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Tücken des Alltags...

Erstellt von Vonkeil, 07.08.2005, 13:11 Uhr · 181 Antworten · 54.350 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Vonkeil

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    ...guten morgen!

    da komme ich eben noch schlaftrunken in meine küche gewankt, freue mich auf einen schönen frischen kaffee und musste mit schrecken feststellen, dass ich vergass die kanne unter die maschine zu stellen...so beginnt mein sonntagmorgen mit einer putzorgie ersten kalibers.. *ggrrrraarraaaaahh*


    was passieren euch für nettigkeiten, welche glanzleistungen verbringt ihr so im alltag? genau jenen "erfrischenden" zwischenfällen sei dieser thread gewidmet!
    lasst alles raus!

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von waschbaer

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    Tja, als ich vor Jahren einmal nach München fuhr und eine Straße suchte, die ich echt nicht kannte, meinte ich zu meiner Freundin, dass sie doch bitte einen Stadtplan mitnehmen sollte. Sie sagte zu, dass sie das machen würde und kam zu mir und wir fuhren dann gemeinsam gen München.

    Die A8 näherte sich ihrem Ende und wir waren kurz vor München-Obermenzing, als ich sie bat den Stadtplan aufzufalten und die Lotsung zu übernehmen. Ich sagte ihr, dass wir gleich die Verdistraße direkt von der Autobahn weg nehmen würden und dass dies im Stadtteil München-Obermenzing sei.

    Sie fand diese Straße leider nicht. Nachdem ich dann mal an die Seite rangefahren war, wollte ich selber auf den Stadtplan schauen und fand die Straße ebenfalls nicht. Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrr, ich wurde echt wahnsinnig, weil ich mich normalerweise als guten Stadtplanleser einschätzen würde. Bis ich dann merkte: Der Stadtplan war der von ......


    .... AUGSBURG.

  4. #3
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    @waschbaer > brüüüüüülllll > cool AUUUUUUUGSSSSBUUURG *LOL*

  5. #4
    Benutzerbild von Babooshka

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    *gacker* Ich habe sehr über das Kaffeekoch-Unglück gelacht. Und musste gleich an die Eierkochposse denken, als Kinderfresser mich besucht hat

    Mir sind in den letzten Wochen gleich zwei Knallschoten beim Autofahren passiert.

    Das eine Mal hatte ich, ausgemachte Wessi, in Prenzlauer Berg/Ostberlin jemanden zu treffen, eine Gegend, in die es mich nicht allzu oft verschlägt. Ich fahre also die Kastanienallee hoch in Richtung Schönhauser Allee, die dann irgendwann mal kreuzt. Die Kastanienallee ist eine alte, schmale, kopfsteingepflasterte Straße, auf der die Tram verkehrt. Gut, Tram, das kenne ich aus München und auch sonst bin ich damit in Ostberlin noch nicht kollidiert.

    Die Tram zuckelt also gemütlich vor mir her, ich fahre hinterher. Sie hält an, ich halte an. Tram fährt weiter, ich auch. Schließlich kommt die Schönhauser Allee in Sicht, die an der Stelle momentan eine fette Baustelle ist. Die Tram verläuft weiter geradeaus, während die Straße schräg rechts einen Knick macht, eben damit man auf die Schönhauser kommt. Damit man auch ja weiß, wo man fahren muss, verläuft links neben der Straße auch noch eine Art Bordstein, der die Fahrbahn praktisch einbettet und ihr die Form vorgibt.

    Ich biege also in dieses Stück Straße ein, links neben mir fährt die Tram. Diese hält im nächsten Moment an, öffnet sämtliche Türen und ehe ich scheiße schreien kann, strömen Menschenmassen vor, neben und hinter mir auf die Straße, natürlich völlig selbstverständlich und ohne rechts und links zu gucken. Ich Vollbremsung. Die Beschimpfungen hageln auf mich nieder, ich ziehe den Kopf ein. "Nanana junge Frau, vielleicht passen 'Se mal uff, wo 'Se hinfahren!" - "Na ich hab doch keine Ahnung", blöke ich zurück, "ich bin doch 'ne Wessi, bei uns gibt's doch keine Tram!"

    Bei aller Liebe: Wer, der nicht gerade ortskundig ist, kann an dieser bescheuerten Stelle eine Tram-ENDhaltestelle vermuten! Ich kenne Tram-Endhaltestellen, ich weiß aus München, wie die auszusehen haben. SO jedenfalls nicht!


    Das zweite mal war Freitag vor einer Woche. Ich war mit 'ner Freundin beim Deutsch-Amerikanischen Volksfest. Dieses befindet sich, wie der Name schon sagt, im ehemaligen amerikanischen Sektor der Stadt, sprich in Berlin-Süd, in der Clayallee Ecke Hüttenweg. Gar lustig war's gewesen, man hat gut gegessen, getrunken und gelacht, es war inzwischen ca. 23:30 Uhr und Zeit für den Heimweg.

