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Tv-tipp: Das Ganze eine Rederei

Erstellt von Torsten, 20.12.2002, 23:31 Uhr · 8 Antworten · 1.461 Aufrufe

  1. #1
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    Da das Thema "Talkshows" ja auch in diesem Forum schon hin und wieder diskutiert worden ist, gibt's hier mal einen ausführlichen Hinweis auf eine dreiteilige Sendung, die Anfang Januar in der ARD gezeigt wird: "Das Ganze eine Rederei", so der Titel eines großen Streitgesprächs von zehn Talkmastern zu "Sinn und Unsinn der TV-Quasselei". Als Appetithappen hab ich einfach mal flux den Text aus der "TV Spielfilm" runtergetippt, der dieses offensichtliche Highlight ankündigt:

    Beim Thema 5ex wird's heiß: "Bei so viel Bigotterie kommt mir der Kotz hoch", kommentiert TV-Talker Roger Willemsen den Umstand, dass ausgerechnet 5expertin Erika Berger einst in einer Sendung von Frank Elstner jammern durfte, es gäbe zu wenig Romantik im Leben. Und Margarethe Schreinemakers gesteht in der Stunde der Wahrheit: "Wir haben uns doch alle so manche Dame eingeladen, damit die Quote stimmt."

    Thema Talkshow: In einem Fernsehstudio in Köln-Bocklemünd hat sich an diesem langen Abend im Herbst eine illustre Gruppe von aktuellen und nicht mehr ganz so aktuellen Unterhaltungskünstlern der Sparte "Talkmaster" eingefunden. Zehn der bekanntesten sind anwesend, und so mancher Name ist Programm: Schreinemakers, Türck, Beckmann, Kerner, Schlingensief, Willemsen. Sie alle sind gekommen, um über "ihr" Format zu diskutieren. Anlass ist ein runder Geburtstag: Die Talkshow wird 30.

    Bis Mitternacht will der Zehner-Rat mit Moderatorin Anne Will die Geschichte der TV-Quasselei nach Möglichkeit selbstkritisch aufarbeiten. Die Erinnerung auffrischen helfen sollen Ausschnitte aus drei Jahrzehnten, die Klaus Michael Heinz gesammelt hat. Der WDR-Redakteur hat in anderthalbjähriger Arbeit über 200 TV-Talks gesichtet, Highlights ausgewählt und in thematische Blöcke à neun Minuten zusammengeschnitten, die er jetzt auf Studiomonitoren einspielen lässt.

    Darunter unvergessene Auftritte wie der von Klaus Kinski, als er 1985 in der "NDR Talkshow" Alida Gundlach anbaggerte. Oder Dietmar Schönherrs erste "Je später der Abend"-Ausgabe von 1973, in der Inge Meysel erzählt, wie sie ihre Unschuld verlor. Nicht zu vergessen, die sich anbahnende zarte Romanze zwischen Romy Schneider und Burkhard Driest, aber auch die täglichen Peinlichkeiten aus unzähligen Daily-Talkshows.

    Die Talkrunde ist mich sich allein. Keine Zuschauer, keine Gäste. Die Master geben sich gelassen, konzentriert. Redakteur Heinz, der den Mammuttalk aus dem Ü-Wagen vor dem Studio verfolgt, wird später aus der sechsstündigen Sitzung drei jeweils einstündige, thematisch geordnete Sendungen schneiden, die abends um 23.00 Uhr im Ersten gesendet werden. Auch die Titel stehen bereits fest. "Vom 5ex und von der Liebe" läuft am 6. Januar, "Vom schwierigen Leben und vom Ende auf Erden" am 7. Januar und "Von Frauen und anderen Politikern" am 8. Januar.

    Gerade flimmert eine Szene aus Christoph Schlingensiefs "Talk 2000" über die Bildschirme. Der Krawalltalker versucht, die Erotik-Händlerin Beate Uhse mit aus der Luft gegriffenen Provokationen aus der Reserve zu locken. Vergebens. Die alte Dame bleibt souverän.

    Für seinen Auftritt bezieht Schlingensief an diesem Abend heftig Prügel. Kerner will wissen: "Habe Sie Ihre Vorwürfe vorher recherchiert?" Schlingensief verneint. Überraschende Schützenhilfe erhält der Angegriffene von Amelie Fried ("III nach 9"): "Ich finde es spannend, dass Sie den Mut haben, sich penetrant widerwärtig und unsympathisch zu verhalten und damit umzukehren, was wir alle versuchen: charmant und sensibel rüberzukommen."

    Je später der Abend, desto heftiger die Attacken. Johannes B. Kerner muss sich für seine Live-Sendung zum Amoklauf in der Erfurter Schule verantworten, Roger Willemsen greift Reinhold Beckmann für dessen schlampige Recherche vor dem "Samenraub"-Interview mit Boris Becker an.

