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Steuervorteile für Kinderschänder

Erstellt von raabi2000, 28.09.2004, 22:08 Uhr · 80 Antworten · 3.797 Aufrufe

  1. #51
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    Laut dem ZDF-Interview mit Prof. Dr. Klaus Beier (Auf Seite 4 hier im Thema von mir gepostet) gibt es sehr wohl Menschen, die zu ihm in die Berliner Charité kommen mit der Befürchtung, sie könnten auffällig werden. Ebenso zeigt es, dass außer Pädophelie noch andere Faktoren hinzukommen, die dann einen Straftäter ausmachen.

    Ich finde, dass dieses Interview ganz klar das Dilemma aufzeigt, in dem wir uns befinden. Sperren wir einen Menschen weg, weil er zwar diese Neigung hat, aber sehr wahrscheinlich nie strafrechtlich auffällig wird und nie einem Kind etwas antun wird? Jemanden bestrafen für eine Neigung, die er sich nicht ausgesucht hat? Aus meiner Sicht kann man dies nicht machen.

  2.  
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  3. #52
    Benutzerbild von
    Babooshka postete
    Du hast Recht, es wäre wirklich wünschenswert, dass die Forschung dahingehend Fortschritte macht, dass der genetische Schlüssel zur Pädophilie gefunden und von Anfang an deaktiviert wird. Nur stellt sich mir da die Frage: Woran erkennt man einen Pädophilen, BEVOR er als solcher in Erscheinung getreten ist? Das Schlimme an der Sache ist ja, ein Mensch wird erst dann als Pädophiler offiziell, wenn das missbrauchte Kind sozusagen schon in in den Brunnen gefallen ist. Wie ist es nun möglich, ihn schon im Vorfeld zu erkennen, um seine Neigungen auszuschalten? Wie du richtig meintest, ist die Dunkelziffer missbrauchter Kinder leider verdammt hoch. Demnach kann man also nicht sagen, OK, die und die Person ist in der Kindheit 5exuell missbraucht worden, es besteht also die Gefahr, dass er/sie als Erwachsene(r) ebenfalls Kinder missbraucht
    Im Beispielfall denke ich, dass es viel mehr Menschen gibt die 5exuell missbraucht wurden und genau deshalb niemals selbst ein Kind missbrauchen oder auch nur schlagen würden. Das es besonders herausgestellt wird, dass es Täter gibt, die 5exuellen Missbrauch ausüben, obwohl sie selbst missbraucht wurden, ist wohl eher ein Merkmal auf das Sensationsmedien wert legen, da es diesen "Wie kann der/sie denn nur, der/sie muss jawohl wissen was er/sie da anrichtet!"-Gedanken auslöst *empör*". Vielleicht belegt die Karriere genau dieser Menschen auch ganz andere Dinge, z. B. das solche Neigungen ggf. vererbbar sind (keine Behauptung, nur ein Gedanke!) und er von einem Elternteil missbraucht wurde?

    Solche Mittel können immer erst zum Einsatz kommen, wenn das Kind schon im Brunnen ist. Wir sind eben kein Polizeistaat und wir wollen auch kein Polizeistaat sein, wo alle 18jährigen Männer und Frauen zum Psycho- und Gentest kommen um ihren IQ, ihre pädophilen Neigungen und ihre Gendefekte zu analysieren. Ansonsten landet man doch recht schnell in einer Spirale nach unten. Am Anfang werden nur die Pädos ausgesiebt, am Ende dürfen bestimmte Personen keine Kinder mehr bekommen und werden zwangssterilisiert, weil sie mit einer Wahrscheinlichkeit zu über 50% kranke Kinder zeugen werden, die "der Allgemeinheit zur Last fallen würden".

    Deshalb bleiben nur wenige, behutsam zu nutzende Instrumente. Wie ich es schon ansprach. In theoretischen Teilen der Musterung beispielsweise, die ja auch auf Intelligenz und gewisse soziale Kompetenzen prüfen sollen, könnten Bestandteile einfließen, aus denen man bestimmte Dinge schließen kann. Das bleibt alles sehr wage und kann in diesem Fall auch lediglich dazu führen, dass dem angehenden Wehrdienst- oder Zivildienstleistenden mal zwei, drei Sätze zu genau diesen Ergebnissen zum Nachdenken und sich selbst prüfen mit auf den Weg gegeben werden. Was er daraus macht, wäre allein seine Sache. Wunderdinge kann man sich davon nicht versprechen. An welcher Stelle man Frauen diesbezüglich sensibilisieren kann weiss ich nicht.