    Schon auf der Hinfahrt hatte das Benzinstandslämpchen dezent geblinkt und mein Auto gemeldet "bitte demnächst mal Treibstoff nachfüllen". Gut, denke ich mir, einmal über die Stadtautobahn, das reicht noch und auf der Straße nach Hause gibt's eine Jet-Tankstelle, da halten wir dann.

    Ich also rauf auf die Stadtautobahn, fahre ein Stück, da sehe ich plötzlich eine Leuchtanzeige über mir: "Staugefahr". Wie jetzt, Stau? Um die Zeit? Ich komme gerade noch ein paar Meter weit, da liegt er auch schon vor mir: ein dicker, fetter Stau. Wenn ich etwas hasse, dann sind das Staus, noch dazu nachts und ohne Benzin in der Karre. Jedoch, Rettung naht: Genau neben mir befindet sich eine Ausfahrt. Ich gucke nicht weiter auf die Schilder, denke bloß, jut, da vorne ist der Funkturm und das Kongresszentrum, wenn ich jetzt hier rausfahre, komme ich außenrum und kann nachher wieder auf die Stadtautobahn und schlimmstenfalls komme ich eben bei der Deutschlandhalle raus.

    Und wie ich mir nun so richtig genial vorkomme in Anbetracht dessen, wie ich diesem doofen Stau da so überaus geschickt ausweiche, fahre ich die Ausfahrt raus... und befinde mich 5 Minuten später auf der AVUS. Für Nichtberliner: Die AVUS ist sozusagen die Fernautobahn, die eins-fix-drei raus aus der Stadt auf die großen Autobahnen in ganz Deutschland führt.

    SCHEISSE!

    Und so fahre ich und fahre, derweil die Benzinnadel immer mehr in Richtung Boden tendiert... Schweißperlen schleichen sich auf meine Stirn. Verdammich, wann kommt denn da wohl die nächste Ausfahrt? Ich höre mein Auto meckern: "ey Alte, ich hab Durst!" Da, ein blaues Schild... eine Ausfahrt naht. Und die lautet: Hüttenweg... In dem Moment bin ich geneigt, mit dem Kopf aufs Armaturenbrett zu hämmern. Hüttenweg, wie bescheuert ist das denn bitte! Ich habe keine andere Wahl. Ich fahre ab, ich fahre einen scheißfinsteren Hüttenweg quer durch den Grunewald, draußen schüttet es aus Eimern und mein Auto röchelt "Benzin... Benzin... ich verdurste..."

    Einige Zeit später, die Benzinanzeigenadel liegt inzwischen vollends am Boden, stehe ich wieder auf der Clayallee, rechts neben mir das Deutsch-Amerikanische Volksfest. Wenigstens gibt's einige Meter später eine Tankstelle. Natürlich keine Jet, sondern eine scheißteure Esso. Oh yeah...

  6. #5
    Benutzerbild von frasier

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    Zu Autobahnabfahrten fällt mir auch was ein:

    In einer regnerischen Nacht verpasste ich (ziemlich müde) eine Autobahnabfahrt. Ich musste also weiter bis zur nächsten Abfaht, dort über die Brücke auf die andere Seite wechseln und zurück. Ich nahm also die nächste Abfahrt, die mich aber auf eine andere Autobahn brachte. Ups.

    Also weiter bis zur nächsten Abfaht und (versuchen) umzudrehen. Das klappte auch und ich raste wieder auf die alte Autobahn zurück. Ich fuhr dann in entgegengesetzter Richtung zurück, um die richtige Abfahrt nehmen zu können. Aber was war das? Auf dieser Seite war keine Abfahrt in meine Richtung!

    Vielleicht lag es an der Müdigkeit, aber ich hab keine Abfahrt gesehen. Ich musste also wieder zur nächsten Abfahrt, umdrehen und so weiter. Ich dachte nur, das kann doch ales nur ein Albtraum sein. Gut, jetzt fuhr ich wieder auf die verpasste Abfaht zu. Alles klar. Ich überholte noch schnell einen LKW, und was soll ich sagen, ich verpasste die Abfaht nochmal...

  7. #6
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Kann die bewusste Abfahrt auf der anderen Autobahn Rabenstein sein, auf der A 4 kurz vorm Chemnitzer Kreuz? Die hatte in der Tat nur auf einer Seite eine Abfahrt (was sich mittlerweile aber geändert hat, glaube ich).

  8. #7
    Benutzerbild von Arcadia

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    *argh* Heute war bei mir so ein besch.....eidener Tag. War den ganzen Tag unterwegs und ziemlich platt. Gegen Abend mußte ich dann noch trotz tierischer Kopfschmerzen diverse Einkäufe für den Haushalt erledigen.

