Der Eurowahnsinn geht weiter!

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chris74
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Beitrag von chris74 »

Mir ist sehr wohl klar, daß man gerade bei Autos etc. aufgrund des technischen Fortschritts nicht die Preise von vor zehn Jahren zum Vergleichen heranziehen kann (noch schlimmer bei Computern), aber wenn ich z. B. an Hemden denke: früher war ein bügelfreies Hemd für 100 Mark sauteuer, jetzt gebe ich 50 Euro viel schneller aus dafür. Und da hat sich die Technik nun wirklich nicht revolutioniert. Richtig teuer ist's in der Gastronomie geworden: früher hat eine Pizza deutlich unter zehn Mark gekostet. Jetzt kostet sie in der Pizzeria etwas unter zehn Euro. Und ich rede hier nicht von einer Pizza mit extrateuerem Belag drauf.
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Lutz
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Beitrag von Lutz »

Ok, die Inflation seit daaamals (TM) mit der DM sollte man auch nicht vergessen. Mein Eingangsposting war ja noch nicht soooo lange nach der Teuro Einführung. Aber natürlich sind auch heute noch ACHTMARKUNDVIERZIG für eine kleines Stück Melone absoluter Wucher.

Richtig schön preislich konstant ist IMO der Computerhardware geblieben...

Lutz
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musicola
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Beitrag von musicola »

[QUOTE=Lutz;287438]Ok, die Inflation seit daaamals (TM) mit der DM sollte man auch nicht vergessen. Mein Eingangsposting war ja noch nicht soooo lange nach der Teuro Einführung. Aber natürlich sind auch heute noch ACHTMARKUNDVIERZIG für eine kleines Stück Melone absoluter Wucher.[/QUOTE]

Da stellt sich natürlich die Frage nach der tatsächlichen Größe des Melonenstücks. Vielleicht waren die €1,99 der Preis für 500 Gramm und nicht für ein Kilo? Erinner dich mal genauer! :D

Die 39Cent/Kilo-Melone *zubeiß* vom *knurps* Penny *schlürf* ist jedenfalls *mampf* superlecker!

:D
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Castor Troy
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Beitrag von Castor Troy »

Die D-Mark kommt wieder-Ich kann es merken:D
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Laschek
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Beitrag von Laschek »

[QUOTE=Castor Troy;287475]Die D-Mark kommt wieder-Ich kann es merken:D[/QUOTE]

Cool, dann kann ich meine alten Automaten mal wieder mit DM Stücken füttern, hab eh noch etliche rumliegen :D
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brandbrief
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Beitrag von brandbrief »

Ich finde es etwas bedenklich, dass ständig amerikanische Ratingagenturen EU-Länder abwerten. Eine gewisse Befangenheit kann man da durchaus unterstellen.
Ausgerechnet auch zu einem Zeitpunkt, zu dem es mit der Zahlungsfähigkeit der USA nicht grad günstig bestellt ist. Ich würde gern mal wissen, wie dort die Bewertung aussieht.

PS: ...habe heute auch eine Wassermelone (39 ct/kg) getragen.
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SportGoofy
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Beitrag von SportGoofy »

[QUOTE=Castor Troy;287475]Die D-Mark kommt wieder-Ich kann es merken:D[/QUOTE]

Dänische Grenze gibts ja schon wieder ;)
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lastninja
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Beitrag von lastninja »

Kaffee z.B. war doch damals immer nur im Angebot billig.
Wenn ich mich nicht irre für 8,88 DM. Lag doch sonst auch beim 10er (Normalpreis), oder?

Was kostet denn der normale Döner grad in Berlin?
Nicht den, wo vier Buden an einer Kreuzung stehen und man einen für 0,99
Cent bekommt.
Zu DM-Zeiten waren das in Berlin ja geschmeideige 4,00 DM. Ne Büchse
Coke noch dazu und man war beim Heiermann.
Mein letzter Eurostand (2007) ist 2,50.....aber auch sehr lecker.
Auf dem Lande kostet der 3,50 Euro....und kann nicht gegen den
Berlin-Döner anstinken.

