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Und.... was wählen wir dieses Mal?

Erstellt von PostMortem, 10.08.2013, 17:56 Uhr · 108 Antworten · 6.447 Aufrufe

  1. #91
    Benutzerbild von chris74

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Da das grüne Leben immer teurer wird, ist das für die meisten Leute nichts.
    Ich sehe das anders. Wir leben in gewisser Weise noch nicht grün genug. Nur ein Beispiel zur Verdeutlichung: es wird billigend in Kauf genommen, daß zur Ertragssteigerung ordentlich Spritzmittel und (leider oft zuviel) Dünger ausgebracht werden. Wenn dann jemand krank wird, heißt es nur, das sei nicht ursächlich nachweisbar. Gerne werden auch die zulässigen Höchstgrenzen für einzelne Spritzmittel angehoben, die Summe aus dem hochgiftigen Cocktail ist aber längst nicht mehr verträglich. Wenn Leute dann krank werden hatten wir zwar billige Lebensmittel, dafür bleibt uns aber vom Bruttolohn weniger Netto, denn wir müssen über unsere Krankenversicherungsbeiträge jetzt die Versorgung der Kranken finanzieren. Andere Beispiele wären billigere, krebserregende Kunststoffe in Kinderspielzeug, weil dann irgendein Ball 3 Cent weniger kostet.

    Ich kann meinen Gedankengang leider nicht beiweisbar mit Zahlen darlegen. Mir geht es hier auch vielmehr darum, Gedanken in diese Richtung anzustossen.

    Außerdem sollte sich eine ökologisch orientierte Partei auch in sozialen Fragen stärker engagieren. Das gehört für mich zusammen.

    Nur mal so am Rande: ich will hier gar keine Werbung für die Grünen machen, ich habe sie nicht gewählt.


    Und was die riesige Zustimmung für Mutti und ihre Partei angeht: der Mensch (und die Deutschen im Besonderen) würden lieber immer das alte bekannte Elend wählen als eine neue Chance, von der noch keiner weiß, wie sich das Neue anfühlt. Ergo: lieber im alten Leid verharren. Etwas überspitzt formuliert: wenn die CDU jetzt intelligent ist, dann sitzt sie alles in den nächsten Jahren aus und droht uns, daß alles neu, unbekannt und furchtbar angsteinflößend wird, wenn man sie nicht mehr wiederwählt. Vielleicht schaffen sie ja dann die 50 Prozent.

  2.  
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  3. #92
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Zitat Zitat von chris74 Beitrag anzeigen
    Und was die riesige Zustimmung für Mutti und ihre Partei angeht: der Mensch (und die Deutschen im Besonderen) würden lieber immer das alte bekannte Elend wählen als eine neue Chance, von der noch keiner weiß, wie sich das Neue anfühlt. Ergo: lieber im alten Leid verharren. Etwas überspitzt formuliert: wenn die CDU jetzt intelligent ist, dann sitzt sie alles in den nächsten Jahren aus und droht uns, daß alles neu, unbekannt und furchtbar angsteinflößend wird, wenn man sie nicht mehr wiederwählt. Vielleicht schaffen sie ja dann die 50 Prozent.
    Zu genau dem Punkt war heute die ansonsten IMO recht schnarchige Talkrunde mit Jauch sehr sehenswert. Aber nicht wegen XXL-Verdiener Günther, der mal wieder den relevanten Punkt ausließ, dass eine Anhebung des Spitzensteuersatzes in Richtung Kohl Niveau (siehe Thread) eigentlich kaum jemand groß tangieren muss (außer ihn natürlich ;->). Nein Augstein jr war ne echte Offenbarung, und hat mit seinen frischen Thesen die müde Runde ordentlich aufgemischt. Die Zeiten, in denen die SPD DIE LINKE ausgrenzen darf sind vorbei - wenn man denn mal wieder einen Kanzler stellen will... Wie war das noch - wer zu spät kommt den bestraft das Leben...
    Eine große Koalition dürfte der SPD IMO nicht gut tun... Es sei denn die Verhandlungen laufen sehr gut - aber auch dann kann es wieder sein, dass DAS MERKEL sich später wieder auf alles raufsetzt und für sich beansprucht...

