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Wer ist eigentlich ein Besserverdiener?

Erstellt von PostMortem, 12.07.2005, 15:52 Uhr · 34 Antworten · 5.229 Aufrufe

  1. #21
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    PostMortem postete
    Zudem Wohl dem, der Ende der 90er zu Zeiten der DotCom-Blase den Job wechseln (und bis heute behalten!) und ein horrendes Gehalt aushandeln konnte... Meistens haben die "Besserverdiener" entgegen der allgemeinen Meinung "wer billig ist wird behalten" ja dann auch noch den sichereren Job, da es teurer ist sie abzufinden.
    Trotzdem glaube ich nicht, dass sich solche "Boom"-Gehälter auf Dauer werden halten können. Wenn die Chinesen erstmal anfangen, Autos und Maschinen zu exportieren wird der Wind noch etwas rauher.

  2.  
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  3. #22
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    Zudem Wohl dem, der Ende der 90er zu Zeiten der DotCom-Blase den Job wechseln (und bis heute behalten!) und ein horrendes Gehalt aushandeln konnte... Meistens haben die "Besserverdiener" entgegen der allgemeinen Meinung "wer billig ist wird behalten" ja dann auch noch den sichereren Job, da es teurer ist sie abzufinden.
    Trotzdem glaube ich nicht, dass sich solche "Boom"-Gehälter auf Dauer werden halten können. Wenn die Chinesen erstmal anfangen, Autos und Maschinen zu exportieren wird der Wind noch etwas rauher.
    Globalisierung heißt Angleichung. Die Wahrheit über die unvermeidlichen Konsequenzen dieser Ausbalancierung traut sich aber kaum ein Politiker auszusprechen.

    Die deutsche Bevölkerung muss begreifen, dass sie sich nunmehr in einem internationalen Arbeitsplatz-Wettbewerb befindet. Das aufstrebende China wird nach Ansicht von Ökonomen das zehnfache Potenzial von Japan entwickeln - da dürfte sich selbst jeder Laie ausmalen können, was das für die nationalen Löhne in Zukunft bedeutet.

  4. #23
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    Zudem Wohl dem, der Ende der 90er zu Zeiten der DotCom-Blase den Job wechseln (und bis heute behalten!) und ein horrendes Gehalt aushandeln konnte... Meistens haben die "Besserverdiener" entgegen der allgemeinen Meinung "wer billig ist wird behalten" ja dann auch noch den sichereren Job, da es teurer ist sie abzufinden.
    Trotzdem glaube ich nicht, dass sich solche "Boom"-Gehälter auf Dauer werden halten können. Wenn die Chinesen erstmal anfangen, Autos und Maschinen zu exportieren wird der Wind noch etwas rauher.
    Ich befürchte, dass das Gegenteil der Fall sein wird: Die Normal- und Geringverdienerjobs werden weiter zusammengestrichen und verlagert, die Gut- und Besserverdiener halten sich währenddessen über Wasser. Nicht das ich an meinem eigenen Ast sägen wollte, ich verdiene gerne weiter gut! Aber grundsätzlich sehe ich mich eben eher auf der Seite der "kleinen Leute" und trinke lieber mit nem' "Blaumann" ein Bier als mit irgendwelchen Karrieretypen das Golfen anzufangen.

    Doch diese Jobs sind hauptsächlich gefährdet. Es hat mit Produktionsverlagerungen einfacher Teile angefangen und damit wird es auch noch weitergehen. Es gehen immer anspruchsvollere Fertigungsprozesse gen Fernost. Doch die "Wasserköpfe bleiben" hier, um die zu killen müssten die Chinesen die deutschen Unternehmen schon komplett platt machen und nicht "nur" zu Verlagerungen "zwingen". Und umso mehr sie verlagern und desto mehr Profit sie daraus schlagen, desto besser können sie sich diesen Wasserkopf auch noch leisten!

    Ergo muss zwar der Mann oder die Frau am Band sich trotz Geringverdienst mit Hinweis auf die Chinesen als "zu teuer" bezeichnen lassen (die verdienen eben nur 50 Euro im Monat! Dagegen ist jeder teuer, der in einem entwickelten Land lebt) und "verschwindet" deshalb irgendwann auch zu Hause. Die Verwaltungen und Konzernzentralen bleiben aber bestehen und gehen keineswegs mit der Fertigung nach Osteuropa oder Fernost. Und sie stehen auch meistens nicht in Konkurrenz zu den billigen Anbietern aus den Schwellenländern. Dabei hilft uns unsere Sprachbarriere ungemein. Wäre es anders, wären schon weitaus mehr komplette Buchhaltungen und ähnliche Standardverwaltungsprozesse in China oder Indien verschwunden. Und ansonsten verdient man momentan eben gerade in den Branchen gut, die ohnehin nicht in Konkurrenz zu China & Co. stehen. Ein Gutverdiener bei der Deutschen Telekom braucht vor den Chinesen jedenfalls keine Angst haben, die Chinesen können kein deutsches Fest- oder Mobilfunknetz anbieten und machen ihm so auch die Löhne nicht kaputt, gleiches gilt für die deutschen Energieversorger die im Grunde ein Monopol haben.

