Wie war der Dirty Dancing Hype?

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Eiskristall
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AW: Wie war der Dirty Dancing Hype?

Beitrag von Eiskristall »

Ich steh ja nun überhaupt nicht auf Herzschmerzfilmchen, aber Dirty Dancing besitze ich auf DVD und habe ihn mir auch bestimmt schon 20x angesehen, weil ich damals nicht im Kino war, worüber ich mich heute noch ärger (ich war auch einfach zu jung). Das ist der einzige Schmachtstreifen, den ich auf DVD besitze... möchte mir aber noch Pretty Woman wegen bestimmter Kultsätze ("Ein bunter Strauß voll Sicherheit" & "schleimiges Scheißerchen" etc.), die zwischen meiner besten Freundin und mir zu Insidern wurden, kaufen!

So, back to topic, ich habe nie einen Tanzkurz mitgemacht (die Füße meiner nie gewordenen Tanzpartner würden mir heute sicher noch danken), aber da war ich auch die Einzige. War wirklich Kult und jeder musste so einen dämlichen Kurs mitgemacht haben. Boah, wat waren die alle stolz wie Oskar... dat erste Mal Männlein und Weiblein richtig zusammen getanzt, abgesehen von zärtlichen Schwofereien auf den 5. Klasse Kennenlernparties.

Naja, aber ab und zu muss einfach ein Schmachtfetzen sein. Um den versäumten DD Kinobesuch zu kompensieren ging ich ein paar Jahre später eben in die "blaue Lagune" (Teil2)... hach, der war auch schööön. :) Ende der 80er brach bei mir im Umfeld diese Schmacht- und Tanzmentalität richtig aus.
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Die Luftgitarre
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AW: Wie war der Dirty Dancing Hype?

Beitrag von Die Luftgitarre »

Ich hab mir am Wochende spotan und zum ersten mal nach 24 Jahren "Dirty Dancing" angeschaut ... und witziger Weise fand ich ihn diesmal besser als damals (als ich 13 war)!

Damals fand ich zwar die beiden Filmsongs "The Time of my Life" und "Hungry Eyes" gut (ersten hatte ich mir auch als Single gekauft), konnte aber mit dem Film wenig anfangen: Der "Sommer 1963", damit brachte ich irgendwie überhaupt nichts in Verbindung, das Ferienclub-Setting war langweilig, mit diesen scheppernd alten Rumba-, Motown- und Rock'n'Roll-Hits konnte ich nix anfangen, die Hauptdarstellerin 'sah seltsam aus' und deshalb ist mir wohl auch die Erotik der Tanzszenen völlig entgangen.

Hinzu kommt, dass ich damals im Kino - leider rein zufällig! - neben dem damaligen Mädchen meiner Träume saß und die anderthalb Stunden v. a. damit zubrachte, (erfolglos) zu überlegen, wie ich sie ansprechen denn könnte ... :rolleyes:

Aus heutiger Sicht finde ich den Film gar nicht mal so schlecht. Anders als in den meisten Tanzfilmen geht es nicht um den großen Ruhm, die Hauptdarsteller sind auch beide keine 0815-Katalog-Schönlinge, sondern haben Wiedererkennungswert, die Tanzszenen sind gut aber nicht übertrieben akrobatisch. Sowohl Patrick Swayzie als auch Jennifer Grey haben auch 'uncoole' Seiten, die Liebesszenen wirken dadurch echter. Und die Ansiedlung im "Sommer 1963" ist wohl gemeint im Sinne einer sich im kleinen, privaten Rahmen anbahnenden Jugendrebellion, als Ruhe vor dem Sturm (der Satz des Hotelmanagers kurz vor der Schlußszene "Es entgleitet uns alles ...").