    Das Aufschlussreichste am Talk der Talker aber sind die Mienen der Beteiligten. In ihren eigenen Sendungen können sie sich hinter einer Maske aus interessierter Freundlichkeit verstecken. Hier, von Kollegen ins Kreuzfeuer genommen, zeigen sie ein anderes, entlarvendes Gesicht.

    Als hätte er genau das befürchtet, formuliert Geert Müller-Gerbes die Aufgabe eines Talkmasters: "Es gibt nichts Interessanteres als das sprechende Gesicht eines Menschen. Die Kunst des Fragenden ist es rauszufinden: Wo lügt er? Und ihn dann an die Hand zu nehmen, über das Glatteis zu führen und ihn an entscheidender Stelle fallen zu lassen, damit er ausrutscht."

    An diesem Abend rutscht auch so mancher TV-Profi aus. Ein überraschendes Bild.



    Tja, das klingt ja alles schon mal recht vielversprechend. Von mir aus könnte man von solchen Sendungen auch die komplette "Rohfassung" zeigen...

    Hier die Liste der Beteiligten:

    - Roger Willemsen
    - Margarethe Schreinemakers
    - Amelie Fried
    - Erich Böhme
    - Johannes B. Kerner
    - Geert Müller-Gerbes
    - Dietmar Schönherr
    - Christoph Schlingensief
    - Andreas Türck
    - Reinhold Beckmann

    Besonders gespannt darf man wohl auf Willemsen, Müller-Geerbes, Schönherr, Schlingensief und die kluge Amelie Fried sein. Mal sehen, wie sich die anderen Schnarchnasen dagegen behaupten werden...

    Das Ganze eine Rederei
    6. / 7. / 8. Januar, jeweils um 23.00 Uhr in der ARD
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  2.  
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  3. #2
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    Nachdem Schlingensief mit einem Kerl namens Lemmer "wie Jekyll und Hyde durch den Medienzirkus" getobt ist (Süddeutsche Zeitung), würde ich den durchgeknallten Typen in gar keine ernstzunehmende Sendung mehr einladen

    Vielleicht mag das bedeuten, das diese Sendung auch gar nicht ernst zu nehmen ist. Und wenn man sich mal genau anschaut was da veranstaltet wird, dann ist das eigentlich nur ein Versuch im ÖR TV auch malwieder ein bisschen Krawall machen zu dürfen, nachdem die Randale-Talkshows nur mit Fliege gekontert werden durften. So läd man sich eben die Krawallanstifter ein und schafft damit ein vermeintlich höheres Krawallniveau, schließlich richtet man damit ja auch ein wenig über die verpöhnte Privatkonkurrenz.

    Aber wenn Amelie Fried sogar Christoph Schlingensiefs jüngste medialen Amokläufe rechtfertigen kann, scheint sie nicht so klug zu sein wie Du ihr unterstellst, Torsten. Wenn überhaupt, wäre diese Klugheit sowieso einer ihrer wenigen Vorzüge. Für mich hatte diese Frau schon immer was androgynes und ist damit zumindest für mich damit so wenig ein Aushängeschild der klugen Frauen, wie Hella von Sinnen jemals ein 5exsymbol sein wird.

    Das ausgerechnet der "einsame Wolf unter den Kläffern" (Buchzeit), Roger Willemsen, irgendwelche Weichspüler-Kollegen ankläffen muss, zeigt wie wenig er damit klarkommt, dass er gelobte aber wenig gelesene Bücher schreiben muss, während seine Ex-Kollegen sich von Verona Feldbusch ins Taschentuch schnäuzen lassen. Aber jeder sollte das tun, was er am besten kann und Willemsen ist nunmal ein ausgewiesener Literaturwissenschaftler. Doch wie sagt er (Hamburger Abendblatt), nachdem er klarstellt, dass er selbst noch nie so richtig in die TV-Landschaft gepasst hat und nie mehr Fernsehen machen will ": "Ich will mit Freunden am Tisch sitzen und unsolide Rede führen, querulant sein und mit diesem ganzen Druck und der Ablenkung durch Dinge, die unwichtig sind und wichtig tun, nichts mehr zu tun haben.". Könnte mir fast sympathisch sein, ist er aber nicht. Warum nur? Könnte es daran liegen, dass er selbst immer sehr wichtig tut? Maybe...

    Die wirklich interessanten Dinge für mich in dieser Sendung:

    - Wird Böhme mit seiner Brille spielen?
    - Wird Türck wieder schwitzen?
    - Werden die anderen sofort erkennen wer unter ihnen Magarethe
    Schreinemarkers ist?
    - Wird Theo West Geert Müller-Gerbes zur Hilfe eilen und dem schlimmsten
    Talker am Ende den "goldenen Pannemann" überreichen?

