Hahaha, herrlich Waschbär!

Ich stell mir gerade bildlich vor, wie dir die Kinnlade runtergeklappt ist, als dich der DJ aufklärte, auf was für einer Veranstaltung du dich gerade befandest. Allerdings

dass du es dort sogar noch eine Zeitlang ausgehalten hast. Ich wäre sofort nach der bitteren Erkenntnis abgehauen!
Mir fällt gerade noch folgende Posse ein, Titel: Wie ich in einem Möbelgroßmarkt einmal fast K.O. gegangen bin.
Vor zwei Jahren besuchte ich mit meiner Mutter in ein großes Möbelhaus in Berlin-Wedding. Wir machen ganz gerne mal einen Ausflug dorthin, denn außer Möbeln gibt's auch immer nettes Geschirr und Kleinkram, so richtig ein Laden zum Rumkruschen. Eine sehr gut bestückte Abteilung mit Töpfen und Pfannen und anderen Kochgeräten gibt es auch. Dort befinden wir uns also und gucken, was es so alles gibt, ich nähere mich gerade einem Regal, nichts Böses ahnend... als sich plötzlich ganz oben eine Batterie gusseiserner Töpfe und Pfannen selbstständig macht und wie ein Steinschlag auf mich herabregnet. Glücklicherweise hatte ich an dem Tag die Haare hochgesteckt, sodass eines der Kochgeräte nur leicht am Hinterkopf langschrammt, an meinem Dutt abprallt und dann zu Boden geht, wo es den Knöchel einer anderen Dame trifft. Einem gespaltenen Schädel nur knapp entronnen, trage ich nichts weiter als eine leichte Beule davon. Zu dumm nur, dass ich mich nicht gerade in den USA befand, das hätte sicher ein nettes kleines Schmerzensgeld eingebracht. So wurde lediglich mein Name und meine Adresse notiert, falls ich doch zum Arzt müsste, und ich bekam Gutscheine für zwei Tassen Kaffee in der örtlichen Cafeteria ausgehändigt. Wenigstens das schicke Corpus Delicti hätten sie mir ja schenken können.
Seitdem weiß ich, was der Berliner Spruch "eine auf den Dutt bekommen" bedeutet. Und betrete das Weddinger Möbelgeschäft nur noch mit Helm. Für das nächste Mal erwäge ich auch Knieschützer, denn bei meinem letzten Besuch haute ich mir das Knie an einer Glastischkante grün und blau.