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Tierschutz in Bezug auf Konsumverhalten

Erstellt von new-waver, 05.07.2005, 12:24 Uhr · 123 Antworten · 11.528 Aufrufe

  1. #31
    Benutzerbild von new-waver

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    @PM
    öhm... Du macht immer den einen Fehler, dass wenn eine Alternative aufgezeigt wird, und dieses mal quasi von meinem "Gegenspieler" Du diese als alleinigen Lösung ansiehst.
    Es geht hier zunächt einmal um eine Reduzierung auf der einen Seite, durch eine Ergänzung auf einer anderen und nicht um ein völliges Umschwenken von der Massentierhaltung auf die Jagd.
    Und da muss ich dem Jäger (zweifellos handelt es sich hier im einen Fachmann)zustimmen.

    So, jetzt iss aber mal genug für heut - nicht dass Du aufgrund erhöhten Blutdrucks nicht mehr schlafen kannst!


    N8
    Frank

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von PostMortem

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    new-waver postete
    @PM
    öhm... Du macht immer den einen Fehler, dass wenn eine Alternative aufgezeigt wird, und dieses mal quasi von meinem "Gegenspieler" Du diese als alleinigen Lösung ansiehst.
    Es geht hier zunächt einmal um eine Reduzierung auf der einen Seite, durch eine Ergänzung auf einer anderen und nicht um ein völliges Umschwenken von der Massentierhaltung auf die Jagd.
    Und da muss ich dem Jäger (zweifellos handelt es sich hier im einen Fachmann)zustimmen.

    So, jetzt iss aber mal genug für heut - nicht dass Du aufgrund erhöhten Blutdrucks nicht mehr schlafen kannst!


    N8
    Frank
    Man kann nicht einerseits die Massentierhaltung vehement verteufeln und dann aussagen, dass man sie durch andere Formen der "Fleischgewinnung" lediglich zu ergänzen gedenkt.... Tierschützer würden erst ruhen, wenn das letzte Schwein ein Freilandschwein wäre, eine Reduzierung von 40 Mio auf 39,5 Mio (und da müssten die Jäger schon unvorstellbar fleissig sein) würde niemanden von seiner "Mission" abbringen.

    Bei den Menschenmengen die heutzutage zu versorgen sind und bei dem Lebensstandard den wir heute haben (bei allem Gerede darum, dass es früher gesünder war wenns nicht so viel Fleisch gab und heute ja alles mit Antiobiotika belastet ist, wird immer unterschlagen, dass wir TROTZDEM noch nie so alt geworden sind wie heute), ist es kein Wunder, dass Bauern massenhaft Gemüse anbauen (wer versorgt sich denn noch aus dem eigenen kleinen Garten?) UND trotzdem massenhaft importiert wird. Und genauso wenig ist es ein Wunder, dass Fleisch durch massenhafte Tierhaltung erzeugt werden muss. Selbst wenn jeder seinen Konsum halbieren würde (was illusorisch ist, da kann man es noch so nachdrücklich und ausdauernd fordern und irgendwelche Ideale verteidigen), würde man auch die Masse höchstens halbieren. Es bliebe Massentierhaltung.

    Es gibt keinen Weg zurück zu einer Gesellschaft, wo sich jeder seine paar Hühner, Ziegen und Kühe hält und sich selbst versorgt und niemand wird anfangen solch kleine Betriebe massenhaft zu betreiben, weil es sich für den einzelnen Betreiber nicht lohnt. Heute geschieht das nur, wo es sich nicht lohnen muss. So wie bei meinen Großeltern, die haben ihre kleine "Farm" mit 30 Hühnern, 5 Enten, 2 Schweinen und ein paar Katzen und Brieftauben. Die sind in Rente und wenn da einer Eier aus der Familie oder der Nachbarschaft will, dann kommt er und wenn ne Ente auf den Tisch soll, dann muss eine von den 5 dran glauben - ja, wenigstens ehrlich sein Mahl selbst getötet und nicht "feige" aus der Truhe geholt. Aber so kann man kein Volk einer Industrienation ernähren, heute nicht mehr, und schon gar nicht die ganze Welt.