    Lebensmittel schön in der Curverbox verstaut und nach hause. Kann es kaum erwarten in die Wohnung zu kommen, damit ich direkt eine Aspirin gegen die fiesen Kopfschmerzen nehmen kann.

    Und was passiert....?! Ich wandere die drei Stockwerke bis zu meiner Wohnung hoch und kurz bevor ich sie erreiche!! bricht der Boden aus der Curverbox heraus und sämtliche Einkäufe verstreuen sich vor meiner Haustür. (Konnte die Box nicht noch eine halbe Minute durchhalten??) Und nicht nur das....natürlich musste noch eine Tüte Milch aufplatzen und ihren ganzen Inhalt im Flur verteilen.

    Also durfte ich die ganzen Einkäufe einsammeln, abwaschen und noch den Flurboden wischen. Gibt ja nichts herrlicheres, wenn man eh schon das Gefühl hat, dass einem der Schädel platzt.

  9. #8
    Benutzerbild von frasier

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    ihkawimsns postete
    Kann die bewusste Abfahrt auf der anderen Autobahn Rabenstein sein, auf der A 4 kurz vorm Chemnitzer Kreuz? Die hatte in der Tat nur auf einer Seite eine Abfahrt (was sich mittlerweile aber geändert hat, glaube ich).


    Das wäre dann doch zu dämlich gewesen, denn die Stelle kenne ich.

    Nee, das war irgendwo in Bayern, weis aber nicht mehr genau wo.

  10. #9
    Benutzerbild von McFly

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    Zu der Autobahn-Story fällt mir eine ähnliche Sache ein, die mir letztes Jahr während meiner Grundausbildung bei der BW passiert ist.

    Während ich eine Weile krankgeschrieben war, musste ich einmal nach Goch zurück um ein wichtiges Dokument fürs Krankenhaus, das ich im Spind vergessen hatte, zu holen. Eigentlich schon ärgerlich die Tatsache, dass ich aufgrund meiner Vergesslichkeit 8 Stunden hin und 8 Stunden zurück fahren musste, für einen Aufenthalt von etwa 10 MINUTEN! Aber nein, ich habe das Ärgernis noch toppen können, nämlich auf der Rückfahrt:

    Ich kam zum Bahnhof Goch und stieg sogleich in den dort stehenden Regional-Express ein, in der Annahme, dass dieser nach Krefeld fahren würde. Ich fuhr schon eine Weile als die Durchsage kam: "Nächster Halt: Kleve. Dieser Zug endet dort. Fahrgäste bitte alle aussteigen" SHIT! Ich war in den Zug VON kRefeld eingestigen, nicht NACH Krefeld. War also in die völlig entgegengesetzet Richtung unterwegs. Also bin ich in Kleve raus und nach längerem Aufenthalt in den Gegenzug nach Krefeld wieder rein. Meinen eigentlichen Zugplan konnte ich derweil natürlich vergessen. Hinzu kam natürlich noch die obligatorische Verspätung der Bahn, sodass ich in Krefeld nur noch ein oder zwei Minuten zum Umsteigen in den nächsten Zug hatte. ich hastete also zum nächsten Bahnsteig und stieg ein. Ich war echt pappesatt, rauchte cie und bin dann ein wenig eingenickt. Geweckt wurde ich durch den Schaffner mit den Worten: "Hallo, hier ist Endstation, wir sind jetzt in Kleve."
    Ich dachte das wär ein Scherz, aber es war keiner: Als ich auf dem Krefelder Bahnhof war, hatte ich nicht auf die Anzeigen und Durchsagen geachtet und bemerkte also nicht, dass es diverse Gleiswechsel gab. Und so kam es, dass ich ein weiteres mal in diesem besch... Kleve (am Arsch der Welt) landete.

    Der dritte Anlauf war dann erfolgreich. Jedoch wurden aus den geplanten 9 Stunden Rückfahrt ganze 11 Stunden.

    Es war mir aber eine Lehre: Seit dem achte ich immer schön brav darauf, was auf den Anzeigen steht und höre noch viel aufmerksamer bei den Durchsagen hin.

    McFly

  11. #10
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    @ Arcadia

    Habe was ähnliches, allerdings kopfschmerzfrei, vor knapp vier Jahren erlebt. Genauer gesagt am 9. Oktober 2001. Das Datum habe ich bis heute behalten, warum, weiß ich nicht. Jedenfalls hatte ich damals meiner Mutter eine Stiege Lebensmittel vom Auto zur Wohnung hoch getragen. Im Treppenhaus brachte ich dann das Kunststück fertig, gleich an der ersten Stufe hängenzubleiben und mitsamt der Stiege genau in die Hausecke zu fliegen, so dass einmal die Stiege kaputt ging (der Inhalt glücklicherweise nicht) und ich gleichzeitig noch mit meinem Arm auf einer Länge von ca. einem halben Meter den Rauhputz streifte. Gab eine nette Schürfwunde, die eine Narbe hinterließ.

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