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Sprengstoff-Attentate in London

Erstellt von Engel_07, 07.07.2005, 12:15 Uhr · 37 Antworten · 2.298 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von stoni

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    Und schon bekam man Leute im TV zu sehen,die "Mahnwachen" an der britischen Botschaft in Berlin halten.
    ....gut sollen sie......aber wieviele Mahnwachen gibt es für die täglichen getöteten Iraker

  2.  
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  3. #12
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    So traurig und vor allem sinnlos der Anschlag in London ist, ab sofort läuft der neue Countdown. Es stellt sich nicht die Frage ob, sondern wann und wo der nächste Anschlag verübt wird.

  4. #13
    Benutzerbild von frasier

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    Fragt sich nur, wie man den Terroristen ihre Motivation für weitere Angriffe nehmen kann.

  5. #14
    Benutzerbild von DJDANCE

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    Terroristen kann man die Motivation nie entziehen! Es sei denn,wir werden alle Islamisten und leben den Koran! Oder wir werden protestantisch oder oder oder!
    Die Anschläge heute waren doch mit Ansage!
    1: England is schon lange im Visier der terroristen
    2. London als olympia stadt!!! Da geht sicher mit einigen der terrorist durch!

    ich glaube gegen die terr. in der welt,können wir nichts tun! Leider!

  6. #15
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    frasier postete
    Fragt sich nur, wie man den Terroristen ihre Motivation für weitere Angriffe nehmen kann.
    Gar nicht! Die, die da jetzt am Werke sind, haben den Sockenschuss weg. Da geht´s nicht mehr um den Abzug aus dem Irak oder ähnliches, sondern in letzter Konsequenz um eine auf glaubenskriegerische Expansion angelegte theokratisch-faschistische Bewegung!

    Man kann lediglich außen- und entwicklungspolitische Rahmenbedingen dafür schaffen, daß die "weltlichen" und liberalen Kräfte in den muslimischen Gesellschaften wieder stärker werden, so daß die Terroristen sich nicht mehr auf so breite Unterstützer-Netzwerke verlassen können und nicht mehr an jeder Straßenecke ständig neue Leute rekrutieren können.

  7. #16
    Benutzerbild von bubu

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    Scheiß Al Kaida!

  8. #17
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    Eben im Heute-Journal wurde darauf hingewiesen, dass immer mehr junge Musilme auch ausserhalb der muslimischen Länder und ohne Kontakt zu den Terrornetzwerken Anschläge ausüben könnten. Und in England deutet wohl einiges darauf hin. Somit muss man sich nicht nur auf die Gefahr aus islamischen Ländern konzentrieren, sondern auch auf die in 3. oder 4. Generation im eigenen Land lebenden Muslime. Und um eine Bombe zubauen, bedarf es nicht mehr als einem Internetzugang und einem Gartencenter bzw. Baumarkt.

  9. #18
    Benutzerbild von frasier

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    Die Luftgitarre postete

    Man kann lediglich außen- und entwicklungspolitische Rahmenbedingen dafür schaffen, daß die "weltlichen" und liberalen Kräfte in den muslimischen Gesellschaften wieder stärker werden, so daß die Terroristen sich nicht mehr auf so breite Unterstützer-Netzwerke verlassen können und nicht mehr an jeder Straßenecke ständig neue Leute rekrutieren können.
    Das ist ja schonmal besser als nichts. Wenn man die Armut beseitigen könnte, müsste der Hass auf die westliche Welt mit der Zeit abnehmen. Dummerweise dauert sowas Jahrzehnte, sofern die Voraussetzungen überhaupt gegeben sind.

  10. #19
    Benutzerbild von PostMortem

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    frasier postete
    Das ist ja schonmal besser als nichts. Wenn man die Armut beseitigen könnte, müsste der Hass auf die westliche Welt mit der Zeit abnehmen. Dummerweise dauert sowas Jahrzehnte, sofern die Voraussetzungen überhaupt gegeben sind.
    Bin Laden, der Mann der offenbar den größten Hass gegen die westliche Welt hegt und einen dementsprechenden terroristischen Missionarsdrang entwickelt hat, ist nicht gerade arm und auch jene, die sich hier in Europa als Studenten aufhielten, um die Jumbos ins WTC zu fliegen, lebten nicht als arme Schlucker. Die wirklich Armen der Welt, hegen demgegenüber offenbar wenig Verlangen nach terroristischen Akten gegen die westliche Welt. Ist es also die Armut, die den Terror antreibt und ihm Zulauf verschafft?

