Zeige Ergebnis 1 bis 6 von 6

Total 'retro': Aufruf zur 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich

Erstellt von Die Luftgitarre, 14.02.2013, 15:28 Uhr · 5 Antworten · 496 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

    Registriert seit
    09.10.2002
    Beiträge
    1.204

    Total 'retro': Aufruf zur 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich

    Die Geschichte der alten Bonner Republik (1949 bis 1989) war nicht zuletzt eine Geschichte der Produktivitätssteigerung und Arbeitszeitverkürzungen bei vollem Lohnausgleich. Höhepunkt dieser Entwicklung war der von der IG Metall 1984 durchgesetzte Einstieg in die 35-Stunden-Woche in der Metall- und Elektro-Industrie. Als diese dann 1995 im gesamten Gebiet der alten (!) Bundesländer umgesetzt war, hatte sich der Wind jedoch bereits gedreht: Der von Massenerwerbslosigkeit und außertariflichen Regelungen geprägte Wilde Osten (sowohl der deutsche als auch der europäische) fungierte als Druckmittel gegen "zu anspruchsvolle" westdeutsche Arbeitnehmer, Azubis und Praktikanten und wurde zum Vorreiter einer allgemeinen Erosion der Gewerkschaftsmacht und der Tariflandschaft. Spätestens als die IG Metall 2003 bei dem Versuch, die 35-Stunden-Woche auch in den Neuen Bundesländern durchzusetzen, an der mangelnden Streikbereitschaft der dortigen Belegschaften scheiterte, war die Wortverknüpfung: Arbeitszeitverkürzung + Lohnausgleich aus der deutschen Sprache verschwunden.

    Wenn jetzt 100 abseitige Profressoren mit Blick auf Massenerwerbslosigkeit bei gleichzeitigen Überstunden und Rekordgewinnen zu einer Debatte über eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich aufrufen, wirkt dies wie ein Echo aus fernster Vergangenheit. 'Kann' man einfach so das Naheliegende fordern? Ist das nicht total zwanzigstesjahrhundert? Macht man sich da nicht lächerlich? Selbst die Gewerkschaften reagieren mit verlegenem Geräusper.

    Debatte um 30-Stunden-Woche: "Weltfremd", "falsch", "gefährlich" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Bei Telepolis ist auch der Aufruf selber verlinkt:
    http://www.heise.de/tp/b.logs/8/153724

  2.  
    Anzeige
  3. #2
    Benutzerbild von Kuddel Daddeldu

    Registriert seit
    31.07.2012
    Beiträge
    555

    AW: Total 'retro': Aufruf zur 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich

    endlich mal eine vernünftige Idee,die mir persönlich gefällt
    ist doch klasse,kürzere Arbeitszeit bedeutet mehr Freizeit und das ist zumindest ganz nach meinem Geschmack.
    ich bin schließlich nicht mit meiner Arbeit verheiratet,sondern mit meiner Frau-genug Hobbies habe ich auch,kann also keine Langeweile aufkommen
    30 Stunden Arbeit ist mehr als genug !
    Finanziell sollte das doch auch umsetzbar sein-zunächst einmal die Reichensteuer einführen,dann weniger Waffen produzieren (am besten gar keine),dann die Banken zur Kasse bitten,die haben sich u.a. mit Hedge-Fonds auch dumm und dämlich verdient.
    von mir aus kann das sofort in die Tat umgesetzt werden-ich sage JA zur 30-Stunden-Woche

  4. #3
    Benutzerbild von PostMortem

    Registriert seit
    28.12.2004
    Beiträge
    1.997

    AW: Total 'retro': Aufruf zur 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich

