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Tierschutz in Bezug auf Konsumverhalten

Erstellt von new-waver, 05.07.2005, 12:24 Uhr · 123 Antworten · 11.515 Aufrufe

  1. #101
    Benutzerbild von PostMortem

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    italomaster postete
    Gemessen an dem Leid der Tiere ist NEW-WAVERs Umgang mit den Antworten hier im Thread - mit Verlaub - Huehnerkacke! Aber das spiegeln die Postings hier leider so gar nicht wider....
    Also muss ich mir nur ein Thema aussuchen, dass möglichst grausam ist und wo ich mit furchtbaren Bildern agieren kann, dann darf ich mich auch stärker daneben benehmen, als z. B. bei einer Diskussion Pro/Contra Falschparken?

    Genau daran kranken ja m. E. die Diskussion über solche Themen und genau deshalb wirken die Akteure als voreingenommene Ideologen. Sie schieben die Wichtigkeit und Priorität ihres Themas vor sich her und meinen deshalb sich mit niemandem aufhalten zu müssen, der da überhaupt noch irgendwas dran zu diskutieren hat. Daran hält man sich nämlich nicht auf. Entweder das soeben Gepredigte wird gefressen oder eben nicht und dann wird man mit hass überzogen - sozusagen gleich mit stellvertretend für die Schweine, die einen ja selbst nicht aktiv hassen können, aber entsprechend intensiv.

    Es ist halt schwer so zu vernünftigen Lösungen zu kommen...... und genau die vielen ausgelegten Punkte zum Anknüpfen und zum Lostreten einer Tierhaltungsdiskussion werden ja offenbar immer wieder gezielt überlesen. :-(

    PM

  2.  
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  3. #102
    Benutzerbild von new-waver

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    @PM
    Also muss ich mir nur ein Thema aussuchen, dass möglichst grausam ist und wo ich mit furchtbaren Bildern agieren kann, dann darf ich mich auch stärker daneben benehmen,....
    Ich frage mich nur wer sich hier daneben benommen hat!
    Wer sich durch unumstößliche Fakten angegriffen fühlt, dem kann ich nicht helfen.
    Das Thema IST grausam und es gibt KEINE schönen Bilder und Texte dazu.
    Da kann man nichts in rosa Watte einpacken.
    Das, die generelle Position Tierschützern gegenüber und der Umgangston der gleich an den Tag gelegt wurde, sollte man dringenst einmal überdenken.

    Wem mein Ton - der übrigens anfangs stets sachlich war - nicht gefällt, der soll sich einmal an die eigene Nase packen.
    Hättest Du einmal Dein Hirn eingeschaltet und richtig gelesen, dann hättest Du erfahren, dass es um einen bewußteren Umgang mit dem Konsumgut Fleisch geht und nicht um eine Missionierung zum Veggie!

    Leider bringt Deine Besserwisserei dem posting nichts und es hilft vor allem den Tieren nicht!

  4. #103
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser
    new-waver postete
    Ich frage mich nur wer sich hier daneben benommen hat!
    Wer sich durch unumstößliche Fakten angegriffen fühlt, dem kann ich nicht helfen.
    Das Thema IST grausam und es gibt KEINE schönen Bilder und Texte dazu.
    Da kann man nichts in rosa Watte einpacken.
    Das, die generelle Position Tierschützern gegenüber und der Umgangston der gleich an den Tag gelegt wurde, sollte man dringenst einmal überdenken.

    Wem mein Ton - der übrigens anfangs stets sachlich war - nicht gefällt, der soll sich einmal an die eigene Nase packen.
    Hättest Du einmal Dein Hirn eingeschaltet und richtig gelesen, dann hättest Du erfahren, dass es um einen bewußteren Umgang mit dem Konsumgut Fleisch geht und nicht um eine Missionierung zum Veggie!
    Dein "Hatte ihr Schnitzel ein Gesicht"-Poster in Post #005 läßt bei manchem aber einen eindeutigen Eindruck deines "Anliegens" entstehen. Auch wenn Du letztendlich auf etwas anderes hinaus willst, entsteht dann erst mal der Eindruck, daß Du eben doch zum Veggie missionieren willst. Bilder sagen eben oftmals mehr als Worte.

  5. #104
    Benutzerbild von PostMortem

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    new-waver postete
    Wer sich durch unumstößliche Fakten angegriffen fühlt, dem kann ich nicht helfen.
    Es besteht offenbar eine unterschiedliche Vorstellungen davon, was "Fakten" sind....

