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Und.... was wählen wir dieses Mal?

Erstellt von PostMortem, 10.08.2013, 17:56 Uhr · 108 Antworten · 6.429 Aufrufe

  1. #71
    Benutzerbild von Kuddel Daddeldu

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Ich kann das gar nicht glauben und nicht nachvollziehen, dass so viele Menschen in Deutschland konservativ wählen. Reden tun fast alle normal arbeitenden Menschen anders... Das ist schon merkwürdig.

    Dass die FDP raus ist, freut mich aber sehr :-D
    dem schließe ich mich auch an.
    tja, Per Steinbrück wäre gut beraten gewesen,eine mögliche Koalition rot-rot-grün nicht kategorisch auszuschließen,ein Regierungswechsel für eine solche Konstellation läge laut Hochrechnungen ja noch im Bereiche des Möglichen.

  2.  
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  3. #72
    Benutzerbild von brandbrief

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Die Freude über das Ausscheiden der FDP aus dem Bundesparlament ist bei mir nicht so sehr hämischer Natur, sondern beruht mehr auf die Spannung über die sich nun verändernde politische Landschaft. In Hessen fliegen sie nun auch aus dem Landtag. Somit sind sie auf Länderebene nur noch in Sachsen vertreten. Bei diesen Voraussetzungen wieder einen Fuß in den Bund zu bekommen, ist für die Liberalen nun bestimmt sehr schwer.
    Die SPD hat das Problem, dass sie sich einst etwas vom sozialen linken Flügel entfernte. Diese Position nimmt nun Die Linke ein und so haben die Sozialdemokraten nun beim Spurwechsel nach links plötzlich mitbekommen, dass dort schon jemand fährt.
    Blöd gelaufen. Beim vehementen Ausschließen einer Rot-Rot-Grün-Koalition spielt bestimmt auch der Fakt eine nicht ganz unwesentliche Rolle, dass die SPD über die Belegung der Linksspur recht verärgert ist.
    Der CDU ist nun ein wichtiger Koalitionspartner verlorengegangen. Das mag bei dieser Wahl durch die mögliche absolute Mehrheit vielleicht noch gutgehen, aber was ist, wenn "Mutti" mal nicht mehr kandidiert?
    Gibt's auf lange Sicht dann nur noch große Koalitionen? Dann hält sich die erwartete Spannung in der Politiklandschaft wohl doch in Grenzen.

  4. #73
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Zitat Zitat von Kuddel Daddeldu Beitrag anzeigen
    dem schließe ich mich auch an.
    tja, Per Steinbrück wäre gut beraten gewesen,eine mögliche Koalition rot-rot-grün nicht kategorisch auszuschließen,ein Regierungswechsel für eine solche Konstellation läge laut Hochrechnungen ja noch im Bereiche des Möglichen.
    Die SPD meint eben, dass sie ältere Wähler verprellen könnte, wenn Sie eine Koalition mit der Linken nicht ausschließt. Kaum zu glauben, dass man so noch weiter absacken könnte. Aber der nun anstehende Generationswechsel wird da sicherlich einiges ändern. Mal sehen ob die SPD, sollte es zu Verhandlungen über eine Große Koalition kommen, nicht bewusst für Unfrieden sorgt, um so geschickt doch noch Verhandlungen über Rot-Rot-Grün führen zu können. Vonwegen man könne ja nichts für das verantwortungslose Verhalten der CDU, das Land zuerst, eindeutiger Wählerauftrag dafür nun eine linke Mehrheit zu suchen. Blabla... mal sehen... Es bleibt spannend.

  5. #74
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Wir sind alle geschockt“. Als FDP-Politiker Karl Frentzen morgens die Plakate seiner eigenen Partei erblickte, traute er seinen Augen nicht. Ein demokratiefeindlicher Akt von ungeheuerlichem Ausmaß hatte sich abgespielt!

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  6. #75
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Frau Roth und der Vorzeige-Polit-Elvis sind auch schon zurückgetreten.... Ich hätte ja nicht gedacht, dass so ein beispielloser Merkel-Triumpf trotzdem so viel gutes bringen kann. Die neoliberalen FDP-Bremser schlittern mit neuem Personal und ohne den mit Staatskohle finanzierten Bundestagsapparat sicherlich malwieder der Pleite entgegen. Die Grünen sind ihre nervigsten Vorturner erstmal los. Da passiert ja in dieser Legislaturperiode schon in den ersten Tagen mehr gutes für dieses Land, als in den gesamten letzten vier Jahren.

  7. #76
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Über das politische Abdanken von Frau Roth bin ich auch mehr als glücklich und ich hoffe, dass damit auch ihre "mediale Überpräsenz" ein wenig abebbt.

    Ich mache mir nach dem gestrigen Ergebnis ernsthaft Gedanken darüber, ob die 5%-Hürde uns schadet, denn wenn man mit knapp 42% bereits die absolute Mehrheit, dann finde ich das schon bedenklich. Was früher mal gut gedacht war, ist heute in unserer Parteienvielfalt wohl eher etwas, das neue Strömungen eher hemmt und eben bei Nichterreichen dieser Hürde durch mehrere kleinere Parteien (FDP, AfD, Piraten) etwas was eher der "größten" Partei zu Gute kommt.