Aber das normale auf Trebe gehen ist schon verdammt teuer geworden.
Kino, Essen gehen, mal irgendwo Kaffee und 'n Stück Kuchen essen.


Wenn ich mir meine jetztiges Gehalt in DM vorstelle....wow.....das wäre was...
Irgendwie ist es jetzt echt nur die Hälfte......

Oder besser: auf alten Kontoauszügen habe ich mir zu DM-Zeiten immer 200 DM abgehoben und bin damit ne Weile ausgekommen.
Jetzt hole ich 200 Euro ab und komme längst nich so lange damit hin...
Kaum ist der 50er kleingemacht, ist er auch schon alle.

Ich esse gar keine Melonen...
Getragen habe ich aber schon sehr viele....
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Beitrag von Babooshka »

Ja, zwofuffzich für den Döner, das ist so in etwa der Standardpreis derzeit in Berlin. Dreifuffzich waren's auch in München und die haben zum Kotzen geschmeckt. Ich habe in 16 Jahren München vielleicht 3x Döner dort gegessen, ansonsten immer nur bei meinen Berlinbesuchen. Wenn ich mich recht erinnere, als der Döner aufkam, so Ende der 70-er Jahre, kostete einer um die 3 DM. Also ist der in mehr als 30 Jahren nicht um sooooviel teurer geworden.

Jaja, das mit dem angebrochenen Fünfzig-Euro-Schein kenne ich nur zu gut... der ist blitzschnell ausgegeben *seufz*.
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Beitrag von Die Luftgitarre »

[QUOTE=Conny2808;287420]Ja, nachdem wir schon so viel in Griechenland finanziert haben. Ich versteh sowieso nicht, warum Deutschland da immer überall mitmischen muss. Damit wir gut in der Welt dastehen und es uns mit keinem Land verscherzen? :nixweiss: Vielleicht sollten sich unsere Politiker auch mal Gedanken machen, wie es im eigenen Land aussieht, bevor wir so viel Geld an andere Länder verpulvern. [/QUOTE]

Die sog. "Griechenland-Hilfe" ist keineswegs uneigennützig oder mildtätig! Hier geht's nicht um Griechenland, sondern um die deutschen Banken. Diese haben in der Vergangenheit dem griechischen Staat Geld geliehen und ein Staatsbankrott Griechenlands würde bedeuten, dass die deutschen Banken auf Verlusten sitzen bleiben. Das darf natürlich nicht sein, also muss - da beim griechischen Steuerzahler nicht viel zu holen ist - eben der deutsche Steuerzahler den armen deutschen Banken zur Hilfe eilen.

Die griechischen Ziegenhirten, Fischer und Hotelangestellten hingegen werden von der "Griechenlandhilfe" keinen einzigen Cent sehen. Im Gegenteil: Verschlechterungen im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich waren ja die ausdrückliche Vorraussetzung, unter der die neuen Kredite an den griechischen Staat überhaupt erst gewährt wurden!

Und zum Sinn oder Unsinn des Euro: Also für die deutsche Exportwirtschaft hat der Euro durchaus Sinn gemacht! Denn seitdem Länder wie Griechenland nicht mehr mittels der Abwertung ihrer Währung ihre Produkte verbilligen (und so gesehen den Wettbewerb verzerren) könnten, kann die deutsche Exportwirtschaft dort alles in Grund und Boden konkurrieren.

Man muss mal den größeren Zusammenhang sehen: In Deutschland wird seit längerem Wachstum nur noch über Exportsteigerung generiert. Heute mehr denn je ist Exportsteigerung oberster Staatsraison: Für den Exporterfolg muss in Deutschland alles auf Dumpinglöhne runtergefahren werden, für den Exporterfolg muss in der EU-Peripherie alles niederkonkurriert werden und - wenn die EU-Peripherie dann pleite ist, muss für die drohenden Verluste der deutschen Banken dann der deutsche Steuerzahler einspringen ... ich meine, diese kurzfristige, dumpinglohn-basierte, rein export-orientierte Wirtschaftspolitik musste irgendwann in diese Sackgasse führen, die wir jetzt "die Euro-Krise" nennen.
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