    Hättest Du einmal Dein Hirn eingeschaltet und richtig gelesen
    Ja, das ist es doch was ich meine..... Du brauchst Dich wirklich nicht wundern, wenn man Dich für einen verbissenen Ideologen hält mit dem man nicht reden kann.

    dann hättest Du erfahren, dass es um einen bewußteren Umgang mit dem Konsumgut Fleisch geht und nicht um eine Missionierung zum Veggie!
    Naja, manchmal steht die tatsächliche Intention auch zwischen den Zeilen und das ist bei Dir m. E. der Fall. Du kannst nur mit Mühe verstecken, dass es Dir eigentlich sowieso zuwider ist, Fleischkonsum als gegeben hin zu nehmen.

    Über den bewussteren Umgang mit dem Konsumgut Fleisch brauchst Du mir übrigens gerade in diesem Forum nicht viel erzählen. Ich habe hier schon eine Menge Diskussionen unter dem Stichpunkt "Geiz ist Geil" usw. geführt, in denen ich dargelegt habe, dass ich es für besser halte in Qualität zu invstieren statt in Masse. Dabei gings insbesondere auch um Lebensmittel, speziell Fleisch und Wurst. Dafür habe ich auch einige Schläge kassiert, weil ich z. B. Bevölkerungsgruppen von meinem Appell nicht bewusst ausgeschlossen habe, die sich sowas nicht leisten können. Es passiert schnell, dass sich die Diskussion dann erstmal in solche Nebenkriegsschauplätze abdriftet. Das ist aber kein Grund jeden Kontrahenten als dumm zu bezeichnen und auszuticken.

    Leider bringt Deine Besserwisserei dem posting nichts und es hilft vor allem den Tieren nicht!
    Aha, "mehr Platz pro Tier, mehr Licht, bessere Hygiene, Schmerzvermeidung, mehr Rücksicht auf das soziale Gefüge in der Tierhaltung in Großbetrieben, Reduzierung des Einsatzes von Medikamenten, Schaffung der Möglichkeit eines zeitlich begrenzten und wechselnden Auslaufs im Freien" ist also Besserwisserei und Du dienst der Sache durch beleidigende Äußerungen Deiner Kontrahenten. Naja, tut mir leid, aber da werden wir geteilter Meinung darüber bleiben wer am Ende mehr für die Tiere erreichen kann.

    PM

  6. #105
    Benutzerbild von SonnyB.

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    new-waver postete
    ... dass es um einen bewußteren Umgang mit dem Konsumgut Fleisch geht und nicht um eine Missionierung zum Veggie!
    So hatte ich den Eingangspost eigendlich auch verstanden. Ich fühlte mich nicht missioniert, sondern zum "bewussteren Essen" aufgefordert.
    Mich hat nach meinem Post ("ich esse Fleisch, aber wenig") keiner angesprungen und verteufelt weil ich Fleisch esse.

    Für mich stellt sich new-wavers Meinung so dar: Er will Leute zum Nachdenken anregen, mit (wie ich zugeben muss) etwas radikalen Bildern. Das hat mich etwas an den Biologieunterricht in der Schule erinnert: "Rauchen ist gefährlich !" und dann kamen die Dias von Raucherbeinen. Und heute rauche ich trotzdem

    Ob jemand seine Argumente jedoch annimmt, ist voll und ganz jedem Einzelnen überlassen.
    Hier findet schon wieder statt, was wir schon in so vielen Posts hatten: es wird über die Art und Weise diskutiert wie etwas geschrieben wurde und nicht worüber.
    Fast jeder der Beteiligten diskutiert kaum, sondern versucht den Anderen zum Einlenken (Aufgeben) zu bewegen und ist beleidigt, wenn das nicht klappt.

    Diskutieren heisst für mich: ich muss nicht unbedingt gewinnen ... es reicht schon wenn andere meine Meinung akzeptieren. Sie müssen sie nicht teilen.

  7. #106
    Benutzerbild von new-waver

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    Hi SonnyB.
    Ob jemand seine Argumente jedoch annimmt, ist voll und ganz jedem Einzelnen überlassen.
    Hier findet schon wieder statt, was wir schon in so vielen Posts hatten: es wird über die Art und Weise diskutiert wie etwas geschrieben wurde und nicht worüber.
    Fast jeder der Beteiligten diskutiert kaum, sondern versucht den Anderen zum Einlenken (Aufgeben) zu bewegen und ist beleidigt, wenn das nicht klappt.
    Jepp!
    Dem stimme ich 100% zu - ich habe mich da auf ein Neveau herab gelassen dass ich eigentlich gar nicht mag, aber auch ich lasse mich manchmal provozieren.
    Ich habe anfangs versucht ruhig Blut zu bewaren, doch ich lasse mich nur ungern für dumm verkaufen und als Psychosomatiker bezeichnen.

