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Tierschutz in Bezug auf Konsumverhalten

Erstellt von new-waver, 05.07.2005, 12:24 Uhr · 123 Antworten · 11.514 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von SonnyB.

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    frasier postete


    Mir scheint überhaupt, dass die meisten Frauen beim Fleischkonsum vernünftiger sind als Männer. Was da manche so an Fleisch verspeisen ist schon unnormal. Da kann so ein Cholesterin-Spiegel schonmal explodieren.
    Da hake ich mal ein :

    Für mich persönlich ist Fleisch die Beilage zum Gemüse oder zu Nudeln. Die meissten Frauen, die ich kenne, halten das ähnlich.
    Bei den Männern sieht das etwas anders aus. Da sind die Nudeln bzw. das Gemüse die Beilage (wenn überhaupt ).

    Ich esse nicht viel Fleisch. Mal etwas Hühnerbrust oder Salami auf`s Brot, bin aber eher ein Käse-Fan. Ab und an mal ein Schnitzel ... das war`s schon. Nudel mit Käse-Sahne Soße sind mir lieber als ein Braten, was allerdings auch eine Rolle spielt: ich hasse es auf eine Sehne oder Knorpel zu beissen

    Und zur Massentierhaltung kann ich nur sagen : klar ist das schlimm, brauchen wir eigendlich gar nicht drüber zu diskutieren ... aber kaum zu ändern. Da müssten dann schon 80% der Bevölkerung zu Vegetariern werden etwas überzogen ... aber im Prinzip tut sich da nicht eher was).

    Einige Wissenschaftler/Forscher behaupten auch, daß Pflanzen Gefühle haben. Sorry, aber dann kann ich nichts mehr essen ?

    Ich habe eine Vegetarierin (militant) im Kollegenkreis ... die aber auch weiterhin ganz normales Shampoo kauft und sich schminkt oder mit herkömmlichen Waschmitteln die Wäsche wäscht. Nix mit biologisch ... da frag ich doch: Was ist mit Tierversuchen ?

    Wie mann`s macht ist es doch eigendlich verkehrt ... oder ? Klar, Unwissenheit schützt nicht vor Fehlern, aber ess ich Pflanzen, tu ich denen weh ... esse ich Tiere, ist es auch nicht ok ... vielleicht sollten wir uns alle von Astronautennahrung ernähren ?

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von new-waver

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    @bubu
    Also wenn jemand unbedingt Fleisch essen möchte, wäre es toll, wenn dies aus einer artgemäßen Freilandhaltung käme.
    Leider hat nicht gerade jeder einen Bauern um die Ecke...

    Die Zukunft liegt vielleicht im Bio-Tech-Fleisch.
    Ich stell das mal einfach dar - das ist Fleisch, welches aus Spenderzellen in sagen wir einmal Brutcontainern in einer Nährlösung gezüchtet werden soll.
    Vorteil ist, man kann den Fleischtyp, also Schnitzelfleisch, Fillet oder sonst was genau bestimmen und bekommt einen riesen "Klotz" Fleisch, wo ein Stück ist wie das andere ohne Knorpel, Knochen ect. - wenn das so gewünscht ist.
    Es werden zwar immer noch Tiere gehalten um Spenderzellen zu erhalten, allerdings könnten die unter artgerechteren Bedingungen stattfinden.
    Mit einer "Serienreife" ist in ungefähr 15 Jahren zu rechnen.

    Diese Anstrengung geschieht allerdings weniger aus Tierliebe, sondern aus dem Umweltproblem heraus.
    Einfach gesagt, viel Vieh macht viel Mist!
    Und neben der Gülle kommt noch das Methan aud den Kuhmägen hinzu.

    Mir persönlich wäre eine Welt ohne das Produkt Fleisch am liebsten, aber da ist ein offenbar nicht realisierbares Wunschdenken und deshalb gebe ich mich auch mir kleineren Erfolgen wie verbesserte Haltungsbedingungen zufrieden.
    Es ist bei Gott kein einfaches Thema und es gibt auch keine pauschale Lösung, aber ein Nachdenke lohnt allemal, denn nur wenn wir Konsumenten an einem Strang ziehen können wir etwas schrittweise verändern!

    Wenn Du zu den Thema was im Netz suchst, benutze den Begriff "biotech meat" - auf deutsch kommt da kaum was.

