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Zollgebühren für USA-Importe: Wer hat Ahnung?

Erstellt von Babooshka, 26.12.2008, 18:28 Uhr · 21 Antworten · 2.084 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Babooshka

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    Zollgebühren für USA-Importe: Wer hat Ahnung?

    Da ich mich gerade mit dem Gedanken trage, etwas bei ebay USA zu kaufen und dies von einem Händler stammt, auf dem grünen Zollzettel also wohl "Warensendung" vermerkt sein wird, wollte ich mich mal vorab schlau machen, was mich das noch zusätzlich an Zollgebühren kosten würde, um zu sehen, ob sich das überhaupt lohnt.

    In letzter Zeit war ja öfter im Fernsehen zu sehen, wie Leute, die aus New York kamen, am Flughafen abgefangen wurden und Zoll für die zuhauf gekauften Schnäppchen abdrücken mussten. Auch wenn man was übers Internet in den USA kauft, fallen bei der Abholung der Sendung Zollgebühren an, das kenne ich schon, habe ja bereits bei amazon.com gekauft.

    Jetzt aber meine Frage: Vor kurzem wurde im TV verkündet, dass der Zollfreibetrag erhöht wurde, aber mir fällt auf Deibel komm raus nicht mehr ein, wie hoch der jetzt ist. Weiß das jemand hier? Der Warenwert für den Artikel, den ich kaufen möchte, beträgt so um die 100 US-Dollar. Liegt das über oder unter der neuen Grenze? Wenn drüber, wie viel Zoll müsste ich abdrücken, würde ich den Artikel kaufen?

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Zollgebühren für USA-Importe: Wer hat Ahnung?

    Solange es kein Kaffee ist, ist der Freibetrag 150 Euro (seit 1.12.). Umsatzsteuer fällt aber ab 22 Euro an. In der Regel kannst Du also 19% rechnen. Für Zigaretten und Alkohl gelten besondere Bestimmungen.

  4. #3
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Zollgebühren für USA-Importe: Wer hat Ahnung?

    19% auf das gesamte Paket, also Ware plus Porto, oder?

  5. #4
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Zollgebühren für USA-Importe: Wer hat Ahnung?

    Nur für die Ware, wenn ich mich nicht täusche.

  6. #5
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Zollgebühren für USA-Importe: Wer hat Ahnung?

    Das wäre natürlich noch besser... aber wie ich vorhin so vor mich hingoogelte, erfuhr ich, dass die Versandkosten wohl dazugerechnet werden. Worüber sich viele beschweren würden, aber das stünde so in den Vorschriften. Naja, da stand so einiges und dann wieder was ganz anderes, Also habe ich beschlossen, es einfach mal auf mich zukommen zu lassen und den Kauf getätigt. Der Warenwert liegt weit unter 150 Euro, theoretisch käme also nur die Mwst. dazu und selbst wenn außer denen und den Versandkosten noch was draufkommen würde, wäre das Teil (ein Reithelm, mein Weihnachtsgeschenk) preiswerter als hierzulande.

  7. #6
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Zollgebühren für USA-Importe: Wer hat Ahnung?

    Dir nochmal danke für die Info René, ich werde dann berichten, wie viel ich tatsächlich abdrücken musste, wenn die Sendung hier ist! Dann hat die Nachwelt auch noch was davon, denn vielleicht tragen sich ja noch andere Leute hier mit dem Gedanken, in den USA was zu bestellen.

  8. #7
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Zollgebühren für USA-Importe: Wer hat Ahnung?

    Hier steht's nochmal genau.

    http://www.zoll.de/faq/postverkehr/i...del/index.html

  9. #8
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Zollgebühren für USA-Importe: Wer hat Ahnung?