    Fragen über Fragen... ich bin gespannt.

    QBert

  4. #3
    Benutzerbild von Torsten

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    @ QBert:

    Ich kann deine bisher unbewiesenen Vorurteile gegenüber der Sendung und einige deiner obigen Äußerungen nicht nachvollziehen.

    "Nachdem Schlingensief mit einem Kerl namens Lemmer "wie Jekyll und Hyde durch den Medienzirkus" getobt ist (Süddeutsche Zeitung), würde ich den durchgeknallten Typen in gar keine ernstzunehmende Sendung mehr einladen."

    Ich gebe zu, dass Schlingensief einer der wenigen Menschen ist, von denen ich bis heute nicht weiß, was ich von ihnen halten soll. Einerseits finde ich seine Provokationen manchmal ganz witzig und durchaus legitim, andererseits hab ich mich schon bei so mancher Aktion von ihm gefragt, ob er eigentlich noch alle Sinne beieinander hat...

    Ihn deshalb medientechnisch zu ächten, halte ich aber für albern. In Sendungen wie dem ZDF-Nachtstudio, in dem er kürzlich zu Gast war, kann er bei entsprechend kontrovers diskutierten Themen durchaus befruchtende Argumentationsstränge darlegen, wobei ich mich offen gestanden aber manchmal auch schwer tue, den Sinn seiner Worte zu erfassen...


    "Und wenn man sich mal genau anschaut was da veranstaltet wird, dann ist das eigentlich nur ein Versuch im ÖR TV auch malwieder ein bisschen Krawall machen zu dürfen, nachdem die Randale-Talkshows nur mit Fliege gekontert werden durften.

    QBert, willst du einer Sendung, von der du noch keine Minute gesehen hast, ernsthaft schon "Krawall" unterstellen? Nur, weil offensichtlich mal nicht in schleimig-nichtssagender Weise über ein nicht selten strittiges TV-Format diskutiert wird? Na, in diesem Sinne wären wir beide dann ja die größten Krawallos, die das Forum bisher gesehen hat...


    "So läd man sich eben die Krawallanstifter ein und schafft damit ein vermeintlich höheres Krawallniveau, schließlich richtet man damit ja auch ein wenig über die verpöhnte Privatkonkurrenz."

    Junge, Junge, wer sagt denn, dass die Sendung extra dazu geschaffen wurde, um sich über die privaten Sender zu erheben? Warten wir doch mal ab, was passiert. Ein Beckmann oder ein Kerner, die - wie oben zu lesen - in die Mangel genommen werden, gehören nach meinem Wissensstand jedenfalls nicht mehr zu SAT 1 & Co.


    "Aber wenn Amelie Fried sogar Christoph Schlingensiefs jüngste medialen Amokläufe rechtfertigen kann, scheint sie nicht so klug zu sein wie Du ihr unterstellst, Torsten."

    Wie oben unmissverständlich geschrieben steht, bezieht sich ihre Äußerung auf den Talk 2000, nicht auf sämtliche Aktivitäten seinerseits. Lassen wir uns einfach mal überraschen, was genau dort dann gesagt wird. Anschließend kann man immer noch draufhauen.

    Im Übrigen bezieht sich mein Urteil über Amelie Fried nicht auf ihre obige Stellungnahme, sondern zu anderen Auftritten, die ich von ihr bisher hin und wieder mal gesehen habe. Und nebenbei bemerkt: Wenn ich sage, dass jemand "klug" ist, spiele ich damit auf seine Intelligenz an. Ob diese Person dann "androgyn", trans5exuell oder außerirdisch ist, ist mir ziemlich Latte. Es ist auch völlig unerheblich, ob sie in deine Idealvorstellung einer klugen Frau passt oder nicht - das hat mit meiner Äußerung jedenfalls nix mehr zu tun...


    "Das ausgerechnet der "einsame Wolf unter den Kläffern" (Buchzeit), Roger Willemsen, irgendwelche Weichspüler-Kollegen ankläffen muss, zeigt wie wenig er damit klarkommt, dass er gelobte aber wenig gelesene Bücher schreiben muss, während seine Ex-Kollegen sich von Verona Feldbusch ins Taschentuch schnäuzen lassen."

    Gäähn, die alte Leier: Wer etwas kritisiert, der ist automatisch neidisch, frustriert oder komplexbeladen. Ich bin nun weiß Gott kein Fan von Willemsen, aber das ändert nix an der Tatsache, dass er immer wieder mal interessante Standpunkte zu den verschiedensten Themen vertritt. Die muss man nicht immer gut finden, aber es kann ja nicht schaden, auch mal abseits eingetretener Pfade seine Gedanken schweifen zu lassen...

