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Wann würdet Ihr gerne geboren worden sein?

Erstellt von Die Luftgitarre, 11.07.2003, 15:57 Uhr · 87 Antworten · 5.905 Aufrufe

  1. #31
    Benutzerbild von nici125

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    Ist doch ganz einfach- Beste Zeit - unsere.
    Wir sind uns doch alle einige das die 80 ger, die beste Zeit war sonst wären wir jetzt nicht hier.
    Eigentlich eine schöne Zeit keine großen Probleme mit arbeitssuche, Lehrstellen gab`s damas auch genug .
    Politisch haben uns die 70 er Jahre schon viel vorgebaut und wir hatten die aufgabe nur das Beste daraus zu machen.
    Ich fand die 80er Super, konnte fast unbeschwert leben ausser die kleinen pupertäts bedingten Probleme, die denke ich jeder irgendwann hat.

    Möchte meine Jugend nicht missen, habe zum Glück eine ältere Schwester die mir in Sachen weggehen viel vorgebaut hat.

    Das erste mal in die Disco mit 15 das war schon gut so.

    Mit der heutigen Musik kann ich fast nichts anfangen, (außer Robbie Williams) sind eh fast nur wiederaufgewärmte 80 er Lieder .

    Mir wäre Kim Wild ohne Nena auch lieber gewesen.


    Grüße Nicole

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von
    @ nici125

    nici125 postete
    Ist doch ganz einfach- Beste Zeit - unsere.
    Wir sind uns doch alle einige das die 80 ger, die beste Zeit war sonst wären wir jetzt nicht hier.
    Eigentlich eine schöne Zeit keine großen Probleme mit arbeitssuche, Lehrstellen gab`s damas auch genug .
    Die 80er waren der letzte Große Übergang in die "Strukturarbeitslosigkeit". Kohle, Stahl und Schiffbau.... Regional hat das gigantische Probleme gemacht - bis heute. Insgesamt lag die Arbeitslosenquote Mitte der 80er auch zwischen 8,9 und 9,1%. Wenn man nur die westlichen Bundesländer rechnet, liegen wir heute wieder auf diesem Niveau. Heute gehen wir davon aus, dass es uns schlecht geht. Also kann es damals so problemlos auch nicht gewesen sein, selbst wenn heute ein paar nicht mehr arbeitssuchende Bald-Rentner aus der Statistik geflogen sind.

    Ich persönlich wäre meinem Eindruck nach auch davon ausgegangen, dass es damals noch leichter war. Aber das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass ich damals noch zur Schule gegangen bin und Arbeitssuche und Arbeiten gehen nur von anderen kannte. Sicherlich gabs damals auch regional noch heftigere "HotSpots" als heute (was den Westen betrifft), was das Wegbrechen der o. g. Industrien angeht und im Gegensatz dazu irgendwo anders Inseln der Glückseeligkeit.



    @ all

    Ich selbst könnte mir auch ganz gut vorstellen 1966 geboren zu sein. Dann wäre ich 1969 immerhin schon drei Jahre gewesen und meine Eltern hätten mich bestimmt die Mondlandung gucken lassen. Das hätte mir sicher gefallen und mich wahrscheinlich auch sehr beeindruckt und geprägt.

    Die Technikgläubigkeit dieser Zeit mutet heutzutage teilweise reichlich naiv an ("So wird die Zukunft"-Bücher und Illustrationen dieser Zeit, sind ja heute manchmal echt ne' gute Satire). Aber die damit verbundene Aufbruchs- und "Alles wird besser"-Stimmung hatte auch was für sich. Heute vergehen allein 10 Jahre, bis eine geplante Straße auch gebaut wird. Von HighTech-Projekten gar nicht zu sprechen, die werden zerredet und jedes Risiko gescheut.

    Politisch hätte ich schon ein paar Kanzler mehr bewusst erlebt. Auch die rückblickend spannende und ironischerweise aus heutiger Sicht manchmal fast verlässliche Situation des Kalten Krieges hätte ich gerne noch etwas interessierter aufgenommen.

    Ausgeh-Technisch usw. wäre ich in den 80ern dann auch schon von Anfang bis Ende dabei gewesen.... und ich hätte die Homecomputer-Ära direkt von 1979/80 mitbekommen. Beruflich hätte sich das vermutlich dann noch stärker ausgewirkt. Frauen-/medientechnisch wäre ich auch lieber mehr mit "Uschi Obermeier" aufgewachsen und weniger mit Mutter Beimer.