    Die wahre Gefahr für die Besserverdiener sehe ich deshalb darin - und das ist eigentlich ja auch immer der Knackpunkt der Diskussionen, die mich zu der Frage dieses Threads geführt hat - dass das Lohngefüge allgemein in Deutschland im Begriff ist nach unten zu gehen und es bereits seit Jahren so fest in die Köpfe der Menschen eingebrannt ist, dass wir alle "zu teuer" sind, dass sie schon von sich aus davon ausgehen, dass die Spirale nur nach unten gehen kann. Deshalb will man an die Kohle derer ran die mehr verdienen als man selbst. Und da kommts dann eben ins Spiel wo der Besserverdiener anfängt, den es im Zeichen der Solidariät zu schröpfen gilt. Die Bereitschaft und der Legitimitätsanspruch ist unter den gegebenen Umständen erschreckend hoch. Und das halte ich für gefährlich, da man hier in Wahrheit den Mittelstand kaputt macht, der momentan die Binnenkonjunktur noch vor dem Zusammenbruch bewahrt (und die Binnennachfrage ist zu 80% für unser Bruttoinlandsprodukt verantwortlich!). Wenn da die Kaufkraft und Kaufbereitschaft kaputt gemacht wird, weil durch sinkende Allgemeinverdienste die Latte für den "Besserverdiener" immer tiefer angesetzt wird, kann uns das nicht gut bekommen. Einziger Trost dann: Die Rechnung der Profiteure, die lukrative Unternehmen verlagern, um noch mehr Profit mit dem Absatzmarkt Deutschland zu machen hätten sich wie prophezeit verrechnet. Denn um mit billiger Produktion bei teuren Preisen größere Profite zu machen, brauche ich erstmal die Leute die sich die teuren Produkte noch leisten können. Brechen sie weg, geht die ganze Profitmaximierung durch Verlagerung in die Hose.... Und so, das ist ja seit langem abzusehen, muss es scheitern, wenn ich glaube ein Land wie Deutschland nur noch als Absatzmarkt zu sehen und als Produktionsstandort aufzugeben.

    Ich hatte früher darauf gehofft, dass sich die Dinge zu gunsten aller wenden werden, weil die chinesischen Arbeiter auch ihren Teil vom Kuchen abhaben möchten und sich gekoppelt an das horrende Wirtschaftswachstum auch entsprechende Lohnrunden durchsetzen werden. In jedem aufstrebenden Land ist das vor dem Fall des eisernen Vorhangs auch so gewesen. Früher warne die Japaner mal Billigheimer, binnen von 20 Jahren waren sie auf unserem Einkommensniveau angekommen. Bei den Chinesen läuft das aber eben anders. Dieses Land wird nach wie vor sehr streng regiert und die Leute haben viel zu viel Angst ihren Teil vom Kuchen einzufordern. Sie arbeiten im Gegenteil nach wie vor unter stark gesundheitsschädlichen Bedingungen, sehr lang und geben sich im Bezug auf Arbeitnehmerrechte irgendeiner Art völlig anspruchslos. Alles was hierzulande als Mobbing gilt und wofür sich Leute wegen daraus resultierender psychischer Probleme krank schreiben lassen können, ist dort Arbeitsalltag und nicht weiter anrüchig. Das Modell Deutschland kann für China sicher kein Vorbild sein und unsere Sozialromantiker in den Gewerkschaften und Betriebsräten erscheinen uns manchmal eher als Last denn als Segen. Aber solange die Chinesen so unter der Knute stehen und die Bevölkerung kaum vom Boom profitiert, wird das dauerhaft ein ungleicher Kampf, der uns nur ins Verderben stürzen kann. M. E. hört genau an diesem Punkt die Freiheit der Märkte auf zu existieren, denn dieser Markt ist nicht frei, solange sich in China zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern keine fairen Preise für die geschuldete Arbeit aushandeln lassen und dadurch die Produktionskosten künstlich unten gehalten werden. Jedem Neoliberalen der in diesem Zusammenhang anfängt davon zu orakeln, dass das was da heute stattfindet eben freie Marktwirtschaft ist und sich die Preise die eine Arbeit heute noch wert ist so eben bilden und die Leute hier deshalb schlicht und ergreifend zu teuer sind (ich sehe es deshalb anders, die Chinesen sind ZU BILLIG), könnte ich vor die Füße kot..n....

