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Urheberrecht - die Ideen werden immer genialer

Erstellt von cater78, 21.04.2004, 11:13 Uhr · 17 Antworten · 1.780 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    SonnyB. postete
    Bei www.rockhard.de und www.laut.de gelesen:

    m Zuge der anstehenden Reform des Urheberrechtsgesetzes fordern die deutsche Landesgruppe des Plattenfirmenverbandes IFPI ... (... = laber fasel dummschwätz)
    Also ich fordere schon seit Jahren (und zwar vergebens),
    die Einführung der 6-Tage-Woche für alle.
    Ich hoffe, damit mehr Erfolg zu haben, als ich denen da oben zutraue.


    Achja, der Weg zur Verwirklichung meiner Forderung ist die Streichung des Montags.

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von PostMortem

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    waschbaer postete
    Ansonsten kann man nur auf J.B.´s Posting verweisen. Ab wann dürfen wir nicht mehr fotografieren oder besser hören und sehen?
    Wir dürfen uns momentan noch glücklich schätzen, diesbezüglich in einem der freiesten Länder der Erde zu wohnen! In Deutschland darf von öffentlich zugänglichem Boden aus alles fotografiert UND veröffentlicht werden, was keine temporäre Kunstinstallation und kein besonders gesperrter Sicherheitsbereich ist. Nach völlig unverständlichen Erfahrungen im Ausland, bin ich da hochzufrieden und glücklich mit.

    Schon bei unserem Nachbarn Frankreich sieht das ganz anders aus. War es bis vor ein paar Jahren sogar schon verboten z. B. mit Stativ zu fotografieren, besteht bis heute die hierzulande übliche sog. "Panoramafreiheit" nicht. Grund: In Frankreich genießt jeder Architekt ein Urheberrecht an den von ihm geschaffenen Gebäuden! Im Prinzip (in der Praxis sieht das natürlich weit weniger krass aus ;-) müsste man in Frankreich also jeden Architekten von Gebäuden fragen, ob er mit einem Foto einverstanden ist...

    Umso professioneller man dort mit entsprechender Fotoausrüstung an "sensiblen" Stellen (Sehenswürdigkeiten) auftritt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass man deswegen tatsächlich mal mit der Polizei Bekanntschaft macht. Sehr angenehm! In weiten Teilen Osteuropas sieht das übrigens bis heute genauso aus. Da ist der Sozialismus mit seinen verbreiteten Fotografieverboten wohl bis heute noch nicht ganz raus...

    So weit weg sind wir von solchen Absurditäten also gar nicht.... Es sind nur ein paar Kilometer ;-)

    Siehe bei Interesse auch:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit

    PM

  4. #13
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Ich habs ja geahnt und wann sind die privaten DVD-Recorder dran ?

    http://www.n-tv.de/676206.html :

    Online-Video-Rekorder
    Gericht verbietet Mitschneiden



    Das Mitschneiden von Fernsehsendungen über Internet-Anbieter verstößt nach einer Entscheidung des Braunschweiger Landgerichts gegen das Urheberrecht. Das Gericht erließ am Mittwoch gegen eine Hamburger Firma eine Einstweilige Verfügung. Danach dürfen die Dokumentarfilme einer Berliner Filmproduzentin nicht durch einen "Virtuellen Online Video Recorder" aufgenommen werden.

    Das Braunschweiger Gericht geht davon aus, das wegen der technischen Möglichkeiten ähnliche Fälle auch künftig die Justiz beschäftigen werden. Online-Aufnahmedienste wie "save.tv", "shift.tv" oder "OnlineTVRecorder.com" bieten alle ähnliche Dienste an und buhlen um dieselbe Zielgruppe.


    Da die Filme nur zum jeweiligen TV-Sendezeitpunkt aufgenommen werden können, sieht die nicht genannte Hamburger Firma in ihrem Angebot lediglich eine Art von "Recorder-Verleih". Die Aufnahmen werden dann auf den Servern des Unternehmens bis zum Abruf durch den Kunden gespeichert. Dieser kann sich die Filme auf den eigenen Computer herunterladen.

    "Die Rechte liegen grundsätzlich bei den Urhebern", erläuterte der Richter. Ausnahme seien zwar Kopien zu reinen Privatzwecken. Die beklagte Firma ermögliche ihren Kunden jedoch auch Aufnahmen, die vom eigenen Wohnzimmer nicht möglich wären und verstoße somit gegen das Gesetz. So könnten zum Beispiel auch Filme von nicht empfangbaren Sendern aufgenommen werden - nicht jedes Dritte Programm sei beispielsweise überall zu empfangen. Die Filme der Berliner Produzentin sollen im Juni auf Arte ausgestrahlt werden.