Zwei Fußnoten noch:
- In der deutschen Synchronisierung will Jennifer Grey "der Friedensbewegung beitreten". Ein grober Übersetzungsfehler. Gemein ist das Friedenscorp (semi-staatlich, eher sowas mit Entwicklungshilfe).
- Die Hauptdarstellerin hat sich gleich nach ihrem großen Durchbruch erstmal eine Nasen-OP gegönnt, mit fataler Nebenwirkung für ihre Karriere: Danach sah nach konventionellen Begriffen hübscher aus, wurde aber vom Publikum nicht mehr wiedererkannt. In ihren Worten: Sie betrat die Schönheitsklinik als Star und verließ sie als Unbekannte!
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Elek.-maxe
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Beitrag von Elek.-maxe »

Zur Themenüberschrift:
Der Hype war überall spürbar und besonders im Radio grausam. Ansonsten ging er mir am A. vorbei.

[QUOTE=Die Luftgitarre;284478]Die Hauptdarstellerin hat sich gleich nach ihrem großen Durchbruch erstmal eine Nasen-OP gegönnt, mit fataler Nebenwirkung für ihre Karriere: Danach sah nach konventionellen Begriffen hübscher aus, wurde aber vom Publikum nicht mehr wiedererkannt. In ihren Worten: Sie betrat die Schönheitsklinik als Star und verließ sie als Unbekannte![/QUOTE]In der Serie "Irgendwie L.A." hat sie sich selbst gespielt und hat das mit viel Humor so 'rübergebracht. War ein indirektes Dauerthema, wenn auch der Filmname m.E. nie aufgetaucht ist.
Achja: Gibt's noch andere Serien, wo ein Schauspieler o.ä. sich selbst in einer der Hauptrollen spielt? Gastauftritte gibt's ja häufig, aber sowas als Hauptfigur kommt wohl nur im Comedybereich vor. Mir fällt da "Seinfeld" ein (nur war er vorher nicht DER Prominente) oder seinen Co-Writer in "Lass es, Larry".
Gastauftritte gibt's ja häufig, aber sowas als Hauptfigur?
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Lutz
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AW: Wie war der Dirty Dancing Hype?

Beitrag von Lutz »

[QUOTE=Die Luftgitarre;284478]- Die Hauptdarstellerin hat sich gleich nach ihrem großen Durchbruch erstmal eine Nasen-OP gegönnt, mit fataler Nebenwirkung für ihre Karriere: Danach sah nach konventionellen Begriffen hübscher aus, wurde aber vom Publikum nicht mehr wiedererkannt. In ihren Worten: Sie betrat die Schönheitsklinik als Star und verließ sie als Unbekannte![/QUOTE]

Sie hätte mal die Streusand machen sollen...

Ich haben den Film noch nie gesehen - genau wie Titanic (den ich auch in die no way Schublade packe) und habe es auch nicht vor...

Lutz
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Torsten
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AW: Wie war der Dirty Dancing Hype?

Beitrag von Torsten »

[QUOTE=Elek.-maxe;284496]
Achja: Gibt's noch andere Serien, wo ein Schauspieler o.ä. sich selbst in einer der Hauptrollen spielt? Gastauftritte gibt's ja häufig, aber sowas als Hauptfigur kommt wohl nur im Comedybereich vor. Mir fällt da "Seinfeld" ein (nur war er vorher nicht DER Prominente) oder seinen Co-Writer in "Lass es, Larry".[/QUOTE]
Natürlich "Pastewka", der deutsche Ableger von "Curb Your Enthusiasm".

Ansonsten auch nah dran und sogar recht unterhaltsam:

Tori Spelling in: So NoTORIous: Infos zur TV-Serie
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Christoph
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AW: Wie war der Dirty Dancing Hype?

Beitrag von Christoph »

Wenn ich mich zeitlich nicht völlig falsch erinnere, dann hatten wir den Film 1989 als xte Kopie auf Video - und er lief bei uns dann auch rauf und runter. Immer dann, wenn mal gerade Besucher im Haus waren. Und ehrlich gesagt, ich fand den Film damals nicht schlimm und auch heute nicht schlimm. Ein schöner durchschnittlicher Familienfilm, Kategorie "pretty woman".

Nervig ist eben nur das permanente "hungry eyes"... aber da kann man ja mal auschalten. Und im Film geht es auch vorbei ;-)
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Ich freue mich, schon soooooviele Texte geschrieben zu haben: mehr als 3300!
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