    Vor ca. 3/4 Jahr war ich, zwar nur im Regionalprogramm, in einer Tiersendung zum Thema Schwein der Studiogast.
    Wenn ich so unwissend und inkompetent zu diesem Thema gewesen wäre, dann hätte mir der Sender weit im Vorfeld schon den Stecker heraus gezogen.

    Ich kann mich also getrost als Fachmann mit genügend Kompetenz zu diesem Thema outen!
    Warum sollte ich auch Märchen erzählen. Das brauche ich gar nicht, denn das gesehene reicht bei weitem aus... w(

    So falsch scheint mein erstes Posting ja gar nicht gewesen zu sein, denn Du hast ihn ja so verstanden, wie er verstanden werden sollte!

    Was jemand aus diesen Fakten macht - auch wenn sie hier nicht von jedem als solche angesehen werden, ist tatsächlich seine Sache.
    Du hast das Beispiel rauchen aufgeführt - der Vergleich ist nicht schlecht, nur dass man sich mit dem Rauchen selbst schadet.
    Beim Fleischkonsum geht es ja leider zu Lasten der Tiere.

    Klar sind die Plakate provokativ, aber genau das sollen sie auch sein.
    Was würde ein Plakat bringen, bei dem ein rosa Ferkelchen im Stroh in Postkartenpose sitzen würde?
    Jeder würde denken "da ist doch alles ok!".

    Es ist wirklich schade, dass dieses wichtige Thema aus den Rudern gelaufen ist und ich denke es macht wenig Sinn hier an dieser Stelle weiter zu machen.

    Man war wirklich mehr damit beschäftig mich zu zerlegen und jeden Satz von mir auszuweiden, anstatt sich um das eigentlich Thema zu kümmern.

    Ciao
    Frank:

  8. #107
    Benutzerbild von DeeTee

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    Hallo!
    Ich entschuldige mich für meine unüblicherweise etwas verzögerten Postings!

    @bubu: Ich beziehe mich auf Deinen Post Nr. 91.
    Zum einen stimmt es nicht, dass Tiere keine "Pläne" für ihre weitere Zukunft machen. Das stimmt schon mal gar nicht für die allgemein als geistig hochentwickelt angesehenen Tiere wie Schimpansen und Delfine/Wale.
    Für die höher entwickelten Menschenaffen gebe ich Dir selbstverständlich recht. Ich hatten diesen Aspekt aus Gründen der Verkürzung beiseite gelassen. Mir sind die entsprechenden Forschungsergebnisse bekannt. Diese Affen kennen eindeutig ein gestern/heute/morgen und können sich dies abstrakt vergegenwärtigen. Das ist experimentell überzeugend nachgewiesen.
    Entsprechende Forschungergebnisse über das zeitbezogene Vorstellungsvermögen von Walen und Delphinen sind mir nicht bekannt. Ich stelle mir vor, dass es schwierig empirisch nachzuweisen ist, weil die Kommunikationsgrundlage fehlt.

    Aber zum anderen machst du einen Fehler, wenn du "Interessen" nur als vom Ich-Bewusstsein direkt gesteuert definierst. Tiere und auch Menschen haben in der Regel eine starke genetisch/instinktgesteuerte Komponente ihres Verhaltens, das natürlich in die Zukunft und auf zukünftige Interessen ausgerichtet funktioniert. In den Genen des Eichhörnchens ist die Information darüber enthalten, dass es Nüsse vergraben soll, um für den Winter vorzusorgen.
    Hmm, natürlich sind Interessen an das Ich-Bewußtsein gekoppelt. Ohne letzteres gäbe es keine Interessen! Das Gras will nicht wachsen, es tut es einfach. Das Eichhörnchen will nicht Nüsse sammeln, sondern sein evolutionsbiologisches Programm lässt es diese Handlungen machen. Dies sind keine Interessen, weil sie nicht wahlfrei sind. Als Mensch kann ich aber Entscheidungen für meine Zukunft treffen und Pläne machen.
    Derselbe Einwand trifft auch für den sog. "Egoismus der Gene" zu, den die soziobiologische Forschung überzeugend dargelegt hat. Insofern trägt Dein Einwand meines Erachtens hier nicht und dem nachfolgenden Argumentationsgang fehlt sozusagen das Fundament.

    du drückst dich nach wie vor um die Kernfrage: wieso ist bewusstes Leben höher zu stellen als unbewusstes?
    Diese Frage haben wir noch gar nicht berührt, folglich habe ich mich auch nicht gedrückt. Es ist eine neue Frage, die einen eigenen Thread verlangen würde. Aber ich gebe Dir recht: ich habe dies als konsensfähige Grundthese vorausgesetzt. Möchtest Du das Thema diskutieren?