    "Könnte mir fast sympathisch sein, ist er aber nicht. Warum nur? Könnte es daran liegen, dass er selbst immer sehr wichtig tut? Maybe..."

    Tja, da ist was dran, und das dürfte wohl auch sein größtes Manko und der Grund für seine Fernsehuntauglichkeit sein. Für meinen Geschmack hat er zu häufig den Intellektuellen raushängen lassen, und das nicht selten bei Themen, die man auch wesentlich ungestelzter hätte diskutieren können...

    Dennoch bin ich gespannt, mit welchen Argumenten er beispielsweise dem penetrant auf besinnlich getrimmten Reinhold Beckmann auf den Leib rücken will. Das kritisierte Interview mit Boris Becker habe ich damals übrigens gesehen und kann nur sagen, dass die gestellten Fragen stellenweise an Taktlosigkeit und Unverschämtheit kaum zu überbieten waren. Wenn der ach so liebe Herr Beckmann nämlich jemanden vor sich sitzen hat, dem er sehr kritisch gegenüber eingestellt ist, merkt man das sofort heraus. Selbst die einleuchtendsten Argumente des Gastes werden dann abgebügelt und penetrant irgendwelche als Fragen getarnte Unterstellungen abgefeuert. Der Kerl kann stellenweise genauso unerträglich sein wie ein gewisser Michel Friedman - bei dem ich es bedauere, dass er nicht dabei ist und mal ordentlich die Meinung gegeigt bekommt für seine unfassbar unflätige Art der Interview-Führung!

    Also, warten wir doch einfach mal ab. Hinterher können wir uns bei Bedarf ja immer noch die Meinungen um die Ohren hauen und hier "Krawall" veranstalten...

    P.S.: Im Übrigen sollten allen Talkmastern als Lehrbeispiel für kompetente Gesprächsführung mal Auszüge aus den Interviews von Günter Gaus gezeigt werden. Da können die sich dann mal abgucken, wie man seinen Gast freundlich behandelt und dennoch mit Nachdruck auf die konkrete Beantwortung der Fragen hinweist...
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  5. #4
    Benutzerbild von
    @ Torsten

    Sicher, ich habe noch keine Minute gesehen. Aber die TV-Spielfilm, offensichtlich handelt es sich um eine Aufzeichnung. Wenn der o. g. Text aufgrund der Sendung entstanden ist, kann man sehr wohl auf eine erhitzte Debatte über Unwichtigkeiten schließen. Und das ÖR TV würde mit diesem Format nicht die erste Sendung abliefern, um nochmal auf das ach so böse private TV zu pieseln, mit dem ja der vermeintliche Niedergang unserer Kultur begann (was Du ja manchmal auch schon in Grundzügen so anklingen lässt, also auch voll auf Deiner Linie?!).

    Und was "die alte Leier" Kritik aus Neid angeht: Willemsen vertritt höchstwahrscheinlich exakt Deinen Standpunkt, denn er hat sich schon mehr als einmal über Beckmanns und Kerners Weichspüler-Geseier erregt (was man ja grundsätzlich manchmal nachvollziehen kann, nur das ich mich darüber nicht errege, sondern umschalte) und das es ihn sehr stört, das nur noch über solch flachen Kram im TV gesprochen wird (ich hingegen bin ganz froh, dass nicht auch TV nur noch bierernst ist, wie ein Willemsen es wohl gerne hätte). Letztendlich läuft das aber auf ein "Früher war alles besser" hinaus und aus Sicht des Sendeplatz-Vorgängers bedeutet das ein gedachtes "und zwar mit mir!". Das führt automatisch zur bitteren Erkenntnis, dass das aber leider vom Publikum nicht mehr gewünscht war und ist. Der gute Roger hat eigentlich nie so richtig ins Fernsehen gepasst, trotzdem hat ers gemacht und andere haben ihn gelassen.

    Natürlich sagt er jetzt, das er nie wieder Fernsehen machen will. Aber das fällt ihm auch leicht, weil er auch keine nennenswerte Gelegenheit mehr dazu bekommen würde (mal von Arte und XXP abgesehen). Wer würde nicht behaupten etwas nicht zu wollen, was er sowieso nicht haben kann? Purer Selbstschutz. Wenn das was seine Nachfolger machen, dann aber alles so unwichtig und so belanglos ist, wie Willemsen nicht müde wird der FAZ und wem auch immer zu erklären, warum setzt er sich dann auch noch in ein TV-Studio um darüber erregt zu diskutieren? Wer diskutiert über Belanglosigkeiten (ausser uns...) und kann sich dermaßen darüber aufregen? Da sollte er sich ehrlicherweise lieber über die Leute aufregen, die seine Bücher nicht lesen. Das sind nämlich genau die Leute, die auch seine Sendungen schon nicht mehr sehen wollten, die von Beckmann und Kerner hingegen schon.

