Der am meisten überschätzte Rock-/pop-act

Es gibt ja nicht nur 80er-Mucke. Unglaublich, aber wahr ...

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Imaginary Boy
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Beitrag von Imaginary Boy »

@Level 42
Mehr als nen Klapser bekommste net...die Stones sind in letzter zeit wirklich unter aller Sau. Nur haben sie früher viel geile Sachen wie vor allem "Paint it black" aufgenommen, die eigentlich zum besten gehören, was überhaupt je aufgenommen wurde....meine Meinung!
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Veja
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Beitrag von Veja »

@ Irvine
Roxette sind für Dich persönlich vielleicht unerträglich, aber ich finde, möglichst objektiv betrachtet, haben die schon, zwar recht einfache, aber auch melodische und schöne Popmusik gemacht, und die Stimmen sind auch nicht so schlecht.

Zustimmen würde ich auf jeden Fall bei den neueren Sachen von Westernhagen, bei Mariah Carey und bei Eminem.

Bon Jovi hat dagegen auf jeden Fall einige gute Sachen gemacht und zu viele Schnulzen sind auf den letzten Alben auf keinen Fall drauf, in letzter Zeit meist nur 2 Balladen, war mir fast schon ein bisschen wenig.

Was mich wundert ist, daß Scooter in dieser Aufzählung noch gar nicht genannt wurden, die landen schliesslich mit jeder Single in den Top 10. ;)

Und jetzt noch eine Gruppe, bei der ich das überhaupt nicht verstehen kann, daß die in letzter Zeit mit ihren Alben und sogar ihren Singles so erfolgreich waren: die Böhsen Onkelz. Musikalisch finde ich die richtig schwach und der "Gesang" ist alles andere als erträglich. Teilweise ist das einfach nur Krach. Noch schlimmer sind die Texte, in denen die sich irgendwie meistens selber loben, als ob sie die stärksten und tollsten wären. Kann das gar nicht verstehen, daß die so eine riesige Fangemeinde haben, daß jedes Album auf Platz 1 landet. Naja, Geschmacksache... :)
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Level 42
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Beitrag von Level 42 »

[quote]Veja postete
@ Irvine

Und jetzt noch eine Gruppe, bei der ich das überhaupt nicht verstehen kann, daß die in letzter Zeit mit ihren Alben und sogar ihren Singles so erfolgreich waren: die Böhsen Onkelz. Musikalisch finde ich die richtig schwach und der "Gesang" ist alles andere als erträglich. Teilweise ist das einfach nur Krach. Noch schlimmer sind die Texte, in denen die sich irgendwie meistens selber loben, als ob sie die stärksten und tollsten wären. Kann das gar nicht verstehen, daß die so eine riesige Fangemeinde haben, daß jedes Album auf Platz 1 landet. Naja, Geschmacksache... :)[/quote]Die meisten Leute die ich kenne, hören Onkelz nur weil sie einen "harten"
raushängen lassen können.
Boah wat bin ich Cool und Doitsch.

Gruß Level 42
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Heinzi
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Beitrag von Heinzi »

Eindeutige Favoriten meinerseits...


ABBA!!



War nur 'n Scherz...

;)

Ernsthaft...

Wie wär's mit Jennifer Lopez...?

Ordentlicher, chartskompatibler, insbesondere erfolgreich auf der aktuellen "Latino"-Welle mitschwimmender R'n'B- und Hip Hop der Neuzeit zwar und insofern durchaus mit berechtigt guten Verkaufszahlen, doch wird meines Erachtens viel zu viel Hype, wie es so schön heisst, um die kleingewachsene, fettärschige Lady mit dem unerträglichen Divengehabe gemacht und wurde in der Einstiegsfrage des Threads ja nach der grösstmöglichen Unverhältnismässigkeit auch zwischen Reputation und Können gefragt...
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Heinzi
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Beitrag von Heinzi »

[quote]Veja postete
Was mich wundert ist, daß Scooter in dieser Aufzählung noch gar nicht genannt wurden, die landen schliesslich mit jeder Single in den Top 10. ;)[/quote][quote]Torsten postete
(...) sollen hierbei aber außen vor bleiben; ebenso die Interpreten, bei denen die geringe musikalische Qualität sowieso offensichtlich ist[/quote]
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meer
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Beitrag von meer »

Tja, über Musikgeschmack läßt sich nicht streiten... zwischen Modern Talking und Napalm Death ("Kreissäge") findet jeder wohl seinen Platz...

Meine "überschätzten" Favoriten:

Guns`n`Roses definitiv
Westernhagen
Rammstein > gut geklaut bei Industrialgrößen wie KMFDM oder Die Krupps..
Marilyn Manson > ohne den "Schubser ins Business" von Trent Reznor wäre das nix geworden..
Nirvana > vor allem für Leute, die viele Jahre davor (gemeint ist der Nirvana=Grunge-Hype-Durchbruch mit "Nevermind") schon "Alternativ"-Musik gekannt haben, ein guter Witz...

