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Zeitschrift "Metal Hammer"

Erstellt von kathrin, 19.10.2006, 13:33 Uhr · 71 Antworten · 4.760 Aufrufe

  1. #31
    Benutzerbild von PostMortem

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    Zitat Zitat von Babooshka Beitrag anzeigen
    Sie werden zu (bisweilen allzu) frühem 5ex ver- und angeleitet und auf eine ver5exte Welt vorbereitet. Bravo und Yam finde ich nicht allzu weit von der Praline entfernt und ich finde, Fotos von poppenden Paaren haben in einer Jugendzeitschrift nichts zu suchen. Ob das "Schaden" verursacht, sei mal dahingestellt, aber Nackhteit soll doch auch was Spannendes bleiben, was Intimes, Besonderes, sonst verliert es doch seinen Reiz.

    Und jetzt bitte nicht schon wieder 'ne Grundsatzdiskussion so in dem Stil, was denn an frühem 5ex und an Nacktheit schlimm oder verwerflich sei. Ich habe dazu KEINEN Bock. Ich möchte hier EINmal meine Meinung sagen können, ohne dass mir ständig das Wort auf der Tastatur umgedreht wird.
    Ich wage es halt schonmal, den Grund für eine Meinung zu hinterfragen. Diese Selbstverständlichkeit, mit der die Schädlichkeit von Nacktheit gegenüber Jugendlichen geäußert wird, erschließt sich mir eben oft nicht so ganz, da es hier im Gegensazu zu Gewaltdarstellung ja um sehr natürliche und friedliche Dinge geht. Deswegen drehe ich Dir ja kein Wort um.

    Kathin, oha das klingt ja besonders übel, wenn ihr noch nicht mal mehr miteinander reden könnt. Sowas geht meiner Meinung nach deutlich über normale Pubertätsanwandlungen hinaus und Metal Hammer hat damit im Grunde nichts zu tun. Warum hasst deine Tochter dich so?
    Mit 16 sollte man ja eigentlich jedes frei verkäufliche Blättchen lesen dürfen, ohne das die Eltern einem dafür offen oder drucksend ihre Skepsis mitteilen oder sich vor Sorge grämen... Wenn mir meine Eltern da noch nicht vertraut hätten und ich mich zum Kind zurückgesetzt gefühlt hätte, häts auch saures gegeben. Von daher liegts vielleicht wirklich nicht am Metal Hammer, aber vielleicht haperts allgemein an zugetrauter Eigenverantwortung für einen in Kürze erwachsenen Menschen? Was sonst vorgefallen ist, weiss ich natürlich auch nicht. Einer der Nachteile der lascher gewordenen Züchtigungsmöglichkeiten, ist sicherlich der teilweise krassere Grad an verbalen Ausfällen von Halbwüchsigen gegenüber Eltern. Schön ist das nicht, aber ich würds einfach so nicht mit Hass verwechseln. Meistens ist es doch eher nur Total-Opposition und pure Provokation zum Verschieben zu eng empfundener Grenzen....

    PM

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von Babooshka

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    Oh, mit 16 greifen die Leute auch schon mal zu härteren Heftchen als nur der Bravo, das zählt wohl zu Jugend forscht Ich wusste ja vorher auch nicht, wie alt Kathrins Tochter ist, ich ging nur einfach mal davon aus, dass eine Mutter es weniger gerne hat, dass ihre Tochter zu allzu frühem 5ex angeregt bzw. massiv damit konfrontiert wird, als dass sie sich für eine bestimmte Musikrichtung interessiert und entsprechende Zeitschriften dazu liest.

  4. #33
    Benutzerbild von brandbrief

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    Zitat Zitat von Torsten Beitrag anzeigen
    Merkwürdige Dinge gehen hier vor. Klick mal auf meine Signatur und wundere dich...
    Gar nicht so verwunderlich:
    Die Signaturgrafik heißt Sopranos.png, der hinterlegte Link verweist jedoch auf die SCA3.gif.

    Veranschaulichung: http://www.spiegel.de

    Das ist mir schon mal aufgefallen, hatte es aber für eine bewusste Handlung von Torsten gehalten.

