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Wahlversprechen?!?!

Erstellt von F.G.T.H., 19.09.2005, 05:37 Uhr · 6 Antworten · 744 Aufrufe

  1. #1
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    Ja wie alles beginnt es immer im kleinen, wie hieß es doch vor der Wahl, Arbeitsplätze schaffen und sichern, Unterstützung des Mittelstandes.
    In welchem Land?
    http://www2.onnachrichten.t-online.d...5/5492658.html

    Wie hieß doch ein Lied der 80er "Alles Lüge" !?
    http://focus.msn.de/hps/fol/newsausg...e.htm?id=19231

  2.  
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  3. #2
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    F.G.T.H. postete
    Ja wie alles beginnt es immer im kleinen, wie hieß es doch vor der Wahl, Arbeitsplätze schaffen und sichern, Unterstützung des Mittelstandes.
    In welchem Land?
    dem "Spiegel" zufolge geht es um Kunststoffplakate, die immer beliebter würden und zum Teil aus Italien kämen. Bei der SPD stammten rund 14.000 Plastikträger aus dem Süden. Die Partei hat insgesamt für den Bundestagswahlkampf 850.000 Papier- und 59.000 Plastikplakate angefordert.

    Läppische 14.000 von 909.000 Plakaten stammen aus dem Ausland und damit zudem aus einem EU-Land mit dem wir seit Jahrzehnten regen Handel betreiben und wo gesunde Handelsbeziehungen bestehen. Wenn dagegen jetzt auch schon was zu sagen ist, können wir ja auch die EU-Mitgliedschaft kündigen. Ich möchte ja gerne mal wissen, wieviele in Italien verwendete Papierprodukte aus deutscher Produktion stammen.

    Wenn jetzt 900.000 Plakate aus China importiert worden wären, wäre das ein Aufreger. Aber so ist das jawohl malwieder eine der üblichen Medienkampagnen, bei der die Meinungsmacher drauf hoffen, dass die Minderbemitteln es gerade schaffen die Überschrift zu lesen bevor sie sich aufregen und noch Äntschie, Stoibi oder Lafontaine schreien.

    PM

  4. #3
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    Wenn ich eine Druckerei hätte, dann würde ich Freudensprünge machen solch ein Auftragsvolumen zu bekommen.
    Man kann doch nicht Unternehmen verurteilen die ins Ausland abwandern und selber Aufträge ins Ausland abgeben, als wenn es hier nicht genug Unternehmen gibt denen es schlecht geht, gerade im Druckgewerbe.
    Eine Meinungsmache war auch nicht meine Absicht, sonst hätte ich es nicht erst heute gepostet.
    Es war ja nicht die SPD allein CDU und FDP taten es ja auch, daher versteh ich nicht warum Du die Nicht-SPD-Wähler als Minderbemittelt darstellst.

  5. #4
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    F.G.T.H. postete
    Wenn ich eine Druckerei hätte, dann würde ich Freudensprünge machen solch ein Auftragsvolumen zu bekommen.
    Man kann doch nicht Unternehmen verurteilen die ins Ausland abwandern und selber Aufträge ins Ausland abgeben, als wenn es hier nicht genug Unternehmen gibt denen es schlecht geht, gerade im Druckgewerbe.
    Wir können doch jetzt nicht aufhören mit Firmen in Italien, Frankreich, England, Spanien, etc. Handel zu betreiben, nur weil wir Arbeitsplätze verlieren. Das sind die Länder, die uns unsere Produkte ebenfalls abkaufen. Zu verurteilen sind m. E. die vielen Einbahnstraßen, wo Arbeitsplätze in Billiglohnländer wandern, wo man sich unsere Exportprodukte überhaupt nicht leisten kann, wo das mit dem Import und Export nach und aus Deutschland also nicht funktioniert. Unsere Wettbewerbsfähigkeit gegenüber unseren EU-Hochlohnnachbarn müssen wir meiner Meinung nach anders in Ordnung bringen, als durch Wirtschaftsboykott.