    Ich finde das ja auch alles gut und das mit dem bedingungslosen Grundeinkommen klingt auch immer putzig. Nur leider ist Deutschland ja keine Insel und es wird international knallhart verglichen wo die höchsten Gewinne rauskommen. In einem anderen Thread hatte ich mich ja nach den Vorteilen der Zeit des eisernen Vorhangs zurückgesehnt. Das war so ein Vorteil. Damals konnten Gewerkschaften und Protestler hohe Anforderungen an "Das Kapital" stellen. Billiglohnländer waren damals höchstens Mexiko oder Hong Kong und einen Finanzplatz konnte man sich auch nicht so einfach aussuchen. Heute ist das alles schneller bewerkstelligt als einem lieb ist und seit unsere Regierung es gestattet Kundendaten überall in die Welt zu transferieren, können selbst hochsensible Daten und Dienstleistungen ins Ausland verlagert und dort verarbeitet werden. Da bleibt lediglich noch die Sprachbarriere. Aber heute gibt es selbst im fernen Osten Call Center die für deutsche Kunden arbeiten. Der nächste Karl Müller mit komischen Akzent bei der Kunden-Hotline ist in Wahrheit wahrscheinlich Achmed Mustafa as-Sadat und studiert Deutsch als Fremdsprache in Kairo.

    Wie aber unser Bundespräsident letztens verlauten ließ, sollen wir doch einfach alle Englisch sprechen. Das mit der Sprachbarriere wäre dann also auch bald hinfällig und theoretisch kann dann alles nach Indien verlagert werden was wir hier zu deutschen Löhnen und Standards machen. Ich weiss nicht wo da der Raum für irgendwelche Arbeitszeitverkürzungen oder Abgabenerhöhungen sein soll. Frankreich ist ja bis heute nicht so richtig aus seinem sozialistischen Traum der 1980er Jahre aufgewacht. Besser als uns geht es denen nicht und wir laufen Gefahr unseren letzten industriellen Kern (den wir uns im Gegensatz zu den Briten erhalten haben) mit solchen Rezepten der 1980er in Verbindung mit den weltweit höchsten Umwelt-Standards auch noch vor die Wand zu fahren.

    Ich weiss nicht ob solche sozialromantischen Träumereien der richtige Weg sind um sich fit für den globalen Wettbewerb des 21. Jahrhunderts zu machen und alle Menschen weiterhin am Wohlstand teilhaben zu lassen. Die Realität ist doch, dass man sich heute selbst in vielen hochqualifizierten, gutbezahlten Jobs Sorgen macht bald vom Inder, Tschechen oder Ungarn ersetzt zu werden. Eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich würde nur helfen den Produktivitätsnachteil dieser Zielländer zu minimieren. Und in fast allen mittleren und größeren Unternehmen laufen jährlich Benachmarks die das genau unter die Lupe nehmen und Rentabilität von Outsourcings und Offshorings unterschiedlichster Bereiche durchrechnen. Also nicht das ich persönlich was gegen eine geringere Wochenarbeitszeit hätte. Aber wir sind eben im 21. Jahrhundert im totalen globalen Wettbewerb und nicht mehr im Kampf der Systeme, als der Kapitalismus noch zu beweisen hatte, dass er am Ende auch noch sozialer sein kann als der Kommunismus.... M. E. würde das voll in die Hose gehen und lediglich im großen Stil Arbeitsplatz- oder gar Unternehmensverlagerungen nach sich ziehen. Selbst eine Deutsche Bank ist heutzutage nicht mehr an Deutschland als Konzernsitz gebunden, wenn man beginnt sie zu sehr zu drangsalieren.

  5. #4
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

    Registriert seit
    09.10.2002
    Beiträge
    1.204

    AW: Total 'retro': Aufruf zur 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich

    Die Globalisierung ist ja kein naturgesetzlicher Vorgang. Sie beruht auf Regierungsentscheidungen (zoll-, steuer- und währungspolitischer Art) - Entscheidungen, die durchaus ganz oder in Teilen korrigiert werden können, wenn eine Mehrheit zu der Auffassung kommt, dass zumindest dies Art der Globalisierung mehr schadet als nutzt. Gewiss, an der Globalisierung hängen viele Arbeitsplätze. Andererseits gibt es aber auch viele Arbeitsplätze, die durch die Globalisierung in ferne Gefilde entschwunden sind oder nur noch zu verschlechterten Konditionen fortbestehen. Und schließlich gibt es all die Dinge im Bereich Infrastruktur und Sozialstaat, die 'wir uns nicht mehr leisten können', weil man Reichtum ja globlasierungsbedingt nicht mehr national besteuern kann ...