    Und was Schlingensief angeht... jemanden nicht mehr für ernstzunehmende Sendungen in Betracht zu ziehen, heisst nicht automatisch, dass er geächtet wurde. Ansonsten würde dieses Prädikat auf eine ganze Menge Leute zutreffen, die früher noch als das Who is Who mancher Quassel-Sendung bekannt waren. Eins ist aber auch klar: So ziemlich jeder andere Promi hätte schon Auswandern können, wenn er sich geleistet hätte, was Schlingensief sich schon alles geleistet hat. Ich begreife nicht, warum der Kerl Narrenfreiheit hat und ihm jede provozierende Dummheit nachgesehen wird.
    Nix gegen verrückte Paradiesvögel die provozieren wollen, aber nicht mit diesen Methoden. Er spielt immer wieder mit dem Feuer, andere hätten sich schon dran verbrannt.

    Naja und dann sehe ich zwischen "Vorurteilen" und "Mutmaßungen" noch einen kleinen Unterschied... "Vielleicht...." usw. ist jedenfalls kein Vorurteil, sondern eine Vermutung und die ist naturgemäß natürlich auch unbewiesen.

    QBert

  6. #5
    Benutzerbild von Heinzi

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    Die zweite Sendung (erste nicht gesehen) hat ja wohl gezeigt, dass die blosse Einladung einiger Mitverantwortlicher für "Krawallmacher-Shows" eine Sendung nicht zwangsläufig zu einer verkappten ebensolchen werden lassen...
    Es sei denn natürlich man wolle in notorischem Querulantentum selbst die gezeigten Ausschnitte, über die anschliessend diskutiert wurde, als Ausdruck hierfür werten...

    Da die "seriöse Fraktion" eindeutig in der Mehrheit war, bestand jedenfalls keine Gefahr in Niederungen der Fernsehunterhaltung abzudriften und ich fand es tatsächlich äusserst interessant, wie sich diverse Medienschaffende innerhalb einer stillen, verhörähnlichen, jedenfalls keine Gelegenheit zur Abschweifung bietenden, "nackten" Gesprächskultur für einmal für in der Vergangenheit Verbrochenes rechtfertigen mussten...

    Da ich seine Sendung kaum gucke, weiss ich zwar nicht, ob Andreas Türck üblicherweise schwitzt, bin aber überzeugt, dass er diesmal Wasser gelassen hat, und dies nicht zu knapp... Mimik oder Körpersprache verraten bekanntlicherweise viel, oft weitaus mehr als verbal Gesäuseltes...
    Und auch Johannes "WatteB.äuschen" Kerner fühlte sich offensichtlich in die Zange genommen, fiel ihm doch als spontane Abwehr der wegen der "Erfurt"-Sendung gegen ihn gerichteten Vorwürfe, um Zeit zu gewinnen, nicht viel mehr ein als der müde Hinweis auf die die Ausschnitte untermalende "dramatisierende" Musik, welche im Übrigen, wenn ich mich richtig erinnere, bei allen gezeigten Szenen diesselbe war, insofern zumindest nicht als gegen ihn persönlich bzw. seine Arbeit gerichtet interpretiert werden kann...

    Noch was zu Willemsen...
    Ich finde, er hat stets sowohl kluges als auch unterhaltendes Fernsehen gemacht und vermisse ihn am Bildschirm... der Typ konnte etwa mit Madonna oder einem russischen Exilschriftsteller gleichermassen umgehen... nur die britische Nervensäge "Dame Edna", welche seine ersten Shows begleitete, hätte man sich von Anfang an sparen können... angesichts der Tatsache, dass die Sendung damals am Freitag Abend lief, waren die schlechten Quoten jedenfalls kein Wunder...

    Zu Amelie Fried...
    Ihr Einwand, es mache sehr wohl einen Unterschied, ob eine Zeitung im Anschluss an das Schulmassaker Gespräche mit Betroffenen führe und diese danach journalistisch aufbereite oder noch am selben Tag Minderjährigen vor laufender Kamera ein Mikrofon vor die Nase gehalten werde, hat mir gefallen und Kerner in jener Situation wohltuenderweise noch mehr in die Ecke gedrängt...
    Grundsätzlich aber habe ich mit chronischen "Gutmenschen" à la Fried(mann), die zu allem und jedem ihre moralisch erhabene Meinung abzusondern haben, ohne etwa selbst der dauerfordernden Verantwortung einer politisch machtvollen Position ausgesetzt zu sein, durchaus Mühe... im Falle von Fried hat die notorische "Gutseinerei" leider auch zur Folge, dass sie noch nicht einmal dazu kommt, sich die Augenbrauen zu zupfen oder den Wischmob auf ihrem Kopf etwas in Form zu bringen...

