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Vorgesetzte mit Arschgeweih

Erstellt von Die Luftgitarre, 20.06.2011, 13:59 Uhr · 10 Antworten · 2.330 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    Vorgesetzte mit Arschgeweih

    Hatte von Euch auch schon mal jemand - so wie ich derzeit - eine Vorgesetzte, die ein Arschgeweih hat und sich im Internet regelmäßig über die neuesten Entwicklungen bei "Big Brother" informiert? Ist ein seltsames Gefühl. Einerseits bedeutet das ja, dass man selber irgendwas falsch gemacht hat. Zum anderen: Wenn man schon einen Rüffel vom Chef kriegt, will man doch, dass der oder die Vorgesetzte zumindest eine gewisse Respektabilität ausstrahlt ...

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Vorgesetzte mit Arschgeweih

    Ich musste eben allein schon bei dem Topic abgröhlen

    Sowas ist mir noch nicht aufgefallen... Ich weiß ja nicht wie die bei Dir rumlaufen

    Aber dass Arschgeweih und Big Brother korrelieren wundert mich nicht...

    Lutz

  4. #3
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    AW: Vorgesetzte mit Arschgeweih

    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    Ich weiß ja nicht wie die bei Dir rumlaufen
    Naja, bauch- und hüftfrei sozusagen.

  5. #4
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Vorgesetzte mit Arschgeweih

    Zitat Zitat von Die Luftgitarre Beitrag anzeigen
    Hatte von Euch auch schon mal jemand - so wie ich derzeit - eine Vorgesetzte, die ein Arschgeweih hat und sich im Internet regelmäßig über die neuesten Entwicklungen bei "Big Brother" informiert? Ist ein seltsames Gefühl. Einerseits bedeutet das ja, dass man selber irgendwas falsch gemacht hat. Zum anderen: Wenn man schon einen Rüffel vom Chef kriegt, will man doch, dass der oder die Vorgesetzte zumindest eine gewisse Respektabilität ausstrahlt ...
    Hm, kommt auf Branche und Art des Jobs an, ob ich das komisch finden würde. Beispiel: Eine Teamleiterin bei einem Automobilzulieferer, wo die Kabelbäume für den neuen Golf verpackt werden, würde ich jetzt mit solcherlei Verzierung nicht weniger respektabel finden. Als Abteilungsleiterin bei einem Finanzdienstleister im Kundenverkehr würde ich es vermutlich auch auffällig finden. Grundsätzlich habe ich damit aber kein Problem. Mich öden eher stromlinienförmige, Frisch-auf-dem-dritten-Bildungsweg-MBAs an, die ganz ohne Arschgeweih mit Fachidiotentum und übertriebenem Führungsanspruch und Kontrollwahn nerven. Ein Arschgeweih kann eine Jugendsünde sein, wenn man zu seinen "Fehlern" steht, steht man dazu das man auch nur ein Mensch mit Fehlern ist. Ich mag das bei Vorgesetzten eigentlich ganz gut leiden. Wenn sie sonst eher sozial als asozial ist, wäre so eine "Verzierung" für mich also ok. Ich muss das ja nicht so oft sehen wie ihr Typ...

  6. #5
    Benutzerbild von lastninja

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    AW: Vorgesetzte mit Arschgeweih

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Mich öden eher stromlinienförmige, Frisch-auf-dem-dritten-Bildungsweg-MBAs an, die ganz ohne Arschgeweih mit Fachidiotentum und übertriebenem Führungsanspruch und Kontrollwahn nerven. .
    Du sprichst mir sooooo aus der Seele...

  7. #6
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    AW: Vorgesetzte mit Arschgeweih

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    (...) die ganz ohne Arschgeweih mit Fachidiotentum und übertriebenem Führungsanspruch und Kontrollwahn nerven.
    Och, das tut sie außerdem! Der Mix macht's. *g*

  8. #7
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Vorgesetzte mit Arschgeweih

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Als Abteilungsleiterin bei einem Finanzdienstleister im Kundenverkehr würde ich es vermutlich auch auffällig finden.
    Ich auch, aber nicht wegen des Arschgeweihs. Sondern wegen des Outfits, das dieses erst zum Vorschein bringt.

    Ansonsten sollten die meisten von uns doch schon Erfahrungen gemacht haben mit dummen, prolligen oder sonstwie unangenehmen Zeitgenossen, die einem überstellt sind. Geht schon in der Schule los, bei der Bundeswehr weiter und im Berufsleben dann sowieso. Hätte ich für jeden, von dem ich mich schon gefragt habe, wie er eigentlich an seinen Posten gelangt ist, schon einen Strich gemacht, würde das locker einen Notizblock füllen ...

  9. #8
    Benutzerbild von SportGoofy

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    AW: Vorgesetzte mit Arschgeweih

    Die könnte ich überhaupt nicht ernst nehmen

    Da müsste ich aufpassen, dass mir nicht ein passender Spruch rausrutscht

    Kommt aber natürlich auf die Person und auf das Auftreten an

  10. #9
    Benutzerbild von Heiko2609

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    AW: Vorgesetzte mit Arschgeweih

