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Superwahljahr 2009

Erstellt von McFly, 06.01.2009, 16:31 Uhr · 61 Antworten · 3.566 Aufrufe

  1. #41
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Superwahljahr 2009

    In die Diskussion möchte ich mich jetzt mal nicht einmischen, mein Standpunkt dürfte sowieso bekannt sein. Was ich aber wirklich witzig finde, daß viele auf die böse, böse Linkspartei schimpfen, "Blockflöten" in anderen Parteien allerdings tolerieren. Also Menschen die in der ehemaligen DDR am gleichen Strang zogen wie die SED. Sowas nennt man glaube ich Doppelmoral, oder meinetwegen auch Opportunismus.

  2.  
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  3. #42
    Benutzerbild von McFly

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    AW: Superwahljahr 2009

    @ ihka:

    Habe ich das richtig verstanden? Weil dir einige Parteigruppierungen bzw. -mitglieder nicht passen, wünschst du deiner eigenen Partei eine Wahlniederlage?
    Ich wünsche meiner Partei natürlich keine Wahlniederlage. Ich wünsche mir nur, dass die saarländischen Genossen nicht genau denselben Fehler machen, wie die hessischen. Meine Überlegung ist rein taktischer Natur: Ich begrüße ein Ergebnis, bei dem es nicht für Rot-Rot reicht, aber für Schwarz-Rot. Da im Moment alles aber auf eine rot-rote Mehrheit hindeutet, hoffe ich auf entsprechende Stimmverluste, wie ich schrieb natürlich vorzugsweise bei der Linken.

    Dir ist schon klar, dass sich eine Volkspartei darüber definiert, dass sie alle möglichen gesellschaftlichen Strömungen anspricht und zwangsläufig an Zustimmung verlieren muss, wenn sie einige nicht mehr bedient oder bewusst vergrault?
    Ich stimme dir voll und ganz zu. Es geht hier auch nur darum speziell mit dieser (der Linken) nicht zu kooperieren. Das halte ich für ethisch fragwürdig. Warum, habe ich in den vergangenen Beiträgen erläutert, sh . dort.

    Hast du dir schon mal überlegt, ob du in der richtigen Partei bist?
    Mehrfach. Und ich bin zum Schluss gekommen, dass ich in der richtigen bin. Auch wenn ich permanenten Forderungen zur CDU zu wechseln ausgeliefert bin (speziell von den ultralinken Jusos).

    ...wäre dir eine SPD lieber, die nur noch aus dem Seeheimer Kreis besteht...
    Der Gedanke gefällt mir.

    ...und dafür Wahlergebnisse von 10-15% einfährt...
    Der Gedanke gefällt mir nicht

    Oder wäre dir eine SPD lieber, die nur noch aus dem Seeheimer Kreis besteht und dafür Wahlergebnisse von 10-15% einfährt, wenn nur ja alles, was irgendwie links wirken könnte, aus der Partei vertrieben wird?
    Ich habe nichts gegen Mitte-Links-Politik, Ich habe etwas gegen die Linkspartei und gegen Genossen, die die LiPa verharmlosen und am liebsten eine sozialistische Fusion mit ihr eingehen wollen.

    @ PM:

    Es hat gerade in ostdeutschen Bundesländern immer wieder Regierungen aus Koalitionen der SPD und der Linken gegeben.
    Stimmt schon. Macht es aber nicht besser. Gerade nach der Wende, waren viele DDR-Bürger noch verunsichert, das führte dazu dass die SED/PDS/wieauchimmer kurzzeitig in Regierungen saß.