    PM

  5. #24
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    just music postete
    Meine Mutter bekommt zur Zeit Jobs angeboten (Vollzeit), bei denen der Verdienst (brutto) bei 1200€ liegt!

    Und meine Mutter hat studiert, der Abschluss ist heute gleichwertig mit Dipl.-Ing. (FH), und sie ist bestimmt kein Berufsanfänger mehr!
    Ich nehme mal an, dass Deine Mutter einen Fachschulabschluss der DDR hat. Diese Abschlüsse wurden unter bestimmten Voraussetzungen als Fachhochschulabschluss anerkannt, obwohl sie eigentlich nicht ganz gleichwertig sind (wirklich gearscht sind vor allem die Leute, die den Abschluss aus formalen Gründen nicht als FH-Diplom anerkannt kriegten).


    Diese Fachschulausbildungen hatten in der DDR eine erhebliche Bedeutung, das ist heute so nicht mehr der Fall. Dazu kommt, dass es sich oftmals um sehr spezielle Ausbildungen für Berufe handelt, die es heute gar nicht mehr gibt. Die Unis im Osten beschäftigen noch etliche davon, drücken diese Leute aber gnadenlos auf die Ebene der betrieblich Ausgebildeten herab.

    Die Ebene des gehobenen Dienstes (FH-Diplom) gibt es hauptsächlich im öffentlichen Dienst, der dafür eine eigene Laufbahn vorsieht. Ansonsten gibt es diese Ebene in vielen Firmen überhaupt nicht. Dort gibt es wissenschaftliche Mitarbeiter (das sind FH-Absolventen definitionsgemäß nicht) und technische Mitarbeiter (dort wird ein FH-Diplom nicht als preissteigernd akzeptiert, weil es eben keine speziellen Planstellen dafür gibt).

    Anderswo kommen FH-Absolventen problemlos unter - aber nur, weil sie so schön billig sind. Dieses ganze Hochgejubel der Fachhochschulen durch die Politik ist eine einzige Lüge. Da wird den Leuten vorgemacht, sie würden mit kompaktem Aufwand einen Abschluss erwerben, der einem Uni-Abschluss gleichwertig und obendrein besonders begehrt wäre. Das mag in speziellen Einzelfällen zutreffen, in pauschaler Form ist das schlichtweg gelogen. Bei einem FH-Studium erwirbt man mit etwa 85% des Aufwands einen Abschluss, der höchstens 70% eines Uni-Abschlusses wert ist. Es geht in Wirklichkeit nur darum, dass ein FH-Studium für die Bundesländer als Ausbilder billiger ist als ein Uni-Studium. Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte damit keinen FH-Absolventen angreifen, aber gegen diese FH-Lüge der Politker hab ich was. Ups, nun bin ich wohl doch etwas vom Thema abgekommen.

    Jedenfalls ist es für Leute mit DDR-Fachschulabschluss besonders schwer, eine der Ausbildung angemessene Arbeit zu finden.

    just music postete
    Und warum bekommt ein Cad-Technician (reine Zeichentätigkeit) in England beispielsweise etwa 20.000 Pfund im Jahr (etwa 32.500€), während die Berufsgruppe hierzulande offenbar zu den Geringverdienern gehört?
    Die Lebenshaltungskosten in England sind auch höher als hier. Ansonsten: Wenn Dein Beruf dort so hoch eingestuft wird - hast Du mal erwogen, in England zu arbeiten? Vielleicht ist das ja wirklich eine Option.

  6. #25
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    Es hat mit Produktionsverlagerungen einfacher Teile angefangen und damit wird es auch noch weitergehen. Es gehen immer anspruchsvollere Fertigungsprozesse gen Fernost.
    Stimmt.

    Doch die "Wasserköpfe bleiben" hier, um die zu killen müssten die Chinesen die deutschen Unternehmen schon komplett platt machen und nicht "nur" zu Verlagerungen "zwingen". Und umso mehr sie verlagern und desto mehr Profit sie daraus schlagen, desto besser können sie sich diesen Wasserkopf auch noch leisten!
    Aber das können nur global agierende Firmen machen. Und je mehr verlagert wird, desto schlechter wird der deutsche Arbeitsmarkt und desto höher wird die Konkurrenz um solche "sicheren Jobs". Diese können nicht verlagert werden aber die Unternehmenschefs könnten das Gehaltsgefüge versuchen nach unten zu drücken. Ich würde mich da nicht darauf verlassen, dass das Unternehmen das Geld hat, sie können trotzdem den teuren alten durch einen Frischling ersetzen. Die ausländischen Konzernzentralen werden sich diesen Luxus vermutlich nicht erlauben, die in Fernost schon garnicht.