    Ich habe 2 Jahre bei einer Firma gearbeitet, wo der familliäre Geschäftsführer gerade mal 18 Jahre war als ich kam und als ich ging gerade 20 jahre.
    Das kam dadurch das sein Vater 3 Jahre vorher verstarb und seine Mutter mit Anfang 60 so langsam kürzer treten musste. Er war der Nachzügler der Familie und seine drei älteren Schwestern von denen nur eine im familiären Betrieb früher mitarbeitete, hatten sich andere berufliche und familäre Aufgaben gesucht.
    Der Betrieb war von einem Großhandel mit zeitweise 120 Mitarbeitern auf einen Kleinbetrieb in der Logistikdienstleistung herunter gekommen. Wir waren mit Mutter und Sohn nur 4 Leute. Der junge Geschäftsführer hat so wie ich die Berufsfachschule Wirtschaft absolviert.
    Und hat schon früh neben der Schule im elterlichen Betrieb mit gearbeitet, so war er in manchen Dingen reifer und es gewohnt ständig mit Leuten zusammen zu arbeiten die älter waren als er. Und es war immer ein gutes und lockeres Zusammenarbeiten.
    Er und mein späterer Kollege waren in manchen Dingen etwas robuster als ich.
    Zu Zeiten als wenig los war und wir doch in Bereitschaft waren, wurde eben auch schon mal was zum Essen bestellt, mal ein Bier getrunken und ich habe als eigentlicher Nichtraucher mal die eine oder andere Zigarette mitgeraucht. Den rustikalen Humor der beiden konnte ich nicht teilen.
    Meine Weiterbildungen nach Feierabend(IHK-Logistiker, Fachkaufmann) wurden wohlwollend und tolerant aufgenommen, hätten mir aber in diesem Betrieb eh nichts auf Dauer genutzt. Ich hätte um mich weiterzuentwickeln etwas anderes suchen müssen.
    Den endgültigen Niedergang des Betriebes konnten wir dann auch nicht mehr stoppen, als einer der beiden Großkunden absprang. Und der Niedergang kam für mich 1 - 2 Jahre zu früh.
    Zwischenzeitlich verstarb die Mutter und was dann am Ende meiner Zeit geschah(mir untergeschoben wurde) und wahrscheinlich noch angestachelt durch meinen Kollegen(der in der Zwischenzeit neu dazu kam hatte und ein ehemaliger Strafgefangener war) nur damit ich nicht auf Abfindung klage, das möchte ich hier besser gar nicht mehr erwähnen.
    Dann kam noch heraus das zeitweise keine Krankenkassenbeiträge gezahlt wurden, der Mitarbeiter der AOK holte sich dann die fehlenden Beträge vom Insolvenzverwalter.
    Das war am Ende schon eine Enttäuschung und wirkt noch heute nach(das andere nicht das mit der Krankenkasse) .

    Drei Monate nach meiner wirtschaftlich bedingten Entlassung im Juli 2009, wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und im September 2010 wurde das Unternehmen wegen Vermögenslosigkeit aus dem Handelsregister gelöscht.

    Ja zu dem Thema Respekt. Zwischen dem jungen Geschäftsführer und mir wenn mir ein Fehler unterlaufen ist, dann hat er das immer ruhig und kollegial vermittelt.
    Er war bei der ganzen betrieblichen Situation immer unerschütterlich geblieben und wir hatten so manche Probleme irgendwie oft noch geradegebogen.
    Der erste Kollge denn wir hatten, hatte mal eine leitende Position an einer Tankstelle und musste dann nach einem Besitzerwechsel gehen und hatte dann mit über 50 ein paar Stellen bei Personaldienstleistern gehabt. Er war vom Typus her auch sehr rechthaberisch und wurde nach 6 Wochen wieder entlassen.

    Der andere Kollge denn wir später als Lagerhelfer dazuholten, war eigentlich nur bei uns dabei weil er im Haus des Chefs und dessen Mutter eine Wohnung hatte, er war auch schon über 50.
    In normalen Situationen war er gutmütig, aber wenn er sich nur irgendwie bevormundet gefühlt hatte wurde er bockig. Und einmal und in Gegenwart eines Kunden(ein Geschäftsführer einer kleinen Frachtfirma der auch viel selbst gefahren ist) ging er auf mich sogar los, als ich ihm Anweisungen für die Beladung gab. (Da muss noch die Zeit aus dem Gefängnis situativ nach gewirkt haben).

    Und vor Jahren als ich das erste mal bei einer ZAF war, hatte ich auch einen Gruppenleiter über mir, der war in meinem Alter, so ein Typ "Schwarzhaariger Schönling mit Pferdeschwanz" und großer Klappe.

    Der erinnerte mich an den Viktor aus dem Roman "Ein Unding der Liebe" von Ludwig Fels.
    In dem Roman wird u.a in einer Großküche auch das Thema "Rauer Ton in der Arbeitswelt" zelebriert.
    Und wie da über die weiblichen und türkischen Kollegen geredet wurde. Vor 30 Jahren war die gute alte Zeit nicht mehr so schön und heil wie man sich das als Kind vorgestellt hatte.

    Zum Glück erlebt man mit den Jahren aber auch ganz andere Vorgesetzte, so wie den in einem CNC-Betrieb, der vor einem hohen Besuch auch mal mit uns zusammen die Maschinen reinigte und in seiner Beurteilung und Umgang realistisch und fair war. Und stets bei der Mehrarbeit am Samstagvormitag Brezeln für die Mitarbeiter ausgab.

    Oder ein Bereichsleiter aus meinem Praktikum auf dem Arbeitsamt, der schon Mitte 50 war und mit dem man sich wirklich gut und auf hohem Niveau unterhalten konnte und der mich auch ein oder zweimal einlud zu seinem Mittagsgang im damals noch existierenden Casino des französischen Militärs in Rastatt.

  11. #10
    Benutzerbild von Heiko2609

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    AW: Vorgesetzte mit Arschgeweih

    Ich bitte den letzten Beitrag zu löschen, da mir keine Edit Funktion zu Verfügung steht.

    Danke

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