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Wie geht ihr mit den schlechten Nachrichten um?

Erstellt von lautlos, 10.10.2008, 11:22 Uhr · 99 Antworten · 6.762 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    AW: Wie geht ihr mit den schlechten Nachrichten um?

    Zitat Zitat von LastNinja Beitrag anzeigen
    Diese Krisen sind doch schon seit Jahren allgegenwärtig.....
    Vor kurzem noch Terror und Co....jetzt gehts an den Spartrumpf...
    Aber wie Angie ja schon sagte: "Unsere Spareinlagen sind SAFE"...
    (hatte Nobse Blüm sich da bei einer anderen Sache nicht auch geirrt?)
    Mit dieser einen Sache hatte (und hat) der Norbert auch durchaus recht. Nur wollten seine Nachfolger davon nichts wissen...

  2.  
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  3. #12
    Engel_07
    Benutzerbild von Engel_07

    AW: Wie geht ihr mit den schlechten Nachrichten um?

    Zwischendurch gibt es ja auch mal gute Neuigkeiten, z.B. wenn sich rechte Spinner selbst zerlegen!

  4. #13
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Wie geht ihr mit den schlechten Nachrichten um?

    ...oder die Benzinpreise wegen der Krise runtergehen.

  5. #14
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Wie geht ihr mit den schlechten Nachrichten um?

    Terrorbedrohung und Klimawandel sind für mich, in der Form wie heute damit umgegangen wird, Themen die nur dazu dienen ein politisches Schaulaufen zu veranstalten und das Volk - scheinbar in seinem eigenen Interesse - an der kurzen Leine zu halten. Man muss sich nur mal so einen unsinnigen Aktionismus wie die sog. "Umweltzonen" anschauen. Zum Einen haben sie mit Umweltschutz nicht viel zu tun (es geht überhaupt nicht um Schadstoffausstoß), zum Anderen erfüllen sie den ursprünglichen Zweck offenbar nicht (in Köln ging die Feinstaubkonzentration in den "Umweltzonen" nicht zurück). Durch Fingerabdrücke in Ausweisdokumenten wird ebensowenig irgendein Terroranschlag vereitelt wie durch die Vorratsdatenspeicherung. Aber der normale Bürger wird immer gläserner... Solchen Unsinn kann man politisch nur durchsetzen, wenn die Menschen in Angst und Sorge leben. Und die Medien machen dieses Spiel bereitwillig mit, steigern schlechte Nachrichten doch traditionell die Auflage.

    Wie gehe ich nun mit diesen Nachrichten um? Ich tue was ich kann um manchem politischen Unsinn zu entkommen (Benziner fahren um eine grüne Plakette zu bekommen, privat versichern um dem unsinnigen Gesundheitsfonds und schlechter medizinischer Versorgung zu entkommen, usw. usf.), aber ich habe aufgehört viele Worte um die neuste Sau zu machen die durchs Dorf gejagt wird. Oftmals glänzen ausgerechnet Betroffene mit Unkenntnis und sind nicht in der Lage sich für ihre eigenen Interessen einzusetzen. Was soll ich mir da dann noch einen Kopf machen? Ich habe seit Jahren persönlich eigentlich nie unter irgendwelchen Verschlechterungen gelitten über die ich mich trotzdem geärgert habe. Hartz IV war für mich ein Unding... Aber ich hatte nie etwas damit zu tun und die die es betraf gingen wiedermal kaum auf die Straße. Wenn ich selbst malwieder betroffen sein sollte und nichts tun kann um "auszuweichen", dann werde ich mich wieder mit schlechten Nachrichten befassen. Bis dahin versuche ich mir mein Dasein so angenehm wie möglich zu gestalten und gehe in schlechten Zeiten bei hoher Arbeitslosigkeit oder aktuell einer sog. "Finanzkrise" eher noch einmal häufiger shoppen oder kaufe mir einen neuen Fernseher / ein neues Auto / einen neuen Computer etc., denn wer weiss wie lange ich das noch so einfach kann...

    PM

  6. #15
    Benutzerbild von DeeTee

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    Pfeil AW: Wie geht ihr mit den schlechten Nachrichten um?

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Durch Fingerabdrücke in Ausweisdokumenten wird ebensowenig irgendein Terroranschlag vereitelt wie durch die Vorratsdatenspeicherung. Aber der normale Bürger wird immer gläserner... Solchen Unsinn kann man politisch nur durchsetzen, wenn die Menschen in Angst und Sorge leben. Und die Medien machen dieses Spiel bereitwillig mit, steigern schlechte Nachrichten doch traditionell die Auflage.
    Ja, das sehe ich genauso.

