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Mythos & Die Gesunden
Hallo zusammen,
ich habe heute im Auto mal wieder einen total coolen Hit gehört:
"Robot Secret Agents" von Mythos
Das Teil finde ich so gut, dass ich unbedingt noch mehr von denen haben will. Wenn also jemand etwas kennt oder mir helfen kann, immer her mit der Info...
Ausserdem möchte ich wissen, auf welchem Sampler "Kalte Liebe" von den Gesunden ist, und ob den einer abgibt oder tauscht...
Danke
ich habe heute im Auto mal wieder einen total coolen Hit gehört:
"Robot Secret Agents" von Mythos
Das Teil finde ich so gut, dass ich unbedingt noch mehr von denen haben will. Wenn also jemand etwas kennt oder mir helfen kann, immer her mit der Info...
Ausserdem möchte ich wissen, auf welchem Sampler "Kalte Liebe" von den Gesunden ist, und ob den einer abgibt oder tauscht...
Danke
Zuletzt geändert von Plastik am Do Jan 01, 1970 1:00 am, insgesamt 0-mal geändert.
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Minimalelektronik
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Die Gesunden "Kalte Liebe" befindet sich auf dem Soundtrack zum Film
"Der Biss " , erschienen 1985. Soweit ich mich erinnere ist der Film von Marianne Enzensberger.
"Der Biss " , erschienen 1985. Soweit ich mich erinnere ist der Film von Marianne Enzensberger.
Zuletzt geändert von Minimalelektronik am Do Jan 01, 1970 1:00 am, insgesamt 0-mal geändert.
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Mythos wurde 1969 als Trio von den Gymnasiasten Stephan Kaske (26.10.1951), Thomas Hildebrand (Schlagzeug) und Harald Weiße (Bass) gegründet.
Nach dem ersten überregionalen Erfolg beim Langelsheim-Festival (Pfingsten '71) nahm sie Ohr-Musik unter Vertrag. Noch im Herbst 1971 wurde die erste Langspielplatte "Mythos" aufgenommen. Neben Händels (umarrangierter) "Feuerwerksmusik" sind darauf die Sinnlosigkeit des Schlachtfeldtodes ("Hero's Death") und die Glückseligkeit nach Drogengenuß ("Oriental Journey") Themen der "Elektro-Rockband" (Eigendarstellung). In dem 18-Minuten-Opus "Encyclopedia Terrae" verarbeiten sie - in englischer Sprache - die Fiktion, ein Mann ließe sich 32mal von einer Zeitmaschine um hundert Jahre vorausschicken, bis "er erwachte, um zu sehen, daß kein Leben mehr auf der Erde existierte". Das "eng verbundene Zusammenspiel der Instrumente" (POP) konnte Mythos im Vorprogramm der angelsächsischen Gruppen Colosseum, Family, Edgar Broughton Band, Steamhammer, Ashton, Gardner & Dyke und Humble Pie zeigen. Im Dezember 1972 wechselte Stephan Kaske seine Mitmusiker aus: Für Thomas Hildebrand und Harald Weiße spielten fortan Axel Brauer (Schlagzeug) und Michael Kratz (Bass). Im Mai 1973 trennte sich Kaske wieder von Brauer und Kratz. Ein halbes Jahr später stellte er mit Robby Luizaga und Hans-Jürgen Pütz eine neue Mythos-Formation vor.
Zu dem am 17.9.1974 ausgestrahlten ZDF-Film "Die Superspinne" schrieb Stephan Kaske die Filmmusik, die unter dem Titel "Expeditions" auf der LP "Dreamlab" wiederzufinden ist. Obwohl sich die Gruppe heute mit dieser zweiten Langspielplatte nicht mehr identifizieren kann, (Kaske: "Das war praktisch eine Auftragsproduktion für Kaiser und die Kosmischen Kuriere") gefällt die durchweg ruhig fließende Musik - besonders auch Stephan Kaskes Flötenspiel. Eine im Frühjahr 1976 aufgenommene "Krönungszeremonie des Tut-ench-Amun" bei der sich, neben Stephan Kaske (Synthesizer) und Robby Luizaga (Bass), auch Jürgen Dollase (Keyboards), Harald Großkopf (Schlagzeug) und Roberto Cacciapaglia (Gitarre) beteiligten, wurde als Platte nie gepreßt.
Mythos-Chef Stephan Kaske lieferte den akustischen Rahmen für Ernst Khuon's Beitrag "Augenblick und Ewigkeit", für den Streifen "Die Germanen" (Prof. Aaron v. Müller) und die ARD-Reihe "Traum vom Fahren".