    Ein Gutverdiener bei der Deutschen Telekom braucht vor den Chinesen jedenfalls keine Angst haben, die Chinesen können kein deutsches Fest- oder Mobilfunknetz anbieten und machen ihm so auch die Löhne nicht kaputt, gleiches gilt für die deutschen Energieversorger die im Grunde ein Monopol haben.
    Bei der Telekom sind es nicht die Chinesen sondern die rapide fallenden Preise, die die teuren Verwaltungsjobs bedrohen. Die Versorger haben (noch) ein Monopol, dass aber auch nicht ewig bestehen wird. Letztlich wird man der Konkurenz nirgendwo mehr aus dem Weg gehen können, was ja auch der Sinn der Marktwirtschaft ist.

    Die wahre Gefahr für die Besserverdiener sehe ich deshalb darin - und das ist eigentlich ja auch immer der Knackpunkt der Diskussionen, die mich zu der Frage dieses Threads geführt hat - dass das Lohngefüge allgemein in Deutschland im Begriff ist nach unten zu gehen und es bereits seit Jahren so fest in die Köpfe der Menschen eingebrannt ist, dass wir alle "zu teuer" sind, dass sie schon von sich aus davon ausgehen, dass die Spirale nur nach unten gehen kann. Deshalb will man an die Kohle derer ran die mehr verdienen als man selbst. Und da kommts dann eben ins Spiel wo der Besserverdiener anfängt, den es im Zeichen der Solidariät zu schröpfen gilt. Die Bereitschaft und der Legitimitätsanspruch ist unter den gegebenen Umständen erschreckend hoch. Und das halte ich für gefährlich, da man hier in Wahrheit den Mittelstand kaputt macht, der momentan die Binnenkonjunktur noch vor dem Zusammenbruch bewahrt (und die Binnennachfrage ist zu 80% für unser Bruttoinlandsprodukt verantwortlich!). Wenn da die Kaufkraft und Kaufbereitschaft kaputt gemacht wird, weil durch sinkende Allgemeinverdienste die Latte für den "Besserverdiener" immer tiefer angesetzt wird, kann uns das nicht gut bekommen. Einziger Trost dann: Die Rechnung der Profiteure, die lukrative Unternehmen verlagern, um noch mehr Profit mit dem Absatzmarkt Deutschland zu machen hätten sich wie prophezeit verrechnet. Denn um mit billiger Produktion bei teuren Preisen größere Profite zu machen, brauche ich erstmal die Leute die sich die teuren Produkte noch leisten können. Brechen sie weg, geht die ganze Profitmaximierung durch Verlagerung in die Hose.... Und so, das ist ja seit langem abzusehen, muss es scheitern, wenn ich glaube ein Land wie Deutschland nur noch als Absatzmarkt zu sehen und als Produktionsstandort aufzugeben.
    Müntefering hat in letzter Zeit oft den Spruch gebracht, Deutschland soll ein Hochlohnland bleiben.

    Das finde ich eine gefährliche Aussage, im Grunde reines Wunschdenken.

    Die Löhne können sich natürlich nicht an der Inflation ausrichten sondern an der ausländischen Konkurrenz. Aber sag das mal Gewerkschaften. Die fordern 6 und bekommen 3 Prozent mehr Geld und übersehen dabei, wie günstig andere produzieren.

    Dass die Herstellungskosten bei VW 40 Prozent über denen anderer(keine Chinesen) liegen sollte schon zu denken geben. Die Qualität wird etwas besser sein, rechtfertigt aber diesen Unterschied nicht. Erst wenn solche Lücken geschlossen sind wird der Arbeitsmarkt seinen Tiefpunkt gefunden haben und die Zukunftsangst der Verbraucher verschwunden sein.

  7. #26
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    frasier postete
    Müntefering hat in letzter Zeit oft den Spruch gebracht, Deutschland soll ein Hochlohnland bleiben.

    Das finde ich eine gefährliche Aussage, im Grunde reines Wunschdenken.