    Eine Meinungsmache war auch nicht meine Absicht, sonst hätte ich es nicht erst heute gepostet.
    Es war ja nicht die SPD allein CDU und FDP taten es ja auch, daher versteh ich nicht warum Du die Nicht-SPD-Wähler als Minderbemittelt darstellst.
    Neeneenee, würde ich nie tun. Ich schrieb lediglich, dass stimmungsmachende Zeitungen wie BILD, Focus & Co. seit Jahren solche Kampagnen fahren, in der Hoffnung Minderbemittelte würden nur die Überschrift lesen und sich aufregen. Das heisst ja nicht und sagt nicht aus, dass ich jetzt jeden CDU- oder FDP-Wähler für minderbemittelt halten würde - obwohl mal interessant wäre, wie groß ihr Anteil tatsächlich ist *g*

    PM

  6. #5
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    PostMortem postete
    Wir können doch jetzt nicht aufhören mit Firmen in Italien, Frankreich, England, Spanien, etc. Handel zu betreiben, nur weil wir Arbeitsplätze verlieren. Das sind die Länder, die uns unsere Produkte ebenfalls abkaufen. Zu verurteilen sind m. E. die vielen Einbahnstraßen, wo Arbeitsplätze in Billiglohnländer wandern, wo man sich unsere Exportprodukte überhaupt nicht leisten kann, wo das mit dem Import und Export nach und aus Deutschland also nicht funktioniert. Unsere Wettbewerbsfähigkeit gegenüber unseren EU-Hochlohnnachbarn müssen wir meiner Meinung nach anders in Ordnung bringen, als durch Wirtschaftsboykott.
    Ich bin in diesem Punkt schon Deiner Meinung, aber Du musst auch zugeben, dass es im Zusammenhang mit Wahlkampf und mit dem was sich die Parteien auf die Fahne schreiben, einen sehr komischen Beigeschmack hat.

    Neeneenee, würde ich nie tun. Ich schrieb lediglich, dass stimmungsmachende Zeitungen wie BILD, Focus & Co. seit Jahren solche Kampagnen fahren, in der Hoffnung Minderbemittelte würden nur die Überschrift lesen und sich aufregen. Das heisst ja nicht und sagt nicht aus, dass ich jetzt jeden CDU- oder FDP-Wähler für minderbemittelt halten würde - obwohl mal interessant wäre, wie groß ihr Anteil tatsächlich ist *g*
    OK Ok das ist auch nicht meine Haus- und Hoflektüre. Fairnesshalber würde mich der Anteil aller Fraktionen interessieren.

  7. #6
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    F.G.T.H. postete
    Ich bin in diesem Punkt schon Deiner Meinung, aber Du musst auch zugeben, dass es im Zusammenhang mit Wahlkampf und mit dem was sich die Parteien auf die Fahne schreiben, einen sehr komischen Beigeschmack hat.
    Ein Politiker würde jetzt wohl sagen, dass diese Vorkommnisse "nicht hilfreich" sind ;-)

    OK Ok das ist auch nicht meine Haus- und Hoflektüre. Fairnesshalber würde mich der Anteil aller Fraktionen interessieren.
    Wir können ja für Stoiber eine Sonderauswertung machen, welche Partei die frustriertesten Wähler hat.... ;-)

    PM

  8. #7
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    Versprechen sind dazu da "gebrochen" zu werden, also steht eine Partei nur am Ende "gut" da , wenn sie erst gar keine Versprechen macht ....

    Ich fand einen Beisatz in den letzten Wochen von Frau Merkel jedoch sehr sehr wichtig ... da ging es Neuverschuldung ... wer Schulden hat, kann nicht mit Geld um sich schmeissen, so wie es die SPD gemacht hat ... ein künftiger Kanzler muss in der Lage sein, anderen Staatsoberhäuptern auch mal KEINE Geschenke zu machen und nicht alles mögliche im Ausland unterstützen, wobei man selbst absolut kein Geld hat und den eigenen Staatshaushalt eher wie einen Kontoauszug betrachtet, dessen Konto man halt noch etwas weiter überzieht. Und nichts anderes hat man in den letzten Jahren mit der SPD erlebt

    Wenn Frau Merkel dieses Ziel tatsächlich und mit aller Ihr zur Verfügung stehenden Macht angehen würde und durchsetzt, schreibt sie Geschichte in der Politikszene.
    Und nicht ein Kanzler "der sich opfert" (*lol*), wie es heute in einem Beisatz in der Bild geschrieben wurde.

    Zachi

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