    Wie gehe ich nun mit diesen Nachrichten um? Ich tue was ich kann um manchem politischen Unsinn zu entkommen (Benziner fahren um eine grüne Plakette zu bekommen, privat versichern um dem unsinnigen Gesundheitsfonds und schlechter medizinischer Versorgung zu entkommen, usw. usf.), aber ich habe aufgehört viele Worte um die neuste Sau zu machen die durchs Dorf gejagt wird. Oftmals glänzen ausgerechnet Betroffene mit Unkenntnis und sind nicht in der Lage sich für ihre eigenen Interessen einzusetzen. Was soll ich mir da dann noch einen Kopf machen? Ich habe seit Jahren persönlich eigentlich nie unter irgendwelchen Verschlechterungen gelitten über die ich mich trotzdem geärgert habe. Hartz IV war für mich ein Unding... Aber ich hatte nie etwas damit zu tun und die die es betraf gingen wiedermal kaum auf die Straße. Wenn ich selbst malwieder betroffen sein sollte und nichts tun kann um "auszuweichen", dann werde ich mich wieder mit schlechten Nachrichten befassen. Bis dahin versuche ich mir mein Dasein so angenehm wie möglich zu gestalten und gehe in schlechten Zeiten bei hoher Arbeitslosigkeit oder aktuell einer sog. "Finanzkrise" eher noch einmal häufiger shoppen oder kaufe mir einen neuen Fernseher / ein neues Auto / einen neuen Computer etc., denn wer weiss wie lange ich das noch so einfach kann...
    Im Prinzip sehe und mache ich das genauso. Nun ist mein Leben derzeit durch persönliche Verschlechterungen betroffen (die nichts mit Terrorismus, Klimapolitik, etc. zu tun haben) und ich bin beruflich mit eben solchen politischen Themen befasst. Da möchte man sich dann schon gerne 'mal die Haare raufen bis hin zum Ausreißen. Ich habe letztens mit einer Fachkollegin zum Thema Gesundheitsfonds geplaudert. Die konnte mir recht plausibel vorrechnen, wie diese Unternehmung genau in der jüngeren Tradition steht, die Wohlhabenden zu begünstigen und die Übrigen ärmer zu machen.
    *piep* (Zensur ..., besser is')
    Wenn man tagtäglich mit Leuten zu tun, von denen die Mehrheit ein hohes Maß an Politikverdrossenheit - durchaus nicht immer zu Unrecht - vor sich herträgt, dann bekommt man ein dickeres Fell und weiß, dass nicht alles so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. Die Schamlosigkeit mancher "Wirtschaftsmächtiger", vor einem halben Jahr noch eine stärkere Liberalität des Geldmarktes zu fordern (zur Gewinnoptimierung) und jetzt massivst staatliche Gelder zu fordern (zur Arbeitsplatzerhaltung) lässt allerdings auch bei mir den Hut hochgehen. Das kann man schlicht nicht mehr vermitteln und kaum noch ohne zynisch zu werden erklären.

    DeeTee

  7. #16
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    AW: Wie geht ihr mit den schlechten Nachrichten um?

    Zitat Zitat von Engel_07 Beitrag anzeigen
    Zwischendurch gibt es ja auch mal gute Neuigkeiten, z.B. wenn sich rechte Spinner selbst zerlegen!
    Wobei ich den prädestiniert für irgendwelche Verschwörungstheorien halte...

    Ansonsten geht's mir so wie wohl den meisten. Schlechte Nachrichten gehören irgendwie zum Alltag.

  8. #17
    Benutzerbild von lautlos

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    AW: Wie geht ihr mit den schlechten Nachrichten um?

    Ich gebe euch im Falle der Medien recht, sind sie es doch, die mit ihrer oft sehr lückenhaften Berichterstattung die Hysterie noch steigern, welche letztendlich dann allen schadet.
    Von daher ist es nur zu verständlich, dass die Menschen frustriert sind von der 'Außenwelt'.

    Aber diese Gleichgültigkeit, der Rückzug auf die ausschließlich für einen selbst wichtigen Dinge, reißen ein großes Loch in unsere Gesellschaft. Ich finde es schon bedenklich, dass wir uns scheinbar so an schlechte Nachrichten gewöhnt haben, dass sie uns kaum noch tangieren. Wie kann es sein, dass wir uns 'Luxus-Sorgen' (SonnyB) machen/nicht machen, während in anderen Regionen der Erde Menschen ums nackte Überleben kämpfen? So gern auch ich in Bequemlichkeit und Sicherheit lebe, hoffe ich doch auf einen (hoffentlich nicht zu späten) Weckruf für die Menschheit. Vielleicht ist das naiv.

  9. #18
    Benutzerbild von AquaTom

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    AW: Wie geht ihr mit den schlechten Nachrichten um?

