Kraftwerk treten auf

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arvirus
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Beitrag von arvirus »

[quote]Telekon postete
Hi!

Werde in Hamburg dabeisein. Freu mich auch schon riesig drauf.
Ist es eigentlich erlaubt, Fotos zu machen (mit einer herkömmlichen "Ritsch-Ratsch-Kamera"?). Wann begannen die Konzerte bisher? Auf der Karte steht 19.30 Uhr. Waren die Musikarbeiter pünktlich?[/quote]soweit ich weiß, sind fotos nicht erlaubt, aber die kontrollen am eingang waren sehr lasch :-) ist kein problem, eine kamera reinzuschmuggeln.
nicht ganz pünktlich: 19:34 begann das konzert. aber immernoch besser, als die warterei, die man bei anderen konzerten gewohnt ist! :D

viel spaß in hamburg!
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Tonstrom
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Beitrag von Tonstrom »

Hi,

ich werde mir Kraftwerk in FFM zu Gemüte führen. Bin echt gespannt.

Es gibt übrigens eine sehr gute Live CD von Kraftwerk vom letztjährigen Konzert in Paris. Lohnt sich.
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Edimes
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Beitrag von Edimes »

Das Konzert war genial oder die Konzerte!

Eddy
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angel08
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Beitrag von angel08 »

Wie lange dauert das Konzert?
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bamalama
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Beitrag von bamalama »

[quote]Wie lange dauert das Konzert?[/quote]knapp 2 stunden - habe ich heute irgendwo gelesen. leider finde ich die quelle nicht mehr...:w(
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newwaver
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Beitrag von newwaver »

Hallo Leute!

Ich war gestern auch bei dem ersten Konzert in Berlin dabei!
Es war echt der Wahnsinn. Wenn ihr noch irgendwo Karten
herbekommt, dann geht hin!!
Bei "Radioaktivität" ist mir der Sound durch Mark und Bein gegangen.
Habe echt nicht gedacht, daß man elektronische Musik so
rüberbringen kann. Die Sache mit den Roboterpuppen auf der Bühne
fand ich auch recht lustig. War mir aber fast schon klar, daß sie
diesen Gag aus den Konzerten der 80er wieder mit ins Programm
nehmen werden.

Allen die dieses Konzert noch erleben dürfen, wünsche ich noch viel
Spaß!

Grüße

newwaver

P.S.: 2 Stunden kommt ungefähr hin!
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Edimes
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Beitrag von Edimes »

2 Std. und 15 min.

Eddy
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arvirus
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Beitrag von arvirus »

"Berlin (dpa) - Das einzig Emotionale auf der Bühne waren wippende Kniekehlen und zuckende Mundwinkel. Die «Mensch-Maschine» Kraftwerk hatte sich wie erwartet am Donnerstagabend im Berliner Tempodrom völlig unter Kontrolle.

Auch wenn das mit den Knien vor zwanzig Jahren noch nicht passiert wäre. Zwei Stunden lang überrollten die Düsseldorfer Pop-Pioniere fast 3300 begeisterte Fans mit einer Klangwelle aus drei Dekaden Elektro-Sound. Präzise, scheinbar übermenschlich und faszinierend.

Kraftwerk sind ein musikalisches Phänomen. Auf Bühnen stehen die vier Musiker einfach nur da. Ähnlich seriösen Verwaltungsfachangestellten in dunklen Anzügen mit dezent rotem Hemd. Jeder hat ein Podest mit Laptop vor sich, hinter ihnen laufen abstrakte und naive Video-Projektionen über eine Leinwand. Keine Lasershow, kein Kunstnebel und vor allem: Sie sprechen nicht mit ihrem Publikum. Sie ermuntern es nicht zum Klatschen, sie sagen nicht «Berlin!! Geht es Dir gut?». Sie sind nicht sexy, und sie ziehen sich nicht aus. Und die Fans jubeln dennoch ekstatisch.

Kraftwerk-Songs sind kunstvolle Computerprodukte und so zeitlos wie die Musiker selbst. Besonders verzückt reagierten die Fans in Berlin auf Klassiker wie «Mensch-Maschine», «Das Modell», «Radioaktivität» und «Autobahn». Die Band hat Songs im Repertoire, deren Bässe die Gurgel vibrieren lassen und bei denen sich die Gedanken in den abstrakten Synthesizer-Klängen verlieren. Sie putschten die Masse in Berlin auf und beruhigten sie anschließend.

Kraftwerk ist keine Band zum Anfassen und genau darin könnte ihre schon mehr als drei Jahrzehnte dauernde Berühmtheit liegen. Sie gelten als Wegbereiter der elektronischen Musik und waren die erste Band, die 1974 einen deutschsprachigen Song in den US-Charts platzieren konnten. Inmitten der Flower-Power-Bewegung der 1970er Jahre fielen sie mit futuristischen elektronischen Klängen auf und proklamierten sich als Verbindungsglied zwischen Mensch und Maschine. Das Highlight jeder Show sind die Roboter, die einen Song lang die Musiker aus Fleisch und Blut ersetzen.

Gegen den Rummel vieler Pop-Idole setzt das Quartett bis heute klassisches Startum. Von Beginn ihrer Gründung 1970 an gaben die Musiker kaum Interviews und ließen so gut wie nichts über ihr Privatleben nach außen. Die Adresse ihres Produktionsstudios «Kling- Klang» war kaum jemandem bekannt. Sie produzierten keine Skandale und zogen sich ohne Begründung für längere Perioden aus dem Geschäft zurück. Das schürte wiederum ausreichend Gerüchte. 17 Jahre warteten die Fans geduldig, bis Kraftwerk das aktuelle Album «Tour de France Soundtracks» herausbrachte.

Das Auftaktkonzert zur Deutschlandtournee bewies, dass die «Mensch-Maschine» Kraftwerk immer noch funktioniert. Fans, die kaum jünger waren als 30 jubelten Endfünfzigern zu, deren Haar sich bereits lichtet. Die nach zwei Zugaben zum Abschluss der Show in fluoreszierenden Astronauten-Anzügen auf der Bühne standen und nacheinander wortlos von der Bühne verschwanden. Nur einer der Gründerväter, Ralf Hütter, sagte zum Abschied ausnahmsweise etwas: Goodbye."
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pingpong
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Beitrag von pingpong »

Ich werde Kraftwerk übernächste Woche in München sehen. Ich freue mich riesig.
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Edimes
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Beitrag von Edimes »

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