    Die Löhne können sich natürlich nicht an der Inflation ausrichten sondern an der ausländischen Konkurrenz. Aber sag das mal Gewerkschaften. Die fordern 6 und bekommen 3 Prozent mehr Geld und übersehen dabei, wie günstig andere produzieren.
    Das Thema gehört eigentlich in einen eigenen Thread... Meine Meinung dazu ist eine andere. Deutschland hat nur eine Chance, wenn es die hohen Einkommen und damit den hohen Lebensstandard rechtfertigen kann. Die Lösung sehe ich deshalb - dann meinetwegen wie Müntefering - nicht darin, in eine Lohnspirale nach unten und einen Preiswettkampf mit Schwellenländern einzutreten. Deutsche Löhne und deutsche Lohnforderungen können sich deshalb nicht in einem 1:1-Kopflohnvergleich mit der ausländischen Konkurrenz ergeben. Da vergisst man die Produktivität und die Auswirkung der Rationalisierung. Nehmen wir die Stahlbranche, die hierzulande zu Unrecht als krank und sterbend angesehen wird. Die Chinesen haben die Billigstahlproduktion minderer Qualität voll im Griff, da machen sie den ganzen Markt platt und die Preise kaputt. Hierzulande haben seit den 80ern massenhaft Hütten geschlossen. In China arbeiten sie aber nun mit genau den Anlagen, die hier in den 60ern, 70ern und 80ern abgebaut wurden, denn sie können es sich aufgrund der niedrigen Löhne leisten mit viel Personaleinsatz an alten Maschinen zu arbeiten. Niedrige Löhne sind also auch ein Fortschrittsverhinderer. Hierzulande wird rationalisiert und in modernste Technik investiert. Dabei fallen Arbeitsplätze weg. In dieser Wirtschaftssparte arbeiteten in den 50er Jahren in Deutschland noch über 200.000 Menschen. Heute sind es nur noch 70.000. Die Rohstahlerzeugung ist aber mittlerweile wieder auf gleich hohem Niveau angelangt. D. h. auch, dass der Stahlkocher hier heute a) eine ganz andere Güte von Rohstahl erzeugt, b) er eine ganz andere, aufgrund des massiven Technikeinsatzes höher qualifizierte Tätigkeit ausführt und c) trotz viel gescholtener niedriger Arbeitsstundenzahlen im Gegenteil eine weitaus höhere Leistungsdichte als früher auftritt, er also den ganzen Tag voll konzentriert arbeiten muss und keinen Fehler machen darf, da diese Anlagen immer laufen und ständig Roheisen spucken - ein Fehler und hunderte Tonnen bereits fest für den Kunden vorgesehenes Material ist im Eimer.

    Als es noch reguläre 50 oder 60-Stunden-Wochen in der Industrie gab, das weiss ich aus Erzählungen meines Vaters und meines Großvaters, sah das heute rückblickend in Arbeitsstunden gemessen viel doller nach Arbeit aus, es war aber gar nicht möglich bei so einer harten körperlichen Tätigkeit jeden Tag 12 Stunden durchzuarbeiten, da war viel Müßiggang mit drin, für den heute keine Zeit mehr bleibt.

    Deshalb richtet sich für mich die Basis für die Gehaltsgestaltung in Deutschland wohl schon in einem Rahmen, der sich mittlerweile von den Billigeren, also von unten vorgibt - denn daraus ergibt sich schlichtweg der Preis, der auf dem Weltmarkt hinten rauskommen darf. Aber da kann man keine 1:1 Pro-Kopf-Arbeiter-Vergleiche aufmachen, sondern muss die Produktionskosten insgesamt und die Produktivität sehen. Es gibt deshalb keinen Grund, dass ein Mitarbeiter des brummenden und modernen TKS Groß-Hochofenwerks Schwelgern jetzt Gehalt abgeben muss obwohl alle mit seiner Hände Arbeit gutes Geld verdienen, nur weil der chinesische Stahlkocher in Shagang für 50 Euro pro Monat minderwertigen Massenstahl produziert. Gleiches bei den Hüttenwerken Krupp Mannesman und bei der Salzgitter AG. DAS ist für mich der Weg den man gehen muss, wenn man in einem Hochlohnland in Zeiten der Globalisierung (über)leben möchte: Die Premiumsegmente besetzen. Und die sind keinesfalls eine Niesche. Wenn Salzgitter den hochwertigen Stahl für sämtliche Mercedes-Limousinen liefert, ist das immer noch ein Massengeschäft mit massenhaft Arbeit. Ähnlich lässt sich das auf alle Branchen übertragen, so z. B. auch in der Automobilindustrie. Corsa, Polo & Co. bringen so niedrige Margen, dass sie sich hierzulande eben nur noch sehr schwer lukrativ produzieren lassen. Bei den höherwertigen Fahrzeugen sieht das ganz anders aus und auch das ist keinesfalls ein Nieschenmarkt. Noch nie wurde so viel C-Klasse und 3er BMW gefahren wie heute, die haben ja mittlerweile die meisten Kleinwagen-Zulassungen überholt. Uns da in eine Lohnspirale nach unten zu begeben, würde uns im Gegenteil nur den Absatzmark für diese Produkte nehmen und unsere Lebensstandards und -qualität absenken. Wofür? Ein Volk der "working poor", wo jeder Arbeit aber keiner ein vernünftiges Einkommen hat, wäre schon eine denkbar dämliche Form der Gerechtigkeit. Die horrenden Lohnsteigerungen der ausklingenden Wirtschaftswunderjahre waren ein Fehler, von dem wir uns lange nicht erholt haben. Die Lohnzurückhaltung bei sinkenden Reallöhnen in den letzten 10 Jahren, hat das aber m. E. wettgemacht. Da noch mehr Schippen unter dem Deckmantel der Globalisierung drauf zu packen (also runter zu nehmen), führt uns in einen Irrweg nach unten.