    Das Problem ist, dass in Deutschland der Politikbetrieb und die Medien nahezu komplett von den Interessen der Exportwirtschaft dominiert werden. Was gut ist für den Export, ist gut für die deutsche Bevölkerung im ganzen - sagen die, die am Export verdienen (Aktionäre, Manager, aber auch die immer noch Lohnzuwächse verzeichnenden Kernbelegschaften der betreffenden Firmen).

  6. #5
    Benutzerbild von PostMortem

    Registriert seit
    28.12.2004
    Beiträge
    1.997

    AW: Total 'retro': Aufruf zur 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich

    Zitat Zitat von Die Luftgitarre Beitrag anzeigen
    Die Globalisierung ist ja kein naturgesetzlicher Vorgang. Sie beruht auf Regierungsentscheidungen (zoll-, steuer- und währungspolitischer Art) - Entscheidungen, die durchaus ganz oder in Teilen korrigiert werden können, wenn eine Mehrheit zu der Auffassung kommt, dass zumindest dies Art der Globalisierung mehr schadet als nutzt.
    Ich sehe das persönlich ja ganz genauso und glaube die Mehrheit haben wir sofort... jedenfalls erstmal. Globalisierung finden ja viele erstmal Bäh. Und ich bin sofort dabei, bin aber auch bereit die Nachteile in Kauf zu nehmen. Es kann doch nicht gesund sein, dass indische Unternehmen wie die Weltmeister ihre Outsourcing-Dienste in aller Welt anbieten, umgekehrt der indische Staat aber Gesetze erlässt, die ein Outsourcing in Länder ausserhalb Indiens verbieten. Es kann doch nicht sein, dass die Chinesen in Europa mit ihren angeschwollenen Staatsfonds ein Traditionsunternehmen nach dem anderen mit all seinen Patentschätzen billig aufkaufen und umgekehrt kein ausländisches Unternehmen die Mehrheit an einem chinesischen Unternehmen haben darf. Es kann doch nicht sein, dass Unternehmen aus dem angelsächsischen Wirtschaftsraum ihr Cowboy-Managertum auf Europa übertragen und durch die Hintertür gegen geltendes Gesetz und Tarifrecht machen was sie wollen wie in "God's own Country". Ich telefoniere und "videokonferenze" mittlerweile jede Woche durch die halbe Welt, schlage mich mit billig entlohnten, furchtbares Pseudo-Englisch sprechenden Menschen aus Billiglohnländern rum und komme mit meiner Arbeit nicht weiter. Das alles weil das so angeblich billiger ist, nur klappt nichts. Ich hasse es. Ich würde lieber 40 Stunden die Woche ohne die arbeiten, als 30 mit denen! Und dann muss ich noch mit meinen Steuern für die Schulden der neoliberalsten Länder aufkommen, die uns noch vor einigen Jahren zusammen mit George W. Bush 'ne lange Nase gezeigt haben und uns furchtbar Old Economy und uncool fanden mit unserem ganzen Sozialkram.

    Wegen mir: Mir doch egal wenn ich drei Mal im Jahr auf dem Weg nach Holland wieder durch 'ne Grenzkontrolle müsste oder vielleicht Geld umtauschen. Mir doch egal wenn es alle 10 Jahre ein Loewe-Fernseher für 2.000€ sein muss. Fernseher waren früher auch eine richtige Anschaffung und nix was man mal eben wegen der guten Gelegenheit noch mit in den Einkaufswagen gepackt hat. Wegen mir könnten die Transportkosten mal richtig saftig nach oben gehen und Strafzölle auf alles erhoben werden was im Übermaß umweltverschmutzend oder menschenverachtend hergestellt wird. Aber dann muss man sich halt wieder entscheiden.... Fernseher ODER Tablet PC ODER Urlaub ODER.... So wie früher, als Technik und Urlaub noch richtig was gekostet haben.

