Also, einen Thread, der sich u.a. mit Musikbearbeitungssoftware beschäftigte, findest Du hier:
http://www.die-80er-jahre.de/forum/show ... readid=856
Aaaber...Du wirst nicht sehr viel Spaß daran haben - es sei denn, Du hast entweder sehr viel Zeit oder wenigstens ein stabileres OS.
Eine kleine Überschlagsrechnung dazu: Windows greift sich etwa (je nach Konfiguration) 30-50% des vorhandenen Arbeitsspeichers ab, bleiben also im ungünstigsten Fall 32 MB übrig. Das Programm selbst will auch noch etwas Arbeitsspeicher haben, meist um die 2-6 MB (ich habe dies allerdings noch nie überprüft). Bleiben also roundabout 26 MB.
Egal, ob Du die zu bearbeitende Datei im .wav oder .mp3-Format einliest, alle mir bekannten Programme wandeln diese intern in das .wav-Format um. Das bedeutet, daß die Dateien de facto permanent auf die Festplatte ausgelagert werden, weil der Arbeitsspeicher einfach zu klein ist, also dauert die Bearbeitung auch entsprechend länger.
Hinzu kommt, daß ein P200MMX eben halt nicht der schnellste ist, verglichen mit heutzutage üblichen Prozessoren. Da die Klangbearbeitung auch den Prozessor gut beschäftigt, kann von dem P200 nicht gerade Höchstgeschwindigkeit erwartet werden.
Außerdem ist es auch nicht sicher, ob unter Win95 die Klangbearbeitungsprogramme stabil genug laufen (meine Erfahrung: nein).
Tip 1: Arbeitsspeicher auf 256 MB RAM aufrüsten (sofern das Board und das OS es zulassen) - kann man nie genug davon haben, und ein 256er-Stick ist günstiger als ein neues System.
Tip 2: Wenigstens auf Win98SE upgraden, damit müßten die meisten Programme auch ausreichend stabil laufen.