    Worüber man also realistisch diskutieren kann, ist die Bedingungen der Massenbetriebe wie Wiesenhof & Co. zu kontrollieren und wenigstens auf europäischer Ebene dafür zu sorgen, dass die Standards weiterhin besser werden (man sollte im Tierschutz auch nicht ständig so unklug sein so zu tun, als hätte sich in den letzten 20 Jahren hier nichts getan, was hätte man denn dann erreicht?) - die hier typischen deutschen Alleingänge, sorgen nur dafür, dass die Betriebe hier dicht machen und unser "Fressen" zu noch größeren Anteilen aus Osteuropa kommt und das damit oft aus noch ganz anderen Verhältnissen.

    Aber diesen "Erfolg" haben ja schon die Alleingänge im Umweltschutz gehabt. Die Umweltschützer freuen sich heute vielerorts über gesprengte Schlote und saubere Luft. Dummerweise stehen heute weitaus schlimmere Dreckschleudern in China, die die Produkte produzieren, die einmal aus Deutschland kamen. Aber das macht ja nichts, der deutsche Umweltschützer hat seinen blauen Himmel und was am anderen Ende der Welt qualmt kriegt er ja nicht mit - hauptsache er kann billiges "made in China" einkaufen.

    Und was meinen Blutdruck angeht...... Fleischesser nehmen ja bekanntlich eine Menge Nitrite zu sich. Die werden zwar immer wegen Krebsgefahren durch die mögliche Umwandlung zu Nitrosaminen verteufelt, wirken aber auch ungemein blutdrucksenkend und gefäßerweiternd! Ausserdem ertränke ich meine gegrillten Schnitzel immer in Unmengen von Knoblauchbutter - Knoblauch wirkt ja bekanntlich ebenfalls blutdrucksenkend. :-) Also, keine Gefahr Dank Fleisch!

    PM

  4. #33
    Benutzerbild von waschbaer

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    Nachdem ich beim Einloggen ins Forum erst einmal diesen Thread gelesen habe, habe ich mir lange überlegt, ob ich etwas schreiben soll.

    @new-waver

    Deine Vorliebe für Wildschweine oder Schweine generell in allen Ehren, aber ich finde auch, dass du beispielsweise auf die Argumente von 80sgirl, falkenberg oder auch postmortem nicht in ausreichender Art und Weise eingehst.

    Ich möchte dir dabei jetzt keinen blinden Aktionismus unterstellen, aber kann es sein, dass du manche Gegenargumente, die mir beispielsweise vernünftig erscheinen (siehe einseitige Ernäherung) nicht hören willst? Ich kenne beispielsweise selber jemanden aus meinem Bekanntenkreis, die in eine Spezialklinik musste, weil sie sich jahrelang nur vegetarisch ernährt hat und dabei offensichtlich doch Mangelerscheinungen bekommen hat. Sicherlich, das mag ein Einzelfall und viele andere mögen in rein vegetarischer Ernährung sicherlich wohl fühlen.

    Ansonsten sehe ich viele Dinge ähnlich wie 80sgirl oder wie Falkenberg. Ab und an schmeckt mir ein Steak oder ein Schnitzel oder weil ich eben auch aus Bayern komme ein paar Weißwürste eben sehr gut und ich möchte dies auch weiterhin genießen ohne gleich den Stempel "Kein Tierfreund" aufgedruckt zu bekommen.

    Ich esse nicht jeden Tag Fleisch (heute habe ich zum Fürhstück ein Brot mit Leberwurst gegessen; Mittags: eine Portion Nudeln mit Walnusssoße; Abends: Ein Marmeladenbrot und zwei Äpfel). Solche Tage habe ich öfters, dass ich wenig oder kein Fleisch esse. Dies mache ich allerdings dann weder aus Überzeugungsgründen oder vielleicht aus religiösen Gründen, sondern eher aus dem Grund, dass ich gerne das esse, worauf ich genau in diesem Moment Appetit habe.