    Aber die wenigsten mögen auf Konsumentenseite die Konsequenzen tragen. Im Gegenteil. Es wird immer billiger gekauft und damit nur weiter am eigenen Ast gesägt. Und die wenigsten kaufen Billigkram weil sie sich nichts besseres leisten könnten. Aber heute wollen eben alle alles haben und fühlen sich clever dabei billig zu kaufen. Früher musste man sich entscheiden: Wenn ein neuer Fernseher gekauft werden musste, dann gings eben mal nicht in den Urlaub. Heute kann man viele moderne Errungenschaften billig kaufen und noch Urlaub gleichzeitig haben. Das geht nur mit China.

    Ich glaube wenn es hart auf hart kommt will dann doch keiner mehr auf den Billigkram verzichten. Und in der Politik finden sich sowieso keine Mehrheiten für Protektionismus. In Deutschland schon gar nicht, sonst bekämen die Nachbarn wieder Angst vor uns. Deutschland wäre mit seiner schwachen Binnennachfrage aber ja auch sofort mit im Armenhaus Europas, wenn uns die Exporte wegbrechen. Also sind wir erpressbar. Und deshalb denke ich: Alles was die Arbeitgeber überstrapaziert treibt sie weg, kostet Jobs, kostet Steuereinnahmen. Wir haben nichts mehr in der Hand. Man müsste es zumindest europaweit angehen eine Veränderung zu erreichen. Aber wann zieht Europa denn mal an einem Strang? Die Italiener wollen dies, die Briten alles mit Rabatt, die Franzosen nur was ihrer Wirtschaft nützt und wir Deutschen jenes, irgendwie meistens auch wegen unserer "historischen Verantwortung". Und gewerkschaftlich? Es sind doch in den modernen Branchen sowieso kaum noch Mitarbeiter organisiert. In Unternehmen mit tausenden Mitarbeitern sind heute oft nichtmal mehr hundert in der Gewerkschaft. Da lässt sich schon gar kein Arbeitskampf um Arbeitszeitverkürzung mehr durchführen.

    Ich hätte es gerne anders, aber ich glaube die Globalisierung bricht erst zusammen, wenn es malwieder zu einem ernsten militärischen Konflikt innerhalb der westlichen oder östlichen Welt kommt. Aber dann sind wir sowieso mausetot. Denn dann kommt hier keine Kohle für unsere Kraftwerke mehr an und auch keine Solaranlagen mehr. Und ohne Strom ist es heutzutage ja alles nix... Selber fördern oder bauen können wir ja nicht mehr, Globalisierung sei Dank.

  7. #6
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

    Registriert seit
    09.10.2002
    Beiträge
    1.204

    AW: Total 'retro': Aufruf zur 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Es kann doch nicht gesund sein, dass indische Unternehmen wie die Weltmeister ihre Outsourcing-Dienste in aller Welt anbieten, umgekehrt der indische Staat aber Gesetze erlässt, die ein Outsourcing in Länder ausserhalb Indiens verbieten. Es kann doch nicht sein, dass die Chinesen in Europa mit ihren angeschwollenen Staatsfonds ein Traditionsunternehmen nach dem anderen mit all seinen Patentschätzen billig aufkaufen und umgekehrt kein ausländisches Unternehmen die Mehrheit an einem chinesischen Unternehmen haben darf.
    China und Indien machen ja genau das, was Deutschland und die USA im späten 19ten Jhdt. getan haben: die heimische Industrie schützen. Darum ging es ja auch im Amerikanischen Sezessionskrieg: Die Plantagenbesitzer des Old South waren für Freihandel, weil sie die europäischen Märkte belieferten. Die Industriebarone im Norden aber wollten ihre Unternehmen vor der damals noch überlegenen englischen Konkurrenz schützen. Hätten damals die Amis auf die Freihandelsanhänger gehört, wäre wahrscheinlich immer noch England die führende Industrienation ... und die USA würde man nur als Mais- und Rinderlieferanten kennen.

