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Wer kennt noch LÜK?

Erstellt von baerchen, 11.12.2004, 21:38 Uhr · 10 Antworten · 2.040 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von Babooshka

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    Davon gab es wie gesagt zweierlei:

    - die Logischen Blöcke, sie hatten verschiedene Formen, Farben, Dicken und Oberflächen (glatt und rau nämlich) und dienten zum Erlernen der Mengenlehre.

    - die Plättchen, die eben einfach nur Plättchen in verschiedenen Formen und Farben waren. Ziemlich teuer sei so ein Kasten damals gewesen, sagt meine Mutter. Ich erinnere mich daran, dass wir mit den Plättchen keine Mengenlehre gemacht haben, sondern sie wurden in einem bestimmten Muster angeordnet, die Konturen wurden abgezeichnet und dann wurden sie in jeweils 45 Grad-Schritten im Uhrzeigersinn gedreht und genau so wieder angeordnet, wie sie in der Ursprungsposition ausgesehen hatten. welchen mathematischen Sinn das hatte - keine Ahnung. Aber wohl keinen wirklichen. Bei mir war es der Grundstein für meine latente Dyskalkulie.

    So fortschrittliche Dinge wie LÜK-Kasten und Fehlerteufel gab's zu meiner Grundschulzeit noch nicht. Ich lernte schreiben durch Endlos-Wiederholungen von Schreibschrift-Buchstaben auf diesen fünf "Notenlinien" (erst weit auseinander, später für den fortgeschrittenen Schreiber enger beieinander stehend), Auseinanderschnipseln von Druckbuchstaben und deren Zusammensetzen zu Wörtern auf einer Art Scrabble-Schiene sowie mit Unterstützung der Werke von Janosch, James Krüss und Astrid Lindgren. Ansonsten gab's stinknormale Arbeitsbögen, von der Lehrerin vorbereitet und als lecker duftende Matrize gezogen. Und meine ersten Rechenübungen machte ich mit einer Rechenmaschine, die aus zwei Holzleisten, mehreren dazwischen gespannten dicken Metalldrähten und darauf aufgereihten Holzperlen bestand. Allerdings war dieses technisch hochentwickelte Gerät lediglich in der Lage, mir das Hinzuzählen und Abziehen nahe zu bringen. Ohne es war ich damals schon genauso aufgeschmissen wie heute ohne Taschenrechner.

    1971 kostete eine echte elektronische Rechenmaschine, also der Vorläufer des handlichen Taschenrechners, ein Schweinegeld. Die konnte allerdings auch nichts anderes als addieren und subtrahieren. Für "Malnehmen" und "Teilen" brauchte es irgendeine Extrafunktion, die es zu installieren galt und natürlich Extrageld kostete. Pallas kann mehr davon berichten, sie hat nämlich einen alten Katalog, wo dieses Wunderwerk der Technik drin ist.

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