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Sympathien / Antipathien

Erstellt von bamalama, 15.01.2005, 20:35 Uhr · 815 Antworten · 103.112 Aufrufe

  1. #801
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    AW: Sympathien / Antipathien

    Zitat Zitat von SonnyB. Beitrag anzeigen
    Der Köter (Lotte) ist noch da. Das Vieh ist das Beste an der Sendung.
    Das Beste? Die Bestie?
    OK, wir sind hier im richtigen Thread: Antipathie.

  2.  
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  3. #802
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Sympathien / Antipathien

    Zitat Zitat von SonnyB. Beitrag anzeigen
    Der Köter (Lotte) ist noch da. Das Vieh ist das Beste an der Sendung.
    Die Dauerwerbesendung, die Sat1 als Frühstücksfernsehen tarnt, taugt doch seit jeher höchstens als Hormonbeschleuniger für männliche (oder manch weibliche) Zuschauer - der Anblick einer Jessica Winter, Annika Kipp, Bettina Cramer, Marlene Lufen oder Nadine Krüger konnte selbst an verregneten Tagen etwas Sonne in die Wohnstube zaubern.

    Wer mal ein bisschen Langeweile hat, kann sich im CPC-Forum (eine Anlaufstelle für Promi-Fotos) den sehr launigen Thread "Was ist nur aus dem Sat 1 - FFS geworden...?" durchlesen, die Lästereien haben stellenweise echten Unterhaltungswert (vor allem die Beiträge von "MikeMulesXXL").

    Was ist nur aus dem Sat 1 - FFS geworden...? - Celebrity Picture Community

    "Immer wieder erfrischend zu sehen, wie Simone das Frühlingsmotto ihres Arbeitgebers umsetzt - ihre Fröhlichkeit und Lebensfreude, die sie mit ihrer in munterem Schwarz-Grau behaltenen Gaderobe zur Schau trägt, ist schon ein Born der Freude am Morgen..."



    Treffende Worte einer dortigen Userin:

    Nur: das Sat.1 FFS, diese Tüte Dummf***, gefüllt mit Wetter, Werbung, Horoskopen, Werbung, Witzen vom Teleprompter, Werbung, Postboste beißt Hund, Werbung, Topmodel Mia Gray poppt jetzt den Bruder von Nationalspieler Holger Badstuber, Werbung, heute wird Mutti zum Luder umgestylt, Werbung... - die ertrage ich bei aller guten Laune und Engelsgeduld einfach wirklich nicht! Davon bekomme ich Gehirnschwund!

  4. #803
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Sympathien / Antipathien

    Seit der gestrigen Hart aber fair-Sendung, würde ich mich auf einer Party definitiv mit Uli Stein bei einem Bierchen wunderbar unterhalten.

    Hingegen wären Sabine Töpperwien und vor allem Bärbel Wohlleben für mich zwei Gründe, die besagte Party freiwillig zu verlassen und mit Uli in die nächstbeste Kneipe zu gehen.

  5. #804
    Benutzerbild von bubu

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    AW: Sympathien / Antipathien

    Zitat Zitat von bamalama Beitrag anzeigen
    die sendung musste mehrfach abgebrochen werden, da CHERNO JOBATEY mit den provokationen des moderatoren-duos nicht umgehen konnte: z.b. servierten diese dem legastheniker JOBATEY buchstabensuppe. irgendwann platzte JOBATEY der kragen, und er verliess das studio. nach einiger zeit kehrte er widerwillig zurück.

    EDIT nach babooshkas posting (sorry, da habe ich wohl etwas durcheinandergebracht...)
    Wer's noch immer nicht gesehen hat



    bei 8:23 rennt er raus

  6. #805
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Sympathien / Antipathien

    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    Wer's noch immer nicht gesehen hat



    bei 8:23 rennt er raus
    Komisch.... also nicht diese Sendung, sondern dass ich davon zwar schon oft gelesen, aber noch nie was gesehen habe. Ich wüsste nicht, ob ich an seiner Stelle positiver reagiert hätte. Sicherlich hätte er als Medienprofi souveräner damit umgehen können und auch deutlich sagen können, was ihm nicht passt. Dieses Gezicke kam wirklich nicht toll rüber. Aber das waran auch so persönliche Angriffe unter der Gürtellinie, für deren Ursachen man selbst ja nichts kann, dass ich ein bisschen enttäuscht bin, dass dieses doch ansonsten immer noch harte, aber faire Moderatoren-Duo sich das damals so rausgenommen hat. Wenn Anna-Maria Zimmermann mal zu Gast sein sollte, werden sie sich jawohl auch nicht darüber lustig machen, dass sie einen gelähmten Arm hat. Schade, hätte m. E. nicht so laufen sollen!