    Friedmanns Gesprächsführung halte ich im Übrigen zwar, wie Torsten anmerkte, ebenfalls für "unflätig", doch zugleich für die Mehrheit der in seinen Talks behandelten Themen als völlig angemessen und sich vom ganzen Rest der Interviewkultur angenehm unterscheidend... der soll ruhig dazwischenreden, nachhaken, laut werden oder seine Gäste begrapschen, aber zugleich seinem Mondkratergesicht etwas weniger (Höhen)Sonne gönnen...

    Ach, und der sympathische Schönherr ist wirklich - äusserlich - alt geworden...

    Und Schreinemakers, die ich kaum kenne, weil ich sie stets ab- bzw. gar nicht erst einschalte, hat ansehnliche Beine und 'ne unansehnliche Rübe... doch gibt's für letzteres leider keinen "Rock"...

  7. #6
    Benutzerbild von Lutz

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    Mensch da ist Torsten mir mit dem TV-Tipp ja schon vor einiger Zeit zuvor gekommen

    Heinzelmaennchen postete
    Die zweite Sendung (erste nicht gesehen) hat ja wohl gezeigt, dass die blosse Einladung einiger Mitverantwortlicher für "Krawallmacher-Shows" eine Sendung nicht zwangsläufig zu einer verkappten ebensolchen werden lassen...

    Sehe ich auch so.

    Heinzelmaennchen postete

    Da die "seriöse Fraktion" eindeutig in der Mehrheit war, bestand jedenfalls keine Gefahr in Niederungen der Fernsehunterhaltung abzudriften und ich fand es tatsächlich äusserst interessant, wie sich diverse Medienschaffende innerhalb einer stillen, verhörähnlichen, jedenfalls keine Gelegenheit zur Abschweifung bietenden, "nackten" Gesprächskultur für einmal für in der Vergangenheit Verbrochenes rechtfertigen mussten...

    Da ich seine Sendung kaum gucke, weiss ich zwar nicht, ob Andreas Türck üblicherweise schwitzt, bin aber überzeugt, dass er diesmal Wasser gelassen hat, und dies nicht zu knapp... Mimik oder Körpersprache verraten bekanntlicherweise viel, oft weitaus mehr als verbal Gesäuseltes...
    Und auch Johannes "WatteB.äuschen" Kerner fühlte sich offensichtlich in die Zange genommen, fiel ihm doch als spontane Abwehr der wegen der "Erfurt"-Sendung gegen ihn gerichteten Vorwürfe, um Zeit zu gewinnen, nicht viel mehr ein als der müde Hinweis auf die die Ausschnitte untermalende "dramatisierende" Musik, welche im Übrigen, wenn ich mich richtig erinnere, bei allen gezeigten Szenen diesselbe war, insofern zumindest nicht als gegen ihn persönlich bzw. seine Arbeit gerichtet interpretiert werden kann...
    Ich glaube die Musik wechselt schon – je nach Thema. Die Daily-Talks wurden allerdings fast immer mit düsteren Klangteppichen unterlegt. Das hätte man weglassen sollen, denn die Bilder sagten schon alles. Ich fand es auch *sehr* interessant die Mimik der Talk-Profis zu beobachten – in dieser für sie ungewohnten Talk-Situation inmitten ihrer Kollegen. Das war oft sehr entlarvend. Im Gegensatz zum eher amüsanten ersten Teil (Biolek, Kinski, Schönherr, Kuli) fand ich die gezeigten Ausschnitte im zweiten Teil hammerhart (TV-Freakshow).

    Heinzelmaennchen postete

    Noch was zu Willemsen...
    Ich finde, er hat stets sowohl kluges als auch unterhaltendes Fernsehen gemacht und vermisse ihn am Bildschirm... der Typ konnte etwa mit Madonna oder einem russischen Exilschriftsteller gleichermassen umgehen... nur die britische Nervensäge "Dame Edna", welche seine ersten Shows begleitete, hätte man sich von Anfang an sparen können... angesichts der Tatsache, dass die Sendung damals am Freitag Abend lief, waren die schlechten Quoten jedenfalls kein Wunder...
    Den vermisse ich auch! Übrigens das Interview mit Madonna stuft Willemsen selbst als hochgradig mißlungen ein.

    Noch mal zum Stichwort Mimik. Habt ihr gestern auch „No Talk“ gesehen? (Sieben Talker treffen sich – und schweigen (!) 30 Minuten vor laufender Kamera.)