    Vielleicht sollte das Thema auch einfach in den jeweils letzten Jahrgängen jeder Schulform ausgiebig behandelt werden. Ich verstehe sowieso nicht, warum so viele Themen die uns später Probleme machen (übertriebene und auffällige Gewaltneigungen, Unfähigkeit Konflikte auszutragen statt sie zu unterdrücken oder durch Gewalt zu "lösen", Unfähigkeit der Umwelt die eigene Gefühlslage mitzuteilen und eben auch Themen wie 5exuelle Gewalt, Missbrauch etc.) in der Schule quasi tabu sind. Von mir aus kann man den Religionsunterricht streichen (gehört in einem Staat, in dem Religion und Staat getrennt sein sollten einfach nicht zusammen!) und dafür regulär ein Fach anbieten das Ethik, soziale Kompetenz etc. lehrt.

    Und darüber hinaus sollte es in diesen Fächern die Möglichkeit geben, Schüler die erkennen, dass sie Gesprächsbedarf haben, an einen Schulpsychologen weiterzugeben, der sich im Einzelgespräch mal vernünftig mit Jugendlichen unterhält, die etwas an sich feststellen, worüber sie gerne reden möchten, es aber mit niemandem können (wer geht schon zu seinen Eltern und sagt "Mama, Papa, ich glaube ich bin ein bisschen komisch, ich reiße immer Fröschen die Beine aus und lache mich drüber kaputt!"). In diesem Alter kann man bei Verhaltensauffälligen evtl. noch etwas erreichen und hat letztmalig die Möglichkeit sie überhaupt zu "erwischen".

    Es ist ja sowieso ein Phänomen, dass jeder Schullkollege eines jungen Gewalttäters hinterher der neugierigen Presse mitzuteilen weiss, dass der "schon immer ein bisschen komisch" war...... warum hat man aus diesem Wissen nie etwas gemacht? Warum müssen Schwache erst ein halbes Jahr lang ölige Rohre rundlutschen und Videos von sich darüber aus dem Internet runterladen, bis mal jemand merkt, dass jemand unter Gewalt in seiner Schule leidet?

    @ frasier

    An Dich habe ich auch noch eine Frage:

    Wie hältst Du es denn mit homo5exuellen Kontakten von in Entwicklung befindlichen Jugendlichen? Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, in der ich bei meinem Kumpel öfter mal die "Dr. Sommer"-Seiten in der Bravo gelesen habe. Was habe ich gelacht.... Immer wieder besorgte Fragen von 13 bis 15jährigen Jungs, die nach Doktorspielen mit dem Kumpel fragten, ob sie jetzt schwul sein. Ein paar Mädchen mit ähnlichem Thema waren auch dabei, die hatten sich meistens in ihre Lehrerin verliebt und waren ganz perplex, weil sie doch sonst immer "nur Jungs süß fanden".

    Was macht man also mit so einer verirrten Seele, die sich aufgrund von Lapalien nicht sicher ist, ob sie nun hetero5exuell oder homo5exuell ist? Einfach mal mit einer/einem 30jährigen (z. B. der Lehrerin in diesem Fall, die sich in der Legalität ja vielleicht sogar drauf einlassen würde, weil sich seit 10 Jahren keiner mehr für sie 5exuell interessiert hat) ausprobieren lassen?
    Und wenn sich dabei rausstellt, dass das alles ganz furchtbar ist und die Jungen und Mädchen dann zwar sicher sind, dass sie hetero5exuell veranlagt sind, aber sich anschließend noch lange Zeit schmutzig fühlen? Ich glaube ich würde mich heute bedanken, wenn ich mal nem`Kerl einen gebl..... ähem.
    Dies richtet sich nicht gegen Homo5exualität. Aber sie sollte denen vorbehalten sein, die sich reif und erwachsen sicher sein können, dass das das richtige für sie ist. Für andere kann sich das sehr schnell als sehr eklig rausstellen, da kann man gegenüber anderen noch so tolerant und aufgeschlossen sein.

    Was meinst Du dazu?

    Und gibts in der "Natur" eigentlich viele pädophile Tiere?

    Dave

  4. #53
    Benutzerbild von frasier

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    @ Dave:

    Das ganze ist doch ne Frage der Definition. Unsere Gesellschaft definiert Kinder mit einer bestimmten Altersgrenze. Die Biologie unterscheidet aber nur zwischen geschlechtsunreif (Kind) und geschlechtsreif (Erwachsener).