    Aber wo ich schonmal dabei war, habe ich auch Babooskas Original-Posting nochmal gelesen:
    Und noch was: Ich finde Zimmer Frei bisweilen sowieso nicht so den Brüller. Einmal wurden Spiele mit Suppenhühnern gespielt, die mussten mit allen möglichen bunten Federn und anderem Kram "verziert" werden. Katy Karrenbauer war sichtlich angewidert und ich fand dieses Spiel mit einem toten Tier, was schließlich der Nahrung dienen sollte, ebenfalls geschmacklos.
    Wie sich die Zeiten doch ändern.... oder welchen Gefallen sie ihr getan haben, sie so gut auf spätere Aufgaben im Leben vorzubereiten


  7. #806
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Sympathien / Antipathien

    Du hast es auf den Punkt gebracht, PM. Genau aus den von dir genannten Gründen fand ich die Nummer (oder in diesem Fall eher: den Buchstaben ) mit dem Jobatey nicht gut. Wenn jemand in den Fettnapf tritt oder was anderes Blödes oder Ungeschicktes macht, dann kann es nach dem Motto "wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen" kommen. Aber jemanden von vorne bis hinten verarschen für etwas, wofür er nichts kann, das finde ich geschmacklos. Das ist, wie du ganz richtig bemerktest, als würde man Witze über Behinderte machen, in Gegenwart der Betreffenden.

    Und was die rohen Hähnchen in der Sendung mit Katy Karrenbauer angeht, so wurde uns allen sicher als Kinder immer wieder gesagt: "Mit Essen spielt man nicht!" Mit toten Tieren spielt man auch nicht - diese Hähnchen in der Sendung waren sowohl als auch, und deshalb fand ich es widerlich. Katy Karrenbauer und das Dschungelcamp - würden wir uns persönlich kennen, hätte ich ihr von diesem Seelenverkauf abgeraten. Gebracht hat es ihr nur eins, aber das war ihr wohl das Allerwichtigste: schuldenfrei zu sein, zumal diese Schulden aufgrund von "Geisteskrankheit" ("Liebe macht nicht blind, Liebe macht geisteskrank" - Charlie Harper) entstanden waren, nicht etwa durch einen ausschweifenden Lebensstil. Ich mag sie immer noch - trotz Dschungelcamp.

  8. #807
    Benutzerbild von bubu

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    AW: Sympathien / Antipathien

    Ich sehe die Jobatey-Sache heute auch anders als früher. Wahrscheinlich war ich in meinem Urteil zu sehr durch meine, noch immer bestehende, Antipathie ihm gegenüber geleitet.

    Ein Freund von mir hat ein legasthenisches Kind und ich habe dadurch etwas mehr mitbekommen, wie hart das ist in unserer Gesellschaft (in dem Thread "Sprachmutationen" habe ich meine Meinung mich ja schon darüber geäußert, wie sehr es ja Sport ist, sich über mangelhafte Rechtschreibung anderer zu mokieren, um dann in der Regel auch gleich noch auf sie herabzusehen. (Ups, falkenberg, jetzt hab ich doch noch die Legasthenie-Keule benutzt.... :-) )).

    Ich halte es für nicht unwahrscheinlich, dass Jobatey davon ein echtes Kindheitstrauma weg hat (und als Migrantenkind hatte er es sicher nochmal schwerer, in der Sendung redet er auch völlig ungern über seinen Vater). Klar, es wäre natürlich cooler gewesen, wenn er lockerer damit umgegangen wäre. Aber jeder ist halt anders. Mein Eindruck ist, dass er total von der Suppen-Scrabble-Nummer überrascht war und wahrscheinlich sofort wieder in dieser alten Unsicherheit gefangen war. Die Minuten, die er verschwunden war, hat er sicher total mit sich gehadert, wie er nun mit der SItuation am besten umgehen soll. Soll er dem ersten Fluchtreflex nachgeben? Soll er zurückgehen und die Zähne zusammenbeißen?

    Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Ich denke auch, dass das von Alsmann und Westermann zu sehr unter der Gürtellinie war.

  9. #808
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Sympathien / Antipathien

    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    Ich sehe die Jobatey-Sache heute auch anders als früher. Wahrscheinlich war ich in meinem Urteil zu sehr durch meine, noch immer bestehende, Antipathie ihm gegenüber geleitet.
    Jobatey ist ja auch bis heute einer der unerträglichsten Einfaltspinsel der deutschen TV-Landschaft. In der Sendung kam dann alles zusammen - ein an diesem Tag nicht besonders sensibles Moderatorenduo (wobei ich das Gefühl hatte, dass vor allem Alsmann den schon vorher genauso entzückend fand wie ich) und ein übersensibler Gast.