  5. #14
    Benutzerbild von musicola

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    Na super! Dann ruft man eben seinen Kumpel an, der in seinem Wohnort bspw. N3 empfängt und bittet ihn, die gewünschte Sendung mit dem DVD-Recorder aufzuzeichnen, anschließend die Geschichte auf ne DVD zu löten und mit der Post zuzuschicken. Ist dann ne private Kopie für Freunde und somit legal.

    So what?

  6. #15
    Benutzerbild von Bounty

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    Schuldigen gefunden ;)

    Zitat Zitat von Elek.-maxe
    Also ich fordere schon seit Jahren (und zwar vergebens),
    die Einführung der 6-Tage-Woche für alle.
    Ich hoffe, damit mehr Erfolg zu haben, als ich denen da oben zutraue.


    Achja, der Weg zur Verwirklichung meiner Forderung ist die Streichung des Montags.
    ach dir hab ich das zu verdanken?!? wobei, mittlerweile könnens auch mal 7 oder 8 tage am stück sein, somit sind wochentage auch irrelevant geworden für mich

  7. #16
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    Zitat Zitat von Bounty
    ach dir hab ich das zu verdanken?!?
    Nein, ich bin bislang noch erfolglos. Nur zu dieser Zeit des Jahres funktioniert es einigermaßen, mit einigen Feiertagen montags und donnerstags.

    Zum Thema:
    Ich habe mich ehrlichgesagt bereits daüber gewundert, daß diese Dienste erlaubt sein sollten.

  8. #17
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Urheberrecht: Neuer Entwurf schützt Filesharer

    Das Justizministerium hat seinen Entwurf zur zivilrechtlichen Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte überarbeitet. Brigitte Zypries will Privat-Downloader gegen "exorbitante Anwaltskosten" schützen.


    Die Ministerin hat nachgebessert.


    Berlin (mk) - Die Warnrufe der Verbraucherschützer finden anscheinend Gehör. Zwar hält Bundesjustizministerin Brigitte Zypries an den Eckpunkten der Neuregelung des Urheberrechts fest. In einigen wichtigen Punkten jedoch hat sie ihren Entwurf nun überarbeitet und - aus Sicht des Musikliebhabers - entschärft.So müssen Provider nach dem neuen Entwurf der Musik- und Filmindustrie nur noch in bestimmten Fällen Auskunft über private Nutzer erteilen. Außerdem will Zypries gegen "hinterfragungswürdig" überhöhte Anwaltskosten bei der Abmahnung von Urheberrechtverstößen vorgehen - am Freitag verkündete sie hierzu den neuen Gesetzesentwurf. Damit will sie eine Obergrenze für die Gebühren abgemahnter Filesharer festlegen.
    Wenn Privatpersonen beispielsweise ein urheberrechtlich geschütztes Musikstück zum Download ins Netz stellen, sollen sie dafür zukünftig nicht mehr mit überteuerten Juristenrechnungen bestraft werden. "Wenn Anwälte in einem solchen Fall ein Honorar von 2.500 Euro in Rechnung stellen, schießen sie eindeutig übers Ziel hinaus", sagte Zypries laut AP bei der Vorstellung des neuen Entwurfs. Sofern es sich um eine einzige Urheberrechtsverletzung handele, dürfe das Anwaltsbüro für die erste Abmahnung ab sofort nur noch 50 Euro veranschlagen.
    Zypries Abmahndeckelung ersetzt damit zwar nicht die sogenannte "Bagatellklausel", die ursprünglich für den zweiten Korb der Urheberrechtsnovelle vorgesehen war. Nach ihr sollte der private User straffrei bleiben, wenn die Menge der nicht lizenzierten Kopien gering sei und lediglich privat genutzt würde. Sie schützt die Privatsharer aber dennoch, da Kosten-Erstattungsansprüche bei Klagen nun begrenzt werden.
    Sofern die Filesharer kommerzielle Interessen verfolgen, gegen das Urheberrecht also in gewerblichem Ausmaß verstoßen, soll die Regelung für sie nicht greifen. Es gehe nicht darum, die Verletzung geistigen Eigentums zu bagatellisieren, so die Justizministerin.
    Weiterhin präzisierte Zypries die umstrittenen Regelung zum Auskunftsanspruch gegenüber Providern. Ursprünglich sollten Vertreter von Musik- und Filmindustrie Informationen über private Nutzer erhalten, wenn diese gegen das Urheberrecht verstoßen und es sich hierbei um einen "gewichtigen Eingriff" handelt. Nun können Auskünfte nur dann eingefordert werden, wenn die Verdächtigen das Recht zum Schutz geistigen Eigentums "in gewerbsmäßiger Weise" verletzt - Privat-Downloader bleiben also ausgenommen.
    Am heutigen 20. November berät der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages erneut über den zweiten Korb zur Urheberrechtsreform.
    http://www.laut.de/vorlaut/news/2006...3686/index.htm

  9. #18
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Immerhin etwas. Auch wenn ich schon auf die erste Lücke in dieser Regelung warte.

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