    Dabei waren: Biolek, di Lorenzo, Willemsen, Jauch, A.Kiesbauer, B.Schäfer und Domian.

    Alle hielten das Schweigen durch – hochinteressant die Talker zu beobachten – beim genauen Gegenteil von dem was sie gewöhnlich tun:

    Biolek: Wie erwartet der sympathische Schweiger mit schelmischer Mimik

    Di Lorenzo: Wirkte genauso wie man es aus der N3-Talkschow gewohnt ist: Interessiert und abgeklärt.

    Domian: Fiel nicht weiter auf

    Arabella: Für mich die Überraschung. Wirkte auf mich unerwartet sympathisch– flirtete lebhaft mit den Augen mit den anderen Gästen. Bei Ihr ist offenbar reden Blech und schweigen Gold

    Bärbel Schäfer: Untermauerte das Bild der vielleicht schlecht frisiertesten Unsympathin im deutschen Fernsehen: Maskenhaft bis arrogant – würdigte die anderen kaum mit einem Blick.

    Roger Willemsen: Wie erwartet der Archetyp des intellektuellen Schweigers.

    Günther Jauch: Wirkte wie bestellt und nicht abgeholt. Saß da wie ein begossener Pudel, als wolle er sagen: „Wie lange noch!?“. War er an den Tag vielleicht einfach nur schlecht drauf, oder schaut er halt so miesepetrig außerhalb seiner Sendungen?

    Lutz

  8. #7
    Benutzerbild von Kazalla

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    Hab mir die ersten 10 minuten gestern von "No Talk"reingezogen,was auffiel das einige der Herren(keine Ahnung wer)immer wieder räusperten,für mich schon etwas zuviel wo es doch darum ging den Mund zu halten,Arabella hat mich ebenfalls freudig überrascht,wenn die den Mund hält hat sie was!

  9. #8
    Benutzerbild von Lutz

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    Kazalla postete
    Hab mir die ersten 10 minuten gestern von "No Talk"reingezogen,was auffiel das einige der Herren(keine Ahnung wer)immer wieder räusperten,für mich schon etwas zuviel wo es doch darum ging den Mund zu halten,Arabella hat mich ebenfalls freudig überrascht,wenn die den Mund hält hat sie was!
    Der „Oberräusperer“ war wohl Biolek

    Zurück zu “Das Ganze eine Rederei“:

    Der letzte Teil des Diskussion war auch wieder interessant. Obwohl ich es schade finde das durch den ständigen Wechsel zwischen Einspielern und Diskussion keine Gesprächsdynamik entstehen konnte. Beispielsweise einem Roger Willemsen möchte man eben länger als nur 30 Sekunden zuhören.

    Lutz

  10. #9
    Benutzerbild von Torsten

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    Ich fand die komplette Sendung (habe alle drei Teile auf Video aufgenommen) wirklich gelungen und sehr interessant. Einzig die Gespräche der zehn eingeladenen TV-Talker kamen mir etwas zu kurz; da ich aber auch auf die ganzen gezeigten Talkshow-Ausschnitte nicht hätte verzichten wollen, hätte die Sendung von mir aus auch doppelt oder dreifach so lang sein können. Denn jeder einzelne Teil kam mir vor, als wäre er nur zwanzig Minuten lang gewesen, so kurzweilig fand ich das Ganze...

    QBerts Bedenken sind, wie ich schon geahnt hatte, nicht bestätigt worden. De facto war der Anteil von Ausschnitten aus Asi-Talkshows erfreulich gering, dementsprechend wurde auch nur kurz auf diesem Thema herumgehackt. Allerdings hätte man Andreas Türck für seine "Freakshow" durchaus kritischer in die Zange nehmen können. Es kann einfach nicht sein, dass solche Auftritte, die höchstens noch von Freunden des Absurden befürwortet werden können, immer mit dem Argument begründet werden, dass die Beteiligten das ja alles freiwillig machen. Als wenn man als TV-Macher überhaupt keine Verantwortung mehr zu übernehmen hätte...

    Der viel diskutierte Roger Willemsen brachte seine Ausführungen stets auf den Punkt und traf mit seinen Aussagen meines Erachtens auch stets ins Schwarze. Vor allem seine Sympathie für diejenigen, die sich trauen, den mittlerweile unglaublichen Medien-Overkill des Themas 5ex nicht gutzuheißen, hat mir sehr gefallen. Für diese unpopuläre Position muss man mittlerweile nämlich tatsächlich den meisten Mut aufbringen, da ja heutzutage jeder, der es nicht täglich mit seinen fünf Hunden treibt, als prüde angesehen wird...

