch: innerlich eine Szene noch mal ablaufen zu lassen. Man erinnert also das Ereignis - und nicht "sich" selbst.

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