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urbane Legenden

Erstellt von musicola, 06.02.2005, 17:52 Uhr · 10 Antworten · 1.756 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von musicola

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    Geburtstagsparty

    Freitag abend hatten wir eine geburtstagsparty geplant. also eine wo die glueckliche von nix weiss. quasi eine ueberraschungsparty.
    alles war abgesprochen. ihr freund hatte einen schluessel, weil er sich manchmal um ihren hund kuemmert. sie musst arbeiten und wir sind dann in die wohnung rein und haben soweit alles vorbereitet.
    sie rief ihren freund auf dem handy an und sagte ihm, dass sie jetzt losfahren wuerde. er meinte es taet ihm leid, aber er koenne wohl nicht kommen. sollte ja ne richtige ueberraschung werden. wir hatten also noch 20 min. bis sie zur tuer reinkommen wuerde. also alles versteckt, kueche aufgeraeumt und mit alle man ins wohnzimmer. war gar nicht so einfach sich da mit 12 man zu verstecken. den hund hatten wir mit im wohnzimmer. ihr freund hielt ihn fest. normalerweise begruesste er sie ja an der tuer, aber sie sollte ja ins wohnzimmer kommen. *g*
    also:
    der schlussel geht ins schloss, die tuer oeffnet sich udn wir waren alle mucksmaeuschenstill.
    sie ruft nach ihrem hund ... wir haben uns alle soooo zusammenreissen muesse. allerdings ging sie erst in die kueche und klapperte an ein paar schraenken. es dauerte echt lange.
    dann kam sie ins wohnzimmer und rief nach ihrem hund:´schau mal, was ich leckeres fuer dich hab.´
    wir springen aus unseren verstecken und haben bei dem anblick keinen ton rausgebracht.
    da stand sie. mit einem glas nutella in der hand. keine hose mehr an und den ganzen unterleib mit nutella verschmiert ... und wartete auf ihren Hund.


    Ist natürlich nicht wahr, das Ganze. Aber witzig!

    Oder diese Geschichte, hier:

    Die Geschichte handelt von einem Mann der nachts allein mit dem Auto unterwegs ist.
    Auf einer leeren Strasse trifft er auf einen jungen Anhalter, den er mitnimmt, dieser nennt ihm den Ort zu dem er möchte, dann unterhalten sich die beiden ein wenig.
    Plötzlich blickt der Fahrer zur Seite und der Anhalter ist verschwunden, ohne das das Auto anhielt oder ähnliches.
    Am Ort den der Anhalter nannte angekommen findet der Fahrer ein einsames Haus, er klingelt und erkundigt sich nach dem jungen Mann.
    Die ältere Frau die ihm die Tür öffnet sagt ihm, das es sich der Beschreibung nach um ihren Sohn handelt, der vor einigen Jahren bei der Heimreise an der Stelle an der der Fahrer den Anhalter traf einen tödlichen Unfall hatte.


    Wer hat weitere Geschichten?



    musicola

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von chilibean

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    Klar doch, davon gibt es ja haufenweise... Meine Lieblingsstory ist diese hier:

    nach einer party waren drei oder vier junge menschen mit dem auto spät nachts auf dem heimweg, zuvor waren hanfprodukte konsumiert worden. der weg führte durch einen grossen kreisverkehr, in dessen mitte ein altes stadttor steht, so dass man nicht den ganzen ring überblicken kann. angestachelt durch benebelte sinne, wurde zunächst die frage, wie schnell man wohl in diesem ring fahren könne, praktisch behandelt. bei ca 80km/h schien die grenze des machbaren erreicht und eine neue herausforderung ward gesucht und auch gefunden:

    gleiche aufgabenstellung, allerdings rückwärts. es wurde keine zeit verloren, der rückwärtsgang eingelegt und der test begann.

    und endete aprupt mit einem unfall. bald tauchte die polizei am ort des geschehens auf und befasste sich zunächst mit dem fahrer des anderen wagens. als schliesslich ein beamter am wagenfenster der jungen herren erschien, verbat er sich jeglich stellungnahme ihrerseits mit der begründung, der andere fahrer sein nicht nur eindeutig alkoholisiert, sondern behaupte auch noch, von einem rückwärtsfahrenden wagen gerammt geworden zu sein.

  4. #3
    Benutzerbild von F.G.T.H.

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  5. #4
    Benutzerbild von DeeTee

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    Der Klassiker:

    Brednich, Rolf Wilhelm: Die Spinne in der Yucca-Palme. Sagenhafte geschichten von heute. München 1990.


    Super aktuell:

    Harder, Bernd: Das Lexikon der Großstadtmythen. Unglaubliche Geschichten von Astralreisen bis Zombies. Frankfurt/M 2005.

    Link: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASI...303820-7651755

    Grüße!
    DeeTee

  6. #5
    Benutzerbild von röschmich

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    Ist mir wirklich seber passiert.