    Amelie Fried gefiel mir ebenfalls, ihren Aussagen konnte ich im Großen und Ganzen auch zustimmen. Sehr amüsant fand ich ihre Bemerkung, dass man den Begriff "frauenfeindlich" mittlerweile nur noch ironisierend benutzen kann - ich habe bei diesem Wort auch immer ein merkwürdiges Grinsen auf den Lippen...

    Christoph Schlingensief machte keine glückliche Figur und schlug eigentlich nur zwei- oder dreimal kurz verbal um sich. Da hätte ich mehr kritischen Tiefgang erwartet, und der Ausschnitt seines "Verhörs" mit Beate Uhse ließ einen schon etwas schlucken. Klar, es ist gut, wenn mal jemand den Mut hat, in solchen Gesprächen wesentlich energischer nachzuhaken, allerdings sollte dies dann auch mit entsprechendem Hintergrund geschehen. Fakt dürfte wohl sein, dass die "seriöse" Szene der Pornobranche wesentlich AIDS-unbelasteter ist als alle anderen Lebensbereiche...

    Johannes B. Kerner war wenigstens bereit, seine Fehler für die Erfurt-Sendung einzuräumen. Die musikalischen Untermalungen fand ich auch völlig unnötig, von daher war seine Bemerkung durchaus berechtigt. Zu der Problematik mit dem Thema Nazis & Drittes Reich kann ich nur sagen, dass ich solche Themenmixe innerhalb einer Sendung auch nicht gut finde. Wenn ihn dieses Thema so sehr interessiert, sollte er besser zwei- oder dreimal pro Jahr Folgen produzieren, die sich ausschließlich damit beschäftigen...

    Erich Böhme war eloquenter als erwartet und verstand es, bei bestimmten Streitpunkten zu relativieren. Auch zutreffend: Seine Differenzierung zwischen seriösem Talk und "Zirkus"...

    Auf Margarethe Schreinemakers trifft dasselbe zu: Besser als gedacht. Über ihr Äußeres kann man lästern wie man will, aber sie war stets ehrlich und hat nie um den heißen Brei herumgeredet. Herrlich war natürlich der Ausschnitt aus ihrer 94er Sendung, wo sie diesen abartigen Frauenfeind (der damals ordentlich Kohle damit machte, sich als Arsch der Nation zu produzieren) zur einen Tür hereinbat und direkt zur nächsten wieder rausschickte...

    Geert Müller-Gerbes traf mit seiner Aussage, dass ehemalige Politiker eigentlich völlig ungeeignete Talkmaster sind, für mein Empfinden absolut ins Schwarze. Lustig war auch die gezeigte Szene, wo ihn diese völlig durchgeknallte und renitente Abtreibungsgegnerin in die Enge treiben wollte. Das war aber noch nix gegen den Auftritt, bei dem sie wie eine wilde Furie die Sendung verließ...

    Dietmar Schönherr ist in der Tat sehr alt geworden und beließ es fast ausschließlich auf einige besinnliche Erzählungen aus den Anfangstagen des Talk. Und der Ausschnitt mit Burkhard Driest und Romy Schneider (am Ende des ersten Teils) gehört wirklich zu den wunderbarsten Szenen deutscher TV-Unterhaltung...

    Zu guter Letzt noch Reinhold Beckmann: Mit dem Kerl werde ich nie "warm" werden. Für mich macht er stets einen auf pseudo-intellektuell und verpackt seinen seichten Journalismus in einem aufgesetzt bedächtigen Habitus. Auch ihn hätte man in dieser Runde mal wesentlich härter rannehmen müssen, so konnte er sich stets mit irgendwelche Phrasen herausreden...

    Tja, und dann gab es ja noch so einige Highlights unter den gezeigten Ausschnitten. Beispielsweise der komplette Beginn der dritten Sendung, wo einige Szenen aus höchst amüsanten Talk-Runden zu sehen waren. Alice Schwarzer, die den Ultra-Macho Klaus Löwitsch lächerlich macht; ein Thai-Zuhälter (nix anderes war der Kerl), dem eine empörte Frau ihr Getränk über die Birne kippte; oder ein Catcher, der ohne Umschweife Klartext redete und sagte, dass die hässlichsten Frauen immer meinten, sie könnten für ihr ganzes Geschlecht sprechen (womit er weiß Gott nicht ganz Unrecht hat). Das war schon alles sehr köstlich zu beobachten...

    Gewundert habe ich mich, dass in der ersten Folge, in der es ja um Liebe und 5ex ging, gar nicht der legendäre Auftritt von Nina Hagen gezeigt wurde, die in einer Talkshow Masturbationsnachhilfe für Frauen gab...

    Wie gesagt, alles in allem war das eine wirklich interessante Sendung, die man sich auch durchaus häufiger mal auf Video reinziehen kann...
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