    Ich glaube nicht! Es ist die Arroganz die durch Westmächte in islamischen Ländern seit Jahrzehnten demonstriert wird, mangelndes Fingerspitzengefühl und ein gewisser Hang dazu die Leute zu demütigen. Das ist m. E. der Hauptantrieb für den Terrorismus und glänzender Nährstoff für den Fanatismus der dafür notwendig ist sich ggf. selbst dabei zu töten. Sie hassen uns, weil sie sich zu Menschen 2. Klasse zurückgesetzt fühlen und sie suchen sich ihre Rechtfertigungen im Koran und ihrem Fanatismus, um dieses Makel abzulegen und es uns zu zeigen. Wir haben wohl generös vergessen, wie es noch vor gar nicht so langer Zeit im Christentum abging. Da sind wir keine Waisenknaben und brauchen uns gar nicht über Islamisten erheben - wir haben diese Phase nur einfach schon hinter uns gelassen. Uns ist die Religion so egal geworden, dass wir uns nicht bedroht fühlen, wenn man 5ex vor der Ehe propagiert oder Frauen ihre Reize zeigen. Bei diesen Leuten ist das eben anders und man kann nicht abstreiten, dass es westliche Einmischungen IN ihren Ländern gegeben hat, die sie als Bedrohung aufgefasst haben können und man kann es schon gar nicht bestreiten, dass dieser Eindruck bei allem Gefolter und Verunglimpfen durch US-Soldaten keine aktuelle Nahrung erhalten hätte. Um es mit anderen Worten zu sagen: Wir nahmen bei ihnen zu Hause so wenig Rücksicht auf ihre Sicht der Dinge, dass wir es den Fanatikern leicht gemacht haben ein hasserregendes Feindobjekt abzugeben.

    Wir "verteidigen" mit unseren riesigen Militärapparten unsere Sicherheit und unsere Interessen vor und hinter ihrer Haustür und stülpen ihnen die Dinge über, die wir für erstrebenswert halten (wollen wirklich alle Moslems Demokratie? Ist das ihre bevorzugte Staatsform?). Sie haben eben keine riesigen Armeen, ihnen bleibt nur das, was wir als Terrorismus kennen um sich - in ihren Augen - "zu wehren" und das Leid zu uns nach Hause zu bringen, damit die Bevölkerung aus Angst ihre Staatsführer zurückpfeift - was natürlich nicht gelingt, weil man sich ein "Einknicken" aufgrund von Erpressung nicht leisten kann.

    Was in Sachen Terror passiert ist trotzdem nicht zu rechtfertigen und damit soll auch gar nichts gerechtfertigt oder der Tod irgendeines unschuldigen Opfers relativiert werden. Aber ich halte es auch für zu einfach, diese Fanatiker als Geisteskranke hinzustellen oder so zu tun, als brächen diese Taten aus heiterem Himmel völlig grundlos über uns herein. Zuvor ist einiges passiert, sind einige der heutigen Terrorfürsten aus westlichen Machtinteressen erst groß gemacht und mit Waffen versorgt worden und das wird heute unter dem Eindruck blutverschmierter Straßen in NYC, Madrid oder London nur zu gerne unterschlagen um ganz unbekümmert anklagend "Warum?" fragen zu dürfen.

    PM

  11. #20
    Benutzerbild von frasier

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    PostMortem postete
    Bin Laden, der Mann der offenbar den größten Hass gegen die westliche Welt hegt und einen dementsprechenden terroristischen Missionarsdrang entwickelt hat, ist nicht gerade arm und auch jene, die sich hier in Europa als Studenten aufhielten, um die Jumbos ins WTC zu fliegen, lebten nicht als arme Schlucker.
    Stimmt schon, aber diese Leute sehen doch das Wohlstandsgefälle zwischen uns und den islamischen Ländern. Nicht umsonst haben sie sich das WTC am 11.9.01 ausgesucht. Sicher gab es auch Provokationen des Westens, aber die haben das Problem nur verstärkt.

    Die wirklich Armen der Welt, hegen demgegenüber offenbar wenig Verlangen nach terroristischen Akten gegen die westliche Welt. Ist es also die Armut, die den Terror antreibt und ihm Zulauf verschafft?
    Ich denke, daher holen sie ihren Nachwuchs.

    Ich glaube nicht! Es ist die Arroganz die durch Westmächte in islamischen Ländern seit Jahrzehnten demonstriert wird, mangelndes Fingerspitzengefühl und ein gewisser Hang dazu die Leute zu demütigen. Das ist m. E. der Hauptantrieb für den Terrorismus und glänzender Nährstoff für den Fanatismus der dafür notwendig ist sich ggf. selbst dabei zu töten. Sie hassen uns, weil sie sich zu Menschen 2. Klasse zurückgesetzt fühlen und sie suchen sich ihre Rechtfertigungen im Koran und ihrem Fanatismus, um dieses Makel abzulegen und es uns zu zeigen.
    Sie fühlen sich zweitklassig, stimmt, aber warum? Sie haben nichts, wir haben alles. Und wer nur etwas Wohlstand geniesst wird es sich schwer überlegen, sein akzeptables Leben herzugeben und für seine Religion sein Leben zu riskieren. Die sind doch grundsätzlich nicht anders gestrickt als wir. Wer aber garnichts hat, hat auch nichts zu verlieren und verspricht sich ein besseres Leben in der "Ewigkeit".


    Wir haben wohl generös vergessen, wie es noch vor gar nicht so langer Zeit im Christentum abging. Da sind wir keine Waisenknaben und brauchen uns gar nicht über Islamisten erheben - wir haben diese Phase nur einfach schon hinter uns gelassen.
    Auch da sehe ich den gleichen Zusammenhang. Ich würde schon behaupten, dass die Leute am stärksten für Religionen empfänglich sind, die garnichts haben. Der Glaube ist alles was ihnen noch bleibt und ihrem trost- und perspektivlosen Leben einen Sinn gibt.

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