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Wenn die Post die Adresse nicht findet

Erstellt von Raccoon, 07.09.2004, 13:43 Uhr · 29 Antworten · 4.967 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von goaly

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    Bounty postete


    benachrichtigungen. und dann der spruch da druff "heute jedoch nicht!"
    ja wieso denn heute nicht!?? was macht son einschreiben denn bei som tag auffm postamt? bekommts ne betriebsführung mit abendunterhaltungsprogramm?! ein paar häppchen?? n rätselheft für oma gegen die langeweile?!?
    Die Regelung heute jedoch nicht ist in der Tatsache begründet, dass der Zusteller den halben Tag unterwegs ist, danach seine Abrechnung machen muss und dann erst die Niederschrift der Einschreiben erledigen kann. (Sprich er über gibt das Einschreiben dem Schalterpersonal). Sonst könnte es passieren das Du 5 min später nach der Zustellung nach hause kommst, sofort zum Postamt rennst und dich beschwerst, dass Du umsonst gekommen bist.

    Was das Monopol der Post betrifft, die Post hat nicht nur Vorteile dadurch sondern fast schon mehr Nachteile. Sie haben z.B. eine Fläschenvertrag. Der Regelt, dass so viele Briefkasten, soviel Poststellen etc. erreichbar sind. Und dass nicht nur in Ballungsgebieten sondern auch in extrem dünn Besiedelten Gebieten(wirtschaftlich nicht gerade effektiv). Weiterhin ist geregelt dass die Post immer gleich kosten muss. Es ist also egal ob der Brief von der Alm xy zur Hallig X geschickt wird er darf nur 55 Cent kosten. Lass das mal einen freien Anbieter machen.(inder selben Stadt könnte die Post die Brief auch billiger zustellen)
    Weiterhin ist es nicht gerade ein Vorteil einen aufgeblähten Behörden Stab in eine provitable AG zuführen.

    Zum anderen kann man sagen:
    - die Post ist schweinebillig (bring Du mal ein Pfund Kaffee für 3-4 Euro von Hamburg nach München), oder such Du mal einen anderen Anbieter der das für dieses Geld macht
    - Die Post ist trotz alle dem sehr zuverlässig. (klar es gibt bei Zig Millionen Briefen immer wieder ein paar Irrläufer). Aber 99,9 % meiner Post kommt schnell und sicher an.

    Ich habe früher mehrere Jahre für den haufen gearbeitet und weiss noch das z.B. damals die Zustellung der ADAC Zeitschrift von der Post weggegangen ist, da die Post ja so schlecht sei und so. Es dauerte nur 2 ,3 Monate und die ADAC Zeitung wurde wieder von der Post zugestellt.

    Wenn jamand Probleme mit der Post hat, dann beschwert Euch bei denen. Das hilft wirklich.

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von Bounty

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    @goaly

    was soll der bote denn übergeben wenn er wieder zurück ist im amt, wenn er das schreiben erst garnicht mit auf seine runde genommen hat? (von mir beschrieben ein paar sätze vorher). in den fällen war ich zu hause, bekam nur den zettel, es wurd nicht geklingelt zwecks versuch der zustellung. ich bin hinter dem boten hergerannt und wollte das schreiben von ihm, für welches er mir den nich-zugestellt-werden-konnte-und-bitte-heute-jedoch-nicht-zettel innen kasten warf....

  4. #13
    Benutzerbild von goaly

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    die machen den Zettel aber nicht nur wegen einem Zusteller der die Sendungen nicht mitbringt, sondern für alle. Hast Du Dich denn mal beschwert? Scheinbar passierte das ja öfters! Letztendlich macht er sich ja strafbar. Alleine durch die Benachrichtigung gilt das Einschreiben als zugestellt. Eine evtl. damit Verkündete Frist beginnt sofort zu ticken und nicht erst wenn Du es abholst. (kann z.B. Lustig werden, wenn man im Urlaub ist) Man kann das nur umgehen, wenn man für diese Zeit einen Postlagerantrag stellt. Sollte man also tun wenn man was wichtiges erwartet oder wenn man ein Geschäft hat und in Urlaub geht.
    Zum anderen muss er es trotzdem übergeben. Einschreiben müssen nachvollziehbar sein, das heisst wenn der Zusteller es Dir gibt unterschreibst Du (beim Einwurf-Einschreiben er, dass er es bei Dir eingeworfen hat), wenn er es dem Schalterpersonal gibt unterschreiben die erst mal das Sie es haben und du wenn Du es abholst.
    Nicht umsonst gelten Einschreiben als Dokumente!

  5. #14
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Ohhhhjaaa.....Einwurfeinschreiben

    Das hatten wir doch auch schon mal.

    Einwurfeinschreiben erwartet.....nach 1 ! Woche war das noch nicht da, und ich hab mit dem Absender Kontakt aufgenomen. Der hatte das aber abgeschickt. Ich konnte keinen Nachforschungsantrag stellen, daß musste der Absender machen.
    Gesagt, getan....angeblich ist das EE zugestellt worden.
    "Da muss ihnen das jemand aus dem Briefkasten gestohlen haben..." wurde von der Post erklärt.
    Wer das zugestellt hatte, konnte nicht geklärt werden, da "...die Unterschrift nicht lesbar sei."