    Wenn also ein Erwachsener mit einem Kind 5ex haben will, ist das wider die Natur. Und auf freiwilliger Basis ist das auch garnicht möglich sein , denn da das Kind nicht geschlechtsreif ist, wird es auch nicht von sich aus so eine Beziehung anstreben. Das Kind wüsste auch gar nicht, was es davon haben sollte.

    Wird dieses Kind aber älter und entdeckt seine 5exualität (Fortpflanzungs-instinkt bestimmt von nun an das Verhalten), und sucht sich einen älteren Partner, das ist das ganz in Sinne der Natur. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es Absicht der Natur ist, sich einen älteren Partner zu suchen, um von dessen Erfahrungen profitieren zu können. Entscheidend an der Stelle ist nur, das der Impuls eindeutig vom Jüngeren ausgeht. Nur dann ist sichergestellt, dass der ältere den jüngeren nicht zu etwas drängt oder gar zwingt, was der jüngere nicht kennt oder nicht will.

    Das ist der kritische Punkt. Davon hängt ab, ob die Beziehung zulässig ist oder nicht.

    An dieser Stelle kommt dann meistens das Argument, das ein 13jähriger zwar körperlich reif sein kann, geistig aber noch nicht. Ich frage, woher will man das wissen?

    Das ist doch ne Unterstellung der Gesellschaft. Soll die Natur wirklich so blöd sein, jemanden die Fähigkeit und den Willen zu geben, 5ex zu haben, ihn geistig nicht in die Lage zu versetzen, damit umzugehen?

    Das wäre ja wohl der größte Kontruktionsfehler aller Zeiten. Hier geht es schließlich um die Fortpflanzung, den entscheidenen Vorgang für das Überleben einer Gattung.

    Ich behaupte, dass diese jungen Erwachsenen sehr wohl einen Instinkt dafür haben, welcher Partner für sie der richtige ist. Dass dieser Instinkt keine hundertprozentige Garantie gegen einen Fehlgriff ist, ist kein Gegenbeweis.
    Auch in späteren Jahren erweisen sich Partner oft als Fehlgriff.

    Und dass man in jungen Jahren experimentiert finde ich auch unproblematisch, solange das freiwillig abläuft. Laufen muss man ja auch erst lernen. Und wenn man sich dann später ekelt, dann ist das zwar unangenem, aber dafür hat man wertvolle Erfahrungen gesammelt.

    Den Jugendlichen, die sich ihrer 5exuellen Orientierung unschlüssig sind, bleibt gar nichts weiter übrig, als ihre Neigung herauszufinden, und das können sie nur durch praktische Erfahungen.

    Ob es pädophile Tiere gibt, weiss ich nicht und ich weiss auch nicht, ob es bei Tieren Vergewaltigungen gibt. Aber krankhaftes Verhalten bei Tieren halte ich durchaus für möglich.

    Grüsse

  5. #54
    Benutzerbild von SonnyB.

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    frasier postete

    Das ist doch ne Unterstellung der Gesellschaft. Soll die Natur wirklich so blöd sein, jemanden die Fähigkeit und den Willen zu geben, 5ex zu haben, ihn geistig nicht in die Lage zu versetzen, damit umzugehen?

    Das wäre ja wohl der größte Kontruktionsfehler aller Zeiten. Hier geht es schließlich um die Fortpflanzung, den entscheidenen Vorgang für das Überleben einer Gattung.

    ........................

    Den Jugendlichen, die sich ihrer 5exuellen Orientierung unschlüssig sind, bleibt gar nichts weiter übrig, als ihre Neigung herauszufinden, und das können sie nur durch praktische Erfahungen.
    Fortpflanzung setzt auch Kinderkriegen vorraus. Die Natur kennt keine Verhütung. Was macht aber ein "junger 12 / 13jähriger geschlechtsreifer Erwachsener" wenn Nachwuchs unterwegs ist ?

    Willst du ernsthaft erzählen, daß diese (r) 12 / 13jährige verantwortungsvoll mit einem Baby umgehen kann? Er / sie ist, behaupte ich, nicht in der Lage dazu.

    Die Natur setzt auf Fortpflanzung......richtig. Eine Tochter meiner Kollegin hat mit 9 !! ihre Regel bekommen. Geschlechtsreif ???

    Die Natur baut doch ständig Mist. Siehe Siamesische Zwillinge o.ä.

    Dein Vergleich hinkt gewaltig.

    Aber, das geht vom Thema ab.......wie kann man Kinder davor schützen misbraucht zu werden ?

    Auch mir fällt nichts ein.....und ich denke, da gibt es leider auch kein Rezept.