    Was erwartet man denn von der SPD? Soll sie nach dem Neuwahl-Harakiri von 2005 vollends politischen Selbstmord begehen und sich sang- und klanglos von der politischen Bühne verabschieden? Das kann eine Volkspartei sich nicht leisten, auch hätte Deutschland dann quasi ein Ein-Parteien-System (Staatspartei CDU mit oder sogar Juniorpartner) - auch irgendwie DDR. Wenn die SPD als 10-15% Partei (in Sachsen und Thüringen ist die SPD eine kleine Partei) den Regierungschef stellen kann, dann wird die SPD das tun und es vor allem vorher im Wahlkampf mit Sicherheit nicht ausschließen auf einen solchen Deal einzugehen. Im Gegenteil gibt es dafür einen klaren Entscheid und der Wähler darf sich so auch nicht betrogen fühlen wenn es so kommt.
    Wie ich schon erklärte: Es geht hier darum, dass man grundsätzlich nicht mit der Linkspartei zusammenarbeiten darf. Wenn das bedeutet, dass man in der Opposition verschwindet, dann bitte. Gern sogar. Und wenn es bedeutet, dass man weniger Prozente einfährt, dann muss man seinen Kurs überdenken und Wähler zurückgewinnen. Du hast Recht, die Möglichkeit, dass die SPD sp einen Deal eingeht, besteht tatsächlich. Das wäre dann aber dassselbe wie der Ypsilanti-Fake in dunkelgrün. Das man in die Regierungsverantwortung möchte, ist gut und auch richtig (insofern unterstütze ich die Genossen in Thüringen gern), aber Macht um jeden Preis? Nein!

  4. #43
    Benutzerbild von McFly

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    AW: Superwahljahr 2009

    Zitat Zitat von djrene Beitrag anzeigen
    In die Diskussion möchte ich mich jetzt mal nicht einmischen, mein Standpunkt dürfte sowieso bekannt sein. Was ich aber wirklich witzig finde, daß viele auf die böse, böse Linkspartei schimpfen, "Blockflöten" in anderen Parteien allerdings tolerieren. Also Menschen die in der ehemaligen DDR am gleichen Strang zogen wie die SED. Sowas nennt man glaube ich Doppelmoral, oder meinetwegen auch Opportunismus.
    Das ist keine Doppelmoral. Wer damals an einen Strang mit der SED zog, heute jedoch in der SPD, CDU, FDP oder den Grünen ist, hat folglich aus der Geschichte gelernt und begriffen, dass es falsch war. Die, die noch heute in der Linkspartei sind, haben nichts verstanden und nichts gelernt.

  5. #44
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Superwahljahr 2009

    Nein. Paradebeispiel CDU. Die zogen an einem Strang mit der SED und sind nach der Wende die Karriereleiter in der CDU nach oben gefallen. Von "lernen" kann ich da nichts erkennen, lediglich von dem von mir bereits erwähnten Opportunismus. Sie vertreten jetzt halt eine andere Politik. Ob's die ihre ist - ich zweifle.

  6. #45
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    AW: Superwahljahr 2009

    Zitat Zitat von djrene Beitrag anzeigen
    Nein. Paradebeispiel CDU. Die zogen an einem Strang mit der SED und sind nach der Wende die Karriereleiter in der CDU nach oben gefallen.
    Namen?

  7. #46
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Superwahljahr 2009

    Paradebeispiel, wenn auch nicht sonderlich lange aktiv in der BRD, natürlich Lothar de Maizière

    Und wenn man sucht (das ist mir allerdings jetzt zu zeitaufwendig), findet man sicherlich noch einige auf die das ähnlich zutrifft.

  8. #47
    Benutzerbild von McFly

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    AW: Superwahljahr 2009

    Ich kann nicht erkennen, inwiefern der Mann die "Karriereleiter hinaufgefallen" ist. Der war bereits wenige Wochen nach der Wiedervereinigung weg vom Fenster.

  9. #48
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Superwahljahr 2009

    Na immerhin hat er's zum Bundesminister geschafft.

    Und freiwillig hat er den Platz ja nicht geräumt. Von lernen also keine Spur.

  10. #49
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    AW: Superwahljahr 2009

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:CDU-Mitglied_(DDR)

    U.a.:

    • Dieter Althaus
    • Sabine Bergmann-Pohl
    • Günther Krause
    • Stanislaw Tillich

  11. #50
    Kinderfresser
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    AW: Superwahljahr 2009

    Zitat Zitat von McFly Beitrag anzeigen
    Stimmt schon. Macht es aber nicht besser. Gerade nach der Wende, waren viele DDR-Bürger noch verunsichert, das führte dazu dass die SED/PDS/wieauchimmer kurzzeitig in Regierungen saß.
    Ja und weil die Ossis nach der Wende alle so verunsichert waren, haben sie auf Landesebene erstmals 1998 in Mecklenburg-Vorpommern und dann gleich danach 2001 in Berlin die PDS in die Regierung gewählt. Wie gesagt, direkt nach der Wiedervereinigung.

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