  5. #34
    Benutzerbild von kathrin

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    @ Babooshka & PM: Bei Ehepaaren redet man vom "sich auseinanderleben" und bei Eltern und Kindern? Hm, weiß nicht, wie ich DIES betiteln soll. Da sie sich schon immer eingeigelt hat (seit dem Kiga) und sich die Situation mit dem Auftreten des Bruders verschlechtert habe, vermute ich, daß es ihr nicht (ge)-paßt (hat), nicht mehr die alleinige Nr. 1 zu sein, sondern teilen zu müssen. Der ausschlaggebene Moment, nämlich PC-Verbot, während die Rest-Family im Urlaub war (sie hatte Null-Bock darauf und bewegte sich auch in den zurückliegenden Jahren nur zwischen Bett und Essenstisch) sehe ich als durchaus legitim, schließlich, auch wenn der Kasten keinen finanziellen, sondern nur noch idellen Wert besitzt, kann ich mir nicht jeden Monat einen neuen Rechner kaufen, wenn der alte von Töchterchen kaputtgespielt wird. Dumm bloß, daß es einen Verlaufsordner gibt, wo ich dann nachvollziehen durfte, daß sie widerrechtlich den PC benutzte. Seitdem - Sommer '05 - herrscht Krieg, welcher von diversen Attacken beiderseits unterbrochen wird. Da das Jugendamt auch mittlerweile aufgab und aufgrund ihrer tollen schulischen Leistungen damit zu rechnen ist, daß sie noch nicht einmal den Hauptschulabschluß schafft (nicht doof - nur faul) bzw. beim Elternabend bereits in Erwägung gezogen wurde, sie nach Ende des Schulhalbjahres ohne Abschluß von der Schule zu werfen (ist rechtlich möglich, wenn das Verhalten des Schülers dazu Anlaß gibt), bleibt die Frage: was dann? Da ich ihr mit Ende des 18. Lebensjahres bereits mehrmals gedroht habe, sie auf die Straße zu setzen, wenn keine Wandlung um 180 ° erfolgt, sehe ich nur als Ausweg Brücke, Straße, Obdachlosenheim? Letzter Ausweg wäre ein geschlossenes Heim und psychologische Betreuung, damit sie erst einmal wieder zu sich selbst findet und aus der Selbstisolation herauskommt.

  6. #35
    Benutzerbild von PostMortem

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    Zitat Zitat von kathrin Beitrag anzeigen
    @ Babooshka & PM: Bei Ehepaaren redet man vom "sich auseinanderleben" und bei Eltern und Kindern? Hm, weiß nicht, wie ich DIES betiteln soll. Da sie sich schon immer eingeigelt hat (seit dem Kiga) und sich die Situation mit dem Auftreten des Bruders verschlechtert habe, vermute ich, daß es ihr nicht (ge)-paßt (hat), nicht mehr die alleinige Nr. 1 zu sein, sondern teilen zu müssen. Der ausschlaggebene Moment, nämlich PC-Verbot, während die Rest-Family im Urlaub war (sie hatte Null-Bock darauf und bewegte sich auch in den zurückliegenden Jahren nur zwischen Bett und Essenstisch) sehe ich als durchaus legitim, schließlich, auch wenn der Kasten keinen finanziellen, sondern nur noch idellen Wert besitzt, kann ich mir nicht jeden Monat einen neuen Rechner kaufen, wenn der alte von Töchterchen kaputtgespielt wird. Dumm bloß, daß es einen Verlaufsordner gibt, wo ich dann nachvollziehen durfte, daß sie widerrechtlich den PC benutzte. Seitdem - Sommer '05 - herrscht Krieg, welcher von diversen Attacken beiderseits unterbrochen wird. Da das Jugendamt auch mittlerweile aufgab und aufgrund ihrer tollen schulischen Leistungen damit zu rechnen ist, daß sie noch nicht einmal den Hauptschulabschluß schafft (nicht doof - nur faul) bzw. beim Elternabend bereits in Erwägung gezogen wurde, sie nach Ende des Schulhalbjahres ohne Abschluß von der Schule zu werfen (ist rechtlich möglich, wenn das Verhalten des Schülers dazu Anlaß gibt), bleibt die Frage: was dann? Da ich ihr mit Ende des 18. Lebensjahres bereits mehrmals gedroht habe, sie auf die Straße zu setzen, wenn keine Wandlung um 180 ° erfolgt, sehe ich nur als Ausweg Brücke, Straße, Obdachlosenheim? Letzter Ausweg wäre ein geschlossenes Heim und psychologische Betreuung, damit sie erst einmal wieder zu sich selbst findet und aus der Selbstisolation herauskommt.
    Und während Du Deine Tochter vor Deinem geistigen Auge einerseits schon in die geschlossene Abteilung abgeschoben siehst, machst Du Dir Sorgen um den Metal Hammer in ihrem Zimmer?