    @Kinderfresser
    Zitat:
    Das erlegen von Frischlingen ist definitiv nicht erlaubt.
    Leider wohl doch!
    Ich erlebe das jedes Jahr aufs neue im Wildpark, denn jedes Jahr sind kurz vor Weihnachten die Frischlinge weg!
    Ich bin dann auch immer am Diskutieren, aber letztendlich bewirke ich leider nur für Einzeltiere einen Aufschub.
    Retten kann man sie so gut wie nie!
    In dem Werk von Rauschzeit zu Rauschzeit ist dies auch beschrieben.
    Ich habe mal den Link zu der Rezension dieses Werkes aus dem Netz gepickt - ich habe das Buch da stehen und habe es auch gelesen. Seltsamerweise ist die Jägerschaft sich einiger fehler voll bewusst, macht aber grotesker weise munter weiter.
    http://www.webcritics.de/criticism/b...sbn=3788808284
    Wenn Du mir eine Quelle nennen kannst, wo ich das Schwarz auf weiß finden könnte dass der Abschuß der Frischlinge verboten ist, wäre das super.

    Ein Frischling bleibt ja bis zur Vollendung des ersten Lebensjahr ein Frischling - dann wird er zum Überläufer. Wenn Frischlinge Ende November, Anfang Dezember geschossen werden sind sie maximal ein dreiviertel Jahr alt. Also definitiv noch Frischling.

    Wenn dann Veganer. Sonst nutzt Du ja die Kühe und Hühner aus bzw. deren Massenhaltung.
    veganer ist echt schwer - man bekommt zu viele Dinge untergejubelt wor tierische Produkte mit drin sind.
    Holen wir alleine einmal die Milch - Milch steckt in so vielen Dingen drin.
    Gut, meine Cornflakes esse ich mit Al Pro Soja, aber dann gibts ja die Schokolade usw.
    Oder Kuchen - da sind Eier und Milch drin.
    Ja und Käse esse ich auch.

    Ich bin mir dessen bewusst, dass eine Kuh nicht aus reiner Nächstenliebe Milch gibt. In der Regel gehört ein Kalb dazu, welches dann meißt in der Fleischindustrie endet.
    Also im Moment halte ich es für meine Person nicht realisierbar veganer zu werden. Vielleicht ist das aber auch nur der nächste Schritt, wie der vom Fleischesser zum Veggie?

    Die PM wird wohl bis zu Wochenende warten müssen. Meinen Standpunkt findest Du zum Teil aber auch schon in den Texten meiner HP - da ist ein extra Punkt zu dem Thema Überpopulation. Mein Standpunkt zur Jagd ist ehr contra als pro, allerdings habe ich auch zum Teil Verständnis für die Forstbehörden.

    @SonnyB.
    Ganz kurz-.....
    Also das mit Kosmetika und Hygieneartikel haben wir auch denke ich ganz gut im Griff - es gibt auch markenhersteller die auf Tierversuche verzichten.
    PETA gibt immer solche Listen aus und an der orientieren wir uns.

    So, jetzt qualmen mir die Flossen und außerdem will ich noch meine Synthies anwerfen und etwas rumklimpern!

    Ciao
    Frank

  4. #23
    Benutzerbild von frasier

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    SonnyB. postete

    Einige Wissenschaftler/Forscher behaupten auch, daß Pflanzen Gefühle haben.


    Sorry, aber dann kann ich nichts mehr essen ?
    Doch, da gilt dann das Recht des Stärkeren.

  5. #24
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    Eine relativ simple Lösung für dieses Problem hat Tony Blair gerde genannt. Absoluter Subventions-Stop für die Landwirtschaft. Dann wird das Brot zwar auch teurer, aber die Massentierhaltung zugunsten von EU-Subventionen fällt flach. Und wenn ich für mein Steak ein paar Euro mehr bezahlen muss, habe ich damit keine Probleme solange die Fleischqualität gut ist.

    @ Sonny

    Das kann man doch dann mit der Pflanze bestimmt ausdiskutieren

  6. #25
    Benutzerbild von PostMortem

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    @new waver
    Ich weiß nicht wer oder was Dir jetzt auf den Schlips getreten ist, dass Du Dich gleich angeprangert fühlst.
    Deshalb werde ich mich zu deinem posting nicht weiter äußern, um weitere "Tritte" zu vermeiden!
    Solche Plakate zu propagieren finde ich weder geschmacklos noch unangebracht.
    Ganz im Gegenteil - es ist mehr als notwendig!
    Wie will man auf Mißstande aufmerksam machen und etwas ändern, wenn man den Leuten die Welt schön redet.
    Man muss die Leute mit der Realität konfrontieren und wenn sich jemand angegriffen fühlt, ist es sein Problem. Deswegen werde ich nicht schön mit dem Stroß schwimmen, nur weils es für andere unbequem sein könnte.
    Ohne Dir jetzt auf den Schlips treten zu wollen, aber ich glaube, diese Argumente sind genau das was 80s girl meinte - und ich kann das nachvollziehen. Ich beziehe mich dabei auf m. E. oft überzogene Aktionen, die