    @italomaster:
    Mir wird Dein Problem nicht ganz klar. Und "pseudointellektuelles Gebrabbel" ist auch nicht gerade freundlich, falls Du mich/bubu/ihkaw... damit gemeint haben solltest. Wenn Du effizienten institutionalisierten Tierschutz haben willst, dann solltest Du dieses Anliegen gut begründen können. Dazu genügt es nicht, zu sagen, wir sollten alle bewusster unseren Fleischkonsum betrachten.
    Und das wir nicht immer "gut" zu allen Tieren an allen Orten sein können, ist Dir doch auch klar. Die Natur selbst ist es übrigens schon gar nicht.

    Meine Frage, "warum sollen wir gut zu Tieren sein" sollte eigentlich zum Nachdenken anregen - und zum Reflektieren der eignen Position. So bekommt man eine begründete Meinung und haut dann eben wie new-waver nicht nur irgendwelche Schlagworte und Parolen heraus.

    italomaster: dass hunderttausenden Lebenwesen zum grossen Teil taeglich grausigste Dinge widerfahren,
    In der Natur ist das aber häufig der Normalzustand. Tiere jagen und fressen andere Tiere. Und dabei geht es in der Regel grausam zu (Zumindestens empfinde ich das so.). Kannst Du erklären, warum Du diese Tatsachen mit anderem Maßstab misst?


    @ihkaw...
    Meine Form des Egoismus ist tatsächlich mit deinem "Altruismus aus Selbstinteresse" kompatibel. Ich weigere mich nur, es "Altruismus" zu nennen, weil man's ja ohnehin auf den Egoismus zurückführen kann. Diesen verstehe ich ganz simpel als eine menschliche Wesensart, die primär das eigene Überleben sichern soll, bevor anderen Lebewesen Gutes getan wird.
    Ich würde den "Altruismus aus Selbstinteresse" anders betrachten und ihn nicht nur als verbrämten reinen Egoismus sehen. Natürlich kannst Du unter Umständen jede Handlung, die einem anderen nützt auf das Selbstinteresse des Handelnden zurückführen, weil er sich infolgedessen besser fühlt. Aber das ist letztlich ein Totschlag-Argument, mit dem man die Feinheiten ausbügelt.
    Wenn ich meiner krebskranken Cousine eine meiner Nieren spende, dann tue ich es, um ihr Leben zu retten. Vielleicht hätte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich es nicht täte, aber faktisch riskiere ich meine Gesundheit und möglicherweise eine Verkürzung meines Lebens. Objektiv nützt diese Handlung meiner Cousine und objektiv schadet sie mir (mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit).
    Und es gibt Beispiele aus der Geschichte, in der einzelne ihr Leben geopfert haben, um andere zu retten. Mit dem Tod endet aber jeder Egoismus.
    Insofern meine ich, dass Dein Ansatz zu kurz greift.

    Grüße!
    DeeTee

  9. #108
    Benutzerbild von italomaster

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    SonnyB. postete

    Hier findet schon wieder statt, was wir schon in so vielen Posts hatten: es wird über die Art und Weise diskutiert wie etwas geschrieben wurde und nicht worüber.
    Sonny, genau DAS ist es!!!

  10. #109
    Benutzerbild von italomaster

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    DeeTee postete
    Hallo!
    Ich entschuldige mich für meine unüblicherweise etwas verzögerten Postings!
    Ach, das macht nichts!

    @italomaster:
    Mir wird Dein Problem nicht ganz klar. Und "pseudointellektuelles Gebrabbel" ist auch nicht gerade freundlich, falls Du mich/bubu/ihkaw... damit gemeint haben solltest. Wenn Du effizienten institutionalisierten Tierschutz haben willst, dann solltest Du dieses Anliegen gut begründen können. Dazu genügt es nicht, zu sagen, wir sollten alle bewusster unseren Fleischkonsum betrachten.
    Und das wir nicht immer "gut" zu allen Tieren an allen Orten sein können, ist Dir doch auch klar. Die Natur selbst ist es übrigens schon gar nicht.