    Vorsicht Kanzlerin! Wer traut sich zu regieren? | Das Erste - Günther Jauch

  4. #93
    Benutzerbild von Lexi

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    Die Zeiten, in denen die SPD DIE LINKE ausgrenzen darf sind vorbei - wenn man denn mal wieder einen Kanzler stellen will... Wie war das noch - wer zu spät kommt den bestraft das Leben...
    Eine große Koalition dürfte der SPD IMO nicht gut tun... Es sei denn die Verhandlungen laufen sehr gut - aber auch dann kann es wieder sein, dass DAS MERKEL sich später wieder auf alles raufsetzt und für sich beansprucht...
    Ob es die Linke noch ewig geben wird, ist aber überaus fraglich. Es sind ihr ja schon von 2009 nach 2013 zahlreiche Wähler weggestorben. Ich war außerdem mal auf eine ihrer Veranstaltungen, um mir einmal Sahra aus der Nähe angucken zu können. Also so viele Senioren habe ich zuvor nur auf einem Borgward-Treffen gesehen.

    Grundsätzlich finde ich es auch nicht gut, R2G auszuschließen. Vor allem, dass man nur die Auswahl zwischen Merkel und Merkel bei der Wahl hatte. Andererseits hat R2G nicht sehr viele Stimmen über der absoluten Mehrheit. Also wenn da einige bei außenpolitischen Entscheidungen durchdrehen ... .

    Mir scheint es am naheliegendsten zu sein, eine Minderheiten-Regierung zu bilden und 2017 Hannelore als Kandidatin zu nehmen. Aber dieser Gedanke wird Merkels Sicherheitsbedürfnis nicht entsprechen. So wird wohl kein Weg an der großen Koalition vorbeiführen. Es ist echt blöd, dass es nicht für eine Stimme über der absoluten Mehrheit gereicht hat. Ich hätte doch zu gerne gesehen, wie Merkel diese dann durch einen Überläufer oder dem Tod eines Direktkandidaten abhandenkommt.

    Merkel wird nicht ewig auf dem Zenith bleiben. 2013 war sie noch zu populär, um abgewählt zu werden. Entsprechend mickrig war das Engagement bei der SPD, das wird nächstes Mal anders aussehen.

    Ich fand übrigens Kretschmann bei Jauch größenwahnsinnig. Selber bekommt er S 21 nicht eingestellt, obwohl das ganze überhaupt nicht finanziert ist, und dann tönt er groß von einer gigantischen Niederlage. Dabei sind 8,4 % ein normaler Wert für die Grünen. Gut, ohne die blödsinnige Steuer im Programm hätten sie etwas mehr bekommen, aber keine 13 plus X. Aber ein Generationswechsel ist natürlich jetzt erforderlich, um nicht in der Versenkung zu verschwinden.

  5. #94
    Benutzerbild von Castor Troy

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?






  6. #95
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Zitat Zitat von chris74 Beitrag anzeigen
    Ich sehe das anders. Wir leben in gewisser Weise noch nicht grün genug. Nur ein Beispiel zur Verdeutlichung: es wird billigend in Kauf genommen, daß zur Ertragssteigerung ordentlich Spritzmittel und (leider oft zuviel) Dünger ausgebracht werden. Wenn dann jemand krank wird, heißt es nur, das sei nicht ursächlich nachweisbar. Gerne werden auch die zulässigen Höchstgrenzen für einzelne Spritzmittel angehoben, die Summe aus dem hochgiftigen Cocktail ist aber längst nicht mehr verträglich. Wenn Leute dann krank werden hatten wir zwar billige Lebensmittel, dafür bleibt uns aber vom Bruttolohn weniger Netto, denn wir müssen über unsere Krankenversicherungsbeiträge jetzt die Versorgung der Kranken finanzieren. Andere Beispiele wären billigere, krebserregende Kunststoffe in Kinderspielzeug, weil dann irgendein Ball 3 Cent weniger kostet.
    Teilweise sind das Probleme, ja. Gerade die Weichmacher und Schadstoffe in billigem chinesischen Spielzeug und anderen Kunststoffprodukten. Das ist aber ein globales Problem und hängt nicht von deutschen Grünen ab, sondern könnte jederzeit über die grüne Partei im europäischen Parlament angeschoben werden. Genau genommen ist es sogar völlig egal welche Partei(en) letztendlich Neuregelungen in Gesetze gießen müssen. Den Druck auf die Regierungen üben sowieso andere aus. Es funktioniert ja auch, Bisphenol A ist ja auch aus Babyflaschen verschwunden. Maßgeblich war hier die europäische Kommission und die EFSA. Ende des Jahres sieht man weiter EFSA Webnachricht: Bisphenol A: EFSA wird öffentliche Konsultation zu ihrem Gutachtenentwurf durchführen Die Grünen in Deutschland können sich das zwar auf die Fahne schreiben, aber bewegen werden sie doch am Ende so wenig wie Künast als Verbraucherschutzministerin bewegt hat.