  6. #55
    Benutzerbild von DeeTee

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    @frasier:

    Das ist doch ne Unterstellung der Gesellschaft. Soll die Natur wirklich so blöd sein, jemanden die Fähigkeit und den Willen zu geben, 5ex zu haben, ihn geistig nicht in die Lage zu versetzen, damit umzugehen?

    Das wäre ja wohl der größte Kontruktionsfehler aller Zeiten. Hier geht es schließlich um die Fortpflanzung, den entscheidenen Vorgang für das Überleben einer Gattung.
    Hi!
    Du solltest Dich bitte einmal mit der Bedeutung des sog. naturalistischen Fehlschlusses" auseinandersetzen.
    In einfachen Worten: Der Schluss vom Sein (Tatsache) auf das Sollen (moralische Norm) ist willkürlich und damit nicht zwingend. Es wird hier ein Denkfehler begangen, denn man möchte etwas damit begründen, dass es so sein soll, weil es so ist.
    Link: http://www.gavagai.de/themen/HHPT06.htm

    Aus diesem Grunde ist Deine Argumentation nicht überzeugend.

    Grüße!
    DeeTee

  7. #56
    Benutzerbild von frasier

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    @DeeTee:

    Das Humesche Prinzip halte ich für absolut richtig.

    Dennoch müsstest du mir nochmal erklären, von welcher Tatsache ich welche (unzulässige) Norm abgeleitet habe.


    Grüsse

  8. #57
    Benutzerbild von
    gelöscht - siehe unten

  9. #58
    Benutzerbild von DeeTee

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    frasier postete
    Die Biologie unterscheidet aber nur zwischen geschlechtsunreif (Kind) und geschlechtsreif (Erwachsener). Tatsache

    Wird dieses Kind aber älter und entdeckt seine 5exualität (Fortpflanzungs-instinkt bestimmt von nun an das Verhalten), und sucht sich einen älteren Partner, das ist das ganz in Sinne der Natur. implizites Urteil!Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es Absicht der Natur ist, sich einen älteren Partner zu suchen, um von dessen Erfahrungen profitieren zu können. Entscheidend an der Stelle ist nur, das der Impuls eindeutig vom Jüngeren ausgeht. Urteil! Nur dann ist sichergestellt, dass der ältere den jüngeren nicht zu etwas drängt oder gar zwingt, was der jüngere nicht kennt oder nicht will.


    Ich behaupte, dass diese jungen Erwachsenen sehr wohl einen Instinkt dafür haben, welcher Partner für sie der richtige ist. implizites Urteil! Dass dieser Instinkt keine hundertprozentige Garantie gegen einen Fehlgriff ist, ist kein Gegenbeweis.
    Auch in späteren Jahren erweisen sich Partner oft als Fehlgriff.
    ==> Fettgedrucktes von mir eingefügt. <==

    Nur weil etwas in der Natur geschieht, ist es nicht gut oder böse. Aus Ereignissen in der Natur kann man grundsätzlich keine moralische Norm ableiten. In diesem Sinne gibt es auch keine "widernatürliche 5exualität"! Es gibt nur solche, die wir wollen (ehelicher 5ex), die wir tolerieren (außerehelicher oder gleichgeschlechtlicher 5ex) und solche, die wir weder wollen noch tolerieren (5ex mit Kindern - weil physisch/psychisch gefährlich [Sachgrund!!!]).

    Grüße!
    DeeTee

  10. #59
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    frasier postete
    An dieser Stelle kommt dann meistens das Argument, das ein 13jähriger zwar körperlich reif sein kann, geistig aber noch nicht. Ich frage, woher will man das wissen?

    Das ist doch ne Unterstellung der Gesellschaft. Soll die Natur wirklich so blöd sein, jemanden die Fähigkeit und den Willen zu geben, 5ex zu haben, ihn geistig nicht in die Lage zu versetzen, damit umzugehen?
    Welche Jugendschutzgesetze und welche Unmündigkeitsregeln für <14, <16 und <18jährige ließen sich so noch wegargumentieren? Am Ende haben wir 13jährige mit Kippe (Rauchen ab 16) vorm Pornokonal (ab 18) sitzen die nicht mehr zu Schule gehen (Schulpflicht) und ihr ganzes Ausbildungskonto für ne' fette Party geplündert haben (nicht voll geschäftsfähig) und deswegen erstmal einen Halbtagsjob annehmen (Kinderarbeit). Oder machen wir da weiter wie bisher, lassen sie aber ausnahmsweise ein wenig mit älteren poppen, weil sie dafür ja schon reif sind? Dürfen 13jährige sich dann auch prostituieren? Wenn sie doch wissen was sie da tun und reif genug sind um sich für Geld hinzugeben, ja warum denn nicht? Oder wie?!

