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Weihnachtserinnerungen

Erstellt von Stingray, 16.12.2001, 20:18 Uhr · 4 Antworten · 915 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Stingray

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    Hallo, alle zusammen !

    Der kalte wind streicht um das haus, der kamin bringt wohlige wärme in die stuben und ein weisser mantel aus schnee liegt allüberall. Es ist weihnachtszeit.
    Als kind sicher eine der schönsten zeiten im jahr, aber heute oft nur stress, hektik, schlechtes wetter und ein paar feiertage, die man bei verwandten verbringen muss. War das immer schon so ?
    Ich denke nicht. Also, freunde, erzählt doch mal eure schönsten weihnachsterinnerungen, die ja nicht unbedingt, aber vornehmlich aus den 80ern stammen können.

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von J.B.

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    Interessantes Thema! Also ich erinnere mich vor allem daran, dass in den frühen 80ern wenigstens den ganzen Winter über viel Schnee lag. Ich hab die frühen 80er in Bad Homburg v.d.H. (bei FFM) verbracht und damals immer riesige Schneemänner und große Schneehöhlen und Iglus gebaut. Ich bin dann immer in den Taunus zum rodeln gefahren, hab mir dabei das eine oder andere Mal kräftig die Finger eingeklemmt oder den Kopf gestossen nach so mancher Schußfahrt . Auch an die langen Winterspaziergänge in hohem Schnee, mit anschließender Einkehr in Waldschenken, wo ich dann immer heißen Florida Boy getrunken hab, kann ich mich noch gut erinnern. Ich weiß auch noch, dass wir damals mit der ganzen Family und einigen Bekannten immer mitten in den Taunus gefahren sind und uns unsere Weihnachtsbäume selbst geschlagen haben. Eine tolle Zeit war das!

    Heute ist es im Winter zwar oft schweinekalt, aber so richtig Schnee hats irgendwie nur noch ganz selten. Hier im Schwarzwald ist an den Wochenenden immer die Hölle los auf den Bergen und die Wanderwege und Skipisten sind gnadenlos überlaufen. Schöne Wintereindrücke kann man auf den Höhen zwar noch mitbekommen, aber bei den Menschenmassen geht das Gefühl für Winterlandschaften, schneebedeckte Tannen und von Eispanzern überzogene Bäche und Wasserfälle eher unter . Irgendwie schade!

    Bis denne J.B.

  4. #3
    Benutzerbild von Christoph

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    Natürlich hat Weihnachten und das passende Ruhegefühl ein bissel was mit einer verschneiten Winterlandschaft zu tun, nur leider ist das ja oft nicht so.
    Weihnachten war für mich immer ein richtig besonderes Fest, es gab tolle Geschenke und die Verwandtschaft aus dem Westen oder die westreisende Oma hat sich immer viel Mühe gegeben. In sehr schöner Erinnerung habe ich heute noch den Morgen des 25.12., wenn alles noch so schön neu war und man in Ruhe alles richtig "spielen" konnte.
    Die Hektik kam erst später, Ende der Achtziger haben wir die Christvesper mitgestaltet, oder ich habe musikalisch meinen Teil geleistet (blase Waldhorn).
    Heute ist Weihnachten eigentlich erst am 24.12. ab Mittag, wenn endlich die Geschäfte dicht machen und die Leute zwangsläufig nach Hause müssen... und dass ab September immer die W-Männer in den Regalen stehen, kann ich wirtschaftlich verstehen, der Weihnachtsstimmung ist es nicht gerade zuträglich!
    Tipp: wenn es wirklich am Heiligen Abend geschneit hat, dann mal einen Spaziergang zwischen 17.00 und 20.00 machen. Das hat so eine ganz typische Ruhe, ich habe dann in der Kälte schon ein bissel das Gefühl, dass das Licht aus den Fenstern etwas wärmer scheint, und die Leute dahinter doch irgendwie glücklich sind.

    Jetzt ist mir doch etwas weihnachtlich zumute.
    Christoph

  5. #4
    Benutzerbild von Gosef

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    Ho ho ho!
    Ich erinnere mich noch gut an den "Schneekatastrophenwinter '79". Das war zwar nicht Weihnachten, sondern schon Februar, trotzdem hatte die Stimmung was vielleicht weihnachtliches. Wir waren ganz schön abgeschnitten in unserem kleinen norddeutschen Dorf, nur noch die Bergepanzer kamen durch. Aus den "Outbacks" fuhren die Leute in Grüppchen mit Traktoren und Viehanhängern zum Einkaufen, weil man mit PKWs nicht durchkam. Der Schulbus kam natürlich auch nicht durch...hihi!
    Klar hab ich mir Höhlen gebaut! Schließlich gab es 2 Meter hohe Schneeverwehungen, die geradezu danach schrien, ausgehöhlt zu werden.
    Da fiel auch schon mal der Strom aus, es musste wieder mit dem Ofen geheizt werden, dieser ganze Ausnahmezustand vermittelte über den "Wir-sitzen-alle-im-selben-Boot"-Gedanken ein wohliges Zusammengehörigkeitsgefühl.
    War schön früher. Ehrlich.
    Gruß
    Gosef

  6. #5
    Benutzerbild von monofreak

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    @ christoph und für alle anderen, die die W-Männer im Spätsommer in den Geschäften nerven:
    Hört mal "Weihnachten im Oktober" aus der Comedy-Serie Stenkelfeld!
    Das ist genauso witzig wie "Heilige Nacht" von Norbert + den Feiglingen!