    Was Lebensmittel angeht, ist es mittlerweile mehrfach aufgedeckt worden, dass Magazine wie ÖkoTest hier nur Auflage machen wollen und Greenpeace & Co. wollen die Angst der Verbraucher vor Gesundheits- und Umweltgefahren natürlich auch niemals abebben lassen. WWF, Greenpeace, BUND etc. sind längst selbst Konzerne und sind auf stetig fließende Umsätze (Spendengelder) angewiesen. Das Schwarzbuch WWF ist da ja eine hochinteressante Lektüre und auch die Praktiken von Peta zeigen wie die Umwelt- und Tierschutz-Branche längst selbst hochgradig fragwürdig geworden ist. In Zeiten in denen man Dank modernster Messgeräte ein einziges Stück Würfelzucker im Bodensee nachweisen kann, wird ÖkoTest jeden Monat mit Schadstoffen im Essen aufmachen können. Wer kundig ist erkennt aber, dass die Dosis die fetten Schlagzeilen in keiner Weise rechtfertigt und lediglich Aufmerksamkeit und Angst verbreiten soll um Auflage zu machen. ÖkoTest weiss ja, dass die Springer-Presse da voll drauf anspringt und sich die Hefte so prächtig verkaufen werden. Ich bin deshalb der Meinung (und zahlreiche Untersuchungen bestätigen das ja), dass die Lebensmittel qualitativ weitaus besser sind, als uns diese Blätter und Vereine weismachen wollen. Im Gegensatz dazu fallen Produkte bekannter Bio-Lebensmittelfirmen regelmäßig mit hoch belasteten (z. B. stark verkeimten) Produkten auf und waren direkt zum Start regelmäßig Gast bei den Meldungen von Seiten wie Lebensmittelwarnung.de & Co., weil die Produkte verunreinigt waren. Davon wird man tatsächlich krank, dabei geht man extra in den Bio-Markt und zahlt mehr. Das ist oft reine Abzocke um Leuten mit schlechten Produkten für viel Geld ein gutes Gewissen zu verkaufen. Und wer sich nicht selbst in die Tasche lügt weiss ja auch sowieso, dass nicht 82 Mio. Deutsche mit dem idyllischen Bauernhof auf der Eierpackung zu ernähren sind.

    Was Grüne & Co. versuchen ist m. E. zum Großteil auch nur Lobbypolitik für solche Nahrungsmittel-Produzenten und Unternehmen der Ökostrombranche. Ich weiss nicht wozu man so eine Partei braucht, wenn es ja doch nur eine grün angemalte FDP ist. Vernünftige Umweltpolitik konnte auch die CDU mit Klaus Töpfer machen, selbst Angie hat den Atomausstieg dann früher und besser hinbekommen als die Grünen und die SPD wird sich unter Gabriel ja womöglich sogar noch wieder das Tempolimit als Thema krallen (und dann unter 20% krachen...).