    a) Ganze Unternehmen permanent anprangern. Ob sie in der Sache nun richtig stehen oder nicht, aber ich halte es für keinen guten Weg, wenn Tierschützer penetrant jahrelang mit Trommeln und Pelzkostüm vor Modehäusern mit den Initialien "P&K" ihren Missionarsdrang ausleben. Ich habe nichts gegen solche Aktionen, wenn sie wachrütteln sollen und auch so durchgeführt werden. Wenn daraus eine Dauer-Institution wird, schädigt das ein ganzes Unternehmen, das eben nicht nur die angeprangerten Pelze verkauft und dies auch nicht als einziges Unternehmen auf der Welt tut, wodurch Kunden generell ein schlechtes Gewissen gemacht wird dort reinzugehen und damit letztendlich Mitarbeiter unter ebenfalls schwindenden Absätzen ganz anderer Textilien leiden müssen. SO sehe ich diese Aktion schlicht und ergreifend als unterm Strich schädliches "Frust-Abbau-Sit in" von Jugendlichen, die für die übliche Weltverbessererphase des Erwachsen werdens, dort ihr Ventil gefunden haben - 10 Jahre später (das ist meine Beobachtung unter den mir aus meiner Jugend bekannten "Aktivisten" vieler Richtungen), sind die gleichen Leute oftmals die angepasstesten Besservediener die man sich vorstellen kann.

    b) mir ein schlechtes Gewissen machen wollen oder darin ausarten, dass ich mich von Weltverbesserern angepöbelt sehe. Das passiert nämlich immer dann, wenn man nicht brav seinen Schocker-Flyer entgegen und keine Spende für die gute Sache vor- nimmt, sondern deutlich zu verstehen gibt, dass man Gründe hat anders zu denken. Diese Gründe werden grundsätzlich lautstark und aggressiv nicht akzeptiert, da man als Anhänger einer "guten Sache" grundsätzlich das Recht für sich gepachtet hat und es allein aus diesem Grund schon ja gar keine anderen Meinungen geben kann und vor allem nicht darf.

    Aber denkt doch einfach einmal in einer ruhigen Minute über die Worte eines "militanten" und "verborten" Tierschützers nach!
    Frag Dicheinfach einmal ob die Tiere keine Rechte haben??
    Ja, genau diese Ignoranz steht hier in der Kritik! Stellt man die Rechte von Tieren in Frage, nur weil man nicht jede Anschuldigung der Tierquälerei teilt? Hat man NICHT nachgedacht, wenn man eine andere Meinung hat? Das ist nicht gerade eine gute Grundlage um die Vorbehalte von 80`s girl zu entkräften....

    Ich nehme als Beispiel nur die allgemeine Generalkritik gegenüber der Haltung von Legehennen. Hier wird einfach unreflektiert und kritiklos die Freilandhaltung propagiert, als müsse das ja schon aus Prinzip das alleinglückseeligmachende sein - vonwegen "Das sieht doch ein blinder mit dem Krückstock, dass das besser ist" und fertig. Wir haben in Deutschland aber nunmal einen Eierrverbrauch, der mehr Eier benötigt, als schon deutsche Hennen allein legen können. Im Gegensatz zum Fleisch, kann man hier nicht einfach so sagen "Esst weniger Eier". Ganz im Gegenteil, wenn man nicht gerade Veganer wird, wird man zur Verringerung des Fleischkonsums sogar eher noch häufiger auf Nudeln & Co ausweichen - zu deren Herstellung bekanntermaßen Eier benötigt werden. Diese Millionen Hennen kann man nicht in Freilandhaltung unterbringen. Versucht man es doch und hält man die hierfür ursprünglich von den Grünen geforderten Vorschriften ein, hat man recht bald krankere Hühner, als sie in einer großzügigen und modernen Legebatteriehaltung auftreten. Das ist wohl auch der Grund, warum es um diese Gesetze sehr still geworden ist - auch weil man wohl irgendwann einsehen muss, dass es nichts bringt hier die Standards aus ideologischen Gründen zu überziehen und damit letztendlich nur dafür zu sorgen, dass es nicht Hühnern in Deutschland besser geht, sondern in Zukunft noch mehr Hühnern anderswo schlechter (als es den Hühnern hier vorher ging!). Die Eier kommen dann schon über die Grenze zu uns in den Supermarkt - bestimmt steht dann auch trotzdem "von glücklichen Hühnern aus Freilandhaltung" drauf, da ist man ja nicht zimperlich mit dem Etikettenschwindel.

