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Vorgesetzte mit Arschgeweih

Erstellt von Die Luftgitarre, 20.06.2011, 13:59 Uhr · 10 Antworten · 2.328 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von bubu

    Registriert seit
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    Beiträge
    1.632

    AW: Vorgesetzte mit Arschgeweih

    Ich finde das mit Big Brother schlimmer als das Arschgeweih (nein, ich mag Arschgeweihe auch nicht). Ersteres sagt für mich noch mehr über den intellektuellen Zustand Deiner Vorgesetzten aus. Ich bin der Meinung, man kann jemanden nicht alleine anhand eines Tattoos beurteilen. Aber wahrscheinlich hast Du das auch als Zuspitzung ihrer für Dich unvorteilhaften Gesamterscheinung in den Vordergrund gestellt. Man kann es ja auch positiv sehen: Ist es nicht schön, wenn die Umgangsformen in der Arbeitswelt sich lockern? Ich begegne immer häufiger Leuten mit Piercings und Tattoos. Und ich kann nur sagen: Lieber das als nur Schlipsträger (muss ich zum Glück nicht anziehen).

    Respekt ist immer so eine Sache. Woran macht man den fest? Mir sind bei einem Vorgesetzten Social Skills, Erfahrung, Wissen und Leistung wichtig (in dieser Reihenfolge). Optisches finde ich eher nachrangig, beeinflusst mich aber natürlich auch. Ich hatte mal eine Vorgesetzte, die war immer korrekt gekleidet, keine Tattoos und Piercings. Eher bieder und schicksig vom Typ. Doch als wir einmal bei ihr drin saßen und sie den Pullover meines Kollegen mit der aufgedruckten Flagge Kanadas eine Weile begutachtete und dann fragte, weshalb er denn ein Blatt auf dem Pulli habe, war's für mich aus mit dem Respekt (ok, ich spitze zu, es war schon vorher aus, denn sie hat viele solcher Dinger gebracht und war in Mitarbeiterführung darüber hinaus eine echte Null).

    Anderes Beispiel - diesmal eine Kollegin, aber auch Kollegen will man ja respektieren. Die war fachlich top, (meist) nett im Umgang. Aber was meinem Respekt für sie eine ordentliche Delle verpasst hat: Sie hat so gut wie jeden Abend damit verbracht World of Warcraft zu spielen. Und tauschte sich darüber
    auch gerne leidenschaftlich aus. Es mag gemein von mir sein, aber irgendwie kann ich nicht anders, als eine 30-Jährige, die das tut und über Ork-Schlachten und neue Rüstungen sinniert, nicht so richtig toll finden....

    Zitat Zitat von Die Luftgitarre Beitrag anzeigen
    Einerseits bedeutet das ja, dass man selber irgendwas falsch gemacht hat....
    Meinst Du das so, dass Du zweifelst, selbst zuwenig an Deiner Karriere gearbeitet zu haben? Falls ja - ich weiß nicht, in welcher Branche Du arbeitest. Aber nach meiner Erfahrung sind in der freien Wirtschaft generell und vor allem in Branchen, die viel mit Oberfläche zu tun haben, nicht etwa emotionale und soziale Intelligenz, oder Allgemeinbildung und Lebenserfahrung Kriterien für einen Aufstieg in eine Stellung mit Personalverantwortung.

    Kriterien für einen Aufstieg sind meistens reine Leistungsdaten. Wieviel schaffst Du in welcher Zeit. Wie viel Fehler leistest Du Dir. Wie viel Überstunden machst Du (und senkst damit Deine Personalkosten). Und natürlich der Klassiker: Wie gut kannst Du Dich selbst darstellen und wie gut kann Dich der Chef leiden.

  2.  
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