    Umweltpolitik, Klimapolitik & Co sind in der EU ein gewaltiges Konjunkturprogramm und werden regelmäßig von allen Regierungen am kochen gehalten um den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und noch sind sie sogar bereit dazu, weil die Medien das fast jeden Tag pushen und an das schlechte Gewissen appelieren. Ich denke nicht, dass es dazu noch eine grüne Partei braucht. Alles was irgendwie mit Ökologie und Nachhaltigkeit verbunden werden kann, wird sowieso schon von allen Regierungen komplett besetzt, ganz ohne Grüne. Natürlich mehr zum Wohle der Wirtschaft, als zum Wohle der Umwelt. Aber das ist bei den Grünen nicht anders. Sie verkaufen das nur besser.

  7. #96
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Hier übrigens ein netter Artikel

    -snip-

    (...)

    Neoliberale Einheitsfront

    Wie sah dieser "Linkskurs" der Grünen aber tatsächlich aus? Die im grünen Wahlkampfprogramm geforderten Steuersätze für Wohlhabende lagen beispielsweise unter denen, die während der Ära des konservativen Bundeskanzlers Helmut Kohl Gesetz waren. Wenn die Forderung nach Einführung von Steuersätzen, die unter denen liegen würden, die eine stockkonservative Regierung in den 90ern erhob, als Linkskurs gilt, dann müssen sich wohl die Vorstellungen von dem, was "Links" ist und wo sich die "Mitte" befindet, in den vergangenen Jahren ziemlich stark verschoben haben.

    Die Schnelligkeit, mit der die Grünen diesen Kursschwenk vollführen, macht nur zu deutlich, dass es sich beim nun verteufelten "Linkskurs" um reine Wahlkampftaktik gehandelt hat, um eine Fehleinschätzung der Strategen der Partei, die nun korrigiert wird. Die Grünen sind spätestens seit ihrer ersten Regierungsbeteiligung im Kabinett Schröder/Fischer in der neoliberalen "Neuen Mitte" angekommen. Der Preis für all die schönen Kabinettsposten, den die ehemaligen Ökorebellen entrichten mussten, bestand in der Teilnahme am ersten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg, der gegen die Bundesrepublik Jugoslawien geführt wurde, und vor allem in der Durchsetzung der Agenda 2010 - eben des neoliberalen "Reformprogramms", dessen übelste Auswüchse im Wahlprogramm der Grünen angeprangert wurden.

    Bei den Grünen handelte es sich somit längst um eine neoliberale Partei, deren Spitzenpersonal beim Kampf um Ministerposten keine Skrupel kennt und selbst vor Kriegsbeteiligungen nicht zurückschreckt. Derselbe gilt selbstverständlich für die ehemaligen Koalitionspartner der Grünen, für die SPD - für die Partei eines Salonrassisten wie Thilo Sarrazin. Es ließe sich sogar argumentieren, dass es gerade nur der "Neuen Mitte" dieser ehemals linken Parteien möglich war, solch einen fundamentalen Rechtsruck in Deutschland durchzusetzen, wie ihn die neoliberale Agenda 2010 darstellte - diesen Kräften gelang es weitaus besser, Widerstandspotenzial etwa bei den Gewerkschaften auszuschalten, als es die CDU vermocht hätte. Die Christdemokraten konnten in der jüngsten Wahl schlicht die Ernte einfahren, die von Rot-Grün ausgebracht wurde.

    Objektiv betrachtet sind mit der CDU/CSU, der SPD und den Grünen vier neoliberale Partien im neuen Bundestag vertreten, weswegen die Häme über das Scheitern der FDP an der Fünf-Prozent-Hürde, die allerorts geübt wird, eigentlich gänzlich unbegründet ist. Es gibt genügend neoliberale Alternativen.

    Neben dieser neoliberalen Einheitsfront findet sich mit der Linkspartei eine klassisch sozialdemokratische Kraft im Bundestag, deren braven Reformvorschlägen im gegenwärtigen politischen Klima der Bundesrepublik der Ruch des Extremismus anhaftet. Nichts ist entlarvender für die Zustände in der "Mitte" der BRD, wenn die Linkspartei sich mit einem Vorschlag zur Einführung eines einheitlichen Mindestlohns zu profilieren versucht - einer zivilisatorischen Selbstverständlichkeit in nahezu allen Industrieländern, einschließlich der USA. Eigentlich ist es überflüssig, zu erwähnen, dass diese Initiative der Linken zur Verwirklichung einer Forderung, die sich auch im Wahlkampfprogramm der SPD wiederfindet, von den Sozialdemokraten abgelehnt wurde.