Die "musikalisch optimale Besetzung" (Kaske) fand im Sommer 1976 zusammen: Der Gitarrist Sven Dohrow (28.9.1957), der Bassist Eberhard "Eichler" Seidler (27.1.1954) und der Schlagzeuger Ronnie Schreinzer (21.3.1958). Dieses Quartett nahm Ende 1977 das Album "Strange Guys" auf, auf dem sich Mythos eindeutig als Rockgruppe vorstellt. Dort kombinieren sie, schrieb SOUNDS, "kosmische Synthesizer- und Flötentöne, ihre Pink Floyd Reminiszenzen und mysteriösen Schleppgesänge mit wummernder Hardrock-Grundlage". Zupackende Rockmusik mit Synthesizer-Schleifen enthält auch "Concret City". Dabei kombiniert das Quartett erneut verschiedenste Stilmittel und wirkt damit richtungslos.
Ende 1979 hatte Stephan Kaske von Konzertreisen und "den ewigen Gruppenproblemen" genug. Er entließ seine drei Mitspieler und arbeitete als Solist weiter. So entstand das Album "Quasar" im Kaske-Alleingang mittels Flöte, Synthesizer, Vocoder, Mellotron und Gitarre, das musikalisch an die Erstlingswerke anschloß.
Zwischenzeitlich arbeitete Stephan Kaske an einem Konzept, "mit dessen Hilfe ich das meditative Element der elektronischen Musik verhindern und statt dessen eine Los-geh-Musik machen kann." Die im eigenen Studio aufgenommene LP "Grand Prix" fiel zwar temporeich und mit treibendem Rhythmus aus (wie er später noch deutlicher und konsequenter bei den Produktionen der "Neuen Deutschen Welle" eingesetzt wurde), fiel aber dennoch zwischen die Stühle traditioneller Synthesizer-Musik und tanzbarem Elektronik-Pop.
Stephan Kaske konzentrierte sich in der Folgezeit auf die Produktionsarbeit im eigenen Studio und verhalf dort zahlreichen Berliner Rock- und Theatergruppen zu preiswerten Platteneinspielungen.
Diskographie:
MYTHOS (1972)
DREAMLAB (1976) Kosmische Musik KM 58016
STRANGE GUYS (1978)
CONCRETE CITY (1979)
QUASAR (1980) Sky 046
GRAND PRIX (1981) Sky 006
(Quelle: "Rock in Deutschland", Taurus Press)
Das von Dir gesuchte Stück ist auf der letztgenannten LP "Grand Prix" zu finden.
Gruß
Gosef
Nach dem ersten überregionalen Erfolg beim Langelsheim-Festival (Pfingsten '71) nahm sie Ohr-Musik unter Vertrag. Noch im Herbst 1971 wurde die erste Langspielplatte "Mythos" aufgenommen. Neben Händels (umarrangierter) "Feuerwerksmusik" sind darauf die Sinnlosigkeit des Schlachtfeldtodes ("Hero's Death") und die Glückseligkeit nach Drogengenuß ("Oriental Journey") Themen der "Elektro-Rockband" (Eigendarstellung). In dem 18-Minuten-Opus "Encyclopedia Terrae" verarbeiten sie - in englischer Sprache - die Fiktion, ein Mann ließe sich 32mal von einer Zeitmaschine um hundert Jahre vorausschicken, bis "er erwachte, um zu sehen, daß kein Leben mehr auf der Erde existierte". Das "eng verbundene Zusammenspiel der Instrumente" (POP) konnte Mythos im Vorprogramm der angelsächsischen Gruppen Colosseum, Family, Edgar Broughton Band, Steamhammer, Ashton, Gardner & Dyke und Humble Pie zeigen. Im Dezember 1972 wechselte Stephan Kaske seine Mitmusiker aus: Für Thomas Hildebrand und Harald Weiße spielten fortan Axel Brauer (Schlagzeug) und Michael Kratz (Bass). Im Mai 1973 trennte sich Kaske wieder von Brauer und Kratz. Ein halbes Jahr später stellte er mit Robby Luizaga und Hans-Jürgen Pütz eine neue Mythos-Formation vor.