    Die Qualität ist auch etwas, was mir in den Vergleichen viel zu sehr untergeht. Sie ist absolut nicht vergleichbar und in diesen Bereichen im direkten Vergleich regelrecht mies. Wir werden es sehen, wenn die ersten Landwind Geländewagen unsere Straßen erobern. Sie werden Exoten bleiben - Mit Recht. Ich glaube nicht, dass wir davor mehr Angst haben müssen, als an der Situation die sich bis jetzt ohnehin schon ergeben hat. Und ich glaube nicht, dass die Chinesen besser werden können, solange sie ihre Bevölkerung so unter der Knute halten. Wenn man unter diesen menschenunwürdigen Umständen auch bei der Qualität zur Spitze vorstoßen könnte, würde das alle Lehren Lügen strafen, die man hier seit Jahrzehnten in Sachen Mitarbeiterqualifikation, -motivation und -förderung anwendet. Dann wäre die ganze Kohle, die die Unternehmen in ihre Personalentwicklung gesteckt haben für die Katz. Das Gelächter über chinesische Automobilqualität wird deshalb m. E. nicht mit dem zu vergleichen sein, dass uns bei den Japanern im Halse stecken geblieben ist - zumal die Chinesen sich hier durch pures Ausweiden der in Joint Ventures schlichtweg geklauten Technologien nach vorne katapultieren.

    Und da, wo man tatsächlich an Grenzen stößt, gibt es immer noch andere Modelle als Gehaltsniveauabsenkungen. So erklärt sich selbst ein BenQ heute bereit, die geltenden Beschäftigungssicherungssicherungsverträge bei den Siemens-Mobiltelefon-Werken vorzeitig zu verlängern. Und schon dem Siemens waren die erzielten Einigungen weitreichend genug, so das sich die Verlagerung nach Osteuropa nicht mehr rechnete - ohne Gehaltskahlschlag in Kamp-Lintfort.

    Solche Einigungen kommen aber nur zu Stande, wenn es dem Arbeitgeber nach Erzielung von Kostenvorteilen in Deutschland am Ende nicht schlichtweg egal ist, das er die Kosten auch hierzulande sparen könnte und deshalb, weil er eben schon begonnen hatte in diese Richtung zu marschieren, trotzdem verlagert.

    Und obwohl das alles sehr wichtig ist und viele Branchen betrifft, gibts genug Branchen die rein vom Binnenmarkt abhängen und für die es absolut keinen Grund gibt, sich nach irgendwelchen Billiglohnländern zu richten. Solange chinesische Zahnärzte hier nicht praktizieren dürfen, gibts also z. B. keinen Grund, dass ein deutscher Zahnarzt weniger Einkommen haben sollte.

    PM

  8. #27
    justmusic
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    falkenberg postete
    just music postete
    Meine Mutter bekommt zur Zeit Jobs angeboten (Vollzeit), bei denen der Verdienst (brutto) bei 1200€ liegt!

    Und meine Mutter hat studiert, der Abschluss ist heute gleichwertig mit Dipl.-Ing. (FH), und sie ist bestimmt kein Berufsanfänger mehr!
    Ich nehme mal an, dass Deine Mutter einen Fachschulabschluss der DDR hat. Diese Abschlüsse wurden unter bestimmten Voraussetzungen als Fachhochschulabschluss anerkannt, obwohl sie eigentlich nicht ganz gleichwertig sind (wirklich gearscht sind vor allem die Leute, die den Abschluss aus formalen Gründen nicht als FH-Diplom anerkannt kriegten).

    Jedenfalls ist es für Leute mit DDR-Fachschulabschluss besonders schwer, eine der Ausbildung angemessene Arbeit zu finden.
    Jau, sie hat Finanzökomon studiert, hat ihren Abschluss anerkannt bekommen als gleichwertig mit BWL (FH).
    Und sie hat jetzt ungefähr 20 Jahre lang eine Arbeit gehabt, die ihrer Ausbildung angemessen ist. Jetzt wird sie aber durch betriebliche Umstrukturierungen nicht mehr gebraucht, die Arbeit, die sie machen könnte, machen jetzt Zeitarbeitskräfte, zum Häkchen machen braucht man keine Ausbildung weiter!