    Mir doch egal wenn es alle 10 Jahre ein Loewe-Fernseher für 2.000€ sein muss. Fernseher waren früher auch eine richtige Anschaffung und nix was man mal eben wegen der guten Gelegenheit noch mit in den Einkaufswagen gepackt hat. Wegen mir könnten die Transportkosten mal richtig saftig nach oben gehen und Strafzölle auf alles erhoben werden was im Übermaß umweltverschmutzend oder menschenverachtend hergestellt wird. Aber dann muss man sich halt wieder entscheiden.... Fernseher ODER Tablet PC ODER Urlaub ODER.... So wie früher, als Technik und Urlaub noch richtig was gekostet haben. [...] Ich glaube wenn es hart auf hart kommt will dann doch keiner mehr auf den Billigkram verzichten.
    Stimmt, alles was mit Elektronik zu tun hat, ist in den letzten 20 Jahren deutlich billiger geworden und dies fängt ein Stück weit die sozialen Verwerfungen in der deutschen Gesellschaft auf. Selbst Geringverdiener können sich z. B. ein Handy leisten. Dinge, die sich nicht per Knopfdruck verfielfältigen lassen, sind hingegen teurer geworden, bzw. hier zeigt sich das steiler gewordene Kaufkraftgefälle innerhalb der Bevölkerung ganz deutich. Der früher den Malocher entschädigende Malle-Urlaub ist nicht mehr für jeden erschwinglich. Auch beim Wohnraum haben sich die Dinge geändert: Als Single allein zu wohnen, in den 90ern ein Massenphänomen, wird für viele unbezahlbar und notgedrungene, rein finanziell motivierte Wohngemeinschaften liegen im Trend. Und auch Lebensmittelpreise sind wieder ein Thema in der Unterschichtspresse, ein bißchen wieder wie damals "nach'm Krieg".


    Und in der Politik finden sich sowieso keine Mehrheiten für Protektionismus. In Deutschland schon gar nicht, sonst bekämen die Nachbarn wieder Angst vor uns.
    Im Gegenteil! Derzeit wird im europäischen Ausland v. a. auf den deutschen Dumping-Export geschimpft.

    Deutschland wäre mit seiner schwachen Binnennachfrage aber ja auch sofort mit im Armenhaus Europas, wenn uns die Exporte wegbrechen. Also sind wir erpressbar.
    Präziser: Wir haben uns selber erpressbar gemacht.

    Und gewerkschaftlich? Es sind doch in den modernen Branchen sowieso kaum noch Mitarbeiter organisiert. In Unternehmen mit tausenden Mitarbeitern sind heute oft nichtmal mehr hundert in der Gewerkschaft. Da lässt sich schon gar kein Arbeitskampf um Arbeitszeitverkürzung mehr durchführen.
    Stimmt leider. Ich würde sagen: In Deutschland hat sich eine Schnäppchenjäger-, Schlaumeier- und Duckmäusermentalität breit gemacht, die jede gewerkschaftlichen Aktivität als ein uncooles, törrichtes Unterfangen erscheinen lässt.

Ähnliche Themen

  1. Wichtiger Aufruf in Sachen "Mixed Emotions" (Maxis)
    Von whonose im Forum 80er / 80s - POP & WAVE
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 28.01.2010, 12:55
  2. AUFRUF für H & N
    Von DJDANCE im Forum 80er / 80s - DEUTSCH / GERMAN
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 03.02.2008, 20:38
  3. Total contrast
    Von waschbaer im Forum 80er / 80s - POP & WAVE
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 29.09.2002, 21:50
  4. Aufruf!!!!!!!!
    Von wulfi im Forum 80er / 80s - POP & WAVE
    Antworten: 31
    Letzter Beitrag: 15.09.2002, 21:00
  5. Bochum total
    Von Franky im Forum 80er / 80s - VERANSTALTUNGEN / EVENTS
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 27.06.2002, 19:40