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US-Wahl

Erstellt von musicola, 23.10.2004, 22:45 Uhr · 89 Antworten · 4.803 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von Torsten

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    djrene postete
    Leider hat es ja GWB geschafft ein Land auf einen einzigen Schwackkopf zu reduzieren. Die USA ist sooo viel mehr, aber alles wird auf den Faschisten Bush reduziert. Das hat er mit seiner grandiosen Politik erreicht. Die USA sind leider Wahltechnisch auf dem Stande einer Bananenrepublik. Und damit meine ich nicht das völlig hirnlose Wahlsystem, sondern, daß dort manipuliert wird, wie sonst nur in Diktaturen. Da bekommen Wähler zweimal Stimmrecht auf Grund ihres Zweitwohnsitzes, da werden Wahlkarten von unliebsamen Personen (in diesem Falle Demokraten) vernichtet. Da sind technische Wahlhilfen so einfach zu hacken wie die infachste Website. Diese Zustände haben jetzt sogar die OSZE dazu veranlasst Wahlbeobachter in die USA zu schicken. Da sage ich bravo Herr Bush, soweit haben sie Ihr Land gebracht, daß die Wahlbeobachter direkt von Weißrussland in den Kosovo und danach in die Staaten fliegen. Das ist nicht nur ein Armutszeugniss sondern eigentlich auch ein Zeichen von Diktatur.
    Dazu kann man nur sagen: Jede Bevölkerung hat die Regierung, die sie verdient - das gilt auch und vor allem für die USA. So einfach ist das.

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von compagnies

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    Torsten postete
    Dazu kann man nur sagen: Jede Bevölkerung hat die Regierung, die sie verdient - das gilt auch und vor allem für die USA. So einfach ist das.
    Das ist gar nicht so einfach und das gilt höchstens als ausgemacht dümmlicher Simplicissimus.

    Um das nicht allzu dramatisch zu machen: Besuche mal eine Veranstaltung der örtlichen VVN oder so und dann unterhalte Dich mal mit einigen Leuten und rekapituliere den Satz anschließend.

  4. #13
    Benutzerbild von frasier

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    Torsten postete
    Dazu kann man nur sagen: Jede Bevölkerung hat die Regierung, die sie verdient - das gilt auch und vor allem für die USA. So einfach ist das.
    Wenn man echte Diktaturen ausklammert - ja.

  5. #14
    Benutzerbild von djrene

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    Und wie sieht's mit einem Volk aus, das seinen Präsidenten gar nicht gewählt hat? So wie in den USA de facto geschehen.

  6. #15
    Benutzerbild von McFly

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    djrene postete
    Und wie sieht's mit einem Volk aus, das seinen Präsidenten gar nicht gewählt hat? So wie in den USA de facto geschehen.
    Stimmt nicht. Es ist zwar richtig, dass ein endgültiges richtiges ergebnis nicht mehr nachvollziehbar ist, jedoch kann man nicht behaupten, dass Bush die Wahl verloren hat und trotzdem Präsident wurde.

  7. #16
    Benutzerbild von djrene

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    Na ja, die Mehrheit der Stimmen hatte er jedenfalls auch so nicht. Aber das ist Thema des bescheuerten Wahlsystems.

  8. #17
    Benutzerbild von musicola

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    @ McFly
    Och, behaupten kann man's schon, nur mit der Beweisführung dürfte es schwierig sein...

  9. #18
    Benutzerbild von Torsten

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    compagnies postete
    Torsten postete
    Dazu kann man nur sagen: Jede Bevölkerung hat die Regierung, die sie verdient - das gilt auch und vor allem für die USA. So einfach ist das.
    Das ist gar nicht so einfach und das gilt höchstens als ausgemacht dümmlicher Simplicissimus.
    Du darfst gerne komplexe Zusammenhänge oder die hehren Ziele von Minderheiten aufgreifen - letzten Endes zählt nur, was hinten rauskommt. Und da ist zu konstatieren: Eine Bevölkerung, die nicht die solidarische Energie aufbringt, um bestimmte Zustände zu ändern (z. B. bestimmte Personen oder Parteien schlichtweg nicht zu wählen), darf sich über "die da oben" nicht beschweren. Sie sorgt durch falsches oder nicht vorhandenes Handeln höchst selbst für die Krise, die sie beklagt.

    Und dies ist gar nicht mal kritisch, sondern beschreibend und somit wertfrei gemeint. Dass einzelne Engagierte sich durch ein solches Gesamturteil auf die Zehen getreten fühlen, liegt in der Natur der Sache.

  10. #19
    Benutzerbild von McFly

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    musicola postete
    @ McFly
    Och, behaupten kann man's schon, nur mit der Beweisführung dürfte es schwierig sein...
    Eben. Deswegen bin ich generell vorsichtig mit der Behauptung Bush "wurde nie gewählt" (um den Möchtegern-Verschwörungstheoretiker-Spinner Michael Moore mal zu zitieren)

    Torsten postete
    Eine Bevölkerung, die nicht die solidarische Energie aufbringt, um bestimmte Zustände zu ändern (z. B. bestimmte Personen oder Parteien schlichtweg nicht zu wählen), darf sich über "die da oben" nicht beschweren.
    Du selbst hattest das jedoch schonmal in einem anderen Thread praktiziert, du erinnerst dich gewiss.

    gruß
    McFly

  11. #20
    Benutzerbild von Torsten

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    McFly postete
    Torsten postete
    Eine Bevölkerung, die nicht die solidarische Energie aufbringt, um bestimmte Zustände zu ändern (z. B. bestimmte Personen oder Parteien schlichtweg nicht zu wählen), darf sich über "die da oben" nicht beschweren.
    Du selbst hattest das jedoch schonmal in einem anderen Thread praktiziert, du erinnerst dich gewiss.

    gruß
    McFly
    Richtig, denn dies ist nur konsequent: Ich wähle nichts mehr, das mir sinnlos erscheint. Ein echter Denkzettel für die Politik treibende Kaste wäre in meinen Augen nur mit einer konsequenten Wahl-Abstinenz der gesamten Bevölkerung zu erreichen; solange ein Großteil immer noch das vermeintlich kleinere Übel wählt, wird sich an bestehenden Zuständen nichts ändern.

    Eine Politik, die wirklich etwas ändern wollte, müsste darauf ausgerichtet sein, weltweit einschneidende Kapitalverschiebungen vorzunehmen. Das Niederschmetternde an dieser Erkenntnis ist aber die Gewissheit, dass dies ohne revolutionäre Umstürze kaum möglich sein wird. Wahrscheinlich werden wir dies nicht mehr erleben, aber allzu lang kann eine solche Entwicklung nach meiner Einschätzung nicht mehr auf sich warten lassen. Und bis dahin gilt es wohl, sich irgendwie einigermaßen durchzuwurschteln...

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