    Oftmals nervt mich die Arroganz von einigen Vegetariern. Es gibt eine Spezies, die immer und überall erwartet, dass man auf sie Rücksicht nimmt. Bestes Beispiel: Ich war kürzlich auf einem Geburtstag eines Bekannten von mir eingeladen. Da dieser eine große Menge Gäste hatte, hat er das Essen durch einen Partyservice bringen lassen. Als ich dann beim aufgestellten Buffet mir einen Teil des vegetarischen Essens nahm, bekam ich einen Anpfiff, weil ich doch bei den Vorspeisen die Leberpastete nahm und jetzt bei dem Hauptgericht kein Fleisch essen würde. Dies sei schließlich nur für die Vegetarier gedacht. Als ich der Dame dann erzählt habe, dass ich beispielsweise keinen Käse (und das stimmt wirklich) esse, weil er mir nicht schmeckt und das Fleischgericht mit Käse überbacken war, musste ich mir anhören, wie abartig (dieses Wort fiel wörtlich) es doch sei, keinen Käse zu essen. Der Herr, der hinter mir am Buffet stand, nahm dann die Situation für mich in die Hand und meinte: "Solange Sie noch das Leder tragen, welches mal an der Kuh war, esse ich auch das Fleisch, welches an der Kuh war).

    Das ist leider kein Einzelfall. Es wird sofort Verständis erwartet, wenn jemand kein Fleisch isst, aber wenn man beispielsweise keinen Käse isst, ist man meistens schon fast asozial oder zumindest nicht ganz normal oder einfach heikel. Die harmlose Variante würde dann lauten: "Du weißt eben nicht, was gut ist". So etwas habe ich schon x-fach von Vegetariern zu hören bekommen.

    Irgendwie kommt mir die Diskussion vor wie die Nebenprodukttherie von Olsen.

    Zusammengefasst lautet Olsons These, je größer eine Gruppe ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie ihre Interessen vertreten kann. Durch das kostenminimierende Verhalten der Mitglieder können in großen (latenten) Gruppen Kollektivgüter nur dann beschafft werden, wenn die Mitglieder durch selektive Anreize dazu gebracht werden, ihren Beitrag zur Beschaffung des Gutes zu leisten. Durch die hohe Bedeutung des Selektivgutes sinkt die des Kollektivgutes und es gerät in den Hintergrund.
    Oder auf dein Anliegen übertragen: Es ist irgendwann wahrscheinlich, dass das Partikularinteresse (= noch stärkerer Tierschutz, was auch immer man darunter verstehen mag) wohl durchgesetzt wird, weil die große Masse der Allgemeinheit kaum ein Interesse hat, sich damit zu beschäftigen.

    Anstatt hier überzeugen zu wollen, möglich wenig Fleisch zu essen (oder vielleicht sogar ganz fleischlos zu leben) durch das Posten von "Schockbildern", würde ich auch dazu raten, wie PostMortem geschrieben hat:

    Worüber man also realistisch diskutieren kann, ist die Bedingungen der Massenbetriebe wie Wiesenhof & Co. zu kontrollieren und wenigstens auf europäischer Ebene dafür zu sorgen, dass die Standards weiterhin besser werden (man sollte im Tierschutz auch nicht ständig so unklug sein so zu tun, als hätte sich in den letzten 20 Jahren hier nichts getan, was hätte man denn dann erreicht?) - die hier typischen deutschen Alleingänge, sorgen nur dafür, dass die Betriebe hier dicht machen und unser "Fressen" zu noch größeren Anteilen aus Osteuropa kommt und das damit oft aus noch ganz anderen Verhältnissen.

    Aber diesen "Erfolg" haben ja schon die Alleingänge im Umweltschutz gehabt. Die Umweltschützer freuen sich heute vielerorts über gesprengte Schlote und saubere Luft. Dummerweise stehen heute weitaus schlimmere Dreckschleudern in China, die die Produkte produzieren, die einmal aus Deutschland kamen. Aber das macht ja nichts, der deutsche Umweltschützer hat seinen blauen Himmel und was am anderen Ende der Welt qualmt kriegt er ja nicht mit - hauptsache er kann billiges "made in China" einkaufen.
    Und was jetzt wirklich schon fast pervers ist: Während des Schreibens dieses Postings habe ich einen richtigen Heißhunger auf ein Wurstbrot bekommen.