    Das ist es, was mich an Umwelt- und Tierschutzaktivisten sehr oft stört. Ob es um Energiefragen geht, ob es um Tierhaltung geht oder ob es um allgemeinen Umweltschutz geht: Meistens steht die Ideologie im Vordergrund und man pocht auf Maßnahmen, die sich vordergründig so gut anhören, dass man nach Vorstellung der Weltverbesserer gar nicht begründet dagegen sein kann und folglich das Vorbringen von Gegenargumenten schlicht als Ignoranz abstempeln "muss". Das dabei dann teilweise vor lauter Verblendung, durch das Aufsaugen vorgefertigter Ideologien und plattes verinnerlichen oberflächerlicher Aktivisten-Infoblättchen, auch einfach mal Bullshit in die Welt gesetzt wird, wird dann noch nichtmal gemerkt. Nein, es wird sich drüber aufgeregt, wenn der Experte es besser weiss. Es ist jedenfalls schonmal ganz erheiternd, wenn ein Windmühlenfanatiker einem Kraftwerksingenieur, der am Bau des modernsten Kohlekraftwerks Deutschlands mitwerkelt, erzählt, dass man sein doofes und alle anderen Kraftwerke gar nicht braucht und stattdessen nur genug Windmühlen aufbauen müsste. Von Problematiken und Unterschieden zwischen Grund- und Spitzenlasten und der mangelnden Fähigkeit der meist umgebungs- und witterungsbedingten regenerativen Energien eine verlässliche Grundlastversorgung zu bieten keine Spur, das Wissen über Wirkungsgrade und Emissionen scheint auf dem Stand der 60er Jahre stehen geblieben zu sein etc. etc....... Aber ist ja auch egal! Hauptsache ist doch, man ist GEGEN Atomkraft, GEGEN Kohle und GEGEN jedes Wölkchen Wasserdampf aus irgendeinem Kühlturm oder Schlot. Man muss einfach nur fürs harmlose Windrädchen sein, dann hat man schon alles Recht auf seiner Seite und muss sich keine anderen Meinungen mehr gefallen lassen. So schauts aus und so schauts bei beiden Seiten aus, den Umwelt- und den Tierschutzaktivisten.

    Wie gesagt, wenn jemand Fleisch essen will, dann soll er es tun - aber bitte mit Maß und Ziel!
    Und wenn Dir einer vor der Nase sitzt, der nach Deiner Meinung maßlos Fleisch in sich reinstopft, was machst Du dann? Wo ist da die Grenze? Es gibt Leute, die regen sich über musikberieselung im Supermarkt auf, weil sie das für Umweltverschmutzung halten, andere fordern Mitmenschen auf, keine Deos mehr zu benutzen, weil sie sich durch Düfte belästigt fühlen...... Irgendwo hörts da m. E. auf und so sehr es einem persönlich vielleicht auch stinkt, kann man m. E. nicht auf Leute losgehen, die nach persönlichem Maßstab ohne Maß und Ziel Fleisch essen. Dementsprechend wäre schon jeder, der sich aus Genuss ein Steak grillt in Deiner Kritik, denn "gezielt" Fleisch essen, würde im Grund bedeuten, nur exakt so viel Fleisch zu essen, wie man jeweils zur Deckung gewisser Nährstoffbedarfe braucht. Wer tut das? So isst man nichtmal Gemüse...

    Aber um das abschließend mal klar zu stellen: Ich versuche öfters ohne Fleisch auszukommen. Leider meinen deutsche Großkantinen oftmals, nur irgendwelche Gemüsebratlinge wären ein vegetarisches Gericht. Das es eine Menge Standardgerichte gibt, die ohne Fleisch auskommen (Nudeln in diversen Arten und mit diversen Saucen und Gemüsebeilagen - aber ok, da würden wir ja wieder den Eierkonsum hochtreiben und die Legebatterien fördern....), scheinen viele nicht zu wissen, da gibts Spaghetti nur Bolognese...

    Trotzdem komme ich ohne Fleisch nicht aus und esse zeitweise sicherlich mehr, als es manchem "maßvoll" erscheinen würde. Im Sommer wird am Wochenende eben gegrillt, zwar landen da auch Grillkäse und Maiskolben auf dem Rost, aber eben auch das eine oder andere marinierte Steak. Ein Gedanke daran, wie dieses Mahl entstanden ist, gehört für mich regelmäßig dazu. Es kotzt mich an, dass überhaupt ein Lebewesen sterben muss, um ein gutes Steak essen zu können. Aber wir sind eben noch nich im Zeitalter von Star Trek angekommen, wo das Fleisch aus dem Replikator kommt. Auch wenn ich mir dann manchmal wünschte, so ein unbeschwertes Verhältnis zu einem riesigen Batzen Fleisch zu haben, wie ein echter Texaner, für den Unmengen Fleisch einfach zum richtigen Leben dazu gehören, muss ich sicherlich nicht wachgerüttelt werden, um mich aus diesem Zwiespalt auf die "richtige Seite" zu ziehen. Ich esse mit zeitweise schlechtem Gewissen Fleisch, aber ich esse es und ich werde es weiter essen. Ich werde mich bemühen auf Qualität und Tierhaltungs-Standards zu achten. Aber ich werde dieses "Bio-Bauern sind die guten und Großproduzenten sind die Bösen"-Spielchen nicht mitmachen. Früher hat man in Büchern einen Mc Donald's noch dafür angeprangert, dass er nur aus Altersgründen fast scheintote Milchkühe fürs Burgerbraten aufkauft (was ich im Bezug auf BSE damals eigentlich eher beruhigend als beunruhigend fand), heute steht er u. a. als Inbegriff der Zügellosigkeit im Bezug auf Fleischkonsum am Pranger. Für mich gehört auch das zum ideologischen Teil des Spielchens.... deshalb muss man Leuten wie mir nicht vorwerfen, dass wir nicht nachdenken würden und den Tieren ihre Rechte nehmen wollen.