Zu dem am 17.9.1974 ausgestrahlten ZDF-Film "Die Superspinne" schrieb Stephan Kaske die Filmmusik, die unter dem Titel "Expeditions" auf der LP "Dreamlab" wiederzufinden ist. Obwohl sich die Gruppe heute mit dieser zweiten Langspielplatte nicht mehr identifizieren kann, (Kaske: "Das war praktisch eine Auftragsproduktion für Kaiser und die Kosmischen Kuriere") gefällt die durchweg ruhig fließende Musik - besonders auch Stephan Kaskes Flötenspiel. Eine im Frühjahr 1976 aufgenommene "Krönungszeremonie des Tut-ench-Amun" bei der sich, neben Stephan Kaske (Synthesizer) und Robby Luizaga (Bass), auch Jürgen Dollase (Keyboards), Harald Großkopf (Schlagzeug) und Roberto Cacciapaglia (Gitarre) beteiligten, wurde als Platte nie gepreßt.
Mythos-Chef Stephan Kaske lieferte den akustischen Rahmen für Ernst Khuon's Beitrag "Augenblick und Ewigkeit", für den Streifen "Die Germanen" (Prof. Aaron v. Müller) und die ARD-Reihe "Traum vom Fahren".
Die "musikalisch optimale Besetzung" (Kaske) fand im Sommer 1976 zusammen: Der Gitarrist Sven Dohrow (28.9.1957), der Bassist Eberhard "Eichler" Seidler (27.1.1954) und der Schlagzeuger Ronnie Schreinzer (21.3.1958). Dieses Quartett nahm Ende 1977 das Album "Strange Guys" auf, auf dem sich Mythos eindeutig als Rockgruppe vorstellt. Dort kombinieren sie, schrieb SOUNDS, "kosmische Synthesizer- und Flötentöne, ihre Pink Floyd Reminiszenzen und mysteriösen Schleppgesänge mit wummernder Hardrock-Grundlage". Zupackende Rockmusik mit Synthesizer-Schleifen enthält auch "Concret City". Dabei kombiniert das Quartett erneut verschiedenste Stilmittel und wirkt damit richtungslos.
Ende 1979 hatte Stephan Kaske von Konzertreisen und "den ewigen Gruppenproblemen" genug. Er entließ seine drei Mitspieler und arbeitete als Solist weiter. So entstand das Album "Quasar" im Kaske-Alleingang mittels Flöte, Synthesizer, Vocoder, Mellotron und Gitarre, das musikalisch an die Erstlingswerke anschloß.
Zwischenzeitlich arbeitete Stephan Kaske an einem Konzept, "mit dessen Hilfe ich das meditative Element der elektronischen Musik verhindern und statt dessen eine Los-geh-Musik machen kann." Die im eigenen Studio aufgenommene LP "Grand Prix" fiel zwar temporeich und mit treibendem Rhythmus aus (wie er später noch deutlicher und konsequenter bei den Produktionen der "Neuen Deutschen Welle" eingesetzt wurde), fiel aber dennoch zwischen die Stühle traditioneller Synthesizer-Musik und tanzbarem Elektronik-Pop.
Stephan Kaske konzentrierte sich in der Folgezeit auf die Produktionsarbeit im eigenen Studio und verhalf dort zahlreichen Berliner Rock- und Theatergruppen zu preiswerten Platteneinspielungen.
Diskographie:
MYTHOS (1972)
DREAMLAB (1976) Kosmische Musik KM 58016
STRANGE GUYS (1978)
CONCRETE CITY (1979)
QUASAR (1980) Sky 046
GRAND PRIX (1981) Sky 006
(Quelle: "Rock in Deutschland", Taurus Press)
Das von Dir gesuchte Stück ist auf der letztgenannten LP "Grand Prix" zu finden.
Gruß
Gosef
Zuletzt geändert von Gosef am Do Jan 01, 1970 1:00 am, insgesamt 0-mal geändert.
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AW: Mythos & Die Gesunden
Hallo Plastik, toll, dass Dir "Robot Secret Agents" so gefällt! Du findest ihn auf der Mythos-LP bzw. der CD "Grand Prix". Weitere Informationen aller Art über "Mythos" bekommst Du über die folgenden Links:
www.mythos-music-berlin.de
www.youtube.com/MYTHOSmusicBERLIN/Videos
oder
www.facebook.com/mythos.music.berlin
Vielen Dank für Dein Interesse und beste Grüße aus Berlin!
MYTHOS / Stephan Kaske
www.mythos-music-berlin.de
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oder
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Vielen Dank für Dein Interesse und beste Grüße aus Berlin!
MYTHOS / Stephan Kaske
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