    Er war ja auch nicht der Einzige, der in der Sendung kein gutes Bild abgab. Eva Herman keifte die Westermann seinerzeit ständig an, was die denn für blöde Fragen stellen würde, und der Schmierlappen Willi Thomczyk fing sich von Alsmann deutliche Worte ein, nachdem er über das (Privat-)Fernsehen abkotzte (aber selbst mit seiner RTL-Serie populär wurde). Und wie Westerwelle sich da mal blamierte, kann sich wohl auch jeder ausmalen.

    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    Klar, es wäre natürlich cooler gewesen, wenn er lockerer damit umgegangen wäre. Aber jeder ist halt anders.
    Letztlich gibt's nur zwei Möglichkeiten, mit Würde aus der Nummer rauszukommen: Entweder das Spielchen selbstironisch mitmachen oder ganz offen anzusprechen, dass dieser Spott einen wunden Punkt trifft. Braucht einem ja auch nicht peinlich sein, hat doch fast jeder in irgendeiner Weise. Glaube nicht, dass Als- und Westermann danach noch weitergefeixt hätten.

  10. #809
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Sympathien / Antipathien

    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Ich denke auch, dass das von Alsmann und Westermann zu sehr unter der Gürtellinie war.
    Jap - sehe ich jetzt aus ähnlichen Gründen auch so...

    BTW: Westermann kann auch recht schnell einschappen - siehe SONNEBORN



    (auch den Schluss schauen!)

    Lutz

  11. #810
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Sympathien / Antipathien

    Zitat Zitat von Torsten Beitrag anzeigen
    Jobatey ist ja auch bis heute einer der unerträglichsten Einfaltspinsel der deutschen TV-Landschaft. In der Sendung kam dann alles zusammen - ein an diesem Tag nicht besonders sensibles Moderatorenduo (wobei ich das Gefühl hatte, dass vor allem Alsmann den schon vorher genauso entzückend fand wie ich) und ein übersensibler Gast.
    Ja genau, er ist ein Unsympath Ich kann mich noch dunkel erinnern, wie Bundespräsident Rau ihn in einem TV-Interview immer wieder mit Herrn "Juppatei" ansprach. Wenn einem jemand unsympathisch ist, ist man dann eher schadenfroh. Ist einem jemand sympathisch, fühlt man mit der betroffenen Person. Hätte Herr Rau Nazan Eckes die ganze Zeit mit "Frau Eckert" angesprochen, hätte sie mir wohl ein bisschen leid getan. Aber die sieht eben gut aus.

    Respektlosigkeiten sind im Zweifel auszuhalten. Nur wo ist eigentlich die Grenze? Es gibt ja so ein paar ethische Normen, die relativer Konsens in unserer Gesellschaft sind (z. B. eben, dass man sich nicht über Behinderte lustig macht etc. oder zumindest kein gutes Gefühl dabei hat). Der Trend scheint aber dahin zu gehen, dass man Ausnahmen macht wenn einem jemand nicht sympathisch ist. In den Online-Käseblättern kann man mittlerweile regelmäßig Schmähungen über prominente Opfer von Unglücken, Verletzungen, Schicksalsschlägen oder Verbrechen lesen. "Haha, endlich muss man die nicht mehr ertragen!" u. ä. sind da noch harmlose Äußerungen. Vermutlich wird das heute nur transparenter und öffentlicher als früher und die Leute schreiben in der vermeintlichen Anonymität des Internets eher was sie denken.

    Aber dennoch: Wo ist die Grenze und höhlt es fest verankerte Moralvorstellungen und ethische Normen nicht aus, wenn man sie von Sympathien abhängig macht? Extrem-Beispiel: Es gibt Unmengen von Witzen und Schmähungen eines ehem. gewählten deutschen Reichskanzlers, weil dieser durch eine Kriegsverletzung einen Hoden verlor. "Haha, der hatte nur ein Ei!". Jeder Hodenkrebspatient wird bedauert. Kein Mensch käme auf die Idee sich über einen amputierten Hoden eines Durchschnittsdeutschen/-österreichers derart frohlockend auszulassen. Nun hatte der betreffende Mann einen Weltkrieg angefangen und schlimmeres verbrochen. Aber wieso heben seine persönlichen Verfehlungen die relative Norm auf, dass Medien und Gesellschaft sich nicht über Behinderungen und Gebrechen lustig machen? Eigentlich dürfte es keine Ausnahme geben. Sonst wird es sehr beliebig und es gibt keinen Konsens mehr. Dann entscheidet selbst in diesen Grenzbereichen jeder selbst wen er sympathisch genug für Anstand findet und wen nicht. Im Grunde hört das Konstrukt der "Gesellschaft" dann auch ganz schnell auf zu existieren und es wird Anarchie (was angesichts der Entwicklungen in unserem Land zur Demokratur vielleicht auch ganz 5exy wäre... aber das ist dann ein politisches Thema).