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Wer ist eigentlich ein Besserverdiener?

Erstellt von PostMortem, 12.07.2005, 15:52 Uhr · 34 Antworten · 5.231 Aufrufe

  1. #31
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Ich hab' heute Abend mal zufällig in eine ntv-Talkshow reingeschalten, in der Norbert Blüm zu Gast war. Er vertrat dort die zugegeben interessante These, dass die aktuelle Phase des Neoliberalismus nur eine Modeerscheinung ist, die in spätestens fünf Jahren wieder Geschichte ist. Was meint ihr dazu?

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von PostMortem

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    ihkawimsns postete
    Ich hab' heute Abend mal zufällig in eine ntv-Talkshow reingeschalten, in der Norbert Blüm zu Gast war. Er vertrat dort die zugegeben interessante These, dass die aktuelle Phase des Neoliberalismus nur eine Modeerscheinung ist, die in spätestens fünf Jahren wieder Geschichte ist. Was meint ihr dazu?
    Blüm ist für mich ein netter Kerl. Aber für genau diese Verabreichung solcher Seelenstreicheleien ans Volk war er Kohls nützlicher Idiot - einfach nur, damit die Leute den Regierungswechsel weg von den Sozialdemokraten am besten gar nicht bemerken. Mit solchen Durchhalteparolen und Beschwichtigungen hat Deutschland ausgerechnet und gerade in den Kohl-Jahren die bereits zu seinem Amtsantritt absehbaren notwendigen Weichenstellungen konsequent vor sich her geschoben und stattdessen Seelenmassagen und Wahlgeschenke ans Volk verteilt.

    Wohin das führte konnte man über die gesamten 80er und 90er Jahre an den Arbeitslosenzahlen erkennen. Blüm hielt das nicht davon ab von sicheren Renten zu oraklen und die Lohnnebenkosten maßgeblich weiter in die Höhe zu treiben.

    Deshalb sollte der Mann sich m. E. auf seine berühmt berüchtigten lustigen und gemütlichen Auftritte eines "Ex-Bundespolitikers zum Knuddeln" in irgendwelchen Unterhaltungsshows beschränken. Seine Zeit und die Zeit für sein Denken ist vorbei. Ich bedauere das am meisten und wünschte manchmal, einfach 30 Jahre eher zur Welt gekommen zu sein, aber es ist nunmal so.

    PM

  4. #33
    Benutzerbild von PostMortem

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    Passend zum Thema:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,365287,00.html

    Deutscher Schnitt steigt auf 39.815 Euro

    [...]Die Zahlen beziehen sich auf das produzierende Gewerbe, den Handel und das Kredit- und Versicherungswesen. Berücksichtigt wurden dabei auch Weihnachtsgeld und Prämien.

    In Westdeutschland betrug der Durchschnittsverdienst vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen demnach 41.068 Euro, in Ostdeutschland 29.352 Euro[...]


    Die Gehaltsspanne zwischen den Branchen ist groß: Der Bruttolohn reichte von rund 13.000 Euro bei Arbeiterinnen in der Ledererzeugung in Ostdeutschland bis zu fast 70.000 Euro bei Angestellten in der Mineralölverarbeitung in den alten Ländern.

    PM

  5. #34
    Benutzerbild von DeeTee

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    Ich habe da zufällig bei Tagesschau.de noch eine interessante Meldung ausgegraben:
    Nach der aktuellen Einkommenssteuerstatistik haben 2001 etwa 12.400 Spitzenverdiener mindestens eine Million Euro erwirtschaftet. Der Durchschnittsverdienst der Einkommens-Millionäre lag demnach bei etwa 2,7 Millionen Euro. Dafür waren im Schnitt 1,1 Millionen Euro an Steuern zu zahlen. Weitere 24.000 Steuerzahler verdienten immerhin noch mehr als eine halbe Million Euro.
    Link: http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...AV_BAB,00.html

    Mich würde neben dieser Zahl mal interessieren, wieviele Steuer-Millionäre wir so haben. Ich meine damit Menschen, die Steuern auf Geldbesitz (incl. aktien etc., ohne Immobilien) von mehr als eine Million Euro Steuern zahlen (müssten).

    Grüße!
    DeeTee

  6. #35
    Benutzerbild von Torsten

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    DeeTee postete
    Mich würde neben dieser Zahl mal interessieren, wieviele Steuer-Millionäre wir so haben. Ich meine damit Menschen, die Steuern auf Geldbesitz (incl. aktien etc., ohne Immobilien) von mehr als eine Million Euro wir in Deutschland haben.
    Dazu gab's doch vor geraumer Zeit mal einen "Spiegel"-Artikel, der verdeutlichte, dass es trotz steigender Verschuldung von Staat, Unternehmen und Privathaushalte immer mehr Millionäre mit immer höherem Kapital gibt und somit das Dilemma des Kapitalismus heutiger Ausprägung deutlich wird.

    Übrigens soll das angesparte Kapitalvolumen der Deutschen das Drei- oder Vierfache der Staatsverschuldung betragen. Wie diese gigantische Summe allerdings verteilt ist, dürfte sich jeder selbst vorstellen können...

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