    Hach ja, man kann es sich eben leider nicht immer aussuchen *g*

    Dave

  4. #33
    Benutzerbild von Parallax M5

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    nici125 postete

    Mir wäre Kim Wild ohne Nena auch lieber gewesen.
    Mir auch, ich fand Nena nämlich schon in den 80ern nicht so toll, Kim Wilde mochte ich dagegen immer!
    Ich finde es schade das man so lange nichts mehr von Kim Wilde gehört hat und das sie so lange Pause gemacht hat, wenn sie damals nicht aufgehört hätte dann würde sie jetzt in einer Stufe mit Madonna stehen oder vieleicht sogar besser sein denn Madonna macht ja meiner Meinung nach seit geraumer Zeit auch nichts mehr gescheites!

    Viele Grüße, Franz

  5. #34
    Benutzerbild von Babooshka

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    Ich selbst könnte mir auch ganz gut vorstellen 1966 geboren zu sein. Dann wäre ich 1969 immerhin schon drei Jahre gewesen und meine Eltern hätten mich bestimmt die Mondlandung gucken lassen. Das hätte mir sicher gefallen und mich wahrscheinlich auch sehr beeindruckt und geprägt.
    Nun ja, ich bin wie gesagt 1965 geboren, aber ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, die Mondlandung gesehen oder überhaupt ewas davon mitbekommen zu haben. Sofern sie nicht spätabends kam (für eine 4-Jährige also nach ca. 19:30 Uhr), hätte ich sie sicher sehen dürfen, aber ich denke, ich interessierte mich damals mehr für Puppi und Teddi und Kasper und René denn für Männer auf dem Mond

    Politisch hätte ich schon ein paar Kanzler mehr bewusst erlebt. Auch die rückblickend spannende und ironischerweise aus heutiger Sicht manchmal fast verlässliche Situation des Kalten Krieges hätte ich gerne noch etwas interessierter aufgenommen.
    Da ist was dran. Den Kalten Krieg habe ich als West-Berlinerin ja sehr unmittelbar mitbekommen und ich war sehr empfindsam darauf. Schon als Kind habe ich diese Mauer nicht verstanden (ich wuchs sozusagen gleich gegenüber davon auf) und je älter ich wurde, je mehr Nachrichten ich über deutsch-deutsche Vorkommnisse (gelungene und misslungene Fluchten, Hungerstreiks aus Liebe usw.) mitbekam, desto empfindsamer wurde ich. Weshalb ich die Stadt ja auch irgendwann verließ, mit dem damals ganz klassischen Grund "Mauerkoller".

    Ausgeh-Technisch usw. wäre ich in den 80ern dann auch schon von Anfang bis Ende dabei gewesen.... und ich hätte die Homecomputer-Ära direkt von 1979/80 mitbekommen. Beruflich hätte sich das vermutlich dann noch stärker ausgewirkt.
    Tja, ich war auch erst 1981 das erste Mal in der Disco, als 16-Jährige... Es gab eine Disco in Berlin (eine der wenigen, die es immer noch gibt), die nachmittags schon aufmachte. Dorthin schlich ich mich mit meiner Freundin, denn natürlich durfte ich abends noch nicht weggehen. Wir waren ganz alleine dort, durften daher das Musikprogramm mitbestimmen und so wünschten wir uns NDW, wozu wir, ganz alleine, mächtig auf der Tanzfläche abhotteten

    Frauen-/medientechnisch wäre ich auch lieber mehr mit "Uschi Obermeier" aufgewachsen und weniger mit Mutter Beimer.
    Uschi Obermeier, in den 70-ern? Glaub mir, als Präpubertierling in den 70-ern hättest du so gut wie nichts von ihr gehört, denn sie ist ja mehr eine Spät-60-er Ikone. Als Mädchen wuchs man mit David und Shaun Cassidy, den Bay City Rollers, Sweet, den Teens und John Travolta auf, für die Jungen gab es Suzi Quatro, die Mädels von Abba (die auch für Mädchen ein Riesen-Vorbild waren), die drei Engel für Charlie und Olivia Newton-John. In Wirklichkeit fanden die Mädchen aber auch die Frauen toll und die Jungen standen auf die männlichen Stars - Idole halt