    Ende..Aus...Post weg...und das Spiel hatten wir 2x
    Zumal die Sendung (ein A4 Buch, 320 Seiten dick) gar nicht in den Kasten gepasst hätte.

    Beschweren bring GAR NICHTS. Ist leider so. Die Antworten bestehen aus Schulterzucken und Grinsen am Schalter....und (vom Chef: wir werden prüfen...und dann 0 Ergebnis)

  6. #15
    Benutzerbild von Babooshka

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    Also Adresse nicht finden, sowas passiert meiner Erfahrung nach nur den Telekom-Technikern. Z. B. wenn man das Telefon des Mitbewohners anmeldet und sagt "Mitbewohnername c/o Babooshkasname - vermerken Sie das aber auch deutlich! Nicht vergessen! Bei Babooshkasname muessen die Techniker klingeln, hoeren Sie!" Ja ja...

    Schlampige Lieferungen hatte ich jedoch in Muenchen des oefteren, vor allem Buecher von Amazon. Ich wohnte im 4. Stock und Fahrstuhl war auch da, es waere also kein Prblem gewesen, hochzukommen und mir die Sendung auszuhaendigen. Nee, die wurde mit aller Wucht in den Briefkastenschlitz gesteckt, wo sie bestenfalls rausfiel, schlimmstenfalls geklaut wurde. Ist vorgekommen. Einmal fand ich die Sendung sogar gegen den Muelleimer gelehnt! Ich also Putz bei Amazon gemacht. Die waren superfreundlich, haben mir die geklaute Sendung ersetzt und mir versichert, dass so eine schlampige Lieferung nicht mehr vorkommt. Und so war es dann auch.

    In Berlin ist mir gottseidank noch nix derartiges untergekommen. Ich arbeite ja auch zu Hause, da bekomme ich meine Sendungen meistens sowieso persoenlich. Der Oberhammer sind allerdings Nachsendeantraege. Da funktioniert ueberhaupt nichts. Inzwischen hat sich die Buerokratie fuer so einen Antrag verstaerkt, aber besser - doch, ja, ist es anscheinend ein bisschen geworden. Meine Eltern bekommen aber immer noch einen Teil Post an die Urlaubsadresse und einen Teil nach Hause. Der Knaller war, als die Freundin meiner Mutter ihr eine Todesanzeige schickte, dass ihr Mann verstorben war. Meine Eltern waren im Urlaub. Deutschland, also Nachsendeantrag. Hatten nichts bekommen. Mutter ruft danach Freundin an. Diese ist sehr reserviert. Erzaehlt vom Tod ihres Mannes, Mutter faellt aus allen Wolken. Erfaehrt dann, die Todesanzeige sei mit dem Vermerk "Annahme verweigert" zurueckgekommen! Hammer, oder?

  7. #16
    Benutzerbild von Raccoon

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    Gibt ja haarsträubende Sachen, die ich hier lese...

    goaly postete
    - Die Post ist trotz alle dem sehr zuverlässig. (klar es gibt bei Zig Millionen Briefen immer wieder ein paar Irrläufer). Aber 99,9 % meiner Post kommt schnell und sicher an.
    Hier muß ich einhaken: Glückwunsch!

    Das meine ich voller Ernst, denn wenn ich die letzten Jahre betrachte, so scheinen bei mir etwa bis zu 5% an Post (Brief, Großbrief, Päckchen) verschollen zu sein. Leider kein Witz! Eine Weile habe ich viele Unterlagen und CDs bekommen, als ich im Offenen Kanal hobbymäßig ein Radioprogramm machte. Es kam für meinen Geschmack relativ häufig vor, daß dabei Sachen - trotz korrekter Adresse - nie ankamen. Das kam natürlich oft nur nach Anfragen oder per Zufall heraus.

    Daß eine CD an mich mal Opfer eines Postraubes wurde, geht sicher nicht auf's Konto der Post selber (hoffe ich). Trotzdem ärgerlich.

    Gruß, Raccoon

  8. #17
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Das kann ich auch nicht ganz glauben, daß 99% ankommen sollen. Da wird jede Menge Schlamperei betrieben.

    Textauszüge eines Berichtes aus der rp-online:

    Verbraucherschützer gehen gegen die Deutsche Post in Stellung. Ihnen zufolge verschwinden immer mehr Post-Sendungen. Auf bis zu 70.000 Briefe und 2.000 Pakete schätzt der Verband für Post und Telekommunikation (DVPT) die Zahl der täglichen Verluste. Die Post selbst verweigert genaue Angaben.

