[quote=SonnyB.;254566]War noch nie anders. Ist traurig ja, aber wahr.[/quote]
Vielleicht hätte ich schreiben sollen: Abermillionen mehr (als noch vor x Jahren). Die Sache ist die: 6.5 Mrd. Menschen und der sich überproportional vermehrende Teil hat so gut wie nichts. Gleichzeitig kann die Erde aber nicht grenzenlos mehr Menschen ernähren. Daraus entsteht sozialer Sprengstoff. Er wird zuerst die armen Landstriche destabilisieren und dann auch die westliche Welt. Und das wird dann schon anders sein.
[quote=SonnyB.;254566]Wie oft sind in der Geschichte ganze Völker über andere hergefallen um sich zu verbessern/bereichern? War auch nie anders.[/quote]
Mal abgesehen davon, dass es uneinsichtig ist, warum man die Fehler der Geschichte wiederholen sollte, greift dieses Argument zu kurz. Allein durch technologischen Fortschritt ist das Bedrohungspotential für die gesamte Menschheit sehr viel größer geworden als es irgendwann in der Geschichte je war. Konflikte, die damals zwar grauenvoll, aber dennoch meist lokal begrenzt blieben, haben sich heute in ein kaum kontrollierbares Monstrum mit biologisch/chemisch/atomarem Bedrohungspotential verwandelt. Sicher ist das diffus und oftmals medial sehr übertrieben, aber diese Realität existiert nun mal und das auch erst seit wenigen Jahrzehnten.
[quote=SonnyB.;254566]Eine Eiszeit hat dieser Planet auch schon mal gehabt und das ist nun mal der Lauf der Natur. Selbst wenn der Mensch das beschleunigt.
Die Erde wird den Menschen überleben. Amöben -> Saurier -> Mensch -> ???
Wenn wir weg sind, kommt das nächste Lebewesen. Die Erde interessiert das nicht und wenn der Mensch weg ist, ist das für den Planeten vielleicht wie ne Flohkur für nen Hund

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Ohne den Smiley wär das jetzt eine total zynische Aussage.

Totzdem: der Mensch verursacht den größten Teil des Treibhauseffekts und das ist dann der 'Lauf der Natur'? Ich denke, das ist reine Dummheit. Welche Spezies sonst sägt auf dem Ast auf dem sie sitzt? Natürlich hast Du Recht, dass die Erde das nicht juckt, sie hat sogar schon mehrere Eiszeiten/Wärmephasen hinter sich. Aber das ist doch gar nicht der Punkt. Ich möchte ja, dass ich & auch noch meine Kinder ein gesichertes Heim haben. Ist es nicht einfach unmenschlich diese Entwicklung mit so einer Gleichgültigkeit zu betrachten - nach dem Motto: Was solls, die Erde geht eh irgendwann unter und daran kann ich sowieso nichts ändern? Wenn alles nur ein F**z im Universum ist, wieso machen wir uns dann überhaupt Gedanken. Mit so einer Denkweise geben wir uns selbst auf.