:eek: Uihuihuih, Tiffy, ich habe ja schon Vieles gelesen und gehört, aber wie zum Geier kann man bei Horror- und Gruseltrash "einen Bolzen in der Hose" bekommen? :eek:
Bei welcher Art Film klappt das denn am besten? Tierhorror, Killer-Thriller oder vielleicht, wenn die Natur zurück schlägt?
Naja, wie auch immer...sorry, wenn ich zu direkt gefragt habe, aber den Zusammenhang verstehe ich wirklich nicht.
BigDaddy[/QUOTE]
er meinte damit, ihm ging der (Kack)Stift (in die Hose)!
Zuletzt geändert von musicola am Do Jan 01, 1970 1:00 am, insgesamt 0-mal geändert.
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Der Film selber, "Ghoulies 2" (1988), ist aus heutiger Sicht eher zum Schmunzeln, aber der Song rockt noch immer!
Als ich mit Freunden Anfang der 90er mal einen Amateur-Horrorfilm fabriziert hab (mit einer Videokamera, selbstgezimmerten Holzkreuzen, Zombiemasken aus dem Spielwarenladen und einer Menge Ketchup *g*), haben wir u. a. diesen Song für den Soundtrack genommen.
Zuletzt geändert von Die Luftgitarre am Do Jan 01, 1970 1:00 am, insgesamt 0-mal geändert.
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Auf Arte lief vor einiger Zeit eine sehr gute Doku über Horrorfime "Horrorfilme" - ARTE
(Wer sie sehen möchte -> PM)
Ich habe mich oft gefragt, wie es kommt, dass im Horrofilm die Präsenz von Monstern und Übernatürlichem scheinbar zyklisch Konunktur hat und sich mit dem Horror abwechselt, der eher von anderen Menschen ausgeht. So gesehen also das Spannungsfeld zwischen Dracula und Frankenstein, mit dem der Horror begann.
60er: Night of the Living Dead (Übernatürliches/Humanhorror), Psycho (Humanhorror), 70er: Exorzist, Omen, Suspiria (Übernatürliches, psychologisiert), 80er: House, Halloween, Nightmare on Elm Street, Poltergeist (viel Übernatürliches), 90er: Schweigen der Lämmer, Scream (Humanhorror), Blair Witch Project, Sixth Sense (Übernatürliches), 00er: Viele Zombie-Revivals (28 Days Later, Resident Evil), Ring, Grudge, Saw, Hostel (Humanhorror)
Was kann man daraus wohl für Zeitgeister ableiten?
Zuletzt geändert von bubu am Do Jan 01, 1970 1:00 am, insgesamt 0-mal geändert.
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Ich habe mich oft gefragt, wie es kommt, dass im Horrofilm die Präsenz von Monstern und Übernatürlichem scheinbar zyklisch Konunktur hat und sich mit dem Horror abwechselt, der eher von anderen Menschen ausgeht. [...] 60er: Night of the Living Dead (Übernatürliches/Humanhorror), Psycho (Humanhorror), 70er: Exorzist, Omen, Suspiria (Übernatürliches, psychologisiert), 80er: House, Halloween, Nightmare on Elm Street, Poltergeist (viel Übernatürliches), 90er: Schweigen der Lämmer, Scream (Humanhorror), Blair Witch Project, Sixth Sense (Übernatürliches), 00er: Viele Zombie-Revivals (28 Days Later, Resident Evil), Ring, Grudge, Saw, Hostel (Humanhorror)
Was kann man daraus wohl für Zeitgeister ableiten?[/QUOTE]
Ob das wirklich ein regelmäßiger Wechsel zwischen Humanhorror und übernatürlichem/monströsem ist, weiß ich nicht. Deutlich ist auf jeden Fall: Bis 1960 ging es im Horrorgenre fast immer nur um Übersinnliches oder Monster. Seit den 60er/70er Jahren (beginnend mit "Psycho" 1960 und dem "Texas Kettensägenmassaker" 1974) geht in den wirklich 'harten', schockierenden Horrofilme die Bedrohung eher vom Menschen selber aus. Dämonen und Monster kehren zwar im Genre immer wieder, aber diese Filme sind dann oft vergleichsweise 'soft' (eher Nervenkitzel als Beklemmung) und dem Abenteuer-/Fantasyfilm oder der Horrorkomödie nahe.