    "Die Zahl der Reklamationen und Beschwerden nimmt merklich zu", sagt DVPT-Vorstand Elmar Müller. Die Post selbst macht keine Angaben über beschädigte und verschwundenen Sendungen.
    und:

    Die meisten Beschwerden hagelt es Müller zufolge wegen verlorener oder beschädigter Sendungen. Aber auch bei der Paketzustellung gibt es immer wieder Klagen: So klingelten einige Paket-Zusteller überhaupt nicht mehr bei den Kunden, sondern legten lediglich eine Benachrichtigung in den Briefkasten, mit der die Kunden ihre Pakete dann selbst am Postamt abholen müssen, beklagt Müller.
    weiter:

    In rund 26.500 der insgesamt 58.000 Brief-Zustellbezirke gibt es mittlerweile eine so genannte Verbundzustellung, bei der die Mitarbeiter sowohl Pakete als auch Briefe ausliefern. Eine Belastung, die nach Einschätzung des DVPT die Auslieferung teilweise massiv verzögert. Im Vergleich zu 2003 "sind Sendungen 90 Minuten länger unterwegs", sagt Müller. Das weist die Post allerdings weit von sich.

    Laut DVPT sind nach tariflichen Änderungen und einer Senkung der Wochenarbeitszeit die Zustellbezirke zudem deutlich vergrößert worden. "Mittlerweile machen 15 Prozent aller rund 80.000 Briefzusteller permanent Überstunden", erläutert der Verbraucherschützer. Zudem setze die Post bei einigen Dienstleistungen mittlerweile Teilzeitkräfte und auch Subunternehmer ein, etwa Taxifahrer, die nebenbei Briefkästen leerten. Das komme das Unternehmen zwar deutlich billiger, urteilt Müller. "Aber dadurch leidet die Zustellung". Beim Austragen der Briefe selbst setzt die Post allerdings keine Subunternehmer ein.
    Bei soviel Durcheinander wundert mich gar nichts mehr. Wenn Taxen schon Kästen leeren müssen

    Für alle, die schon mal Briefe vermisst haben:

    Kunden, deren Sendung verschwunden sind, können sich an die Briefermittlungsstelle in Marburg wenden, wo rund 100 Mitarbeiter versuchen, Absender oder Empfänger herrenloser Briefe zu ermitteln. Bei 90 Prozent der Einschreiben seien diese Bemühungen erfolgreich, sagt Post-Sprecher Klasen. Bei Standardbriefen liegt die Ermittlungsquote mit 45 Prozent allerdings deutlich niedriger.

    Dafür, die Empfänger falsch adressierter Briefe selbst zu recherchieren, habe heute "ein Briefzusteller keine Zeit mehr", räumt Klasen ein. Dazu habe sich mit der Umwandlung von der Bundesbehörde zur Deutschen Post AG zu viel geändert: "Wir sind eben ein Unternehmen, und dementsprechend müssen wir uns verhalten."
    100 Mitarbeiter für ca. 70.000 Briefe und 2.000 Pakete ? machen die 24 Stundenschichten ?

    Quelle: http://www.rp-online.de

  9. #18
    Benutzerbild von
    Da erinnere ich mich an einen Bericht, der ebenfalls mal bei Spiegel Online zu lesen war. Dabei ging es um eine Firma, die unzustellbare Sendungen von der Post in größeren Mengen kauft. Das soll in etwa so laufen, wie bei den berühmten Flughafenkofferversteigerungen. Die Verträge zwischen der Post und dieser Firma besagen allerdings, dass es ihr verboten ist, mit dem Versender oder Empfänger der Sendung Kontakt aufzunehmen, falls sich dieser bei genauerer Untersuchung des Inhalts doch noch ermitteln lassen sollte. Lt. einem Mitarbeiter der Firma befinden sich unter den Paketen jedoch immer wieder Sendungen, deren Absender oder Empfänger sehr leicht zu erkennen sein. So sollen sich z. B. auch regelmäßig Versandhaussendungen bei den Lieferungen befinden. Scheint so, dass die Post aus Kostengründen bei Unklarheiten nur noch relativ wenig Aufwand betreibt und sich solcher Sendungen gegen einen kleinen Obulus lieber entledigt...

    Dave

  10. #19
    Benutzerbild von Raccoon

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    Dave Bowman postete
    Scheint so, dass die Post aus Kostengründen bei Unklarheiten nur noch relativ wenig Aufwand betreibt und sich solcher Sendungen gegen einen kleinen Obulus lieber entledigt...
    ...und das bei den inzwischen gesalzenen Preisen. Service wird wieder klein geschrieben. Entbinden die sich jetzt irgendwie der Zustellpflicht? Es hat so den Anschein.

    Übrigens, ist das Versteigern an Wildfremde mit dem Briefgeheimnis vereinbar?

    Jaaa, die meiste Post kommt an, unversehrt und zeitlich in Ordnung. Aber wenn einem Betroffenen was verloren geht, oder sogar mehr, wird man die Post kennen lernen.

    Gruß, Raccoon

  11. #20
    Benutzerbild von MG-JO1963

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    @ Dave

    Aaaaaaaaaaah, jetzt weiss ich auch, wo die vielen neuen
    Staubsauger von DIRT DEVIL her waren, die ich heute auf
    dem Düsseldorfer Trödelmarkt für lächerliche 25,- Euro das
    Stück gesehen habe. Es ware aufgekaufte Pakete und
    deshalb sahen die Verpackungskartons auch aus wie ausge

    Gruss Jo.

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