    Jetzt hat sie das Glück, dass sie nicht zwingend ne neue Arbeit finden muss (Papa ist Besserverdiener), aber was sie mir da erzählt, was sie angeboten bekommt, ist schon haarstreubend!

    just music postete
    Und warum bekommt ein Cad-Technician (reine Zeichentätigkeit) in England beispielsweise etwa 20.000 Pfund im Jahr (etwa 32.500€), während die Berufsgruppe hierzulande offenbar zu den Geringverdienern gehört?
    Die Lebenshaltungskosten in England sind auch höher als hier. Ansonsten: Wenn Dein Beruf dort so hoch eingestuft wird - hast Du mal erwogen, in England zu arbeiten? Vielleicht ist das ja wirklich eine Option.
    Jo, hab ich, momentan hält mich aber noch mein Freund davon ab, der hat nämlich nen (fast) krisensicheren Job in der Solarbranche und spricht zudem kaum englisch!

    Aber viel mehr zieht es mich nach Skandinavien! Mal noch 5 Jahre warten, dann suchen die vorallem in Schweden Facharbeiter zur Genüge! Also gelernte Leute, keine Akademiker!

    Und irgendwann geh ich nach Skandinavien, das steht fest!

  9. #28
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    @ PM:

    Ich meinte auch die Löhne im Verhältnis zur Produktivität und der Qualität.

    Solange man so viel besser ist wie man teurer ist, ist alles ok. Aber das seh ich nicht überall gegeben.

    Der Technologie-Diebstahl kann auch noch ein Problem werden. Wir können deren Löhne nicht stehlen. Sicher werden deren Löhne und Kosten für Infrastruktur auch steigen, man wird sehen, wie das endet.

  10. #29
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    Torsten postete
    Globalisierung heißt Angleichung. Die Wahrheit über die unvermeidlichen Konsequenzen dieser Ausbalancierung traut sich aber kaum ein Politiker auszusprechen.

    Die deutsche Bevölkerung muss begreifen, dass sie sich nunmehr in einem internationalen Arbeitsplatz-Wettbewerb befindet. Das aufstrebende China wird nach Ansicht von Ökonomen das zehnfache Potenzial von Japan entwickeln - da dürfte sich selbst jeder Laie ausmalen können, was das für die nationalen Löhne in Zukunft bedeutet.
    Stimmt schon, das will niemand hören. Aber je eher man sich dieser Konkurrenz stellt, desto besser ist es. Man muss auch nicht schwarz sehen, aber man muss sich der Herausforderung bewusst sein.

    Das schlimmste wäre die Erkenntnis, mit denen sowieso nie konkurrieren zu können und deswegen nichts tun zu müssen.

  11. #30
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    frasier postete
    Das schlimmste wäre die Erkenntnis, mit denen sowieso nie konkurrieren zu können und deswegen nichts tun zu müssen.
    Was die sog. "hochqualifizierten" Tätigkeiten angeht, muss man sich da vermutlich nicht so viele Sorgen machen.

    Wo der Knackpunkt liegt ist seit langem klar, erst durch die Rationalisierungsbestrebungen und spätestens seit der Veränderung der Weltwirtschaft durch den Fall des eisernen Vorhangs: Die einfachen Tätigkeiten fallen weg, entweder durch Automatisierung oder durch Verlagerung der Produktion einfacher Produkte.

    Nur die Lösung..... wie soll sie aussehen? Die einen sagen, man muss mit dieser Sockelarbeitslosigkeit leben, die anderen sagen, man muss den Leuten einfach die bezüge aus den Sozialsystemen kürzen und sie arbeiten für weniger Geld, wieder andere sagen, man muss einfach nur abwarten, bis die Chinesen genauso viel kosten.

    Ich glaube an keinen dieser Ansätze. Mit so einer Sockelarbeitslosigkeit können wir nicht leben, weil unsere Sozialsysteme und damit unsere Wettbewerbsfährigkeit (Lohnnebenkosten, Steuern etc.) nicht an dem viel debattierten Nachwuchsproblem, sondern zumindest mittelfristig erstmal genau daran kaputt gehen. Leistungen kürzen um Leute zu Arbeit zu zwingen kann nur funktionieren, wenn genug Arbeit da ist. Da könnte ich Leuten wie von Pierer.... ähem, mal meine Meinung ganz leicht erklären: Wenn 5.000.000 arbeitslos sind und nur 500.000 offene Stellen bekannt sind, gibts kein Anreiz- und Motivationsproblem, wenn die 5 Mio. menschen nicht in die 500 Tausend Stellen passen. Kurzfristig senken Hartz IV & Co. deshalb nur den Konsum, treiben die Kosten für den Staat nur weiter hoch und erreichen somit erstmal das Gegenteil von dem was sie erreichen sollen. Und warten wird nichts bringen.... Streik und ähnlichen Unsitten sind in China verboten. Solange das so bleibt, werden die in Soldatenmanier für wenig Kohle arbeiten und für die Produkte, bei denen sie die Qualität bereits beherrschen, die Preise weiter kaputt machen. Der deutsche Konsument, der in seiner Rolle als Arbeitnehmer ja noch jammert, machts ja auch mit und kauft den ganzen China-Kram, weil er sich so viel mehr Sachen auf einmal leisten kann. Man sägt am eigenen Ast.