    Den Jugendlichen, die sich ihrer 5exuellen Orientierung unschlüssig sind, bleibt gar nichts weiter übrig, als ihre Neigung herauszufinden, und das können sie nur durch praktische Erfahungen.
    Erinner Dich an Deine Pubertät und falls die so reibungslos verlaufen sein sollte wie meine, erinner Dich einfach dran, was Du von anderen darüber gelesen, gehört oder gesehen hast. Es gibt nichts verwirrteres, unlogischeres, bockigeres und sprunghafteres als einen jungen pubertierenden Menschen. Die Hormone explodieren, neue Reize und Gedanken machen sich im Kopf breit. Sie wären an einem Tag zu allem bereit was sie am nächsten Tag kategorisch ablehnen. Sie sind launisch und schwer zu kontrollieren. Dieser Zustand hält einige Zeit an. Und damit in dieser Zeit nichts schlimmes geschieht, sind die Erwachsenen dazu da, sie zu schützen. Und damit sich daran auch jeder erinnert, sind für diese Themen Gesetze geschaffen worden.

    Ob es pädophile Tiere gibt, weiss ich nicht und ich weiss auch nicht, ob es bei Tieren Vergewaltigungen gibt.
    Da es in der Natur außer uns keine Wesen mehr gibt, mit denen wir wirklich vergleichbar wären (unser Leben verläuft nun doch etwas komplizierter als das einer Ratte), verstehe ich dann nicht, auf welche Natur Du Dich beziehst, um die Natürlichkeit von 5ex zwischen 13jährigen und Erwachsenen zu belegen?
    Bei Ratten kann man relativ einfach sagen, dass sie nach 4-6 Wochen geschlechtsreif sind. Für eine Ratte gehört auch nicht sehr viel dazu 5ex zu haben, Junge auszutragen und sie groß zu bekommen (dauert ja nur 4 Wochen und man braucht nicht viel mehr zu tun als sie zu füttern). Deshalb sind viele weibliche Hausratten, die mit 4-6 Wochen verkauft werden, ja auch längst schon von ihrem Brüdern geschwängert worden. Ratten betreiben also auch ganz natürlich Inzest. Inzest finden wir Menschen auch nicht so toll, obwohl die Natur sich bei anderen Spezies dabei auch nicht so viel "denkt". Die sehen ein Weibchen und drauf. Ob das die Schwester ist, ist egal. Und dabei gehören Ratten schon zu den intelligenteren Tieren. Und gerade der "moderne Mensch", hat ein so kompliziertes und langes Leben vor sich, dass er seinen Verstand, im Gegensatz zu den Tieren, dazu nutzen kann, dass sein Nachwuchs sich dieses lange und komplizierte Leben nicht gleich in den ersten 20% der Lebensspanne komplett versaut.

    Wie eine 13jährige nun verhütet und warum das u. U. keinen Einfluss auf ihre weitere Entwicklung haben kann, wüsste ich übrigens auch mal gerne. Kann ja sein, dass ihr Partner kein Bock auf Kondome hat und sie sich freiwillig dazu entscheidet selbst zu verhüten. Allerdings kann sie sich als geschlechtsreife Person ja auch entscheiden Kinder zu bekommen! Also bald mit dem Baby in die 7. Klasse? Oder entscheidet sie sich dann auch wieder freiwillig für eine Abtreibung?

    Verhütung spielt genau genommen ja sowieso in der Natur keine Rolle. Denn von Natur aus, soll sich die 13jährige ja fortpflanzen! Und wenn sie sich eine Geschlechtskrankheit holt, wäre auch das nur natürlich, schließlich ist so ein Tripper oder schlimmeres höchst biologisch.

    Das wir das alles in einer zivilisierten Gesellschaft aber zu vermeiden versuchen, halte ich nicht für pseudo-fortschrittlich oder für eine Unterstellung.

    Dave

  11. #60
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    @ Frasier,

    um nochmal die Frage von SonnyB. aufzunehmen, wie stehst du denn zu Mädchen, die mit 9 Jahren ihre Tage bekommen? Gilt dann für dich auch noch das Natur gegebene? Ich hoffe doch nicht, dass du mir jetzt erklären willst, dass dieses Mädchen in der Lage ist, die Verantwortung und die Versorgung für ein ggf. gezeugtes Kind sicher zu stellen. Woher hast du das eigentlich mit der Natur, steht das irgendwo? Hat irgend jemand sowas schon mal zu Papier gebracht? Hast du da mal einen Buchtipp?

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