    In Halle gibt es bei den Händelfestspielen eine Open-Air vVeranstaltung auf dem Marktplatz auch mit populärer Crossover-Musik. Im hinteren Zuschauerbereich kann man sich hinsetzen und man wird bedient. Es gibt auch Bier vom lokalen Vorstadtbierbrauer "Landsberger". Bei einer Veranstaltung, ich bin mit einer Bekannten da, bestelle ich ein Bier, ein "Landsberger". Es vergeht eine gewisse Zeit. Die Musik hat schon angefangen. Die Bedienung ist etwa 5 Tische von mir entfernt am Tresen. Ich beuge mich zu meiner Begleitung und meine so " Sag mal, habe ich schon Alzheimer und ich habe mein Bier schon getrunken, nur kann ich mich nicht mehr dran erinnern?" Das habe ich keinesfalls laut gesagt, nur dass sie es selber hören konnte. Ich schreie ja nicht bei kulturellen Veranstaltungen.
    Nach über 2 Minuten danach tauchte überraschend die Bedienung bei mir auf stellte mir eine Flasche "Landsberger" auf den Tisch und sprach: "Ihr Alzheimer bitte", ganz im ernst und verschwandt. Ich war baff und fragte meine Bekannte, ob sie das auch so verstanden hatte. Mein linker Nachbar hatte das auch so gehört. Ich wundere mich heute noch darüber.

  7. #6
    Benutzerbild von musicola

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    *ausgrab*

    Coole Story, röschmich!

  8. #7
    Benutzerbild von Feenwelt

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    Snopes ist Dein Freund.

    Die beste Seite im Netz zum Thema.

  9. #8
    Benutzerbild von musicola

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    AW: urbane Legenden

    Auch nicht ohne:

    So berichteten die Zeitungen kürzlich einmal darüber, daß ein Transportarbeiter aus Versehen in einem Kühlwagen eingeschlossen wurde, der sich auf die Reise von Chicago nach New York begab. Als man den Wagen in New York öffnete, fand man ihn tot vor. Man fand die Aufzeichnungen dieses Mannes, der genau schilderte, wie die Kälte an ihm hochkroch, er lebte in der festen Überzeugung, nun den Erfrierungstod zu sterben, und er starb ihn auch, aber — das Kühlaggregat war gar nicht eingestellt.

  10. #9
    Benutzerbild von VapoRub

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    111

    AW: urbane Legenden

    Find ich echt derbe...

    Die verstümmelte Braut

    Ein frisch vermähltes Ehepaar war gerade in den Flitterwochen. Sie wahren in Paris, der Stadt der Liebe, und verbrachten bisher wunderschöne romantische Tage. Eines Abends, sie waren gerade im Aufbruch und wollten das Restaurant verlassen in dem sie gespeist hatten, wollte die Frau nur noch für einen kurzen Moment auf Toilette. Ihr Mann wartete solange am Eingang doch seine Frau kam und kam nicht. Er sprach daraufhin das Personal an ob sich jemand mal erkundigen könnte ob mit mir alles in Ordnung sei, doch sie war nicht aufzufinden.

    Der Ehemann versuchte ruhig zu bleiben und fuhr ins Hotel um dort auf sie zu warten. Doch er erhielt nicht das kleinste Lebenszeichen von ihr. Er wurde immer unruhiger und beschloss daraufhin die Polizei zu alamieren. Die Beamten versuchten daraufhin ihn erstmal zu beruhigen. Vielleicht habe seine Frau ja plötzlich ihre Meinung geändert und würde jetzt erstmal ein wenig Abstand brauchen. Zeitgleich überprüften sie ob seine Frau schon Vorstrafen bezüglich Ehevergehens hatten. Dieser mussten jedoch eingestellt werden da sie feststellen daß nichts über sie bekannt war. Ihr Verhalten sei als nicht mutwilligen, teilten die Beamten dem verstörtem Ehemann mit. Sie waren davon überzeugt daß er sicherlich bald von ihr hören möge und daß es ihr gut ginge. Er solle zurück ins Hotel fahren und dort abwarten. Sollte etwas geschehen sein würde man sich bei ihm melden. Aber es meldete sich niemand und er beschloss die Heimreise anzutreten.
    Wochen vergingen, Monate vergingen. Kein Lebenszeichen seiner Frau. Auch von einem Verbrechen wurde nichts bekannt, so daß man annehmen musste daß seine Frau noch lebe. Der Mann selbst war totunglücklich und vollkommen leergefegt. Er hatte keine Kraft mehr sein Leben so weiter zu leben. Er war so voller Leid daß er nicht mal mehr imstande war seinen Job zu halten. Er musste etwas tun um sich auf andere Gedenken zu bringen. Also beschloss er etwas durch die Welt zu Reisen, mit der Hoffnung so mit seinem Schmerz abschliessen und neu beginnen zu können.