  6. #35
    Benutzerbild von
    @ Babooshka

    "Nun ja, ich bin wie gesagt 1965 geboren, aber ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, die Mondlandung gesehen oder überhaupt ewas davon mitbekommen zu haben. Sofern sie nicht spätabends kam (für eine 4-Jährige also nach ca. 19:30 Uhr), hätte ich sie sicher sehen dürfen, aber ich denke, ich interessierte mich damals mehr für Puppi und Teddi und Kasper und René denn für Männer auf dem Mond"

    Es war bei uns knapp 4 Uhr morgens als sie raus gingen, also nicht gerade die Zeit für 3-4jährige um vor dem Fernseher zu sitzen. Aber ich kenne welche, die es trotzdem taten und ich glaube, ich wäre einer von ihnen gewesen. Dafür hätte man meine kindliche Nachtruhe ganz sicher ausnahmsweise einmal im Leben unterbrochen, denn das war schon ein historischer Moment, der in meiner Familie eine Rechtfertigung gewesen wäre so etwas zu tun. Ich erinnere mich auch recht gut, dass ich ziemlich jung schon Sylvester um 0h miterlebt habe. Ich habe nämlich immer drum gebettelt, dass ich um 0h geweckt werde, damit ich das mitbekomme. Es wurde mir gegönnt... *g*

    "Da ist was dran. Den Kalten Krieg habe ich als West-Berlinerin ja sehr unmittelbar mitbekommen und ich war sehr empfindsam darauf. Schon als Kind habe ich diese Mauer nicht verstanden (ich wuchs sozusagen gleich gegenüber davon auf) und je älter ich wurde, je mehr Nachrichten ich über deutsch-deutsche Vorkommnisse (gelungene und misslungene Fluchten, Hungerstreiks aus Liebe usw.) mitbekam, desto empfindsamer wurde ich".

    Ich bin auch in Nachbarschaft des Grenzzauns groß geworden, konnte die NVA-Grenzer sehen und bekam Fluchtversuche über die Zeitung mit. Ich bekam natürlich auch DDR Fernsehen rein und fand die "Aktuelle Kamera" und "Der schwarze Kanal", allein schon deshalb interessant, weil dort immer so satirisches Zeug über unsere Bundesrepublik erzählt wurde. Im Grunde war das Titanic-TV *g* Die Diskussionen über den 3. Weltkriegsschauplatz Deutschland war bei uns immer wach, unser Bahnhof wäre für den Truppennachschub benutzt worden - wenn die A-Bomben noch nicht zum Einsatz gekommen wären jedenfalls. So bekam ich das immer nur vorgefiltert als Kind mit. Ich wäre gerne schon etwas größer gewesen und hätte mir gerne mein eigenes Bild der Dinge gemacht.

    Frauen-/medientechnisch wäre ich auch lieber mehr mit "Uschi Obermeier" aufgewachsen und weniger mit Mutter Beimer.
    "Uschi Obermeier, in den 70-ern? Glaub mir, als Präpubertierling in den 70-ern hättest du so gut wie nichts von ihr gehört, denn sie ist ja mehr eine Spät-60-er Ikone."

    Na' dann hätte ich eben noch eher geboren werden müssen und hätte mir Apollo 11 nach dem Auszug aus der Kommune 1 als Twen vorm Fernseher angeschaut *g* Aber Du hast wohl Recht... man verschätzt sich bei der guten. Die war ja selbst mit 50 noch knackig genug um für den Playboy zu posieren - den habe ich mir sogar zugegebenermaßen mal gekauft. ;o)

    Dave

  7. #36
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    Dave Bowman postete
    Die 80er waren der letzte Große Übergang in die "Strukturarbeitslosigkeit". Kohle, Stahl und Schiffbau.... Regional hat das gigantische Probleme gemacht - bis heute. Insgesamt lag die Arbeitslosenquote Mitte der 80er auch zwischen 8,9 und 9,1%. Wenn man nur die westlichen Bundesländer rechnet, liegen wir heute wieder auf diesem Niveau. Heute gehen wir davon aus, dass es uns schlecht geht. Also kann es damals so problemlos auch nicht gewesen sein, selbst wenn heute ein paar nicht mehr arbeitssuchende Bald-Rentner aus der Statistik geflogen sind.