    So wie Du es schilderst (Details kennt hier natürlich aus der Ferne niemand und wenn ich falsche Schlüsse ziehen sollte, bitte nicht zu krumm nehmen), ist da ja von Kindesbeinen an, mit Erscheinen eines zweiten Kindes im Haus, was schief gelaufen (und das nicht, weil ihr etwas nicht gepasst hat, sie war ein Kind dem man zeigen muss mit so etwas klar zu kommen) und hat sich bis heute gewaltig potenziert. Als Reaktion gibts heute nur noch Verbote, Drohungen und Ultimaten, die ein fast erwachsenes Kind in ihrer Situation unter dieser explosiven Athmosphäre als Schikane, Kriegserklärung und offene Feindseeligkeit auffassen muss.

    Eure Fronten sind wohl seit längerem extrem verhärtet und jedes Zugeständnis oder Zurückweichen gegenüber Deinen Drohungen und Verboten würde sie sich als (leider durch die Umstände wohl etwas destruktiv entwickelte) starke Persönlichkeit als Schwäche ausgelegt sehen.....

    So gibts m. E. keinen Weg zurück zu einem vernünftigen Umgang miteinander. Da hatte das Jugendamt gar keine Chance und in unseren Tagen wohl auch nicht die Zeit und "Muße". Eine andere dritte Partei oder freiwilliges Abrüsten mit Ziel "vernünftiger Umgang" (für Erziehungsversuche ist es doch zu spät), wäre vielleicht besser. Sie muss da vielleicht weniger zu sich selbst finden, als ihr zu einem Weg wieder ohne diese eingefahrene Rollenverteilung und Feindseeligkeit miteinander umzugehen. Leider schaffen viele das erst Jahre später und wissen mit etwas Abstand plötzlich, was sie damals hätten anders machen müssen...

    Das Deine an sich ja wohl intelligente Tochter von Schule nichts hält, dürfte aus ihrer Perspektive wohl damit zusammen hängen, dass sie "der Frau, die ihr das Leben schwer macht", am Ende noch einen Gefallen damit täte.

    Wenn Deine Tochter nicht vollends abstürzt und ihr Euch wenigstens malwieder normal auseinandersetzen könntet, dann würde sie in 1,2 Jahren vielleicht noch drauf kommen, dass sie den Schulabschluss für sich selbst braucht und einen machen.

    PM

  7. #36
    Benutzerbild von Torsten

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    Zitat Zitat von Sonny
    Mir auch wurscht.

    Ich hab eh das Gefühl, daß der Witz bei der Sache (samt Aha-Effekt) gerade den Löffel abgegeben hat.
    Sonny, versuch's mal bei "ultrashare". Da auch andere Leute mit "rapidshare" immer wieder mal Probleme haben (und ich bisher nicht weiß, woran das liegt), hab ich die Datei auch mal auf den "ultrashare"-Server gepackt: Klick mich!

    Zitat Zitat von brandbrief
    Gar nicht so verwunderlich:
    Die Signaturgrafik heißt Sopranos.png, der hinterlegte Link verweist jedoch auf die SCA3.gif.

    Veranschaulichung: http://www.spiegel.de

    Das ist mir schon mal aufgefallen, hatte es aber für eine bewusste Handlung von Torsten gehalten.
    Da hätte ich auch mal drauf kommen können, die Einstellungen für die Signatur zu überprüfen, dort fanden sich natürlich die entsprechenden Tags. Wie die dahingelangten, ist mir allerdings ein Rätsel.

  8. #37
    Benutzerbild von Babooshka

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    Oh je Kathrin, das ist echt hart. Ich denke wirklich, psychologische Betreuung ist der einzige Weg, möglicherweise im Rahmen einer Familientherapie. Das sind nicht nur Pubertätssperenzchen, die deine Tochter da abzieht. Da ist etwas, das tiefer in ihr drin steckt und sie sich so verhalten lässt. Wie alt ist der Bruder? Zieht ihr ihn vielleicht unbewusst vor? Weil er "der Kleine" ist, ein Junge ist, ein zugänglicheres Kind ist, und die Tochter merkt das alles und fühlt sich im Gegensatz zum Bruder nicht geliebt?