  5. #34
    Benutzerbild von djrene

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    Hm, ohne jetzt mal den ganzen Thread zu lesen, weil er mir auch teilweise zu orthodox vorgetragen wurde, will ich mal meine Situation schildern:

    Wohnort - Franken
    Hier ist am Sonntag der Braten (weniger Schwein, eher Wild, Rind oder Gans) und Kloß' mit Soß' wichtiger als das Amen in der Kirche. Ich, als Augsburger, konnte damit noch nie viel anfangen, das was da als Kloß auf dem Teller lag, wäre wohl gerne mal ein bayerischer Knödel geworden, sah aber eher wie Püree aus. Folglich habe ich es damit noch nie sonderlich gehabt. Zudem ist mir ein Schweinebraten definitiv zu fett, Wild zu herb und Rind meist zu sehnig. Nun meine Freundin: Sie ist KEINE Vegetarierin, isst aber eigentlich kein Fleisch. Folglich gab es für sie jahrelang zu Hause nur Kloß' mit Soß' Wir mußten also improvisieren und es geht verdammt gut. Wenn es Fleisch gibt (und ich habe ihr zuliebe verdammt viele vegetarische Gerichte kochen gelernt), dann gibt es nur 1a-Fleisch direkt vom Bauern oder vom Metzger der nur aus der Region bezieht. Und DAS isst auch Sie sehr gerne, weil es einfach eine Qualität hat, den Discount-Fleisch gar nicht haben kann - wie auch? Ich bin absoluter Gegner von irgendwelchen Soja-Fleischersatz-Bratlingen, denn die schmecken genauso mies wie Supermarkt-Schnitzel, da kommt man vom Regen in die Traufe. Ergo: Fleisch - ja, aber nicht immer und nur in Top-Qualität. Ich würde mal sagen es gibt aktuell 2 x pro Woche Fleisch (inkl. Geflügel) und zusätzlich 1 x pro Woche Fisch (meist aus der Zucht eines Freundes). Und wir möchten für unseren Fleischkonsum nicht kritisiert werden - von niemandem. Die Evolution hat uns ein Allesfresser-Gebiß verpasst. DAS wird einen Sinn haben - mal rein gesundheitlich gesehen.

    Fazit:
    Morgen Carpaccio und übermorgen Tagliatelle mit Frischkäse-Rotwein-Orangensauce passen verdammt gut zusammen.

    Und ich habe es in einem anderen Thread schon mal erwähnt: Bewußt einkaufen ist nicht teurer!!! Einfach mal ausrechnen was man so im Monat wegschmeißt weil es im Kühlschrank gammelt (war ja billig ...), das wegwerfen vermeiden und in bessere Lebensmittel investieren. -> Keine Mehrkosten, aber viel, viel mehr Spaß an Gaumenfreuden. Gutes Essen macht verdammt viel Spaß, schlechtes einfach nur satt!

  6. #35
    Benutzerbild von new-waver

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    @waschbär
    Ich möchte dir dabei jetzt keinen blinden Aktionismus unterstellen, aber kann es sein, dass du manche Gegenargumente, die mir beispielsweise vernünftig erscheinen (siehe einseitige Ernäherung) nicht hören willst? Ich kenne beispielsweise selber jemanden aus meinem Bekanntenkreis, die in eine Spezialklinik musste, weil sie sich jahrelang nur vegetarisch ernährt hat und dabei offensichtlich doch Mangelerscheinungen bekommen hat. Sicherlich, das mag ein Einzelfall und viele andere mögen in rein vegetarischer Ernährung sicherlich wohl fühlen.
    Also ich kenne einige Vegetarier und keiner hat irgendwelche Mangelerscheinungen. Eine die ich kenne tut dies schon seit über 20! Jahren.
    Ich weiß jetzt nicht was dein Bekannter da hatte; es besteht natürlich die Möglichkeit, dass er sich einseitig ernährt hat, aber da kann man auch dann, wenn man Fleisch ißt.

    warum ich nicht weiter auf falkenberg oder postmortem eingehe - naja, sie fühlen sich auf den Schlips getreten und sie haben ihren festen Standpunkt, so wie ich meinen habe.
    Da bringt es recht wenig weiter zu debatieren.