    Nicht dass ich die AfD jetzt groß unterstützen würde, aber ich glaube, dass sie im kommenden Mai bei der Europawahl (die die meisten Leute eh als nicht so sonderlich wichtig ansehen) die Hürde knacken.

  8. #77
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    "FDP mit 65 in Rente" (taz)

    "Ohne Würde unter die Hürde" (F. Küppersbusch)




    Auch ich möchte meine aufrichtige und tief empfundene Schadenfreude darüber zum Ausdruck bringen, dass der Interessenverband der Privaten Krankenversicherer und der Hotelbetreiber nicht mehr im Bundestag vertreten sein wird. Die FDP war immer dicht am jeweiligen Zeitgeist: Nach dem Krieg war sie Auffangbecken für ehem. NS*DAP-Kameraden (denen Adenauers CDU zu soft, zu katholisch und alliiertenfreundlich war), dann ab 1968/69 entdeckte sie ihre sozialliberale Seite, flirtete mit der Studentenbewegung und wählte Willy Brandt zum Kanzler und ab 1982/83 war sie die Yuppie-Partei und zuverlässige Mehrheitsbeschafferin der CDU. Die genannte Lobby-Arbeit für Private Krankenversicherungen und mittelständische Gewerbetreibende war die einzige Konstante.

  9. #78
    Benutzerbild von chris74

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Für mich konnte die entsetzliche Mehrheit von der Union (und ich komme aus Bayern, da ist es ganz besonders schlimm!) nur durch das Scheitern der FDP abgemildert werden. Aber man darf nicht vergessen: die FDP ist wie ein rezidiver, maligner Tumor. Da hast Du mal für vier Jahre Ruhe, dann kann es aber leicht passieren, daß er wiederkommt und sogar noch streut (z. B. in die Landtage...).

    Zynismus beiseite: für mich ist die FDP schon eine Form von besorgniserregender Entartung, daher auch der für mich treffende Vergleich mit einem Krebsgeschwür. Ich bin gespannt, wie sich die AfD in Zukunft machen wird.

    Insgesamt gesehen finde ich, daß man als CSU dem Wähler sogar ins Gesicht schei**en kann und zum Dank wird man dann gleich erst recht gewählt. So nach dem Motto: die sind zwar Schei*e, aber wir wissen wenigstens, woran wir als Wähler sind.

  10. #79
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Wer den Schaden hat, muss für den Spott nicht sorgen.

    Der Postillon: Wikipedia löscht FDP-Eintrag wegen fehlender Relevanz

  11. #80
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Und.... was wählen wir dieses Mal?

    Ich bin überrascht wie sehr die Grünen es versäumt haben Führungsnachwuchs aufzubauen... Es glaubt doch hoffentlich keiner, dass die Grünen 2017 mit solchen Köpfen bessere Ergebnisse einfahren als 2013? BTW 2013: Anton Hofreiter am 24.09.2013 - YouTube
    So wird man wohl - wie in den 1980ern - auf sein Kern-Wählerpotenzial beschränkt bleiben und einige konservative "Öko-Spießer" zur CDU treiben. Die Linke bedient die linken Wähler besser....

    Also ich sehe so kein Potenzial und keine Zukunft für die Grünen. Die klassischen Grünen Themen sind futsch, kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Eine kurze Zeit über fingen die Grünen an sich als echte liberale Kraft zu positionieren, als klare liberale Alternative zur FDP. Das scheint vergessen zu sein. Herr Hofreiter kommt wieder mit den ollen Parolen und Kamellen. Ob so eine BeeGee-Frisur 2013 noch Wähler begeistert wird sich zeigen. Politisch wird man den Herrn auseinandernehmen. Fachlich kann er können was er will. Reden und rüberbringen kann er (es) nicht. Und Frau Lemke (die ebenfalls Ambitionen zu haben scheint) ist genau diese moralinsaure Besserwisser-Zicke, die für viele die Grünen unwählbar und die grüne Idee so unattraktiv macht (und ein Generationswechsel sieht auch jünger aus, ist sie 2017 ein Jahr älter als der Cem jetzt...).

    Als liberale, bessere Piratenpartei mit ökologischer Note hätten die Grünen vermutlich eher eine Zukunft. Dann wären sie sogar zu etwas anderem Nutze als Leute aufzuhetzen. Hier bei mir in der Gegend werden jetzt schon Kompakt-SUV wie Tiguan, Mokka, Qashqai und Co zerkratzt, weil das ja vermeintlich alles Klimakiller sind. Ich wollte mir auch einen zulegen... Ich sitze einfach gerne höher, des bürogeplagten Rückens wegen. Habe mir jetzt aber deswegen einen PS-starken Audi A3 Turbobenziner bestellt. Der säuft 2L mehr auf 100km. Aber gegen politisch korrekte Kompaktautos hat ja keiner was, also wird er wohl hoffentlich nicht verkratzt. Für mich haben die Grünen ganz viel mit dieser engstirnigen, ideologischen Denke zu tun und die verbreiten sie auch seit Jahren aus der Oppositionen heraus. Für mich ist sowas überflüssig und verzichtbar. Liberales Gedankengut wird dagegen immer seltener und die ach so liberale FDP hat es sowieso nie ernsthaft vertreten.

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