    Ich sehe, ihr habt da ein ganz dickes Problem. Und ohne professionelle Hilfe kommt ihr da nicht weiter. Alle wollen immer nur die Symptome bekämpfen, das Jugendamt, die Schule, ihr als Eltern, aber dadurch wird alles nur viel schlimmer. Ihr müsst aber an die Ursache ran. Wegen irgend etwas fühlt sich deine Tochter sehr schlecht.

  9. #38
    Benutzerbild von murmel

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    Ich schließe mich Babooshka teilweise an.
    Meine Vermutung teilt sich in mehrere Möglichkeiten...

    Ein weiteres Kind wird oftmals zunächst von dem Erstgeborenen als Invasor im Lebensbereich betrachtet. Da ist einfeinfühliges Agieren der Eltern wichtig.

    Vermutlich hat Deine Tochter seit geraumer Zeit eine typische Null Bock Stimmung, basierend auf Demotivation. Was auch logisch ist, wenn man sich in Deutschland umschaut.

    Deine Tochter baut irgendwelchen Mist, und hat das Gefühl als Strafe Liebesentzug zu bekommen. Das ist immer schwierig für die Eltern zu handhaben, da man meistens die Situation anders betrachtet als die Gegenpartei sagen wir mal. Es kann natürlich sein, dass sie sich auch von dir ungerecht behandelt fühlt, was sich dann potenziert und irgendwann in einer Situation wie Deiner jetzigen endet.

    Soviel zu den Ursachen, die ich vermuten könnte...
    (Alles nur Vermutungen, da ich nicht die Versionen beider Seiten kenne)

    Was auf jeden Fall klar ist, Du brauchst einen Mittler. Jemand der in der Kommunikation zwischen Dir und Deiner Tochter vermitteln kann. Denn der direkte Kontakt funktioniert ja nicht mehr. Möglicherwiese gibt es da ja eine andere Möglichkeit als den Familientherapeuten, eine sagen wir mal familiärere.

    (Die Reaktionen Deiner Tochter lassen übrigens auch die Vermutung zu, dass sie sich ausgegrenzt oder noch schlimmer nicht geliebt fühlt. Und das schon seit längerer Zeit. Oder aber auch die einfache Variante: Sie fühlt sich durch Deine Autorität in Ihren Rechten eingeschränkt.)

  10. #39
    Benutzerbild von kathrin

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    @ PM:
    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Und während Du Deine Tochter vor Deinem geistigen Auge einerseits schon in die geschlossene Abteilung abgeschoben siehst, machst Du Dir Sorgen um den Metal Hammer in ihrem Zimmer?
    Nein, DIE Idee kam von Jugendamt und wird sowohl von dortaus und auch unsererseits als allerletzte Konsequenz betrachtet. Und nein, "Sorgen" wegen des Metal Hammers in ihrem Zimmer mache´ich mir nicht; mir war diese lediglich nicht bekannt. Allein die Aufmachung der Zeitung bewegt mich dazu, zu hinterfragen, da mir als Musikzeitschrift lediglich die bereits zitierte "Bravo" bekannt ist.

    ...mit Erscheinen eines zweiten Kindes im Haus, was schief gelaufen (und das nicht, weil ihr etwas nicht gepasst hat, sie war ein Kind dem man zeigen muss mit so etwas klar zu kommen)...
    Und wenn man es diesem Kind erklärt und weiterhin Neid und Hass auf das Geschwisterkind besteht, was dann? Wenn das Geschwisterkind mühelos im Kiga/Schule Freunde findet und zum Geburtstag die halbe Klasse - 7 P.) - einlädt , berechtigt DAS zum Hass/Neid? Wenn bereits seit der 5.Kl. Gespräche mit bzw. ohne Kind stattfanden und speziell ICH bis Ende der 8. Kl. mich weitestgehend vor sie gestellt habe und Dinge (versuchter Diebstahl = Mutprobe [kennt man doch, oder?] im beiderseitigen Interesse mit und ohne Lehrer geklärt habe, habe ich nicht auch das Recht, zu sagen:"Hier ist Schluß?" Den Vater lasse ich hier außen vor, da er bundesweit tätig und nur am WE zu Hause ist. Ist es nicht legitim zu sagen, "... suche Dir im Geschäft die Klamotten alleine aus, die Kohle gibt's cash, ich habe es 'satt' stets zu hören '... dies gefällt mir nicht und jenes nicht...'. Und das mit 15/16 Jahren? Ich bin mit 13/14 J. allein in die Innenstadt gefahren... Soll ich die Kataloge vor ihr ausbreiten und sagen "Bitte bedien Dich und suche 'was aus."?