    PM

  7. #26
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser
    new-waver postete
    @Kinderfresser
    Zitat:
    Das erlegen von Frischlingen ist definitiv nicht erlaubt.
    Leider wohl doch!
    Ich erlebe das jedes Jahr aufs neue im Wildpark, denn jedes Jahr sind kurz vor Weihnachten die Frischlinge weg!
    Mein Vater ist Forstbeamter und hat seit Jahren einen Jagdschein. Allerdings war er schon jahrelang nicht mehr auf der Jagd, weil er zunehmend schlecht hört und das Tier (Reh, Wildschwein, Hirsch, oder was auch immer) nicht so verletzen will, daß es unnötig leiden muß. Sprich: da er nicht sicher sein kann, ein Tier gleich zu töten, läßt er die Jagd lieber ganz. Von daher: glaub's mir einfach!


    new-waver postete
    Seltsamerweise ist die Jägerschaft sich einiger fehler voll bewusst, macht aber grotesker weise munter weiter.
    Bitte keine Verallgemeinerungen! "Die Jägerschaft" macht also munter weiter. Und alle Politiker sind korrupt? Ich kenne aber eben sehr viele Jäger, die nicht dem in den Medien immer wieder so gerne dargestelltem Bild des Tiermörders, der die Viecher nur aus Spaß abknallt entspricht, aber leider sind es eben diese Deppen, die das Bild in der Öffentlichkeit prägen.


    new-waver postete
    Wenn dann Veganer. Sonst nutzt Du ja die Kühe und Hühner aus bzw. deren Massenhaltung.
    veganer ist echt schwer - man bekommt zu viele Dinge untergejubelt wor tierische Produkte mit drin sind.
    Der Satz war gar nicht auf Dich gemünzt, sondern auf bubu.


    new-waver postete
    Meinen Standpunkt findest Du zum Teil aber auch schon in den Texten meiner HP - da ist ein extra Punkt zu dem Thema Überpopulation. Mein Standpunkt zur Jagd ist ehr contra als pro, allerdings habe ich auch zum Teil Verständnis für die Forstbehörden.
    Meinen kannst Du aus diesem Post rauslesen. Zumindest in Ansätzen...


    SonnyB. postete:
    Einige Wissenschaftler/Forscher behaupten auch, daß Pflanzen Gefühle haben. Sorry, aber dann kann ich nichts mehr essen ?
    Obst das von Bäumen und Sträuchern fällt. Denn nur das ist richtig tot und auf natürliche Weise gestorben

  8. #27
    Benutzerbild von falkenberg

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    frasier postete
    falkenberg postete
    Der Mensch ist von seiner Abstammung her eindeutig kein Vegetarier.
    Bist du dir da sicher?

    Immerhin stammt der Mensch vom Affen ab, der ein Pflanzenfresser ist.
    Na ja, ganz direkt vom Affen ja nun nicht. Und zumindest die Primaten sind keineswegs reine Pflanzenfresser.

    frasier postete
    Ich will damit nicht sagen, dass es richtig ist, Vegetarier zu sein, aber der überwiegende Teil der Nahrung sollte pflanzlichen Ursprungs sein. Jedenfalls wenn man seine Gesundheit (Cholesterin, Übersäuerung, Übergewicht) im Auge behält.
    Zuviel Fleisch ist sicher nicht gesund, wie jede einseitige Ernährung. Cholesterinspiegel (vereinfacht ausgedrückt) und Übergewicht sind allerdings nicht fleischverzehrbedingt. Vegetarier ernähren sich keineswegs fettärmer, und das Fett aus dem Fleisch hat sogar eine günstigere Zusammensetzung als Milchfett. Die in letzter Zeit (mit Grund) so propagierten einfach ungesättigten Fettsäuren sind eben nicht nur im Olivenöl vertreten, sondern auch z. B. im Schweinefett zu erheblichen Anteilen. Das wird meistens aber aus ideologischen Gründen unter den Teppich gekehrt. Die "Übersäuerung" ist sowieso nur eine Erfindung von Esoterikern.

    frasier postete
    Ganz auf tierische Proteine zu verzichten finde ich aber auch nicht gesund, schon wegen der Knochen. Aber mehr Fleisch als 20-25 Prozent der Gesamtnahrung braucht man keinesfalls.
    Nö, braucht man nicht. Man muss nicht jeden Tag Fleisch essen, und es muss auch nicht immer eine dicke Portion sein.

