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Systemwiederherstellungspunkte bei XP

Erstellt von brandbrief, 30.11.2005, 00:29 Uhr · 4 Antworten · 566 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von brandbrief

    Registriert seit
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    Hallo und herzlich willkommen in unserer Hobbythek.
    Heute geht es um die Systemwiederherstellung bei Windows XP.
    Dazu hab' ich hier mal was vorbereitet:
    Die Systemwiederherstellungspunkte setzt Windows manchmal automatisch, z.B. vor der Installation von Gerätetreibern oder man kann sie manuell setzen.
    Den sogenannten Systemprüfpunkt legt Windows normalerweise alle 24 Stunden von selbst an. Das ist im Registrierschlüssel RPGlobalIntervall mit dem Dezimalwert 86400 festgelegt. Dieser Wert entspricht nämlich der Länge eines Tages in Sekunden. Wer das nicht glaubt, kann es gern mal mit dem Abakus nachrechnen.
    User brandbrief, bekannt aus einem renomierten 80er-Jahre-Forum, hat zwar einen dämlichen Nutzernamen, dafür aber ein kleines Problem mit den Systemwiederherstellungspunkten. Sein Rechner weigert sich nämlich vehement, den oben beschriebenen täglichen Systemprüfpunkt zu setzen.
    Die Tipps im Internet brachten auch keinen Erfolg. Mit dem Taskmanager (geplante Tasks in der Systemsteuerung) hat dies, entgegen vieler Behauptungen im Netz, nichts zu tun. Denn, wie schon beschrieben, ist dieser Intervall mittels Registrierschlüssel festgelegt. Die Systemwiederherstellung ist auch aktiviert und der Speicherplatz reicht auf der Festplatte ebenfalls aus.
    Hat jemand eine Idee, woran dies liegen könnte?

    Vielen Dank schon mal.
    Das war's auch schon wieder für heute.
    Auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal.
    Ihr Jean Pützbrief

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von DeeTee

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    Hmm,
    ist der PC denn überhaupt 24 Stunden am Tag angeschaltet? Werden Zeit- oder Betriebssekunden gerechnet?

    fragt mal ganz neugierig
    DeeTee

  4. #3
    Benutzerbild von brandbrief

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    Hi DeeTee,

    es könnte daran liegen. Der PC, bei dem das anstandslos funktioniert, läuft rund um die Uhr.
    Leider habe ich bisher noch kein Hinweis gefunden, ob die reine Betriebszeit oder die Systemzeit als Berechnungsgrundlage genommen wird.
    Dann muss ich die automatisierten Systemwiederherstellungspunkte doch über den Scheduler setzen.

    Danke dir !!!

  5. #4
    Benutzerbild von synth66

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    773
    Hallo brandbrief,

    ich weiß zwar nicht ob Dir das hilft, ich schreib' es trotzdem 'mal. Ich habe vor einiger Zeit alle unnötigen Dienste von Windows XP abgeschaltet. Der PC lief auch zu sehr ordentlich, allerdings funktionierten immer irgendwelche Kleinigkeiten (frag mich bitte jetzt nicht, was genau das war...) nicht. Bis ich im Internet irgendwo über den Tipp stolperte, dass der eigentlich für meine Zwecke vollkommen unnötige Dienst TASKPLANER für genau diese Kleinigkeiten benötigt wird. Also Dienst reaktiviert und alles läuft zu meiner vollsten Zufriedenheit.

    Viele Grüße.

    synth66.

  6. #5
    Benutzerbild von brandbrief

    Registriert seit
    04.01.2004
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    4.946
    Im Taskplaner (ja das ist die richtige Bezeichnuung. Der, von mir im ersten Post erwähnte Task-Manager, ist natürlich ganz was anderes ) kann der Nutzer ja eigentlich nur geplante Vorgänge zeitlich konfigurieren. Die "geplanten Tasks" benutze ich momentan aber gar nicht. Trotzdem läuft der Dienst. Der davon abhängige RPC-Dienst (Remoteprozeduraufruf) ist ebenfalls aktiv. Es kann natürlich sein, dass systemseitige Aktionen, wie eben der 24h-Systemprüfpunkt, mit diesen Diensten gehandelt wird.
    Aber wie gesagt, sie laufen, werden auch automatisch gestartet.
    Mal nebenbei: Ganz amüsant finde ich ja die Spalte "Autostarttyp". Dort kann man u.a. zwischen "manuell" und "automatisch" wählen. Wenn ich den Dienst manuell starte, kann es ja eigentlich kein Autostart sein .
    Im Folgefenster bei Doppelklick auf einen Dienst, hat man wohl die etwas unglückliche Beteichnung bemerkt und es nur noch "Starttyp" bezeichnet.

    Jedenfalls ist das entscheidende wohl die Antwort auf die Frage von DeeTee.