    Hallo,
    Die Theorie von Babooshka versuche ich auch immer wieder anzuwenden, doch leider werden die Themen ja förmlich von den Medien in uns "reingetrichtert". Insofern finde ich es sehr schwer die Dinge nicht so nah an sich heranzulassen!
    Man kann manchmal aber auch schon das Kotzen kriegen, wenn man hört wie sich z.B. die Manager von AIG eine "nette" Rettungsparty für 200.000$ gönnen! Auf Kosten des Steuerzahlers! Da frage ich mich, wo bleibt hier die Moral dieser Leute? Offentsichtlich ist was dran an dem Spruch "Geld verdirbt den Charakter!"

    Zum eigentlichen Thema wie ich damit umgehe:
    Naja, wie eigentlich schon oben geschrieben: Auch ich versuche die schlechten Nachrichten soweit wie möglich zu ignorieren, da ich sonst nur Plaque kriege. Alles kann man aber auch nicht ignorieren und Themen wie Umweltschutz versuche ich weitesgehend zu beachten und nicht treu nach dem Motto zu handeln: "Die Erde ist uns nur geliehen, aber von Zurückgeben hat niemand etwas gesagt!"
    Beispiel:
    Beim Autofahren fahre ich mittlerweile deutlich langsamer und vorrausschauender und konnte meinen Verbrauch um mindestens 2Liter/100Km reduzieren. Klar ist dies auch eine Folge der extrem angestiegenen Kraftstoffpreise!

    @lautlos:
    Ich stimme Dir ja grundsätzlich zu, nur leider glaube ich schon daß das naiv ist. Praktisch, kannst Du doch recht wenig tun. Ok, du könntest Dein ganzes Geld spenden und evtl. selber noch z.B. nach Afrika als Entwicklungshelfer gehen. Ok, aber das können wir doch nicht "alle" machen, oder?

  10. #19
    Benutzerbild von Krupunderstab

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    AW: Wie geht ihr mit den schlechten Nachrichten um?

    Zitat Zitat von Engel_07 Beitrag anzeigen
    Zwischendurch gibt es ja auch mal gute Neuigkeiten, z.B. wenn sich rechte Spinner selbst zerlegen!
    Schön,wenn es auch einen linken Spinner mal erwischt

    im Ernst: solch einen menschenfeindlichen Beitrag habe ich im Forum noch nicht gelesen.

  11. #20
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Wie geht ihr mit den schlechten Nachrichten um?

    Ich hätte mir gewünscht, daß man den Karren mal richtig an die Wand fahren lässt und danch in einigen Bereichen neu startet. Wer profitiert denn von den Milliardensubventionen und Bürgschaften vor allem? Genau diejenigen die dafür gesorgt haben, daß es diese Situation gibt. Der Steuerzahler ist also wieder mal dafür zuständig, daß Investmentbänker und ähnliches Gesocks weiter dicke Brieftaschen haben. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat doch gar nichts das man irgendwie absichern müßte.

    Zuerst schreit man immer, der Staat solle sich raushalten, kaum sitzt man in der selbst eingebrockten Scheiße, schreit man noch lauter nach selbigem. Aber um gleich wieder zu bemerken, der Staat solle sich ja raushalten wenn es wieder was zu verdienen gibt. Mit Entlassen geht man mit diesem Pack noch zu sanft um. Eingesperrt gehören die.

    Und inzwischen profitieren ja schon wieder diejenigen, die gearde noch Pleite waren. Man sehe sich nur mal die Aktien von Hypo Real Estate an. Das ist schon wieder hoch spekulativ.

    Ich habe es schon vor 20 Jahren mal gesagt: Das Übel sind Börsen. Dort wird Geld ohne Arbeit generiert und sich daran ergötzt, daß die Rendite steigt wenn Unternehmen Arbeitnehmer rauswerfen. Und wenn das System kolabiert - egal, zahlen halt wieder die, die sowieso am wenigsten haben. Ich erwähnte es in der Diskussion um Zumwinkel (wo zum Teufel ist der eigentlich geblieben, da hört man gar nichts mehr), hier gehört mal die Sau durch's Dorf getrieben. Ross und Reiter gehören genannt, am besten mit Bildern. Daß jeder weiß, wem er da so gegenüber steht. Da kann man sich dann mal persönlich für das Angerichtete "bedanken".

    Und wie ich damit umgehe? Da ich noch nie jemand war, der Geld auf die Bank getragen hat, ist mir das ziemlich schnuppe. Außerdem bin ich der Meinung, daß es einem Land, in dem die Bevölkerung noch Geld für Bücher von Dieter Bohlen hat, nicht so schlecht gehen kann. Solange Gerichte Leuten wie Esser 30 Millionen Abfindung zukommen lassen (gut, ist ein paar Jahre her, aber jederzeit reproduzierbar), weiß ich wo ich das Geld hernehmen würde für solche "Rettungsaktionen".

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