    new-waver postete
    Also genau das wollte ich nicht - Leute persönlich angreifen und das tust Du auf eine unsachliche Art und zudem muss ich Dir leider unsterstellen, dass Du null Ahnung vom Thema hast und wohl in deiner Betroffenheit das emotionale Ventil geöffnet hast.
    Sorry!
    Und Lust mich mit Dir auf einer unsachlichen Ebene zu streiten habe ich auch nicht.
    Wenn Dir das Thema nicht passt, dann laß es doch einfach links liegen!
    Es gibt so viel tolle postings hier.....
    Es sind Deine Beiträge, die unsachlich sind, wenn auch auf ganz andere Art. Ist es denn wirklich nötig, seine Aussagen derart mit Emotionen zuzuschütten und ständig um Mitleid mit den Tieren zu betteln? Eine rationalere Sichtweise wäre da sehr viel hilfreicher und wäre auch Deinem Anliegen dienlicher gewesen.

    Ich muss mir jedenfalls von Dir nicht vorschreiben lassen, auf welche Beiträge ich antworten darf. Hast Du wirklich geglaubt, hier nur auf professionelle Betroffenheit5experten zu stoßen, die man mit dieser vermenschlichten Sicht auf die Tierwelt einwickeln kann wie Zeitschriftenwerber eine 80jährige Oma?

    Also noch mal: Wenn Du Widerspruch nicht ertragen kannst, fang keine Diskussion an.

    Nun bist Du ja meinen Aussagen pauschal mit dem absurden Vorwurf der Ahnungslosigkeit begegnet, ansonsten kam da nicht viel. Und auch das kann ich nicht alles stehen lassen.

    new-waver postete
    Diese inteligenten Verhaltensweisen sind nicht nur bei Wildschweinen anzutreffen. Befreite Schweine aus der Massentierhaltung beweisen dies.
    Willst Du mir erzählen, dass solche kriminellen Aktionen auf fundierte Weise wissenschaftlich begleitet worden wären?

    new-waver postete
    Schau einmal auf die Seiten der Deutschen Krebsforschung oder googel einmal nach Con-Karzinomen und ließ es mal aufmerksam.
    In der Medizin findest Du für so ziemlich jede Behauptung irgendeine zutreffende Studie. Übermäßigen Fleischverzehr sollte man hier auch keinesfalls mit gemäßigtem Fleischverzehr im Rahmen ausgewogener Ernährung verwechseln.

    new-waver postete
    Ich bekomme regelmäßig von jemandem die Zeitschrift "der Metzgermeister" und da stehen solche Dinge drinne - und mal ehrlich, hast Du schon einmal an der Wursttheke nach den Bestandteilen der Wurst gefragt???
    Warum hätte ich danach fragen sollen? Was stört es mich denn, wenn da Schweinefleisch drin ist? Wer besondere Wünsche bezüglich der Zusammensetzung hat, muss sich halt selbst drum kümmern, was drin ist. Und das ist alles geregelt, nämlich in den Leitsätzen für Fleisch und Fleischerzeugnisse der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission. Und da es regionale Unterschiede gibt, gibt es auch noch die Ortsüblichkeitstabellen.

  9. #28
    Benutzerbild von new-waver

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    @PostMortem
    Nur ganz kurz, denn das das gro habe ich ja schon erläutert.
    Ganze Unternehmen permanent anprangern.

    ....... Ja, genau diese Ignoranz steht hier in der Kritik! Stellt man die Rechte von Tieren in Frage, nur weil man nicht jede Anschuldigung der Tierquälerei teilt? Hat man NICHT nachgedacht, wenn man eine andere Meinung hat? Das ist nicht gerade eine gute Grundlage um die Vorbehalte von 80`s girl zu entkräften....
    Genau das tue ich - ich prangere ganze Industriezweige an! Und das zurecht was faktisch belegbar ist! wir nehmen den mishandelten Tieren jedlicher Nutztierrassen jedes Recht!
    Schau Dir doch einmal Bilder aus der Massentierhaltung oder der Pelzindustie an - DAS IST TIERQUÄLEREI!
    Ist das moralisch vertretbar von der Krönung der Schöpfung??
    Eine eigene Meinung steht jedem zu, und die wird einem ja auch nicht streitig gemacht.

    Und wenn Dir einer vor der Nase sitzt, der nach Deiner Meinung maßlos Fleisch in sich reinstopft, was machst Du dann?
    Dann soll er es doch tun!
    Letzendlich entscheidet jeder für sich selbst!
    Missionieren will hier keiner jemandem - nur zum nachdenken anregen.
    Wie ich in einem vorhergehenden posting schon schriebt, habe ich mir bis vor ca. 10 Jahren auch keine Gedanken gemacht und einfach konsumiert.
    Und das geht mit fast allen Leuten so, mit denen man über das Thema spricht.
    s ist also ein Erfahrungswert.

    wird man zur Verringerung des Fleischkonsums sogar eher noch häufiger auf Nudeln & Co ausweichen - zu deren Herstellung bekanntermaßen Eier benötigt werden.
    Falsch!
    Es gibt z.B. Nudeln von 3 Glocken aus reinem Hartweizengries - reicht das als Gegenargument?