    Es sollte ja auch keine Diskussion, sonders nur beweisbare Fakten dargelegt werden.
    Ich für meinen Fall kann meinen Standpunkt anhand von seriösen Quellen untermauern. Die beiden wettern eigentlich nur dagegen ohne jder Art von Beweis und ohne sich ausreichend informiert zu haben!

    Ich finde es unverschämt, dass solcher unzureichend informierten Leute Tierschützer gleich alle über den militanten und kriminellen Kamm geschoren werden!
    Ein aus der Massentierhaltung befreites Tier wird gleich als krimineller Handlung dargestellt.
    Das ist schlichweg bescheuert!

    Die Massentierhaltung ist in jedlicher Form einfach ein Unrecht und ein Verbrechen an den Tieren, egal ob es um Fleisch oder Pelze oder sonstetwas geht!
    Wer das nicht sehen will, der sollte einmal von seinem hohen Ross, welches mir vorgeworfen wird, herunter kommen und die Augen aufmachen!

    Damit ist das Thema an dieser Stelle für mich erledigt.

    Ciao Frank

  7. #36
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser
    new-waver postete
    Es sollte ja auch keine Diskussion, sonders nur beweisbare Fakten dargelegt werden.
    In dem Fall ist die Diskussion für mich hier beendet, weil Du mit beweisbaren Fakten nicht belegen kannst, daß Fleischkonsum oder rein vegetarische Kost zu Gesundheitsschäden führen.

  8. #37
    Benutzerbild von Petra67

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    @ Waschbär

    Mein Mann mag auch keinen Käse und wir veräppelen ihn immer deswegen, weil er halber Franzose ist und deshalb doch EIGENTLICH Käse tonnenweise futtern müsste


    @ Sonny

    Genau wie Du hasse ich es auch, wenn ich bei Fleisch auf Sehnen und Knorpel beisse. Ein Hauptgrund für mich, in unserer Kantine kaum noch Fleischgerichte zu essen.


    @ Djrene

    Das kommt mir bekannt vor, mit den im Kühlschrank vor sich hingammelnden Lebensmitteln. Deswegen kaufen wir auch nicht mehr im Grossmarkt ein, weil man viel zu viel in den Einkaufswagen packt und irgendwann später landet die Hälfte im Müll, weil's einfach vergessen worden ist. Mal davon abgesehen hasse ich Einkaufen sowieso und ein Tag ist für mich gelaufen, wenn ich noch durch überfüllte Supermärkte schleichen bzw. mich durchkämpfen muss. Nur die grosse Weinabteilung sollte man doch bitte in unseren kleinen Markt um die Ecke verlegen
    Deinen Satz "Gutes Essen macht verdammt viel Spaß, schlechtes einfach nur satt!" kann ich nur voll unterstreichen.

    Wie schon erwähnt, bin ich auch ein ganz schöner Genussmensch. Die 10 Kilo, die ich mir in den letzten Jahren angefressen habe, beweisen das. Es war wahnsinnig schwer, die wieder loszuwerden. Und mir ist es in einem Restaurant in Paris auch schon passiert, dass mir zwei militante Vegetarierinnen meinen confit de canard miesmachen wollten ("die arme Ente"), und da reagiere ich auch allergisch!

  9. #38
    Benutzerbild von PostMortem

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    Post Nr. 030
    06.07.2005, 23:25 Uhr von new-waver:


    "öhm... Du macht immer den einen Fehler, dass wenn eine Alternative aufgezeigt wird, und dieses mal quasi von meinem "Gegenspieler" Du diese als alleinigen Lösung ansiehst.
    Es geht hier zunächt einmal um eine Reduzierung auf der einen Seite, durch eine Ergänzung auf einer anderen und nicht um ein völliges Umschwenken von der Massentierhaltung auf die Jagd."
    und dann