    Einige Jahre später gelangte er so auch nach Borneo. Dort wurden in einem alten schäbigen Gebäude "Freaks" ausgestellt. Aus seiner Laune heraus und aus Neugier wollte er sich dieser enstellten Gestalten nicht entgehen lassen und trat ein. Abscheu überkam ihn als er all diese Kreaturen sah. Im letzten, einem dreckigen und stinkigen Käfig, sah er eine Frau, nackt, vollkommen verstümmelt mit krummen und schiefen Gliedmaßen die auf einer Holzlatte mit Ketten hin und herschaukelte und dabei grauenvolle Tierlaute von sich gab. Sie schien völlig von Sinnen zu sein. Als dieser Freak in seine Richtung starrte stieß er einen entsetzlichen Schrei aus. Im Gesicht dieser grauenvollen Gestalt erkannte er das Geburtsmal welches lediglich seine Frau besessen hatte.

  11. #10
    Benutzerbild von VapoRub

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    AW: urbane Legenden

    Die Story muss hier auch noch rein,haben wir uns (in leicht abgewandelter Form) früher beim Zelten erzählt...

    Eines späten Abends machte sich ein Pärchen von einer Feier aus auf den Weg nach Hause. Sie verabschiedeten sich von ihren Freunden und stiegen in ihren Wagen. Obwohl beide bemerkten daß die Tankanzeige einen fast leeren Tank anzeigte, fuhren sie los und versäumten es an der Tankstelle zu halten um zu Tanken. Schon nach wenigen Kilometern blieb der Wagen, inmitten eines tiefen und düsteren Waldes, stehen.

    Beiden war es unheimlich hier zu stehen und ein ungutes Gefühl machte sich in ihnen breit. Dennoch stieg der Mann aus und ging zum Kofferraum. Hier nahm er den Benzinkanister heraus, schüttelte ihn, doch leider musste er feststellen daß dieser leer war. Nach einer kurzen und hitzigen Disskussion mit seiner Frau, machte sich der Mann auf den Weg zurück in die Stadt um Benzin zu holen. Widerwillig blieb die Frau zurück.
    Alles war dunkel um sie herum. Der Wald war so dicht daß sie nicht erkennen konnte was im Umkreis von wenigen Metern um sie herum geschah. Ängstlich verriegelte sie die Türen des Autos, verkroch sie tief in ihren Sitz und machte das Radio an. Voller Erwartung und Ungeduld schaute sie ständig auf die Uhr. Etwa nach einer halben Stunde spürte sie plötzlich ein leichtes ruckeln am Auto. Sie blickte sich um und hoffte ihren Mann zu sehen, der mit einem vollen Kanister gerade dabei wäre den Tank zu füllen. Doch sie sah nichts, außer der rabenschwarzen Nacht.

    Kurz darauf hörte sie ein leises Scharren daß vom Dach des Fahrzeugs zu kommen schien. Sie horchte auf und hörte ein leises Kratzen und Knacken. Sie zuckte total erschrocken zusammen als aus dem leisen Scharren plötzlich ein lautes Klopfen wurde. Sie blickte nach oben und konnte sehen wie sich das Dach leicht verbeult hatte. Und immer und immer wieder dieses laute Klopfen. Sie kauerte sich zusammen und blickte hinaus in die Nacht. Plötzlich stoppte das laute Klopfen und sie schaute ängstlich aus dem Fenster. Eine Flüssigkeit lief die Fensterscheiben hinunter.

    Wieder das Ruckeln am Wagen. Es klang als würde ein wildes Tier vom Autodach springen. Doch konnte sie nicht das geringste erkennen. Sie blieb noch einige Zeit still im Wagen sitzen und lauschte der Stille. Es war nichts mehr zu hören. Kein Knacken, kein Scharren, nur die leise Musik aus den Lautsprechern. Also entschloss sie sich nach dem Rechten zu sehen. Sie zog den Türknopf nach oben und öffnete vorsichtig die Beifahrertür. Als die Tür einen kleinen Spalt geöffnet war blickte sie nach oben. Die Flüssigkeit die schon über das Fenster gelaufen war tropfte ihr nun aufs Gesicht. Sie fühlte sich kalt und klebrig an. Sie wischte sich mit der Hand darüber hinweg und konnte im fahlen Licht des Wageninnerns erkennen daß es sich um Blut handelte.

    Erschrocken sprang sie aus dem Wagen und richtete ihren Blick sofort auf das Autodach. Im ersten Moment hoffte sie noch ein totes Tier auf ihm zu finden und trat dichter heran. Da konnte sie mit erschrecken feststellen daß auf dem Dach ein menschlicher Körper lag. Anhand der Kleidgung wusste sie daß es sich dabei um ihren Mann handelte. Mit zittrigen Händen fasste sie zu ihm und sprach ihn an. Sie drehte den Körper leicht zu sich und und stieß einen entzsetzlichen Schrei aus. Dem leblosen Körper fehlte der Kopf und neben ihm lag eine blutverschmierte Axt.

    Glaubt man dieser Legende wurde der Kopf nie gefunden. Die Schuld an dem Tod des Mannes bekam ein Geisteskranker der erst einen Tag zuvor aus einer Anstalt, ganz in der Nähe, ausgebrochen war.

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