    @all
    Menschen sind vom Gebiß her Omnivore, also Allesfresser, wobei die Darmlänge auf einen überwiegenden Pflanzenfresser hinzeigt - Fleischfresser haben kurze Därme.

    Ciao
    Frank

  10. #29
    Benutzerbild von new-waver

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    @falkenberg
    Willst Du mir erzählen, dass solche kriminellen Aktionen auf fundierte Weise wissenschaftlich begleitet worden wären?
    Sag mal gehts noch???
    Was ist denn da krimminell daran ein Tier zu befreien???
    Hast Du schon einmal davon gehört, dass man Schlachttiere auch kaufen kann??

    Die "Übersäuerung" ist sowieso nur eine Erfindung von Esoterikern.
    Sei dir da mal nicht soooooo sicher - Tip! Frag einmal einen Mediziner aus der Inneren!

    Es sind Deine Beiträge, die unsachlich sind, wenn auch auf ganz andere Art. Ist es denn wirklich nötig, seine Aussagen derart mit Emotionen zuzuschütten und ständig um Mitleid mit den Tieren zu betteln? Eine rationalere Sichtweise wäre da sehr viel hilfreicher und wäre auch Deinem Anliegen dienlicher gewesen.
    Wem es nicht gefällt der braucht es ja nicht zu lesen - ich sehe allerdings keinen Grund mich irgendwie rechtfertigen zu müssen, denn so wie es geschrieben ist ist es gut - ich hätte Dein Kommentar ja auch einfach so dastehen lassen können.



    @Kinderfresser
    Bitte keine Verallgemeinerungen! "Die Jägerschaft" macht also munter weiter. Und alle Politiker sind korrupt? Ich kenne aber eben sehr viele Jäger, die nicht dem in den Medien immer wieder so gerne dargestelltem Bild des Tiermörders, der die Viecher nur aus Spaß abknallt entspricht, aber leider sind es eben diese Deppen, die das Bild in der Öffentlichkeit prägen.
    Genau deshalb schrieb ich oben es gibt Jäger und Jäger.
    Die einen tun es aus Spaß, die anderen weil es notwendig zu sein scheint.
    Ich persönlich kenne einige Jäger - von Forstämtern und Hobbyjägern.
    Leider haben wir in Deutschland keine natürlichen Gegner mehr für die Wildtiere und eine Ansiedlung ist kaum möglich.
    Dafür sind die meisten zusammenhängen Waldflächen zu klein.
    Also greift das Forstamt ein.
    Ich bin gegen die Jagd, sehe aber ein, dass bei diesem IST-Zustand offenbar kein Weg dran vorbei führt.
    Der Satz "die Jägerschaft macht weiter..." war übrigens ein sinngemäßes Zitat, aus dem erwähnten Buch, welches ein Werk pro Jagd darstellt.
    Vielleicht hast Du ja mal die Gelegenheit in das Buch reinzuschauen - die Bilder sind allemal toll (muß ich neidlos zugestehen).

    Mein Vater ist Forstbeamter und hat seit Jahren einen Jagdschein. Allerdings war er schon jahrelang nicht mehr auf der Jagd, weil er zunehmend schlecht hört und das Tier (Reh, Wildschwein, Hirsch, oder was auch immer) nicht so verletzen will, daß es unnötig leiden muß. Sprich: da er nicht sicher sein kann, ein Tier gleich zu töten, läßt er die Jagd lieber ganz. Von daher: glaub's mir einfach!
    Das finde ich hochanständig von deinem Vater, dass er so denkt. Leider habe ich schon zu viel Negatives, auch von den Forstbehörden über immer wiederkehrende Fehlschüsse, meißt von Hobbyjäger, gehört.
    Da werden z.B Leitbachen aus der Rotte geschossen - oder einer anderen Bache wurde der halbe Hammer weggeschossen.
    Diese lebt allerdings noch und hat sich mittlerweile zur Leitbache hochgearbeitet.
    Ein Jäger, den ich mittlerweile recht gut kenne beteuert mir immer, dass wenn er sich nicht 100% sicher ist, dass das Tier beim ersten Schuß getötet wird er nicht schießt.
    Wir hatten auch vor geraumer Zeit das Thema Massentierhaltung und er hat gemeint, dass die Jagd als mögliche Alternative zu massentierhaltung zu sehen ist, da das Tier bis zum letzten Moment wohl in seiner Umgebung lebt, ohne dass es weiß was nun passiert - da mußte ich ihm leider zustimmen - das wäre das kleinere Übel!