    Ich persönlich wäre meinem Eindruck nach auch davon ausgegangen, dass es damals noch leichter war. Aber das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass ich damals noch zur Schule gegangen bin und Arbeitssuche und Arbeiten gehen nur von anderen kannte. Sicherlich gabs damals auch regional noch heftigere "HotSpots" als heute (was den Westen betrifft), was das Wegbrechen der o. g. Industrien angeht und im Gegensatz dazu irgendwo anders Inseln der Glückseeligkeit.
    Ich glaube der Unterschied war vor allem: Damals waren fast nur Leute in den alt-industriellen Berufen oder jugendliche ohne Schulabschluß betroffen. Da hat man sich als Gymnasiast noch nicht unmittelbar bedroht gefühlt. Heute kann es ja praktisch jeden treffen. Und die Jugendlichen (auch an den Gymnasien) WACHSEN bereits mit Zukunftsängsten AUF.

    Um den Unterschied zu den 80ern noch mehr herauszustellen: Die Zukunftsängste der 80er-Jugend bezogen sich (ggf.) auf die Rettung des Regenwaldes und des Weltfriedens, was sehr dramatisch rüberkam aber im Grunde doch weit weg war und irgendwie ja auch was edles und abenteuerliches an sich hatte; die Zukunftsängste der heutigen Jugend beziehen sich dagegen auf die eigene berufliche und soziale Existenz.

    [b]
    Auch die rückblickend spannende und ironischerweise aus heutiger Sicht manchmal fast verlässliche Situation des Kalten Krieges hätte ich gerne noch etwas interessierter aufgenommen.
    Der Kalte Krieg ist überhaupt auch noch mal ein Thema! Ich mach dazu mal einen neuen Thread auf, damit es hier nicht unbemerkt untergeht.

  8. #37
    Benutzerbild von
    @ Luftgitarre"

    "Ich glaube der Unterschied war vor allem: Damals waren fast nur Leute in den alt-industriellen Berufen oder jugendliche ohne Schulabschluß betroffen. Da hat man sich als Gymnasiast noch nicht unmittelbar bedroht gefühlt. Heute kann es ja praktisch jeden treffen. Und die Jugendlichen (auch an den Gymnasien) WACHSEN bereits mit Zukunftsängsten AUF.
    .... die Zukunftsängste der heutigen Jugend beziehen sich dagegen auf die eigene berufliche und soziale Existenz.


    Meinem Eindruck nach, habe ich ohnehin das Gefühl, dass sich in den Berufsaussichten (damit meine ich nichtmal die Chance einen Arbeitsplatz zu bekommen, sondern welcher Wunschberuf gewählt wird) und dem "zum Berufsleben hinführen" im Vergleich zu den 80ern viel verändert hat. Ich wurde in den 80ern selbst fit für die Berufswahl gemacht und bin immer noch jung genug, um direkten Kontakt zu jenen zu haben, die heute ihren Berufseinstieg bzw. ein Studium planen.

    Ich erinnere mich daran, dass früher so viele klar definierte Berufe angestrebt und vor allem auch angesehen wurden. Sei es Polizist, sei es Post-Beamter, sei es Industrie- oder Bankkaufmann, sei es Krankenschwester oder eben auch Lokführer. Heute fallen diese Berufsgruppen in der allgemeinen Wahrnehmung fast schon aus der Mittelschicht raus. Wenn ich heute Visitenkarten meiner Geschäftspartner lese, wird ein Teil des Übels deutlich: Senior Associate Consultant, Senior Account Manager, Managing Consultant, Group Sales Manager....... nicht, dass das alles Leute wären, die in der Hierarchie ganz oben stünden, selbst ein Berufsanfänger, der so langsam mal in den Verkauf von Produkten schnuppert, schimpft sich nicht selten "Junior Sales Manager". Alles nur noch Manager..... blabla! Es ist klar, dass der verantwortungsvolle und leistungsfordernde Beruf einer "lapidaren" Intensiv-Krankenschwester dagegen bedeutungslos wirkt und nach Versager riecht.
    Ich halte diese Entwicklung und die immer weiter steigende Erwartungshaltung an die heutigen Jugendlichen, bei gleichzeitig immer schlechter werdender Schulausbildung und - ausstattung für reichlich bedenklich.

    Ein großer Teil Bodenständigkeit, wurde zugunsten von Blendertum und Pseudokarriere aufgegeben. Gleichzeitig geraten viele in einen Strudel nach unten, weil sie den Anforderungen für eine solche Laufbahn nicht standhalten bzw., dies durch das aufgebauschte "Blenderschutzschild", einfach nur glauben.