    034
    Heute, 07:42 Uhr


    Die Massentierhaltung ist in jedlicher Form einfach ein Unrecht und ein Verbrechen an den Tieren, egal ob es um Fleisch oder Pelze oder sonstetwas geht!
    Ja was denn nun? Gehts nun darum die Massentierhaltung zu ergänzen (wie um 23.25 Uhr) oder ist sie ein Verbrechen? Verbrechen ergänzt man für gewöhnlich nicht, sondern unterbindet sie.... und da macht man einen Fehler, wenn man Dich beim Wort nimmt?

    warum ich nicht weiter auf falkenberg oder postmortem eingehe - naja, sie fühlen sich auf den Schlips getreten und sie haben ihren festen Standpunkt, so wie ich meinen habe.
    Da bringt es recht wenig weiter zu debatieren.
    Dann kannst Du es Dir auch sparen, Dich für diese Sache auf diese Weise "einzusetzen", denn dann bringt es nichts (und dann waren auch Deine einleitenden Sätze zu diesem Thema völlig ehrlich => Du wolltest es nur mal loswerden). Um in solchen Bewegungen aktiv zu sein, muss man es sich zum Ziel setzen Andersdenkende zum Umdenken zu bringen. Sich nur am Beifall derer zu sonnen, die eh genauso denken wie man selbst, bringt die Sache ja nun nicht weiter.
    Und TROTZDEM muss man damit umgehen können, wenn andere ihre Meinung behalten und darf sie dafür nicht noch verunglimpfen, sonst verliert man sie für immer und verhärtet die Fronten unnötig - ein Bärendienst für die Sache und für mich ein Beleg, dass dieser Missionarsdrang eben in erster Linie doch nur persönlichen Motiven dienen soll und nicht der Sache, sonst wäre man als Diener des Tierschutzes besonnener dabei und würde es vermeiden aus ggf. Desinteressierten oder "Desinformierten" auch noch Feinde der Sache zu machen.

    Ich finde es unverschämt, dass solcher unzureichend informierten Leute Tierschützer gleich alle über den militanten und kriminellen Kamm geschoren werden!
    Ich finde es falsch, Leute als unzureichend informiert zu bezeichnen, nur weil sie andere Ansichten haben und aus Informationen(!) andere Schlüsse ziehen als Du!

    naja, sie fühlen sich auf den Schlips getreten
    Das ist schlicht unwahr. Wenn ich mich auf den Schlips getreten fühle, sieht das anders aus. Ich sehe lediglich Deine Argumente größtenteils auf dem Niveau reiner Behauptungen, wenig Hang zum Realismus und Spürsinn bei der Formulierung von Forderungen nach Verbesserungen bei der Tierhaltung und viele unglückliche Vergleiche aus dem Blickwinkel eines Vegetariers, der es nur mit Mühe verbergen kann, dass er am liebsten sämtlichen Fleischkonsum verbieten würde, weil er ihn aus seiner Salatblattessersicht natürlich eigentlich sowieso für absolut verzichtbar hält. Mein Hang dazu, sowas hart zu diskutieren dürfte bekannt sein. Wenn man sich drauf einlässt, sollte mans auch durchziehen und nicht so einen billigen Notausstieg wählen, um bloß nicht tiefer einsteigen und seine Behauptungen mit richtigen Argumenten unterfüttern zu müssen.

    PM

  10. #39
    Benutzerbild von Link

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    811
    Hallo Zusammen!

    Also ich schon seit über 20 Jahre Lacto-Ovo Vegetarier (d.h.ich esse Milch und Eierprodukte).
    Habe gerade einen großen Generalcheck meines Körpers hinter mir und meine Ärztin konnte keinerlei Mangelerscheinungen feststellen.

    Ich habe noch nie gesagt, dass ich mich gesund ernähre. Ich ernähre mich bewusst !

    Weiter möchte ich auf dieses Thema auch nicht eingehen, da es jedem seine eigene Sache ist, wann man wen wo ißt

    gruß Link

  11. #40
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser
    Petra67 postete
    Mein Mann mag auch keinen Käse und wir veräppelen ihn immer deswegen, weil er halber Franzose ist und deshalb doch EIGENTLICH Käse tonnenweise futtern müsste
    Aber zwischen veräppeln und miesmachen ist ein Riesenunterschied. Das eine ist nmämlich ernst gemeint, das andere nicht...

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