    Gesprächsbereitschaft unsererseits besteht durchaus, aber sie ist nicht einmal bereit dazu; und Äußerungen wie "Du bist nicht mein Vater, ich bring' Dich um..." fördern nicht gerade ein gesundes (Familien-)Klima.

    Ich werde versuchen, am Montag einen Termin bei der Schulpsychologin zu erhalten, (wieso ist freitags eigentlich nie jemand erreichbar?) und vorab allein Gespräche führen. Vielleicht bringt's 'was.

    Und das mit der "geschlossenen Abteilung" hast Du evtl. nicht richtig verstanden? Sollte sie wiederum den Abschluß nicht schaffen, besteht immer noch die Möglichkeit des berufsvorbereitenden Jahres. Das ist dann die allerletzte Chance, um halbwegs vernünftig einen Abschluß zu schaffen.

    Vielleicht muß sie erst im Dreck liegen, um zu begreifen, welche Chancen sie vertan hat. In 2 Jahren ist sie 18 J. und dann auch vor dem Gesetz "vogelfrei"; muß ich erst solange warten und die Zeit "reifen" lassen, damit sie begreift?

  11. #40
    Benutzerbild von PostMortem

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    Zitat Zitat von kathrin Beitrag anzeigen
    @ PM:
    Nein, DIE Idee kam von Jugendamt und wird sowohl von dortaus und auch unsererseits als allerletzte Konsequenz betrachtet.
    ... die ihr ihr sicherlich auch schon vor den Latz geknallt habt?! Wie dem auch sei: Eure Tochter mag respektlos und meinetwegen vollkommen missraten sein, aber die Kriterien zur Unterbringung in einer geschlossenen psychologischen Abteilung erfüllt sie doch wohl eher nicht, die ist für ernsthaft psychisch Kranke, die eine Gefahr für sich und andere sind. Und da ist mit Gefahr etwas anderes gemeint, als nur den Schulabschluss zu verhauen oder seine Eltern Ar***loch zu nennen. Oder glaubt ihr sie sei psychisch krank? Mir käme da vieles andere in den Sinn. Z. B. Unterbringung der Tochter in einem Wohnprojekt, um mal Abstand zwischen Euch und sie zu bekommen und aus diesem Abstand für alle den Kopf für die richtigen Weichenstellungen frei zu bekommen.

    Und wenn man es diesem Kind erklärt und weiterhin Neid und Hass auf das Geschwisterkind besteht, was dann? Wenn das Geschwisterkind mühelos im Kiga/Schule Freunde findet und zum Geburtstag die halbe Klasse - 7 P.) - einlädt , berechtigt DAS zum Hass/Neid? Wenn bereits seit der 5.Kl. Gespräche mit bzw. ohne Kind stattfanden und speziell ICH bis Ende der 8. Kl. mich weitestgehend vor sie gestellt habe und Dinge (versuchter Diebstahl = Mutprobe [kennt man doch, oder?] im beiderseitigen Interesse mit und ohne Lehrer geklärt habe, habe ich nicht auch das Recht, zu sagen:"Hier ist Schluß?"
    Ich habe wirklich Mitgefühl mit Eltern, die offenbar wirklich alles erdenkliche getan haben, um ihre Kinder ordentlich groß zu ziehen und die dann sehen müssen, dass ihr Zögling durch andere Einflüsse oder unerklärbare Charaktereigenschaften zum Verbrecher wird. Aber wenn eine Mutter sich die meiste Zeit allein mit der Kindererziehung abmühen muss, irgendwann von einer schwierigen Tochter überfordert ist und irgendwann beginnt einen besser geratenen Sohn zu bevorzugen, überall vorzuzeigen (Motto: Seht er, ich kann doch Kinder erziehen, warum ist SIE nicht so geraten?") und auch ihr immer wieder als Vorbild vorzuführen, sehe ich da schon Einflüsse, die nachvollziehbar zur heutigen Situation geführt haben können. Nehmen wir die Urlaubssituation: Das wird doch wohl so gewesen sein, dass wieder miese Stimmung war und alle zufrieden damit waren, dass sie den Urlaub nicht stört und sie sah erstmal nur, dass sie endlich mal zu Hause ihre Ruhe hat. Aber fühlt sie sich dann in dieser Zeit wirklich gut dabei, vor allem wenn sie ausgerechnet in dieser Zeit nichtmal das Internet nutzen dürfen soll und so immer noch den Konflikt lebendig vor sich hat?