Die historisch jeweils dominierenden Ängste im Horrorfilm scheinen mir diese zu sein:
- Im klassischen Horrorfilm (bis in die 1950er/60er Jahre) die Angst der modernen, aufgeklärten Zivilisation vor dem Dunklen, Archaischen, dass immer noch an der Peripherie lauerte (Vampire und Werwölfe aus Rumänien, Zombies aus der Karibik), aber auch in altertümlichen Winkeln der eigenen westlichen Welt selber (alte Friedhöfe und Schlösser).
- Im Psycho-Horror der 60er die Angst der anständigen Gesellschaft vor dem gerade durch die Lektüre von Sigmund Freud in den Focus rückenden Unterbewußten.
- Im Satan-Horror der 70er die Angst des frommen Amerikas vor den mit dem Okkulten kokettierenden Jugendkulturen.
- In den Teenie-Slasher-Filmen der 80er die Angst der Jugendlichen, für ihre ausschweifende Sexualität bestraft zu werden.
- In den neueren Teenie-Slasher-Filmen (in denen der Killer immer einer aus der eigenen Clique ist!), sowie im Folter-Horror die Angst, nur noch von Psychopathen umgeben zu sein und niemanden mehr trauen zu können. Hängt vielleicht mit dem Thema Mobbing sowie einer zunehmenden Vereinzelung/Anonymisierung zusammen.
Zuletzt geändert von Die Luftgitarre am Do Jan 01, 1970 1:00 am, insgesamt 0-mal geändert.
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Ich hätte da mal eine Kennt-jemand-den-Film-Frage:
Es gab Ende der 80er mal einen Horrorfilm, in dem ein gemobbter Teenager unwartete Hilfe von seinem als Dämon erscheinenden Rock-Idol erhielt (was dann natürlich aus dem Ruder lief) ... weiß jemand noch wie der Film hieß?
Zuletzt geändert von Die Luftgitarre am Do Jan 01, 1970 1:00 am, insgesamt 0-mal geändert.
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[QUOTE=Die Luftgitarre;290245]Ich hätte da mal eine Kennt-jemand-den-Film-Frage:
Es gab Ende der 80er mal einen Horrorfilm, in dem ein gemobbter Teenager unwartete Hilfe von seinem als Dämon erscheinenden Rock-Idol erhielt (was dann natürlich aus dem Ruder lief) ... weiß jemand noch wie der Film hieß?[/QUOTE]
Das war sicherlich "Ragman". Den Film gibt es unter dem (ursprünglichen US-)Titel "Trick Or Treat" auch als DVD. Fastway - trick or treat - YouTube
Zuletzt geändert von ndw1982 am Do Jan 01, 1970 1:00 am, insgesamt 0-mal geändert.
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Der sozialpädagisch besorgte Tonfall, in dem über so knallharte 'Schocker' wie "Ein Zombie hing am Glockenseil" und über die wachsende Verbreitung dieser gefährlichen Videotheken berichtet wird, ist aus heutiger Sicht sehr erheiternd! Ich bin auch ganz betroffen.*g*
Hab mir kürzlich den originalen Dawn Of The Dead in 'ner schicken Steelbox auf'm Flohmarkt geangelt. Der Hauptfilm war wie befürchtet gekürzt, aber mir ging es eher um die zweite Disc mit den Specials (Making of, usw...)
Und der Gag ist: Bei den Szenen im Making of ist garnix gekürzt!
Zuletzt geändert von musicola am Do Jan 01, 1970 1:00 am, insgesamt 0-mal geändert.
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