    Ich sehe diese ganze Phase der Globalisierung deshalb als unnatürlichen Nebeneffekt der urplötzlich nach langer Abschottung geöffneten Märkte - wobei das gerade im Fall von China ja gar nicht zutrifft, da man es hier mit einer an sich absurden Form von kommunistischem Turbokapitalismus zu tun hat.

    Die Antwort kann darauf eigentlich nicht sein, damit so umzugehen wie mit Wetter - so stellen es Neoliberale aber immer da. Wir Deutschen haben uns viel zu lange damit aufgehalten mit allen Frieden, Freude, Eierkuchen zu praktizieren, weil wir eine historische Schuld abzuzahlen meinen, indem wir es allen erlauben uns unter unfairen Wettbewerbsbedingungen vor die Wand zu fahren und ihnen dabei noch freundlich zulächeln, vonwegen "ach uns gings jetzt 50 Jahre gut, jetzt seid ihr halt mal dran". Deshalb diese m. E. übereilte EU-Osterweiterung usw. usf. In seiner Hilflosigkeit zeigt man mittlerweile wieder verstärkt nach England, würdigt eine Maggie Thatcher und schreibt mit Merkel gar eine deutsche Variante dieser Dame herbei. Das Problem ist nur: Ja, England hat weniger Arbeitslose. Aber England ist durch Turbo-Privatisierung in vielen Bereichen auch völlig marode, sündhaft teuer und damit gerade für die zwar viel beschäftigten, aber viel zu klammen "working poor" eigentlich nicht mehr lebenswert - sie nehmen am Wohlstand schlichtweg überhaupt nicht mehr teil. Nach neuesten Statistiken können in England bereits 30% von ihrem Einkommen eigentlich nicht mehr leben. Soll das der richtige Weg sein? Ich denke doch nicht!

    Da diese Form der stattfindenden Globalisierung aber eben nicht Wetter ist, sondern ein aus historischen Verwerfungen entstandener ungleicher Wettbewerb, muss man das regulieren dürfen. Das ist nicht mehr vergleichbar mit der früher stattfindenden "Internationalisierung", als die man die Globalisierung auch gerne verkauft. Da müssen Importzölle auf Produkte erlaubt sein, die nur unter umweltverpestenden und menschenfeindlichen Bedingungen so billig hergestellt werden (bei einer USA wars schließlich auch OK, als die ihre Stahlindustrie selbst gegen Importe aus Westeuropa abschotteten - und das nicht etwa mit Recht, sondern nur weil die eigene Industrie so marode und deshalb nicht wettbewerbsfähig war, purer Protektionismus!), um die Länder dazu anzuspornen doch lieber in vernünftige Bedingungen zu investieren statt Strafzölle zu kassieren. Da muss man überlegen, obs nicht Sinn macht 5 Mio. Leute zu subventionieren und ihnen Niedriglohngehälter aufzubessern, statt sie fürs Nichtstun zu bezahlen. Wenn eine deutsche Textilindustrie komplett wegbricht nutzt das keinem. Wenn eine deutsche Textilindustrie zu Bruttolöhnen von 1.000 Euro noch wettbewerbsfähig wäre, warum soll der Staat dann statt 750 Euro Hartz IV Bezüge incl. Wohngeld einem Single dann nicht diese Arbeit mit 500 Euro sponsern und im Grunde dabei noch Geld sparen? Das sollten natürlich nie Dauerlösungen sein und solche Maßnahmen müssen irgendwann auslaufen. Das sollte möglich sein. Sollte es das nicht sein und es ein Dauerzustand sein, dass wir gegen immer billigere Konkurrenz antreten müssen, wird das ohnehin irgendwann in einem Systemwechsel enden, da selbst die Flucht nach vorn dann niemanden mehr rettet und es somit aussichtslos wird.

    PM

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    Letzter Beitrag: 17.04.2004, 00:59
  3. Wo ist eigentlich der ....
    Von woody im Forum OT LABERFORUM / OT SMALL TALK
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    Letzter Beitrag: 30.03.2003, 10:55
  4. Wo is eigentlich Jb?
    Von Heiko im Forum OT LABERFORUM / OT SMALL TALK
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    Letzter Beitrag: 07.02.2002, 19:42