    Fazit - um auch wieder den Bogen zum Thema zurückzufinden - : Egal wann ich "gerne geboren worden sein würde", definitiv nicht nach 1985. Denn dann würde ich jetzt unter diesen miesen Startvoraussetzungen bei gleichzeitig höchsten Ansprüchen (welche Eltern freuen sich heute noch darüber, wenn ihr Sohn äußert Handwerker werden zu wollen?) seit langem leiden.

    "Der Kalte Krieg ist überhaupt auch noch mal ein Thema! Ich mach dazu mal einen neuen Thread auf, damit es hier nicht unbemerkt untergeht."

    Das klingt interessant!

    Dave

  9. #38
    Benutzerbild von Veja

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    Ich wäre gerne so um 1970 rum geboren worden, dann hätte ich insbesondere die frühen 80er bewusster miterleben können als ich es so (als 1979 geborene) habe. Da ich aber auch die Musik der frühen 90er noch gut fand, kann ich auch damit leben, erst so spät geboren worden zu sein. Und wenn ich jetzt zum Tanzen gehen möchte, habe ich ja zum Glück die Möglichkeit, in eine Disco zu gehen, in der 80er Jahre-Musik gespielt wird und nicht das Chartsgedudel von heute.

  10. #39
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Ich bin vom Baujahr 1970 und finde diesen Jahrgang eigentlich optimal, wäre max. 2 - 3 Jahre früher noch gern geboren. Für Musik habe ich mich schon als kleines Kind interessiert und kenne somit noch eine ganze Menge aus den 70ern. Zu Beginn der 80er war ich 10, und am Ende der 80er war ich 19 - sprich meine ganze Jugend fand in den 80ern statt. Anfang der 90er war meine Berufsschulzeit, wo ich auch noch öfter "Party" machte, aber dann kam der Ernst des Lebens, sprich das endgültige Berufsleben - und die immer schlechtere Musik, sprich nix mehr mit Party. Jedoch kam es gegen Anfang dieses Jahrtausends ganz anders, mein alter Job war extrem ätzend und unbefriedigend, ich wurde auch noch arbeitslos, so kam ich auf die Idee, noch mal zu studieren. Und seitdem mache ich natürlich wieder jede Menge Party. Erstaunlicher Weise wird dort jede Menge 70er und 80er gespielt. Sehr viele (vor allem weibliche) Kommilitonen füllen dann besonders die Tanzfläche und singen oft auch mit - obwohl sie im Schnitt erst zwischen ca. 1978 und 82 geboren sind. Und unsereiner denkt sich dann, wenn ein bestimmtes Lied läuft: "Ach ja, das war Oktober 1981, damals war ich gerade da und da...", ist schon irgendwie lustig.

  11. #40
    Benutzerbild von davidbee

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    Ich bin Jahrgang 76. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich hab noch ein Bischen von den wilden 70ern mitbekommen und die 80er Prägten mich ganz besonders in Bezug auf die Musik. Die 80er Jahre waren DAS Jahrzehnt der Rock und Popmusik und sie werden den Menschen auch für immer als solche in Erinnerung bleiben. Auch wenn es keiner zugibt und über die 80er herzieht (vonwegen modische Geschmacksverirrung usw). Vieleicht wäre ich aber doch gern ein paar Jahre früher gebohren. Die 60er waren mir Sicherheit super. Die grosse Hippi-Zeit. 5ex, drugs & Rock'n Roll. Ausserdem hätte ich noch die Carpenters miterlebt in Ihrer besten Zeit. Oder Abba. Das waren unsterbliche Legenden. Da wär ich schon froh gewesen, wenn ich da nicht mehr flüssig gewesen wäre. Heute bewegt sich gar nichts mehr. Die Musikszene ist total übersättigt und am Tiefpunkt angelangt. Jeder Spinner darf heutzutage Musik machen und den Musikmarkt einmal mehr verpesten. An sonsten bewegt sich auch nichts mehr auf der Welt. Es gibt nichts mehr zu erreichen. Ein ausgelaugtes Zeitalter, in dem man sich auf nichts mehr freuen und zu niemandem mehr aufblicken kann. Darum bin ich froh, wenigstens noch ein kleines Stück der "guten alten Zeit" mitgenommen zu haben. Davon werde ich wohl den Rest meines Lebens zehren müssen. So wirds nie wieder.

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