    (...)

    Die Neue Mitte ist rechts | Telepolis

    -snap-

  8. #97
    Benutzerbild von SportGoofy

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Tja, da hat Mutti gewonnen und doch will keiner mir ihr was zu tun haben -
    die FDP versenkt - muss zugeben, hätte ich echt nicht erwartet -
    tippe auf Neuwahlen spätestens in zwei Jahren, da es ja in der Politik
    leider wenige Konsenstypen gibt.

    Zwar ist ja der Tenor, dass die "linke" Seite die Mehrheit hat,
    aber die drei Parteien sind für mich völlig unterschiedlich.
    Im Prinzip weiß keiner was mit dem anderen anzufangen.

  9. #98
    Benutzerbild von Lexi

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Zitat Zitat von SportGoofy Beitrag anzeigen
    tippe auf Neuwahlen spätestens in zwei Jahren
    Nach zwei Jahren werden die Abgeordneten für die ganze reguläre Periode bezahlt, auch wenn sie rausfliegen. Vorher aber nicht, weswegen ich mir Neuwahlen sofort irgendwie nicht so recht vorstellen kann. Denn wenn FDP oder AFD hineinkommen, dann bekommen die mindestens 30 Sitze und die anderen 30 Sitze weniger, also die CDU 15 Sitze. Das die Hinterbänkler, die soeben hineingekommen sind, gleich für ihre eigene Arbeitslosigkeit stimmen, wäre doch komisch.

  10. #99
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    So... nun bereiten sie also Schwarz-Grün vor. Mir wäre es Recht. Denn im Bund mit den Grünen muss die CDU wieder CDU sein. Am Ende werden die Grünen lädiert aus der Koalition kommen wie SPD und FDP vor ihnen. Aber auch die CDU wird dann vermutlich in eine Situation kommen wie mit Kohl 1998. Dann werden die Grünen sehen was eine krachende Niederlage ist und die ausgebrannte CDU wird malwieder Wechselwähler-Stimmen an die SPD abgeben. Die Leute werden sich dann wieder mit der SPD anfreunden müssen und nicht mehr ihr allein die Schuld an Hartz IV geben (CDU und Grüne waren schließlich mit im Boot). Mit etwas Glück ringen sich beide sogar ein paar vernünftige Reformen in dieser Zeit ab, z. B. Mindestlohn und/oder Bürgerversicherung. Den Bürgern sollte es Recht sein...

    Das Wunden lecken der Grünen 2013 ist doch im Grunde genommen nur eine abgehobene Folge ihres Anflugs von Größenwahn. In Wahrheit haben die Grünen im Bund das drittbeste Wahlergebnis seit 1980 geholt. Darüber so wahnsinnig enttäuscht zu sein und von einer Niederlage zu faseln, kann nur Leuten einfallen die sich aufgrund von Fukushima-geprägten Umfragewerten und der entsprechend sonderbaren BaWü-Wahl schon als neue Volkspartei links der CDU gesehen haben. Sollen sie glauben, dass sie in eine Regierung mit Merkel gehen müssen. Besser als wenn die SPD sich dabei bis 2017 zur Randpartei verschleisst. Stellt sich nur die Frage, wie die bis dahin Gabriel, aber wenigstens die Nahles loswerden. Mit diesen Unsympathen gewinnen sie nie einen Blumentopf.

  11. #100
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Hab gerade mit meinem Politik-Spezi geredet - er hält Schwarz-Grün für sehr unwahrscheinlich (Alibi-Verhandlungen), da es in der Konstellation im Bundesrat wohl Probleme gibt was die Handlungsfähigkeit angeht. Er meint es gibt ne große Koalition.
    Wird der SPD nicht gut tun...

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