    Meine Frage, "warum sollen wir gut zu Tieren sein" sollte eigentlich zum Nachdenken anregen - und zum Reflektieren der eignen Position. So bekommt man eine begründete Meinung und haut dann eben wie new-waver nicht nur irgendwelche Schlagworte und Parolen heraus.

    italomaster: dass hunderttausenden Lebenwesen zum grossen Teil taeglich grausigste Dinge widerfahren,
    In der Natur ist das aber häufig der Normalzustand. Tiere jagen und fressen andere Tiere. Und dabei geht es in der Regel grausam zu (Zumindestens empfinde ich das so.). Kannst Du erklären, warum Du diese Tatsachen mit anderem Maßstab misst?
    Wir beide sprechen nicht die gleiche Sprache, aus Zeitgruenden belassen wir es doch dabei. Sorry...

  11. #110
    Benutzerbild von PostMortem

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    Ich kann mich also getrost als Fachmann mit genügend Kompetenz zu diesem Thema outen!
    Warum sollte ich auch Märchen erzählen. Das brauche ich gar nicht, denn das gesehene reicht bei weitem aus... w(
    Ja, richtig! Deine "Fakten" erschöpfen sich im Vorhalten von plakativen Schreckensbildern. Das es solche Zustände massenhaft gibt bestreitet doch aber überhaupt keiner! Strittig ist wie man damit umgehen soll und wie man Verbesserungen erreichen kann. Doch darauf gehst Du nicht ein, darum entsteht überhaupt keine Diskussion!

    Du hast ein Eingangsposting geschrieben, in dem Du darstellst, dass die Welt schlecht ist. Das ist unbestreitbar! Die Welt ist schlecht! Du hast es damit geschafft, die Leute zum nachdenken anzuregen. Deiner Aussage nach war genau das Dein Ziel. Allerdings passte Dir offensichtlich nicht was viele Leute denken. Und weil es Dir nicht passte, bist Du nicht etwa auf Meinungen eingegangen, sondern hast sie ignoriert und noch mehr Schreckensbilder produziert, um die Leute dazu zu zwingen erschrocken klein bei zu geben und auf Deine Meinung einzuschwenken (nämlich die, dass die Welt schlecht ist). Das es so nicht kam, ist für Dich offenbar unverständlich und deshalb gehst Du nun mittlerweile auch auf keinen Diskussionspunkt mehr ein, sondern beklagst Dich nun das die Welt UND die Menschen schlecht sind.

    Was genau glaubst Du so für den Tierschutz erreichen zu können?

    Ich sags Dir ganz offen: Ich bin so ein Tierfreund, ich halte mir keine Haustiere weil meine Wohnung dafür m. E. zu klein ist und ich keinen Garten habe, ich stehe diesem Verein nah: http://www.wildgatteressenheissiwald.de/ und wenn ich mir mit meiner Freundin das eine oder andere Steak grille, dann kommt es von einem Mitgliedbetrieb von http://www.bioland.de/, ich kaufe fast nie zu viel Wurst ein, weil ich ein schlechtes Gewissen gegenüber den dann umsonst geschlachteten Tieren habe, wenn ich was wegwerfen müsste, und ich esse deshalb schon immer mehr Käseprodukte, was deutlich mehr ansetzt, als die 1% Fett aus manchem Schinken.

    Wenn Du es da zielsicher schaffst mich auf die Negativliste Deiner Kontrahenten mit ganz nach oben zu setzen, bist Du absolut nicht in der Lage die Leute von Deiner Sache zu überzeugen. Du solltest Dir vielleicht mal überlegen, was es bringt für eine gute Sache zu werben, wenn Du das ausgerechnet in einer Form tust, die ausgerechnet Leute verprellt die inhaltlich auf Deiner Seite stehen. Ich habe es im Gegensatz zu Dir (und anscheinend auch Sunny) mehr als 1x gelesen, dass Teilnehmer über realistische Verbesserungen in der Tierhaltung diskutieren wollten. Dazu ist es nicht gekommen. Warum nicht? Weil die Leute bezgl. ihrer Absicht gelogen haben? Ich habe dazu ein paar Ansätze formuliert, darauf ist keinen Meter eingegangen worden. Warum nicht? Wie kann man das Niveau dieser Diskussion beklagen, wenn man auf solche Dinge selbst überhaupt nicht bereit ist einzugehen?

    Und ich frage Dich deshalb nochmal: Was genau glaubst Du so für den Tierschutz erreichen zu können?

    PM

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