Auf einen dieser perfiden Ohrwürmer stieß ich kürzlich mal wieder, als ich die 82er-Scheibe der CD-Reihe "Die deutsche Single-Hitparade" durchhörte. Da war es wieder, dieses heimtückische Biest:
- das Genre: zumeist abstoßend...
- der Text: den Brechreiz herausfordernd...
- der Sänger: aaaarrgghh... wo ist die Uzi...?
Aber diese verdammte Melodie schmiegt sich so schleimig in die Gehörgänge, dass man sie nich' mehr ausse Birne bekommt! Dafür sollte der Song-Autor Tex Schultzieg eigentlich lebenslang ins Studio von Wolfgang Petry gekettet werden...
Lange Rede, kurzer Sinn: Es handelt sich um...
... Andy Borg / Adios Amor
*vor-Scham-fast-in-den-Boden-versink*
Aber hey, gerade sehe ich, dass diese ölige Schmonzette damals fünf Wochen lang die deutschen Charts anführte, sich insgesamt 39 (!) Wochen in dieser Top-75 hielt und mit Platin ausgezeichnet wurde! Beruhigend, dass ich also offensichtlich nicht der einzige Geschmacksmutant in diesem Lande bin...