    Ich kann Deine Sicht und Deine Situation auch voll verstehen. Ich wäre wahrscheinlich der erste, der seinem Kind Undank vorwerfen und ihm bewusst oder unbewusst Schuld zuweisen würde, wenn das alles so liefe. Aber letztendlich ist sie eben das Kind und Du bist zumindest für die Probleme im unreiferen Alter allein verantwortlich. Da war sie so ein kleiner unwissender Mensch, dass sie für ihr Verhalten nicht selbst verantwortlich zu machen ist.

    Ich werde versuchen, am Montag einen Termin bei der Schulpsychologin zu erhalten, (wieso ist freitags eigentlich nie jemand erreichbar?) und vorab allein Gespräche führen. Vielleicht bringt's 'was.
    Wenn ihr ohne Drohungen und Vorwürfe begegnet wird, kommt sie vielleicht auch einen Schritt auf dich zu, wenn sie begreift das es nur um sie geht und nicht darum das Du zufrieden bist. Aber eigentlich müsst ihr wohl mal klären, was aus ihrer Sicht bei Euch zu Hause eigentlich schief gelaufen ist.

    Im Gegensatz zu Babooshka und Dir, bin ich nicht großer Hoffnung, dass ein Psychologe hier die Lösung ist. Wenn dieses Mädchen in ihrer Situation einfach mal so zum Psychologen geschleift wird, fühlt sie sich erst Recht nicht mehr ernst genommen und beginnt zu glauben, alle wollen sie über diesen Umweg los werden - erst Recht wenn ihr dieses Szenario mit der psychologischen Abteilung schonmal im Streit vorgeknallt worden sein sollte. Sie müsste schon freiwillig mitkommen wollen, aber wer glaubt unter diesen Umständen daran? An sich gehts hier doch nur darum, dass eine Dritte Partei mal die Gemüter ruhig hält und dafür sorgt, dass beide Seiten sich einmal ehrlich sagen was sie stört und was sie wollen/erwarten. Gibts da keinen der für Euch alle neutral genug wäre und dem alle vertrauen?

    Sollte sie wiederum den Abschluß nicht schaffen, besteht immer noch die Möglichkeit des berufsvorbereitenden Jahres. Das ist dann die allerletzte Chance, um halbwegs vernünftig einen Abschluß zu schaffen.
    Es gibt einige Möglichkeiten und wenn sie jetzt gar keinen Abschluss macht, danach zwei Jahre als Hilfsarbeiterin am Band steht oder kellnert und dann erst erkennt, dass es sich lohnt noch einen Schulabschluss zu machen, ist das in dieser eingefahrenen Situation auch immer noch gut gelaufen. Es gibt auch nicht nur eine Schule, sollte sie jetzt von der Schule fliegen. Es wird doch wohl auch noch andere Schulen in der Umgebung geben, wo sie dieses Jahr wiederholen kann. Wichtig ist, dass sie selbst erkennt das sie diesen Abschluss braucht und will und zwar nicht um Dir zu gefallen, sondern um in ein Leben starten zu können, wo sie auf eigenen Füßen steht. Ich habe irgendwie den Verdacht, dass sie in diesem Dauerkriegszustand gar nicht genug Luft bekommt, um sich über sowas Gedanken zu machen bzw. die ganze Zeit damit beschäftigt ist, Sachen abzukanzeln, die ihr so den ganzen Tag vorgekaut werden. Ist denn bekannt, wie sie sich ihr weiteres Leben überhaupt vorstellt?!

    PM

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