@bamalama > Massive Attack oder Stereo MCs gehören für mich definitiv nicht dazu, für mich waren diese 2 Gruppen "Meilensteine" im Clubbereich, zumindestens die ersten Alben..

meer
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Engel_07

Beitrag von Engel_07 »

@midnight_angel:
Bisher war ich noch nicht auf einem Bon Jovi-Konzert (wieso auch, wenn ich bisher befürchten musste, dass es nur Schlaflieder zu Hören geben wird) und ich kenne auch nicht die letzten Alben! Das mit den Alben kann ich bei Gelegenheit ja mal ändern! "Keep the Faith" fand ich tatsächlich noch ganz gut und hatte damals gehofft, jetzt sind sie wieder aufgewacht! Aber wenn nur die Schnulzen ausgekoppelt werden, macht mich das nicht gerade neugierig auf mehr!

Trotzdem wünsche ich Dir natürlich viel Spass auf dem Konzert! ;)


Zum Thema Onkelz:
Ich denke, die Herren haben in einer Zeit, wo es fast schon legitim war, ein wenig rechts zu sein, ganz bewußt mit ihrem alten Image gespielt! Mal von dem Prollfaktor abgesehen, schreiben sie Texte, mit denen sich Kids, gleich ob links, rechts, geradeaus, anscheinend identifizieren können! Ich glaube dieser Band bis heute kein Wort!!! Sie behaupten zwar immer, sie hätten sich geändert, aber dann hätten sie das zur besagten Zeit viel deutlicher machen müssen! Dazu gehört mehr, als auf Konzerten zu sagen:"Wir wollen hier heute abend keine rechten Parolen, Abzeichen und Handzeichen!" Geht ja auch schlecht, weil das Konzert dann nämlich sofort beendet werden würde!
Die Onkelz sind glaube ich die einzige Band, der ich den Erfolg tatsächlich überhaupt rein gar nicht gönne!
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Sven Ho

Beitrag von Sven Ho »

IMHO sind die Böhsen Onkelz nicht viel mehr als halbschlaue Sexisten, die mit ihrer Pseudo-Widersprüchlichkeit bei den Kids irgend eine Form von "Hach was ist das Leben ambivalent"-Gefühl erzeugen wollen. Wenn man sich die Texte (zur 08/15-Rockmusik der Band) mal anhört, muss es einem als denkendem Menschen eigentlich nur grausen.

Die "damalige" Rechtsradikalität der Onkelz ist IMHO auch keine politische Einstellung sondern ebenfalls Ausdruck ihrer "Philosophie" alles in irgendwecle Widersprüche zu kleiden. Früher (zu Zeiten von "Freitag nacht" oder "Der nette Mann") waren sie halt nur etwas offener mit ihrer Pseudoprovokation ... was ganz gut daran abzulesen ist, wie sie sich jetzt von dieser Vergangenheit "distanzieren".

Aber der Hype scheint ja zu funktionieren, denn ansonsten würde es ja nicht diese zahllosen Rip-Offs (Ramstein, Witt, ...) geben, die mit dieser "martialität in Musik, Stimme und Text" Millionen scheffeln könnten.

Diue Onkelz (und im gleichen Zuge all die anderen Martialo-Kombos) halte ich jedenfalls für den meist überschätzten Act. Sie als gefährlich zu verteufeln hieße nur, unbezahlte PR für sie zu machen.

Sven
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Minimalelektronik
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Beitrag von Minimalelektronik »

Ich hoffe mal dass es keine Protestkundgebungen hagelt denn über Geschmack lässt sich nicht streiten. Falls doch will ich davon nix wissen :)
Ich persönlich finde neben vielen neueren sachen wie Manson, Deine Lakaien, Rammstein, Goethes Erben und ähnlich achsodüsteren oder "harten" bzw "pseudoschwarzem " Müll vor allem 2 Künstler extremst überschätzt, als da wären:
Elvis Presley
und am allermeisten überhaupt:
Depeche Mode.

Trotzdem schönen Tag noch :)
Love will tear us apart...
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new-waver
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Beitrag von new-waver »

@Minimalelektronik

Wieso findest Du Depeche Mode überschätzt??
Die Jungs haben doch Musikgeschichte geschrieben und die Synthiepopszene stark beeinflußt.
Sicher ist die Musik heute nicht mehr das was sie mal war, aber ich ziehe den Hut davor, dass sich die Jungs trotz so mancher Krise über 20 Jahre im Geschäft halten konnten!:)
Und bei Elvis sehe ich das ähnlich!



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