    Leider habe ich da noch einen "speziellen Freund", der Hobbyjäger ist. Seine Motive sind wohl wirklich niederer Natur!

    Deshalb betone ich nochmals - es gibt Jäger und Jäger (wie eigentlich überall) - ich betrachte Jäger auch nicht als mordlüsternde "Bande" - nur leider häufen sich in bestimmten Revieren solche Fehlschüsse.

    Das mit den Frischlingen läuft leider wirklich so und ich habe auch die Bestätigung, dass sie geschossen wurden.
    Deshalb hätte ich gerne gewußt wo man das genau nachlesen kann - da konnte mir bis dato keiner stichfeste Aussagen dazu machen.

    Ciao
    Frank

  11. #30
    Benutzerbild von PostMortem

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    new-waver postete
    @PostMortem
    Nur ganz kurz, denn das das gro habe ich ja schon erläutert.
    Ganze Unternehmen permanent anprangern.

    ....... Ja, genau diese Ignoranz steht hier in der Kritik! Stellt man die Rechte von Tieren in Frage, nur weil man nicht jede Anschuldigung der Tierquälerei teilt? Hat man NICHT nachgedacht, wenn man eine andere Meinung hat? Das ist nicht gerade eine gute Grundlage um die Vorbehalte von 80`s girl zu entkräften....
    Genau das tue ich - ich prangere ganze Industriezweige an! Und das zurecht was faktisch belegbar ist! wir nehmen den mishandelten Tieren jedlicher Nutztierrassen jedes Recht!
    Schau Dir doch einmal Bilder aus der Massentierhaltung oder der Pelzindustie an - DAS IST TIERQUÄLEREI!
    Ist das moralisch vertretbar von der Krönung der Schöpfung??
    Eine eigene Meinung steht jedem zu, und die wird einem ja auch nicht streitig gemacht.
    Nein, es wird nur völlig an den im Detail genannten Kritikpunkten vorbeigegangen und stur weiter pure Demagogie mit plakativen Allgemeinplätzen betrieben. Da werden bestimmte Dinge angeprangert und wenn man versucht das ganze realistisch zu betrachten, dann wird im Thema gesprungen und das ganze mit moralischen Appellen aus ganz anderen Schubladen gekontert.....

    Ich frage mich da manchmal, warum die Türschützer sich da eigentlich über Leute aufregen, die einfach ganz platt sagen "Solange noch Menschen hungern, kümmern mich die Tiere nicht so". Die Qualität der Argumentation liegt nämlich meistens sehr nah beieinander - sie ist quasi nicht vorhanden und beschränkt sich auf Nennung möglichst anklagender und schockender Beispiele, wird eines davon auseinandergenommen, springt man eben zum nächsten, um die aufkommenden Zweifel zu übertrumpfen....

    Sehr durchsichtig!

    Hilft das den Tieren, wenn man es sich so leicht macht? Da kann man sich ja sicherlich gut bei fühlen, weil man "etwas unternimmt". Aber was bringts wirklich, wenn der Beifall nur von denen kommt, die sowieso schon der gleichen Meinung sind und man die anderen so eher nicht erreicht, sondern noch weiter verprellt?

    Ein Jäger, den ich mittlerweile recht gut kenne beteuert mir immer, dass wenn er sich nicht 100% sicher ist, dass das Tier beim ersten Schuß getötet wird er nicht schießt.
    Wir hatten auch vor geraumer Zeit das Thema Massentierhaltung und er hat gemeint, dass die Jagd als mögliche Alternative zu massentierhaltung zu sehen ist, da das Tier bis zum letzten Momet wohl in seiner Umgebung lebt, ohne dass es weiß was nun passiert - da mußte ich ihm leider zustimmen - das wäre das kleinere Übel!
    Auch hier frage ich mich, wo da der Realismus bleibt. Den horrenden Fleischkonsum anprangern ist einfach, solche Vorschläge deshalb für realistisch halten ist einfach. Aber selbst wenn jeder nur noch, wie empfohlen, statt 7x nur noch 2-3x pro Woche Fleisch isst.... wie viele Jäger sollen denn in Deutschland frei lebende Tiere jagen, damit alle satt werden UND der Bestand erhalten bleibt? Wenn wir auf Rattenfleisch umsteigen, könnte das ggf. klappen. Aber sonst nicht. Das stört mich! Es stört mich ungeneim, wenn Umweltschützer und Tierschützer aus einem sehr begrenzten momentanen Blickwinkel heraus Dinge als Lösungen hinstellen, und dann meinen damit die Absurdität und Verzichtbarkeit herrschender Umstände "entlarvt" und bewiesen zu haben. Es ist kein Wunder, dass das jedes Mal im Eklat endet, wenn so Diskussionen an irgendwelchen Infoständen anfangen und dann jemand vom Fach mit sowas auf 180 gebracht wird....

    PM

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