    Wichtig scheint mir dieser Absatz:

    Bemessungsgrundlage Zollwert
    Daneben muss noch der Zollwert der Ware, d.h. die Bemessungsgrundlage für den Zollbetrag ermittelt werden. Dies ist im Fall von Auktionen der Betrag, für den Sie die Ware dann letztendlich ersteigert haben, gegebenenfalls zuzüglich der Versandkosten (z.B. Porto, Frachtkosten, Verpackungskosten).
    Die Rechnung ist vom Verkäufer auszustellen und an keine Form gebunden (kann also auch handgeschrieben sein). Dies gilt auch bei Versteigerung gebrauchter Ware. Der Verkäufer kann einige Dinge beachten damit die Zollabfertigung schnell und reibungslos durchgeführt werden kann.
    Beträge, die in fremder Währung ausgewiesen sind, müssen in Euro umgerechnet werden. Die aktuellen Umrechnungskurse finden Sie im Bereich Zollwert/Kursauswahl.

    Das Ärgerlichste finde ich immer, wie man dann auf dem Zollamt behandelt wird. Ich musste bislang drei Mal wegen irgendwelcher Bestellungen aus den USA auf das Zollamt in Augsburg. Du musst dann vor den Leuten das Paket öffnen, weil man sicher gehen möchte, dass keine gefälschte Rechnung oder sonst irgendeine Falschinformation drin sind.



    Einmal hatte ich einen so nervigen Zollbeamten, der eine CD-Lieferung derart genau untersucht hat, dass er die original verpackten CDs auch noch öffnen ließ. Nervige Bemerkungen wie "Wer hört denn so ´nen Sch....?" oder "Selber schuld, wenn Sie im Ausland bestellen". waren ebenfalls dabei.

  10. #9
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Zollgebühren für USA-Importe: Wer hat Ahnung?

    Also so einer hätte bei mir ruckzuck 'ne Dienstaufsichtsbeschwerde am Hals. Mann muss sich ja nun nicht alles gefallen lassen! Ich meine hauptsächlich wegen der Sprüche.

    Ich habe vor einer Weile eine größere Bestellung bei amazon.com getätigt. Aufs Zollamt musste ich gar nicht, sondern den ganzen Gebührenkram beim Postamt bezahlen. Das war auch einiges, weil der Warenwert doch relativ hoch war. Zu Münchner Zeiten hatte ich mal was bei ebay.com gekauft, da musste ich zur Abholung aufs Zollamt. Das war aber ziemlich unkompliziert und ich musste auch nicht viel zahlen. Beides war, bevor der Zollfreibetrag angehoben wurde, deshalb bin ich mal optimistisch, dass diesmal wirklich nur die Mwst. anfällt. Rechnung usw. wird im Paket sein, das braucht man im Bedarfsfall nur aufzumachen und die Rechnung rauszuholen.

  11. #10
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    AW: Zollgebühren für USA-Importe: Wer hat Ahnung?

    Zitat Zitat von Babooshka Beitrag anzeigen
    ...Aufs Zollamt musste ich gar nicht, sondern den ganzen Gebührenkram beim Postamt bezahlen. Das war auch einiges, weil der Warenwert doch relativ hoch war....
    Glückspilz! Stell dir vor, du mußt für's Zollamt einen 45 km langen Weg auf dich nehmen (ÖPNV bedient die Strecke nicht wirklich und dann auch nur mit mind. 2x Umsteigen), die Öffnungszeiten sind nur Mo-Fr und ausschließlich vormittags (man muß sich also Urlaub nehmen!) und aufbewahrt wird das ganze auch maximal 10 Tage... - Also ich passe inzwischen besser auf, wenn ich was im Ausland bestelle.
    Das tolle an meiner Erfahrung im letzten Jahr war, daß ich Waren für umgerechnet 24 Euro hatte und ich dann nach "Öffnung vor Zeugen" und einer Unterschrift ohne weitere Zollgebühren abziehen durfte, meine ganzen Unterlagen (Bestellbestätigung, Perso etc.) hatte ich glücklicherweise dabei. Meine Zolldame war auch höchst unfreundlich, aber zum Glück äußerst maulfaul, so daß es keine Kommentare zu ertragen gab.

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